<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359</id><updated>2011-08-03T00:24:09.684+02:00</updated><title type='text'>Sumowalker</title><subtitle type='html'>Erlebnisse eines Walkers</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>66</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-8747004059395582394</id><published>2010-08-16T19:00:00.003+02:00</published><updated>2010-08-16T19:34:56.135+02:00</updated><title type='text'>Ganz schön tot - Dodentocht 2010</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm5.static.flickr.com/4082/4898485160_c602e212bc.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 377px; height: 500px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4082/4898485160_c602e212bc.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Viertagesmarsch war trotz geringster Trainingsumfänge gut gelaufen und hatte mich verleitet, nunmehr größenwahnsinnig zu werden und zur Dodentocht nach Bornem/Belgien zu fahren. So fuhr ich mit einer Mischung aus Nervosität und Vorfreude direkt nach der Arbeit westwärts, um möglichst vor dem großen Pulk vor Ort zu sein. Der Zeitpuffer entpuppte sich als bitter notwendig, da einige längere Baustellen und der eine oder andere Stau zu überwinden waren, ehe ich das Stadtschild meiner Begierde vor mir sah. Zwischenzeitlich waren alle Parkplätze in Bornem belegt oder gesperrt, sodass ich auf einem Firmengelände vor der Stadt parken und den Shuttle-Bus nehmen musste. Hier waren ausreichend Parkplätze vorhanden, und auch der Bus ließ nicht lange auf sich warten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Bornem war bereits die Hölle los. Im gesamten Ort fand eine Riesenfete statt und allmählich füllte sich das Zelt, in dem das Meldebüro untergebracht war, mit Wanderern. Da ich mich eher kurzentschlossen für die Dodentocht interessiert hatte, musste ich mich in die Nachmelder-Schlange einreihen. Nach knapp 30 Minuten war ich jedoch bereits im Besitz der notwendigen Unterlagen. Neben einem Einweg-Zeitmesschip, den ich am Schuh festzurren musste, enthielt das Starterpaket das seit den 4daagsen von mir so geliebte Armbändchen – dieses Mal als Kennzeichen für die Futter- und Trinkberechtigung an den Verpflegungsstationen. Mit Hilfe des beigefügten Gutscheins konnte ich gleich vor dem Start das heißbegehrte Totenkopf-Shirt zum Kampfpreis von 5 EUR erwerben. Mit einer gewissen Weitsicht hatten die Veranstalter neben den Totenkopf das Wort „Teilnehmer“ und nicht etwa „Finisher“ gedruckt. Angesichts der hier üblichen Abbrecherquoten erweiterte sich somit der potentielle Käuferkreis um mehr als 50%.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Punkt 19 Uhr traf ich Heiko und Tom aus dem Runnersworld-Forum. Beide konnten mir schon ausgiebig von ihren Dodentocht-Erfahrungen berichten, sodass die Wartezeit bis zum Startschuss wie im Fluge verging. Meine beiden Mitstreiter nahmen sich vor, konstant 5,5 km/h zu gehen. Da meine unegalen Gräten ein Tempo von mindestens 6 km/h bevorzugen, damit sie nicht rumzicken, beschloss ich, mein 4daagse-Tempo wiederzufinden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da mir meine Nijmegen-Blase noch in guter Erinnerung war, hatte ich vor dem Start beschlossen, sowohl Einlagen als auch Schuhe auszutauschen, damit die jüngst geschundenen Stellen nicht erneut Probleme bereiteten. Wie sich herausstellte, war dies keine gute Entscheidung, da sich bereits auf den ersten 5 Kilometern die linke Achillessehne meldete. Üblicherweise hört sie auf zu zicken, wenn sie richtig warm ist – aber irgendwie wurde es immer schlimmer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 7,4 Kilometern sollte der erste Verpflegungsstand nebst Zeitmessung kommen. Tatsächlich waren es allerdings nur gut 6 Kilometer, womit dann auch geklärt wäre, aus welchem Grund in der Laufstatistik aller Teilnehmer auf dem ersten Stück irgendwelche Turbogeschwindigkeiten aufgelistet sind. Die Versorgung war gut. Ich stürzte drei Becher Wasser hinunter. Schließlich hatte ich ja noch einiges vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wurde es Nacht in Belgien. Wir wanderten über Straßen und Feldwege. Die Strecke war angenehm flach. Ich hatte zwar eine Stirnlampe dabei, musste sie aber nicht auspacken, da die Hälfte der Wanderer dies bereits getan hatte und die Wege ausreichend hell beleuchtet waren. So richtig flüssig lief die Wanderung nicht, da die Wege nicht sehr breit waren und sich das Feld nicht so recht entzerren wollte. Hier und dort blockierten noch ein paar nordische Wanderer in stabiler Zweierkette und einer stockbedingten Ausdehnung eines mittleren Kleintransporters den Weg und sorgten dafür, dass der Pulk immer wieder ins Stocken geriet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 15 Kilometern erreichten wir erneut Bornem. Die Lichter, die Musik und die feiernden Leute weckten kurz die Lebensgeister. Bevor es zurück in die Dunkelheit ging, erspähte ich bei Kilometer 17 die lang ersehnte zweite Verpflegungsstation. Wir bekamen eine 0,33-Liter-Flasche Isodrink gereicht. Das tat so gut nach den 10 verpflegungsfreien Kilometern, dass ich mir gerne noch eine weitere Flasche gegriffen hätte. Zu meiner großen Verwunderung hieß es jedoch, die Flaschen seien abgezählt und jeder Wanderer bekäme nur eine. Was soll's - zu viel Trinken soll ohnehin schädlich sein, insbesondere auf 100-Kilometer-Märschen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nutzte die an der Verpflegungsstation gewonnene Zeit, um eine kleine Reibestelle zu verpflastern. Jetzt schon eine Blase zu bekommen, wäre schlecht gewesen. Es sollten ja schließlich noch 83 weitere Kilometer werden. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten kam ich wieder in Tritt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den nächsten Kilometern legte ich jedoch den mentalen Grundstein für meinen baldigen Ausstieg. Irgendwie war plötzlich meine Motivation weg. Alles nervte mich: die falsche Schuhwahl, die Dunkelheit, die lähmende Müdigkeit nach einer etwas zu kurzen Nacht, einem Arbeitstag und einer recht stressigen Anreise und nicht zuletzt die spärliche Wasserversorgung. Sehnsüchtig schweiften meine Gedanken zurück zum Viertagesmarsch, wo man spätestens alle 500 Meter seine Wasserflasche an Gartenschläuchen füllen konnte und die Zuschauer den Wanderern quasi jeden Wunsch von den Lippen ablasen. Hier fand man nichts dergleichen. Ich schlurfte frustriert durch die Nacht und selbst die beleuchteten Ortschaften konnten mich nicht so recht wiederbeleben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 25 Kilometern beschloss ich, meinen Füßen etwas Gutes zu tun und von New Balance 1060 auf New Balance 753 zu wechseln – leider viel zu spät. Es lief zwar dezent besser, aber die Luft war irgendwie raus. Da half es auch wenig, dass es bei Kilometer 24 und bei Kilometer 32 wieder ausreichend Wasser und Verpflegung gab. Hier hätte ich eigentlich schon aussteigen müssen. Ein kleines Stückchen Restmotivation führte mich allerdings noch bis zur ersten Brauerei bei Kilometer 40. Entgegen anderslautenden Gerüchten schmeckte das Bierchen richtig gut und ich fand es schade, dass meine Reise in diesem Jahr just an der Stelle enden musste, wo die Atmosphäre zum ersten Mal richtig angenehm und inspirierend wirkte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Ausstieg selbst funktionierte problemlos. Ich meldete mich an einer Servicetheke und 5 Minuten später saß ich bereits im Sammeltaxi nach Bornem. Obwohl bei der Dodentocht traditionell viele Wanderer vorzeitig aussteigen, fuhren um diese Zeit noch keine Transferbusse zu den Parkplätzen. So humpelte ich noch gut 3 Kilometer zum Auto und trat die Heimreise an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Dodentocht hat mir in diesem Jahr definitiv keinen Spaß gemacht. Meine Teilnahme war aber trotzdem nicht ganz nutzlos. Nun weiß ich, dass ich beim nächsten Versuch einiges anders machen muss:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sollte einen Tag früher anreisen, richtig ausschlafen und am Tag vor dem Marsch nach allen Regeln der Kunst rumgammeln. Schuhexperimente haben auf einem 100-Kilometer-Marsch nichts verloren. Um zu verhindern, dass ich alte Blasen reaktiviere, sollte ich lieber großzügig tapen. Statt der Ersatzschuhe kann ich dann lieber eine Literflasche Wasser für Durststrecken im Rucksack mitnehmen. Vor allen Dingen aber sollte ich mich im Vorfeld nicht der Illusion hingeben, in Bornem quasi die Miniausgabe der 4daagse erleben zu können. Solchen Erwartungen kann die Dodentocht nicht ansatzweise gerecht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen positiven Effekt hatte mein Dodentocht-Abbruch auf jeden Fall: Nach langer Abstinenz habe ich heute mal wieder meinem Orthopäden „guten Tag“ gesagt und setze die viel zu lange gebläute Stoßwellentherapie fort. Auch eine schicke sensomotorische Einlage wird hoffentlich dazu beitragen, dass Langstreckenwandern künftig wieder zu einem ungetrübten Genuss wird. Vielleicht gibt es ja bereits im nächsten Jahr positiveres aus Bornem zu vermelden... ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stimmungsvolle Finisher-Berichte gibt es übrigens &lt;a href="http://forum.runnersworld.de/forum/sportliches-wandern/60134-100km-fuer-eine-ananas-2-0-wellness-version.html#post1197343"&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://forum.runnersworld.de/forum/1196935-post24.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Bis bald&lt;br /&gt;Georg&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-8747004059395582394?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/8747004059395582394/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=8747004059395582394' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/8747004059395582394'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/8747004059395582394'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2010/08/ganz-schon-tot-dodentocht-2010.html' title='Ganz schön tot - Dodentocht 2010'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm5.static.flickr.com/4082/4898485160_c602e212bc_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-5576835573516101377</id><published>2010-08-02T21:15:00.011+02:00</published><updated>2010-08-03T06:35:16.221+02:00</updated><title type='text'>Vier Tage im Juli</title><content type='html'>Ende Juni 2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Training ist das, was man tut, wenn man sonst nichts Besseres vorhat. Zumindest verlief mein Walking-Jahr bislang nach dieser Devise. Ein paar Mal Eddi freitags von der Arbeit abgeholt, einmal Urlaub genommen und 50 Kilometer nach Düsseldorf gewandert, einmal 42 Kilometer beim Kulturrun absolviert – macht alles in Allem knapp 500 Kilometer und damit ziemlich genau ein Viertel des Vorjahrestrainings. Da trifft es sich gut, dass Eddi eine Woche nach Berlin zur Fortbildung muss und ich dort währenddessen ein wenig Aktivurlaub machen kann. Wenn schon die Aussicht auf den bald bevorstehenden Viertagesmarsch nicht meinen Trainingsfleiß wecken kann – der Mauerweg schafft es garantiert...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gesagt getan: Während Eddi sich fleißig weiterbildet, überwinde ich die chronifizierte Bewegungsabstinenz und erwandere an 2 Tagen die Hälfte des Mauerwegs. So richtig flüssig läuft das nicht bei 35 Grad im (vorwiegend nicht vorhandenen) Schatten, aber es stimmt mich zuversichtlich für das niederländische Mammutprogramm. Wie schön man im Urlaub und beim Wandern abschalten und die Zeit vergessen kann, merke ich erst, als ich am Ende der zweiten Etappe den Reichstag erreiche und mich darüber wundere, wie viele Fernsehteams und Personenkraftwagen der Oberklasse sich hier so tummeln. Erst nachdem mir von kinogroßen Leinwänden die Namen Wulff und Gauss und das Wort Wahlgang entgegenschallen, dämmertmir, dass an diesem Tag offenbar keine reguläre Bundestagssitzung stattfindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.07.2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor dem Viertagesmarsch nutzen wir (Eddi, Martin und ich) die letzte Gelegenheit, ein lockeres entspanntes Wandertraining in stimmungsvoller Atmosphäre zu absolvieren. Zusammen mit ca. 3 Millionen anderen Besuchern nutzen wir die Gunst der Stunde und schauen uns mal in aller Ruhe die Autobahn A40 an, die im Rahmen der Aktion Kulturhauptstadt für insgesamt 6 Stunden gesperrt ist. Im Vorfeld schauen wir uns im Internet die Leserbriefe der Bedenkenträger an, die „so eine Kommerzveranstaltung boykottieren“ wollen und keine Lust haben, „mit ihren Kindern über den Giftasphalt“ zu laufen. Zurück in die Realität: Es ist ein großartiges Erlebnis, 20 Kilometer auf solch einer ungewöhnlichen Wanderstrecke zurückzulegen. Die Stimmung ist hervorragend, die bei der Hitze unerlässliche Getränkeversorgung ist sehr gut organisiert und erfreut durch bezahlbare Preise. Allein auf der sogenannten Mobilitätsspur ist weniger Mobilität angesagt, als der Name vermuten lässt, da sich offenbar zu viele Besucher gleichzeitig für das Erkunden der Autobahn per Fahrrad entschieden haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm5.static.flickr.com/4076/4829840035_143f53c480.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 500px; height: 375px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4076/4829840035_143f53c480.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.07.2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind in Nijmegen eingetrudelt. Auf dem Programm stehen heute Startunterlagen holen und früh schlafen gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders als in den letzten Jahren gibt es für jeden Wanderer zur Registrierung keine Laufkarte, die man sich umhängen und abends ablegen kann, sondern ein dauerhaft während der vier Tage zu tragendes Armband. Abgesehen davon, dass ich meine Zweifel habe, ob das Teil auch nach vier Tagen und Nächten mit allen Wasser-, Schweiß- und Knickspuren noch lesbar sein wird, trägt es sich nicht gerade komfortabel.&lt;br /&gt;Im Hotel erfahren wir per Zufall, dass die Marschleitung beschlossen hat, den ersten Tag bereits um 3 Uhr morgens zu starten, da es mittags sehr heiß werden soll und man offenbar die Erfahrungen aus dem Jahr 2006 nicht erneut machen möchte. Damit rückt dann auch Teil 2 des vorgenommenen Tagesprogramms noch mehr in den Fokus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm5.static.flickr.com/4081/4824046023_554277bc6a.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 500px; height: 375px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4081/4824046023_554277bc6a.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.07.2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um ein Uhr aufzustehen klappt erstaunlich gut. Nach einem reichhaltigen Frühstück und einer kurzen Bahnfahrt bin ich pünktlich am Start. Martin und ich machen den fatalen Anfängerfehler, uns nicht direkt frontal zum Starttor, sondern in einem Seitenarm der großen Menschenschlange aufzustellen. Wir bezahlen dies mit einer Wartezeit von 25 Minuten; allerdings werden wir reichlich entlohnt, da wir so noch einen Spaßvogel kennenlernen dürfen, der quasi ohne Training auf gut Glück nach Nijmegen angereist ist. Gewandert ist er ach schon mal – so ca. 200 Kilometer. Mehr als 10 Kilometer am Stück hätte er aber noch nicht gemacht. Da sind 4 x 50 Kilometer sicherlich genau das Richtige für ihn. Wir begleiten ihn nicht lange, da wir nicht zugegen sein möchten, wenn er feststellt, dass die Mitnahme einer Trinkflasche oder eines Blasenpflasters nützlich gewesen wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Entscheidung, früh zu starten, sorgt dafür, dass wir bei angenehmen Temperaturen die Hälfte der Strecke absolvieren können. Alles ist wie gehabt: Trotz nachtschlafender Stunde ist in den kleinen Ortschaften, die wir durchqueren, bereits die Hölle los. Voll aufgedrehte Musikanlagen geben uns den Wandertakt vor, die Leute entlang der Strecke jubeln uns zu und halten Wasserschläuche bereit, um unsere Trinkflaschen stetig neu zu füllen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor Elst wird es richtig warm. Zu diesem Zeitpunkt sind noch zwanzig Kilometer zu wandern. Irgendwo im Bereich von gut 6 km/h habe ich meine Wohlfühlgeschwindigkeit gefunden; allerdings wird nun jeder Kilometer anstrengender. Um uns Erfrischung zu spenden, werden wir von den Zuschauern mit Wasser bespritzt. Ich versuche, diese Art der Erfrischung zu meiden, da es sicherlich nicht nur Vorteile hat, mit nassen Klamotten zu wandern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pünktlich zur Mittagshitze erreiche ich den finalen Deich, auf dem man 5 Kilometer lang ohne Schatten wandern muss. Vor diesem schwierigsten Stück der ersten Etappe wartet Eddi und sorgt bis ins Ziel dafür, dass ich mich nicht zu doll auf die Hitze und die schwerer werdenden Beine konzentriere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück im Hotel suche ich ziemlich bald die Augenlider nach inneren Verletzungen ab. Das Ganze jetzt noch 3 mal – das kann ja heiter werden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.07.2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am zweiten Tag soll es nur knapp dreißig Grad werden. Dem Veranstalter erscheint dies kühl genug, um die Startzeiten nicht zu ändern. Martin und ich stellen uns dieses Mal frontal zum Starttor auf und sind bereits um 5 nach vier unterwegs. Nach wenigen Minuten treffen wir Tom aus dem Runnersworld-Forum. Er war am ersten Tag ein halbes Stündchen vor mir im Ziel und ist guter Dinge, dass die 4daagse einen angenehmen Verlauf nehmen. Martin erläutert ihm, welche attraktiven Wanderungen jenseits der 50 Kilometer es in der näheren Umgebung so gibt, während ich mich langsam warm wandere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab Kilometer 10 geht es ein Stückchen querfeldein. Wenige Zuschauer säumen die Strecke. Dafür hat man Chance auf eine gratis Fußmassage durch den einen oder anderen kleinen Stein, der sich ins Schuhwerk verirrt. Steine rausschütteln heißt Pause; Pause unterbricht den Wanderfluss; also lässt man die Steinchen so lange durchs Schuhwerk wandern, bis sie an einer Stelle sind, wo sie nicht übermäßig stören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich soll es im Laufe des Tages ein Unwetter geben. Also bin ich bemüht, den öden langen Deich zwischen Kilometer 20 und 30 schnell hinter mich zu bringen. Wie jedes Jahr treffe ich die Flensburgerin, die in der Kneipe auf dem Deich Pause macht. Ihr Mann und sein Kumpel dehnen die Pause noch etwas; sie wandert mit mir weiter. Ihr Motto: „Was ich hab, das hab ich...“ In diesem Jahr müssen wir uns schnell voneinander verabschieden. Knapper 8-Minuten-Schnitt ab Kilometer 25 war einmal – damals, als ich noch trainiert habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Unwetter bleibt aus. Stattdessen brennt die Sonne gnadenlos auf uns nieder. Ein kurzweiliges stimmungsvolles Luftholen gibt es in der Stadt Wijchen, die wir im Zickzack durchqueren und in der traditionell die Hölle los ist. Dann werden die Beine schwer, der Kopf heiß und die Sehnsucht nach dem Ende der Etappe riesengroß. Glücklicherweise gibt es hier ein Pröbchen Coke, dort ein Pröbchen alkoholfreies Weißbier und natürlich jede Menge Wassernachschub aus den Gartenschläuchen der Anwohner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Kilometer vor dem Ziel wartet Eddi in der Sonne bratend auf ihren lahmenden Wanderer. Wir erreichen das Ziel um zwanzig vor zwölf – 20 Minuten vor Öffnung der Zielhäuschen. Während wir warten, sehen wir, wie sich ein Teilnehmer das Pulsbändchen abreißt. Ich nehme mir vor, eine Entscheidung über Weitermachen oder Aufhören nicht direkt nach dem Zieleinlauf zu treffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.07.2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute wartet die kürzeste und zugleich schwerste Etappe auf uns: 48 Kilometer und sieben Hügel kurz vor Schluss. Ich fühle mich gut und bin voller Tatendrang. Allein der Sonderzug von Cuijk nach Nijmegen hat etwas dagegen, dass ich diese Energie ungefiltert auf die Strecke loslasse. So erreiche ich den Startbereich erst gegen viertel nach vier. Martin denkt nun wahrscheinlich, dass ich für Donnerstag und Freitag entspannte Urlaubstage eingeplant habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um den späten Start zu kompensieren, vergesse ich für einen Moment, dass dies bereits der dritte Tag ist und beginne bereits ab dem ersten Kilometer mit Überholmanövern. Es läuft gut und bei angenehm mildem Wetter durchqueren wir einige kleine Ortschaften mit hübschen Einfamilienhäusern. Einige von ihnen sind „te koop“. Das wäre doch mal was für den Lebensabend: ein Häuschen auf der 4daagse-Strecke, vor dem man im Lehnstuhl im eigenen Garten sitzen und die schwitzende teils humpelnde Meute mit Nahrung und Getränken ein wenig glücklich machen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genug phantasiert, Georg. Heute ist Wandern angesagt – und das klappt außerordentlich gut. Es ist kurz vor halb neun und ich habe bereits die Hälfte der Strecke hinter mir. Zumindest ist das die Botschaft auf dem Schild, das auf das kleine verlorene Nest bei Kilometer 25 irgendwo im Niemandsland hinweist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach kommen eigentlich die einsamsten und langweiligsten 10 Kilometer der 4daagse. Nicht so heute: Zunächst treffe ich einen Schweizer, der mir begeistert von seinen Erlebnissen in Biel erzählt. Dann begleitet mich ein gebürtiger Kölner mit indonesischen Eltern, der nun in Nijmegen 300 Meter vom Start entfernt wohnt. Er berichtet von seinen bisherigen 10 Teilnahmen. In diesem Jahr möchte er das letzte Mal dabei sein, da es für die 11. Teilnahme einen goldenen Orden mit Krönchen gibt und dann bis zur 40. Teilnahme nur noch Zahlen. Er hätte ja schließlich noch viele andere Hobbys. Überhaupt wird bei allen Gesprächspartnern nur die Frage gestellt, wie oft man teilgenommen hat. Dass die Zahl der Teilnahmen sich von der Zahl der erfolgreichen Teilnahmen unterscheiden kann (wie bei mir), scheint für die meisten  unvorstellbar zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl ich recht untrainiert bin, inspirieren mich die Bergaufstrecken. Mein Begleiter merkt, dass ich schneller gehen möchte und wünscht mir viel Glück. Es ist ein  unbeschreibliches Gefühl, die Hügel hinaufzugehen und von den dicht an dicht stehenden Campern entlang der Strecke lautstark angefeuert zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem letzten Berg wartet Eddi auf mich. Zusammen genießen wir die letzten Kilometer durch Nijmegen. Es bringt auch nichts, nun auf Tempo zu gehen, da es in gemächlichem Tempo eine Punktlandung zur Öffnung der Zielhäuschen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;23.07.2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tag 4!&lt;br /&gt;Vor den 4daagse hätte ich jeden für verrückt erklärt, der mir prognostiziert hätte, dass ich an diesem Tag noch dabei bin. So richtig rund läuft es nicht, insbesondere beim Anlaufen nach der Zugfahrt. Auf dem Weg zum Start ermuntert mich ein Zuschauer angesichts meines Wanderstils mit den Worten „So möchtest du 50 Kilometer schaffen?“  Manchmal ist es nicht schön, Niederländisch zu verstehen... ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Martin freut sich, dass ich wider Erwarten doch noch dabei bin. Wir gehen äußerst gemächlich los. Kurz nach dem Start treffen wir Tom, der sich an den ersten Tagen doch wohl etwas übernommen hat. Er möchte jetzt nur noch ankommen – Zeit ist egal.  Zu dritt schlendern wir gemächlich durch Gelderland, bis ein Trüppchen britischer Soldatinnen mit 9-Minuten-Schnitt dafür sorgen, dass unsere Lebensgeister zurückkehren. Martin und ich beschleunigen und trällern ein paar blutrünstige Liedchen mit. Kurz vor Kilometer 10 bei Martins zweiten Päuschen mache ich mich aus dem Staub. „Was ich hab, das hab ich.“ kommt mir in den Sinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So richtig attraktiv ist die Strecke nicht. Wir durchqueren nur wenige kleine Orte, dann folgen wieder Strecken mit viel Landschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Mal habe ich mich mit Eddi am Bahnhof in Cuijk verabredet. Bei meiner Ankunft stelle ich fest, dass dies kein sehr guter Treffpunkt ist. Die Schranke ist gerade zu, so dass sich viele Wanderer sammeln; Hundertschaften Zuschauer sind bereits am Bahnhof versammelt. Trotzdem findet Eddi mich im Gewühl. Wir bahnen uns den Weg durch Cuijk. Ich habe zwar noch nie die Tour de France live erlebt – Alpe d'Huez kann aber nicht stimmungsvoller sein als der Walk durch die engen Gassen von Cuijk. Zur Krönung überqueren wir die Maas über eine Ponton-Brücke, die das niederländische Militär zuvor gebaut hatte. Das ist gleichzeitig der Moment, in dem ich realisiere, dass ich mein Blasenpflaster vor dem Start nicht neben, sondern auf die Blutblase vom dritten Tag hätte kleben sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entlang der Maas nähern wir uns Nijmegen. Es wird belebter, es wird lauter, mehr Zuschauer säumen die Straße. Da ist das Stadtschild Nijmegen, da ist das Schild „Via Gladiola“. Kondition und Kraft sind auf Null. Das was mich nun antreibt, sind der pure Ehrgeiz und die einzigartige Atmosphäre entlang der Strecke. Wenn man hier angekommen ist, gibt man nicht mehr auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm5.static.flickr.com/4073/4830456110_7738353295.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 500px; height: 375px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4073/4830456110_7738353295.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist kurz nach zwölf. Stolz hole ich mir meine goldene 3 ab. Ich freue mich darauf, die Füße hoch zu legen, ein Bierchen zu trinken und in aller Ruhe im Lokalfernsehen bis 18 Uhr den Zieleinlauf der übrigen Teilnehmer zu verfolgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;01.08.2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich ertappe mich dabei, dass ich die Internetseite der &lt;a href="http://www.dodentocht.be"&gt;Dodentocht &lt;/a&gt;aufgerufen habe. Die findet in zwei Wochen statt. Obwohl mir ein &lt;a href="http://forum.runnersworld.de/forum/foren-archiv/40618-100km-fuer-eine-ananas-oder-hochmut-kommt-vor-dem-fall.html"&gt;Bericht &lt;/a&gt;aus den Vorjahren viel Mut macht, traue ich mich wohl in diesem Jahr noch nicht, wobei: Trainiert habe ich ja jetzt ein wenig...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald&lt;br /&gt;Georg&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-5576835573516101377?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/5576835573516101377/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=5576835573516101377' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5576835573516101377'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5576835573516101377'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2010/08/vier-tage-im-juli.html' title='Vier Tage im Juli'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm5.static.flickr.com/4076/4829840035_143f53c480_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-954392523664504633</id><published>2009-08-02T12:14:00.006+02:00</published><updated>2009-08-02T12:56:21.486+02:00</updated><title type='text'>The rising sun's a beautiful thing - early in the morning...</title><content type='html'>&lt;div id="AOLMsgPart_2_1b4b9f9c-3652-4b1f-9ce6-23260fd6c108"&gt;&lt;div&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"  style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:100%;"  &gt;Die ehemaligen Reiseweltmeister sind sesshaft geworden. Es ist richtig klasse, reisen zu können, wenn wir Lust dazu haben und es sein zu lassen, wenn uns der Sinn nach Entspannung steht. So richtig aktives Entspannungsprogramm hatten wir für die vorletzte Woche gebucht – die 4daagse in Nijmegen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"  style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"  style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Während Eddi wegen ihres deutlich längeren Arbeitswegs nur an Wochenenden ein paar Trainingseinheiten absolviert hatte, war ich fast täglich unterwegs. Es beflügelt halt, nachmittags Eddis Arbeitsweg abzuschreiten, während sie mir mit dem Auto entgegenkommt. So kamen montags bis donnerstags jeweils 12 Kilometer zusammen, freitags ca. 25 Kilometer. Zwei Dinge ließen mich zweifeln, ob ich die 4daagse in diesem Jahr schaffen würde: Zum einen sind meine Gräten immer noch sehr launisch und zum anderen sind maximal 25 Kilometer Training nicht unbedingt ausreichend, um 4 mal 50 Kilometer ohne Probleme durchmarschieren zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"  style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"  style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;So war es keine Überraschung, dass ich bereits am ersten Tag recht massive Probleme bekam. Die Muskeln und Gelenke zickten rum und unter meinem kleinen Zeh bildete sich recht rasch eine große Blase. Diese Anlaufschwierigkeiten wurden jedoch durch die Stimmung am Wegesrand und die malerische Strecke bei Sonnenschein und blauem Himmel mehr als kompensiert. Eddi sorgte auf den ersten 30 Kilometern für die eine oder andere Tempoverschärfung und so flogen die Bäume, Häuser und Zuschauer nur so an uns vorbei. Lediglich die reichlich angebotenen Lakritzstückchen, Gurkenscheiben, TUC-Plätzchen, Schokostückchen und vieles mehr hielten uns davon ab, dass wir tempomäßig überdrehen oder unterzuckern. Auch für Wassernachschub wurde gut gesorgt, da reichlich Gartenschläuche zur Befüllung der mitgebrachten Flaschen vorhanden waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm4.static.flickr.com/3569/3770093644_0020dde3e5.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 500px; height: 375px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3569/3770093644_0020dde3e5.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"  style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"  style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Zwanzig Kilometer vor Schluss zeigte sich Eddi zunehmend interessiert an einer etwas längeren Pause. Zuvor waren wir fast alle 20 Meter an einer Raststelle mit schattigen Plätzchen vorbeigekommen – nun waren sie wie vom Erdboden verschwunden. Nach efektiven 5 und gefühlten 50 Kilometern war es endlich so weit. Wir fanden nicht nur eine geeignete Verpflegungsstelle, sondern zugleich noch die mit dem billigsten und besten Kaffee der gesamten 4daagse. Auch ein salziges Süppchen kam zu diesem Zeitpunkt sehr gut an. Frisch gestärkt ging es auf die letzten Kilometer. Nach 2 Kilometern waren die Muskeln wieder einigermaßen in Schuss, aber der 6 Kilometer lange Deich kurz vor Schluss zog sich schier endlos hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"  style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"  style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"  style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Kurz vor 15 Uhr erreichten wir nach 53 Kilometern das Ziel. Eddi hatte ihren Plan, einen Tag komplett durchzuhalten, in die Tat umgesetzt, bei mir zeigten sich bereits jetzt deutliche Verschleißerscheinungen, nur Martin hüpfte um uns herum, als habe er gerade das Geheimnis der Schwerelosigkeit entdeckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch klingelte der Wecker erneut gnadenlos um kurz nach zwei. Meine Muskeln ließen mich wissen, dass Urlaub schön ist und 4daagse doof sind. Ich hörte nicht auf sie und stand pünktlich um vier wieder mit Martin im Startbereich&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"  style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"  style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Bis Kilometer 18 sind Martin und ich &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;mit dem Strom mitgeschwommen, um dann unser erstes Kaffeepäuschen zu machen. Damit die Muskeln sich nicht verküzen, machte ich ebensolches mit der Pause und legte von Kilometer 18 bis 40 mal eine Schüppe drauf . Angegammelte Sehnen scheinen es zu mögen, wenn sie richtig warm sind, denn es gab keine nennenswerten Probleme.  Das langgezogene Stück über einen Deich und quer durch die Felder, das ich aus den Vorjahren als etwas öde in Erinnerung hatte, konnte ich so in vollen Zügen genießen - schließlich gab es zur Belohnung eine fast halbstündige stimmungsvolle Ortsquerung durch Wijchen. mit heißen Rhythmen und allerlei Schnuckerkram. Lediglich auf das kleine kostenlose Pröbchen Schoko-Sojamilch hätte ich verzichten sollen. Zusätzliche Boxenstopps waren nämlich eigentlich nicht eingeplant... Auch dass gerade bei Kilometer 40 die Sonne noch mal so richtig raus kam, fand ich entbehrlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"  style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"  style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es war außerordentlich angenehm, mal relativ vorne mitzuwandern, da das Feld dort recht dünn war und hierdurch der eine oder andere Bodycheck von hinten entfiel. Kurz vor Schluss ging's noch eine kleine Anhöhe hoch, die mich jedoch gar nicht so recht angestrengt hat, da eine englische Armeeformation wie gerufen kam und mir die Gelegenheit gab, ein fröhliches blutrünstiges Liedchen mitzuträllern (&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/10063064@N06/3771140143/"&gt;...early in the morning...&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zehn vor zwölf ließ ich im Zielbereich mein Kärtchen abstempeln, holte Eddi vom Bahnhof ab und so waren wir pünktlich zu Martins Zieleinlauf zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Zug zu sitzen, ist wunderschön - aufzustehen allerdings nicht so. So dauerte der Weg vom Bahn hof zum Auto in Cuijk nur unerheblich kürzer als die 49 Kilometer. Das musste bis morgen wieder besser werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"  style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"  style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Donnerstag - Murmeltiertag in den Niederlanden: Punkt 2 ging der Wecker und das Verlangen liegenzubleiben war unwiderstehlich. Mit geschlossenen Augen legte ich dennoch den Weg zur Dusche leicht humpelnd zurück. Das konnte ja heiter werden heute - war wohl ein bisschen zu schnell gestern, nicht wahr? ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühstück, Privattaxi zum Bahnhof und dann ein bisschen Wandertraining auf dem Bahnsteig. Klappt doch besser als gefürchtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Startbereich wartete Martin und kündigte gleich an, heute einen Gang zurückzuschalten, da ihn eine leichte Erkältung plagte. So trennten sich unsere Wege bereits bei Kilometer 2.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz einer großen Zahl Abbrecher war die Strecke immer noch extrem voll. Da das leichte Einlatschen auch die letzten Zipperlein beseitigt hatte, bemühte ich mich, schnell nach vorne zu kommen - allerdings wurde das Feld nur äußerst langsam dünner. Konditionsprobleme kündigten sich nicht an. Zwar betrug die Luftfeuchtigkeit 90%, aber die angenehmen 16 Grad lieferten optimale Bedingungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sich vom Start wie ein Irrer durchs Feld zu pflügen, hat nicht nur Vorteile. Jedes Dorf, das wir durchquerten, befand sich nämlich noch im Tiefschlaf. Keine Musik, keine aufmunternden „Success“-Rufe und vor allem kein Lakritz und keine Gurkenscheiben. So musste ich mich an den Zahlen berauschen, die mein GPS-Gerät ausspuckte: Kilometer 13: 7:35 min, Kilometer 14: 7:55 min.... Ein wandererfahrener Niederländer kündigte an, dass die Kilometer 20 bis 30 so richtig öde würden. Für den Weg durch Groesbeek und die Hügelchen rauf und runter prognostizierte er Spaß pur. Die Prognosen deckten sich ziemlich genau mit der erlebten Realität. Ab Kilometer 30 wurde trotz der frühen Uhrzeit kräftig gefeiert. Die geschundenen Waden hatten eine Menge zu tun, um mein Normalgewicht + X die Hügel hochzuhieven - aber wer nimmt schon Tempo raus und hört auf zu lächeln, wenn beidseitig Wohnwagen an Wohnwagen parkt und die Zuschauer jeden Wanderer die Hügel raufbrüllen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Mittwoch, Donnerstag und Freitag war Dauerregen angesagt - 6 Kilometer vorm Ziel war's dann so weit. Es kübelte wie aus Eimern und reduzierte die ohnehin zu dieser Uhrzeit recht dürftige Zuschauerschar. Drei Kilometer vor dem Ziel sammelte mich Eddi ein - so wurde auch dieser letzte verregnete Teil noch zum Erlebnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Punkt 10 nach 11 waren wir im Zielbereich und durften noch 20 Minuten zusammen mit einem kleinen Häuflein weiterer Übermotivierter warten, bis die Zielregistrierung öffnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Montag hatte ich große Bedenken, ob mein Körper vier Tage wandern möchte – nach 3 erfolgreich absolvierten Tagen freute ich mich einfach nur noch auf 50 Kilometer schlendern und einen weiteren unvergesslichen Zieleinlauf auf der Via Gladiola.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"  style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"  style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dauerregen und Unwetter hatte uns der Wetterdienst für Freitag versprochen. So musste die Kappe zu Hause bleiben und Platz für den Regenponcho machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich sollten heute die Sandalen meine Füße im Rahmen des Möglichen zieren, da ich aber noch nie 50 Kilometer am Stück damit zurückgelegt hatte, entschied ich mich wieder für die altbewährten NB 753 nebst Einlage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 3 Tagen vergeblicher Suche hatten Martin und ich endlich den Startblock erwischt, der am schnellsten abgearbeitet wurde. So waren wir schon um kurz nach vier auf der Strecke. Gemächliches Genießen war angesagt, denn Tag 4 ist stimmungsmäßig nicht zu toppen - da möchte man doch möglichst viel von mitbekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm3.static.flickr.com/2520/3770272250_f47dca3dbc.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 360px; height: 500px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2520/3770272250_f47dca3dbc.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Auf dem ersten Kilometer übergaben die Feiernden des Vorabends den Staffelstab wieder an die Wanderer und feuerten uns lautstark an. Danach wurde es ruhig und wir hatten Zeit, uns langsam warm zu machen. Funktionierte alles wunderbar und die Kilometer schmolzen dahin. Zwischen Kilometer 15 und 25 war recht wenig Publikum anwesend. Über eine lange Geradeaus-Strecke quälten wir uns von Dorf zu Dorf. Eigentlich war perfektes Wanderwetter (bisschen bewölkt und nicht zu warm) - aber irgendwie machte sich eine Art Lustlosigkeit bei mir bemerkbar. Schwer zu sagen, ob die recht öde Strecke hieran schuld war oder das recht gemäßigte Tempo motivationshemmend wirkte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lebensgeister erwachten wieder, als wir eine kleine Kaffeepause in Beers einlegten. Nach 2 Minuten waren der Kaffee leer, der Akku wieder voll, ein paar Worte mit den edlen Spendern gewechselt und die Muskeln noch warm. Konnte weiter gehen - wenn wir nicht hinter der nächsten Ecke Bekannte aus den Vorjahren getroffen hätten. Martin wollte noch warten, bis der letzte der Gruppe aufbruchfertig war - der hatte aber gerade erst die ersten Löffel von einem heißen Süppchen verdrückt. So trennten sich hier unsere Wege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammen mit den beiden Flensburgern kam ich langsam wieder in Schwung. Da wir den ersten Teil der Strecke recht gemächlich zurückgelegt hatten, waren die Zuschauerränge bereits sehr gut gefüllt. In Cuijk stand das nächste Highlight der Strecke an. Es ging mitten durch die Stadt und über eine Pontonbrücke über die Maas. Jetzt mussten wir nur noch zurück nach Nijmegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Flensburger hatten sich recht bald nach vorne von mir verabschiedet, da sich meine Beine nach den Pausen richtig schlapp fühlten und mein Tempo schnell langsamer wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor der Via Gladiola wartete Eddi auf mich. Im Spaziergängertempo mit zusammengebisse nen Zähnen zogen wir vorbei an tausenden feiernder Zuschauer. Langsam kehrten die Lebensgeister zurück, auch inspiriert durch äußerst marschfreundliche Musikdarbietungen und strahlenden Sonnenschein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da langsam wandern nicht so recht klappen wollte, zogen wir drei Kilomter vor Schluss noch einmal das Tempo an. Das fühlte sich gut an und war ein perfekter Abschluss für richtig tolle vier Tage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eddis Berichte von den vier tollen Tagen findet ihr &lt;a href="http://eddisgedankengaenge.blogspot.com/2009/07/nie-wieder-4daagse.html"&gt;hier&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://eddisgedankengaenge.blogspot.com/2009/07/und-ewig-warten-die-ubermotivierten.html"&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://eddisgedankengaenge.blogspot.com/2009/07/yes-he-can-mit-kronchen.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;div id="u8CBDFD5B8607D2F-1440-437_DE_DE" class="aol_ad_footer"&gt; &lt;/div&gt;  &lt;/div&gt; &lt;!-- end of AOLMsgPart_2_1b4b9f9c-3652-4b1f-9ce6-23260fd6c108 --&gt;  &lt;style&gt;.AOLWebSuite .AOLPicturesFullSizeLink { height: 1px; width: 1px; overflow: hidden; } .AOLWebSuite a {color:blue; text-decoration: underline; cursor: pointer} .AOLWebSuite a.hsSig {cursor: default}&lt;/style&gt;&lt;link rel="stylesheet" type="text/css" href="http://o.aolcdn.com/cdn.webmail.aol.com/43734/css/microformat.css"&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-954392523664504633?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/954392523664504633/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=954392523664504633' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/954392523664504633'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/954392523664504633'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2009/08/rising-suns-beautiful-thing-early-in.html' title='The rising sun&apos;s a beautiful thing - early in the morning...'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm4.static.flickr.com/3569/3770093644_0020dde3e5_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-6617538334094882705</id><published>2009-01-06T15:53:00.012+01:00</published><updated>2009-01-07T09:21:59.197+01:00</updated><title type='text'>Alles neu macht der Januar</title><content type='html'>Geschafft - die Flughafenpendelei hat ein Ende. Nach Landung des letzten Fliegers am 18.12.2008 in Toulouse sind wir fortan nur noch mit sehr irdischen Verkehrsmitteln unterwegs. Wie irdisch diese Verkehrsmittel sein können, merkten wir in aller Breite bei unserer Rückfahrt vom Weihnachtsurlaub nach Toulouse. Um Paris zu meiden, hatten wir uns für den Weg über Luxemburg entschieden. Dieser war nur unerheblich länger und ersparte uns die Rush-Hour in der großen Metropole. Zur Vertiefung unserer dürftigen Französisch-Kenntnisse hörten wir den Verkehrsfunk. (Schließlich weiß man ja nie, ob man dieses Land nicht eines fernen Tages doch noch mal betreten sollte.) Dort war stetig die Rede von einer gesperrten Autobahn nach Bordeaux und Neuschnee im Zentralmassiv - aber das betraf uns ja nicht. Schließlich wollten wir weder nach Bordeaux noch durch die Alpen, wo ich das Zentralmassiv kurzerhand in meinem Geiste hinverlegte. Wenige Augenblicke später wurde uns dann klar, dass wir auf dem Weg nach Toulouse doch ein Stückchen Bordeaux-Autobahn hätten fahren müssen. Glücklicherweise gab es eine Umleitung über die A75 nach Montpellier. Etwas irritiert waren wir über den Hinweis, dass LKWs diese Autobahn nicht benutzen durften, dachten uns jedoch nichts Böses dabei. Wenig später hatte ich ausreichend Gelegenheit, bei 60 km/h auf der einzig schneefreien Spur meine Wissenslücken in französicher Geographie zu schließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch langsam erreicht man sein Ziel - und so verbringen wir nun gemeinsam die letzten Tage in Südfrankreich, ehe es am nächsten Wochenende mit Sack und Pack gen Heimat geht. Eddi muss diese Woche noch einige Stündchen Flugzeuge bauen - ich beschäftige mich derweil mit anderen Dingen wie Blog schreiben und schneefreie Straßen erkunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor der Abreise nach Toulouse hatte ich noch einmal meinen Doc konsultiert, der jetzt bei der Behandlung meines linken Fußes eine etwas härtere Gangart anschlägt. Zudem habe ich mir ein Paar neue Adidas Response Walk Schuhe geleistet, die im Sportgeschäft den Eindruck hinterließen, dass sie die kritischen Stellen ein wenig entlasten. Bereits die gemeinsamen ausgedehnten Spaziergänge mit Eddi am letzten Wochenende hinterließen keine nennenswerten Beschwerden - ein Gefühl, das ich aus den letzten 7 Monaten nicht mehr kannte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich hatte ich mich bereits damit abgefunden, den Wiedereinstieg in regelmäßige sportliche Betätigung in diesem Jahr allenfalls auf dem Fahrrad oder im Schwimmbad schaffen zu können. Nach den guten Erfahrungen am Wochenende wurde ich jedoch gestern ein wenig übermütig. So schnallte ich mir den Forerunner um, den Rucksack mit Walkerutensilien auf den Rücken und los ging's. Ich erinnerte mich daran, dass wir im letzten Jahr eine malerische Strecke östlich der Garonne nach Lacroix-Falgarde und westlich der Garonne über Portet zurück nach Toulouse entdeckt hatten. Was mich beim Losgehen ein bisschen nachdenklich stimmte, war zum einen die Tatsache, dass die erste Hälfte der Tour ein hübsch welliges Profil hatte und zum anderen, dass die Gesamtstrecke so ungefähr einem Marathönchen entsprach. Das zweite Problem war kein richtiges, da ab Kilometer 28 eine Buslinie die Strecke begleitete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei 3 Grad und bedecktem Himmel ging's los. Die ersten Kilometer waren äußerst kurzweilig, da mir in der Nähe der Uni noch jede Menge Studentenvolk entgegenkam. Als ich jedoch meinen ersten Aufstieg nach Pouvoirville absolvierte, war die Straße bereits menschenleer. So durfte ich in aller Ruhe genießen, wie mir trotz der Kälte langsam wohlig warm wurde. Es ist halt zu verlockend, die Aufstiege hochzurasen wie ein Halbgescheiter, wenn's ausnahmsweise nicht im Fuß ziept und die kleiner werdenden Zahlen auf dem Forerunner zusätzlichen Schwung verleihen. Überhaupt war ich sehr erstaunt, wie fit ich trotz des minimalen Trainings der letzten Monate war. Das Einzige, was mein Wohlbefinden nachhaltig beeinträchtigte, war die Hundepopulation in den Gärten der Einfamilienhäuser, an denen ich vorbeischlenderte. Alle paar Meter wurde ich aus einer Mischung von Gurgeln, Knurren und Kläffen begrüßt. Glücklicherweise waren die meisten Gartentore geschlossen, so dass die Kontaktaufnahme nur akustischer Natur blieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Kilometer 28 überquerte ich die Garonne und machte eine kurze Pause zum Sockenwechsel, da sich zwei bis drei Stellen unter meinen Füßen nicht mehr so anfühlten, als sei ich gerade erst gestartet. Zu meiner Überraschung beschränkte sich das sichtbare Ergebnis der Inspektion jedoch auf eine Blase am rechten kleinen Zeh. Zwar passt mein halber Hausstand in den Wanderrucksack, den ich bei mir führte, für Blasenpflaster hatte ich unglücklicherweise beim Start der Tour keinen Platz eingeplant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es tat gut, die letzten Kilometer durch die Innenstadt zu walken. Die Schaufenster und die zahlreichen Fußgänger lenkten mich ein wenig von dem Gedanken ab, dass die Beine nun doch etwas schlapp zu werden schienen. Ein Innenstadtwalk in Südfrankreich gestaltet sich leicht anders als in Deutschland: Während in Deutschland diverse ehrenamtliche Helfer der Exekutive ein wachsames Auge darauf haben, dass selbst die sinnlosesten Lichtzeichen beachtet werden, werden hier die (wenigen) Ampeln von nahezu allen lediglich als grobe und unverbindliche Empfehlung betrachtet und dienen offenbar allein dem Zweck, die Aufmerksamkeit beim Überqueren der Straße zu erhöhen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zufrieden wanderte ich sogar noch freiwillig den einen oder anderen Schlenker, damit der Forerunner als Endergebnis 42,2 Kilometer ausspuckte. Nach gut 6 1/2 Stunden erreichte ich das Hotel und belohnte mich mit ein paar Scheibchen frischen Baguettes und einer heißen Dusche. Dort beschloss ich, die restlichen Tage in Toulouse eine ruhige Kugel zu schieben und maximal morgens zum Bäcker zu wandern. Nachdem ich heute wieder gut 22 Kilometer unterwegs war, nehme ich mir das jetzt noch einmal vor...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruß aus Toulouse&lt;br /&gt;Georg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Aktuelle Fotos von der Strecke habe ich nicht gemacht, da das Wetter recht trüb war. Eddis Bericht und Fotos von unserer gemeinsamen Tour auf der gleichen Strecke gibt es &lt;a href="http://www.decathlon.de/DE/response-walk-gtx-28884738/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://eddisgedankengaenge.blogspot.com/2008/01/auch-langsam-geht-es-voran.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-6617538334094882705?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/6617538334094882705/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=6617538334094882705' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/6617538334094882705'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/6617538334094882705'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2009/01/alles-neu-macht-der-januar.html' title='Alles neu macht der Januar'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-1175665448648307738</id><published>2008-12-10T18:01:00.006+01:00</published><updated>2008-12-10T19:11:29.234+01:00</updated><title type='text'>Walking in Toulouse - ein Frühlingstag im Dezember - 07.12.2008</title><content type='html'>Ist schon ganz schön lange her, dass ich hier ein paar Zeilen reingeklimpert habe. Grund dafür ist, dass der Hamburger Zwanziger zugleich mit Abstand der längste Walk der letzten 4 Monate war. Seitdem versuche ich, den Ursachen meiner Beschwerden im linken Fuß auf den Grund zu gehen und etwas dagegen zu tun, damit das Walken alsbald wieder so viel Spaß bereitet wie fast durchgehend in den letzten 5 Jahren. Neben meinem guten alten Bandscheibenvorfall hat mein Orthopäde inzwischen eine Achillessehnenansatzverkalkung (jetzt bitte keine despektierlichen Bemerkungen über's Alter... ;-)) geortet, die er mittels Stoßwellentherapie und Infusionen behandelt. Auch neue Einlagen sollen Wunder wirken. Obwohl ich in den letzten Wochen recht brav die Füße still gehalten habe, dauern die Wunder aber wohl doch etwas länger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm4.static.flickr.com/3233/3093489468_740ff6b8f9.jpg?v=0"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 500px; height: 375px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3233/3093489468_740ff6b8f9.jpg?v=0" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei: Euphorie versetzt Berge - und da das vergangene Wochenende zugleich das letzte war, an dem Eddi und ich uns am Toulouser Flughafen verabschieden mussten, beschlossen wir, bei strahlendem Sonnenschein wieder ins leichte Walking-Training einzusteigen. So flanierten wir Samstag an der Garonne entlang durch Blagnac zum großen Einkaufszentrum und zurück. Die 15 Kilometer vergingen wie im Fluge und machten Lust auf weitere Touren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm4.static.flickr.com/3263/3092644467_d56c0ea697.jpg?v=0"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 500px; height: 375px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3263/3092644467_d56c0ea697.jpg?v=0" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag wollten wir nur mal kurz einen Brief einwerfen. Bei der Gelegenheit fiel uns allerdings auf, dass die Adresse sich im Ostteil der Stadt befand, den wir bei bisherigen Touren sträflich vernachlässigt hatten. So nutzten wir die Gunst der Stunde und ließen uns einfach so durch unbekannte Viertel und über kleine Anhöhen treiben, um ein Flüsschen am Stadtrand zu finden, das wir zuvor auf der Landkarte gesichtet hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm4.static.flickr.com/3193/3092631975_6528c0724b.jpg?v=0"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 500px; height: 375px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3193/3092631975_6528c0724b.jpg?v=0" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Da sich das Flüsschen als wenig attraktives Schlammloch entpuppte, ließen wir es links liegen und erbauten uns an den mediterranen Siedlungen in Balma. Nachdem wir ausgiebig die Dorfidylle genossen hatten, ging die Reise zurück ins Zentrum. Die letzten Meter bis zum Weihnachtsmarkt konnten wir dank der Mittagssonne stilecht im T-Shirt genießen. Der Vin Chaud, den wir uns als Belohnung für unseren kleinen Sonntagswalk gönnten, stellte die Vorweihnachtsstimmung allerdings wieder hinreichend her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm4.static.flickr.com/3043/3093483624_969ce5c0c8.jpg?v=0"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 500px; height: 375px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3043/3093483624_969ce5c0c8.jpg?v=0" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;a href="http://www.gmap-pedometer.com/?r=2429489"&gt;18-Kilometer-Tour&lt;/a&gt; hat Lust auf mehr gemacht. Jetzt muss ich zwar erst einmal wieder ein paar Tage kürzer treten, aber ich bin zuversichtlich, dass es bald wieder auf die längeren Strecken geht - nun, da eine andere extrem lange Strecke so gut wie überstanden ist... ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald&lt;br /&gt;Georg&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-1175665448648307738?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/1175665448648307738/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=1175665448648307738' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/1175665448648307738'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/1175665448648307738'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/12/walking-in-toulouse-ein-frhlingstag-im.html' title='Walking in Toulouse - ein Frühlingstag im Dezember - 07.12.2008'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-228984467885797161</id><published>2008-09-02T19:14:00.002+02:00</published><updated>2008-09-02T20:06:09.171+02:00</updated><title type='text'>Hamburger Zwanziger - 29.08.2008</title><content type='html'>Am letzten Wochenende hatten Eddi und ich Großes vor - oder besser gesagt: Die Wandererschar, mit der wir am Freitag losmarschierten, hatte Großes vor und wir wollten sie auf einem Stück ihres Weges begleiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Abwechslung mussten wir dieses Mal beide in den Flieger steigen, da Martin seinen 100-Kilometer-Marsch durch Hamburg anberaumt hatte. Obwohl mein Flieger reichlich Verspätung hatte, trafen wir gerade noch rechtzeitig ein, um uns in aller Kürze an Helgas wundervollen Spaghetti zu laben. Dann wurde es auch schon Zeit für die Reise zum Startpunkt an der S-Bahn-Station Wedel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm4.static.flickr.com/3181/2812617967_7c9af43ded.jpg?v=0"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3181/2812617967_7c9af43ded.jpg?v=0" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Einige hoch motivierte 100-Kilometer-Veteranen erwarteten uns bereits. Wenige der Angekündigten fehlten. Ein laues Sommerabendlüftchen und das malerische Elbufer waren unsere steten Begleiter. Selbst ein plötzlich auftauchender Metallzaun war kein wirkliches Hindernis. Während die rheumatischen Greise wie ich kleine Kletterübungen vollführen durften, konnte die Jugend mit den langen Beinen die Sperre einfach mittels eines etwas größeren Schrittes überwinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm4.static.flickr.com/3008/2813470338_0270ecf25a.jpg?v=0"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3008/2813470338_0270ecf25a.jpg?v=0" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In Blankenese kamen uns haufenweise Jugendliche entgegen, denen wir angesichts der von ihnen mitgeführten Getränke anmerkten, dass sie einen deutlich gemütlicheren Abend an der Elbe verbringen wollten als wir. Im Halbdunkel konnten wir erkennen, dass malerische alte Häuser den Weg säumten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm4.static.flickr.com/3186/2817673407_f9c2f4cfd7.jpg?v=0"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3186/2817673407_f9c2f4cfd7.jpg?v=0" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor Altona hatten wir die Gelegenheit, die Teilnehmer der "Mottenburger Meile" anzufeuern, die ebenfalls den Elbuferweg für ihre sportlichen Aktivitäten auserkoren hatten. Kerzen und Fackeln am Wegesrand sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Quotenläufer Ottoerich (der Gerüchten zufolge weder Otto noch Erich heißt) verabschiedete sich von uns mit einem kleinen Gedicht und wir steuerten zielstrebig die Reeperbahn an, wo Helga uns in der Wohnung einer Bekannten mit Süppchen und Bier erwartete. Für den größten Teil der Gruppe war dies eine erste kleine Stärkung - für Eddi und mich der bereits vorher geplante Endpunkt der Tour.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm4.static.flickr.com/3014/2817704411_ee39ea497a.jpg?v=0"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3014/2817704411_ee39ea497a.jpg?v=0" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die 21,5 Kilometer liefen in meinen einlagefreien Sandälchen recht gut - allein die kurzen Bergaufpassagen zum Schluss mochte meine Achillessehne nicht so besonders. Da ist wohl in der nächsten Zeit neben dem allmählichen Wiedereinstieg ins Walking-Training noch ein bisschen was anderes fällig. Lösungsvorschläge gibt es im Internet ja ausreichend, z.B. &lt;a href="http://www.frick-volz.de/de/operative-therapie/fersensporn-plantarfasziitis.php"&gt;hier&lt;/a&gt;. Mit ein bisschen Disziplin wird das schon wieder...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Rest des Wochenendes widmeten wir der Regeneration. Am Samstag gab es noch ein gemeinsames Mittagessen mit unseren Wanderern, die zu diesem Zeitpunkt zwar schon 80 Kilometer hinter sich hatten, aber ansonsten frisch wie der junge Tag wirkten. Sonntag schauten wir uns dann noch einmal in aller Ruhe die Häuschen in Blankenese an, an denen wir am Freitag abend so achtlos vorbeigehuscht waren. Unser Wochenende endete mit einer romantischen Bootsfahrt fernab von der Hektik der Großstadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm4.static.flickr.com/3016/2817695433_64748e0c3b.jpg?v=0"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3016/2817695433_64748e0c3b.jpg?v=0" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;...und schwupps - plötzlich schreiben wir den 2. September. Das ist jetzt auf den ersten Blick kein besonderer Tag. Für mich ist er jedoch in diesem Jahr sehr wichtig, da ich heute abend beginnen werde, ein kleines unschuldiges Maßband zu verstümmeln. Es gibt halt Dinge im Leben, die viel wichtiger sind als lange Wanderungen, schnelle Marathonzeiten, Medaillen, Pokale und Urkunden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm3.static.flickr.com/2358/2818559108_691388e4e2.jpg?v=0"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2358/2818559108_691388e4e2.jpg?v=0" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-228984467885797161?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/228984467885797161/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=228984467885797161' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/228984467885797161'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/228984467885797161'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/09/hamburger-zwanziger-29082008.html' title='Hamburger Zwanziger - 29.08.2008'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-3969009556729882245</id><published>2008-08-26T19:32:00.004+02:00</published><updated>2008-08-26T20:32:16.174+02:00</updated><title type='text'>Bike and Walk - 23.-25.08.2008</title><content type='html'>Es ist schon ein Weilchen her, seitdem Eddi und ich den Zweitagesmarsch gefinished, bzw. den Viertagesmarsch vorzeitig beendet haben. Da meine Fersensporne trotz neuer Einlagen noch ziemlich rumzicken, macht das Training derzeit nicht wirklich Spaß. Da keine gezeiteten Langstreckenwalks mehr anstehen, haben wir in den letzten Wochen die Trainingsdosis ein wenig herunter gefahren. Ausgedehnte Spaziergänge gibt's nur, wenn wir Lust darauf haben - ansonsten kümmern wir uns um die Einrichtung unserer Wohnung und die gemeinsame Zukunftsplanung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3285/2800614220_54af8814c5.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;So vergingen die ersten 24 Tage dieses Monats und unser Lauftagebuch August war weit davon entfernt, sich der 100-Kilometer-Marke zu nähern. Da Walken am letzten Samstag nicht so recht mein Ding war, planten wir ein kleines Alternativprogramm, um fit zu bleiben. In Toulouse stehen nämlich seit geraumer Zeit an jeder Straßenecke jede Menge Leihfahrräder herum, die ganz simpel durch dreimaliges Eingeben der Geheimzahl und Drücken eines grünen Knopfes für eine beliebige Dauer von Interessierten ausgelöst werden können. Nachdem wir bereits seit einigen Wochen damit geliebäugelt hatten, dies mal praktisch auszuprobieren, war es am Samstag so weit - und so radelten wir bei milden 24 Grad und einem lauen Lüftchen an der Garonne vorbei nach Blagnac, rund um das Werk eines großen Flugzeugherstellers, durch den Park von Blagnac und schließlich zurück nach Toulouse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3031/2799774307_f09552b88c.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Da der Sattel des geliehenen Fahrrades sich in der Nachbetrachtung nur als mäßig bequem erwies, war es am Sonntag wieder Zeit für einen kleinen Spaziergang. Wir fuhren mit dem Auto ein paar Kilometerchen in westlicher Richtung und erreichten den Foret de Bouconne, in dem viele verschiedene beschilderte Wanderwege zum Flanieren einluden. Da ich nach den Erfahrungen der letzten Wochen zu meinen Einlagen ein etwas gespanntes Verhältnis habe, ließ ich sie einfach mal zu Hause und marschierte ein wenig mit handelsüblichen Trekking-Sandalen. Klappte alles wunderbar und schmerzfrei -bis zu der Stelle, an der wir wohl etwas zu dicht an einem Bienennest, das sich in einem ausgehöhlten Baum befand, vorbeigingen. Eine dicke Biene hatte es sich wohl gleich in meiner Kniekehle gemütlich gemacht, als ich beschloss, diese zum Zwecke der Fortbewegung zu beugen. Die Mischung aus Jucken, taub werden und Brennen, die mich den Rest des Tages begleitete, schob ich innerlich beiseite. Schließlich hatte das Walken mit den Sandalen phantastisch funktioniert - und zum krönenden Abschluss des kleinen Spaziergangs gab es noch einen malerischen Blick auf einen See.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3182/2799771781_93dea039d1.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Leider ging das gemeinsame Wochenende mit Eddi wieder viel zu schnell zu Ende, so dass ich bereits am Montag um kurz vor 17 Uhr wieder in Gladbeck war. Ich warf nur kurz mein Gepäck in die Ecke, band mir den Forerunner um, zog die Sandalen an und testete mal ausgiebig, wie es sich mit den Dingern so in der Heimat walkt. Mein Weg führte mich nach Gladbeck-Brauck, Richtung Horst, durch Buer und wieder zurück nach Gladbeck. Nach langsamem Beginn testete ich auch mal zwischendurch eine etwas schnellere Gangart. Zu meiner großen Überraschung blieben nachhaltige Zipperlein aus. Als ich wieder zu Hause eintrudelte, zeigte der Forerunner gut 17 Kilometer bei einem Schnitt von 7:50 min/km an. Ich bin durchaus schon mal länger und schneller gewalkt - insgesamt war ich aber ganz zufrieden mit mir. Jetzt freue ich mich erst einmal auf ein kleines Stückchen Hamburger Hunderter und vor allem auf Eddis Ankunft am Hamburger Flughafen in ca. 66 Stunden... ;-) &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3183/2799769197_42a58c3ac0.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-3969009556729882245?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/3969009556729882245/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=3969009556729882245' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/3969009556729882245'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/3969009556729882245'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/08/bike-and-walk-23-25082008.html' title='Bike and Walk - 23.-25.08.2008'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-7657156425387998627</id><published>2008-07-22T19:37:00.006+02:00</published><updated>2008-07-22T20:45:55.232+02:00</updated><title type='text'>Zweitagesmarsch und ganz viel Urlaub</title><content type='html'>Andrea hat in ihrem Kommentar zu meinem letzten Post geschrieben, dass ich gerne erst ein wenig klage und dann von einer gelungenen sportlichen Leistung berichte. Aus gegebenem Anlass wird das dieses Mal ein wenig anders sein: Erst werde ich vom sportlichen Scheitern berichten und danach noch ein wenig rumjammern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der letzten Woche war es endlich so weit. Der sportliche Höhepunkt des Jahres stand an - der Viertagesmarsch in Nijmegen. Zwar ist es nicht wirklich einfach, vier Tage lang jeweils 50 Kilometer zu wandern, aber angesichts des doch recht üppigen Zeitlimits von jeweils 13 Stunden hatten Eddi und ich keine größeren Bedenken, dass das machbar wäre. Um richtig Atmosphäre zu schnuppern, reisten wir bereits früh am Montag an. Irgendwie wirkte es deutlich leerer bei der Startkartenausgabe als noch in den letzten beiden Jahren. Das lag wohl daran, dass einige Wanderer bereits Sonntag ihre Unterlagen abgeholt hatten. Trotzdem reichte die Atmosphäre aus, um so ein angenehmes Kribbeln und gespannte Erwartung zu erzeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir am nächsten Morgen pünktlich um 4 Uhr am Start standen, näherte sich diese Erwartung dem Höhepunkt - und nach 20 Minuten Wartezeit gab es kein Halten mehr. Eddi, Martin und ich waren frisch und voller Tatendrang. So drückten wir gleich ein wenig auf's Tempo - langsamer würden wir mit der Zeit schließlich von selbst. Wie im letzten Jahr waren in den Dörfern am Wegesrand schon jede Menge Leute wach und infizierten die Wanderer mit ihrem Schwung und ihrer guten Laune. Die ersten 30 Kilometer wurden wir von dieser Begeisterung getragen. Danach meldeten sich zumindest bei Eddi und mir erstmalig die Füße ein wenig zu Wort und wunderten sich offenbar, was wir denn jetzt plötzlich für ungewohnte Sachen mit ihnen anstellen. Das Wandern funktionierte aber weiterhin prächtig, wenn auch mit leicht reduzierter Geschwindigkeit. Nach gut 40 Kilometern ging es auf den langen recht öden Deich. Weit und breit gab es keine feiernden Dorfbewohner und die Skyline von Nijmegen schien so schier gar nicht näher zu kommen. Obwohl fuß- und konditionstechnisch bei mir alles in Ordnung war, teilte ich Eddis Verlangen nach einem baldigen Ende der Etappe. Auf den letzten Metern durch Nijmegen wurde es wieder lebhafter und mit neuem Schwung erreichten wir den Zielbereich, in dem wir uns die Startkarte für den zweiten Tag abholten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den zweiten Tag hatten Eddi und ich uns vorgenommen, nicht gleich loszuhetzen, sondern das Zeitlimit mal ein wenig mehr auszuschöpfen. Auch regelmäßige Pausen waren eingeplant. Martin verabschiedete sich sehr bald, da er ein etwas schnelleres Tempo angepeilt hatte. Wir hielten uns an unseren Plan. So marschierten wir mit ca. 5,5 km/h und legten nach 13 und dann nach jeden weiteren 10 Kilometern kurze Pausen ein. Ein wenig fehlten die Motivatoren am Wegesrand, da die Strecke zum einen lange Zeit durch unbewohntes Ödland führte und zum anderen leichter Nieselregen das Zuschauen nicht sehr schmackhaft machte. Eddi merkte sehr bald, dass sie mit der Schuhwahl kräftig daneben gegriffen hatte und die größeren bequemen Schuhe an einem sicheren Platz im warmen Hotelzimmer standen. Bei mir lief alles so weit ganz gut, bis plötzlich nach der dritten Pause bei meiner linken Wade gar nichts mehr ging. Während ich dort vorher maximal ein leichtes Muskelkatergefühl gespürt hatte, machte sie nach der Pause komplett dicht und ich brauchte ca. zwanzig Minuten, bis sie wieder einigermaßen schmerzfrei war - nach der vierten Pause das gleiche Spielchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So beschlossen Eddi und ich, nach dem Zieleinlauf besser ohne Pause zum Bahnhof durchzustarten und den Zug zurück zum Hotel zu nehmen. Nach objektiver Beurteilung der Zeitspanne, die wir vom Sitzplatz bis zur Zugtür benötigten, stellten wir übereinstimmend fest, dass man in Nijmegen auch wunderbar Urlaub machen kann, ohne um 2 Uhr aufzustehen und danach 50 Kilometer zu wandern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst zum Finale auf der Via Gladiola erwachte unsere Wanderlust wieder ein wenig. Vom Zielbereich aus gingen wir Martin 7 Kilometer entgegen, um dann zusammen mit ihm den Zieleinlauf zu genießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl wir ohne Orden von diesem Viertagesmarsch zurückgekehrt sind, werden wir uns lange mit Freude an unsere gemeinsamen Tage in Nijmegen zurückerinnern. Eddi konnte ein wenig 4daagse-Luft schnuppern, ohne sich die Freude an dieser Veranstaltung durch Quälerei am dritten oder vierten Tag zu nehmen und es macht einen Riesenspaß, einen Teil der Veranstaltung aus der Zuschauerperspektive zu genießen. Im nächsten Jahr haben Eddi und ich ausreichend Zeit, uns intensiv auf die Veranstaltung vorzubereiten. Dann sind wir sicherlich auch wieder mit dabei, wenn's darum geht, die vierte Startkarte gegen einen Orden einzutauschen und das Wanderbüchlein abstempeln zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin werde ich auch vielleicht das Rätsel um meine rumzickende Wade gelöst haben. Kurt hatte gemutmaßt, dass meine Bandscheibenvorwölbung sich auf diese penetrante Art wieder in Erinnerung gebracht haben könnte. Da sie in den letzten Jahren aber stets Richtung Oberschenkel ausgestrahlt hatte, habe ich sie nicht so recht in Verdacht. Weitere mutmaßliche Täter sind eine gerade erst überstandene Magen-/Darminfektion kombiniert mit dem bewussten Weglassen meiner täglichen Magnesium-Ration oder eine Schonhaltung des linken Fußes wegen meiner beiden Fersensporne in Kombination mit der (noch nicht ganz erfolgten) Gewöhnung an neue Einlagen. Dass ich ein paar Gramm mehr rumschleppe als im letzten Jahr, scheidet wohl als Erklärung aus, nachdem ich mir die Fotos der Dänemark-Mitstreiter noch mal in aller Ruhe angeschaut habe. Fehlendes Training wäre auch eine Erklärung - allerdings ist eine Trainingsstrecke von insgesamt 1.220 Kilometern in den ersten 6 Monaten dieses Jahres nicht wirklich wenig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei - im nächsten Jahr werden die Karten neu gemischt. Dann werden Eddi und ich sicherlich auch mal in der Woche das eine oder andere Walking-Training einlegen, hierdurch ein wenig an der Gewichtsschraube drehen und auch die Fußgelenk- und Bandscheibengymnastik nicht so sträflich vernachlässigen wie in diesem Jahr. Das wird eine herrliche Zeit... ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eddis Bericht aus Nijmegen findet ihr &lt;a href="http://eddisgedankengaenge.blogspot.com/2008/07/finish-als-aussteiger-auf-der-via.html"&gt;hier&lt;/a&gt;. Dort findet ihr auch den Link zu Martins und meinen Fotos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald&lt;br /&gt;Georg&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-7657156425387998627?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/7657156425387998627/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=7657156425387998627' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/7657156425387998627'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/7657156425387998627'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/07/zweitagesmarsch-und-ganz-viel-urlaub.html' title='Zweitagesmarsch und ganz viel Urlaub'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-7602566109602252830</id><published>2008-06-16T17:38:00.004+02:00</published><updated>2008-06-16T17:53:45.109+02:00</updated><title type='text'>Drink and walk in Dänemark</title><content type='html'>In diesem Jahr ist alles anders – und so haben Eddi und ich nur einige wenige Wanderveranstaltungen auserkoren, an denen wir teilnehmen wollen. Dass die 62 Kilometer lange Wanderung auf dem Gendarmenweg in Dänemark dazu gehören würde, war uns schon seit langer Zeit klar. Im letzten Jahr hat Eddi dort ihren ersten offiziellen Ultra absolviert und obwohl die Strecke ein paar Meterchen länger ist, kommt nie Langeweile auf, da zum einen die Landschaft sehr abwechslungsreich ist und zum anderen regelmäßige Pausen dafür sorgen, dass man stets nach Lust und Laune seine Kraftreserven auffüllen kann, ohne einen schweren Rucksack tragen zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Trainingseinheiten in den letzten 2 Wochen gestalteten sich eher übersichtlich, da ich mit den Umzugsarbeiten in unsere Wohnung recht ausgelastet war. Hinzu kam, dass ich seit dem Rennsteiglauf insbesondere beim Bergauf-Walken stechende Schmerzen im linken Fußballen hatte. Nachdem ich mich einige Tage strikt an die Devise „Was von selbst kommt, geht auch wieder von selbst.“ gehalten hatte, habe ich Anfang Juni dann doch mal einen Facharzt konsultiert. Der stellte auch gleich mal zwei große Fersensporne am linken Fuß fest, einen drunter und einen an der Hacke. Die sind wohl dadurch entstanden, dass ich meine Füße leicht schräg halte und obendrein noch seit geraumer Zeit mit einer ausgenudelten Einlage rumlatsche. Er ließ mich jedoch nicht mit der Auskunft ratlos zurück, sondern verschrieb mir gleich Hightech-Einlagen mit Senkfußstütze, Weichbettung und weiteren Schikanen. Mittwoch vor der Dänemark-Wanderung waren die Teilchen fertig. Erste Gehversuche im Orthopädieshop machten mir keine große Hoffnung auf Besserung, da die Pelotte dermaßen in den Mittelfuß stach, dass ich nur rumhinken konnte. Der Fachmann hinter der Theke sah das ganz locker und versprach mir, dass ich mich beizeiten wieder richtig wohl beim Gehen fühlen würde. Und tatsächlich: Auf dem Heimweg wurde bei jedem Schritt das Drücken der Pelotte geringer. Ich beschloss, die Einlagen gleich in Dänemark einzuweihen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders als im letzten Jahr hatten wir uns dieses Mal für die Nacht vor der Wanderung gegen eine Übernachtung auf dem harten Boden der Turnhalle der Bülowschule Sonderborg entschieden. Das hatte den Vorteil, deutlich bequemer schlafen zu können und den Nachteil, bereits um vier Uhr aufstehen zu müssen, da wir vom Quartier bis zum Start des Transferbusses noch ungefähr zwanzig Minütchen fahren mussten. Klappte aber alles ganz vorzüglich und Punkt viertel sechs saßen wir mit den übrigen Wanderverrückten im Bus nach Padborg. Zur Einstimmung auf das wechselhafte dänische Wetter, das uns erwartete, gab es einen malerischen Sonnenaufgang mit Regenbogen. Einige Wandergesellen sahen noch Nachholbedarf beim Carboloading und so floss bereits kurz vor halb sieben der Inhalt der einen oder anderen Dose Bier durch ihre Kehlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3276/2584416738_a60e2f7f07.jpg?v=0" border="0" /&gt; Am Startpunkt hörten wir noch eine kleine Ansprache auf Dänisch und Deutsch, die zeitlich so dimensioniert war, dass mein Forerunner gerade ausreichend Gelegenheit hatte, in der dänischen Wildnis genügend Satelliten für eine exakte Streckenmessung zu finden. So zeigte das Display sage und schreibe 400 gewanderte Meter an, als es zum ersten Mal bergan ging und ich einen ersten stechenden Schmerz in der linken Hacke spürte. Bei den nächsten Steigungen versuchte ich, den Fuß ein bisschen schräger oder auch mal weniger schräg aufzusetzen, kleinere oder größere Schritte zu machen oder das Tempo zu variieren – brachte aber alles nicht besonders viel. So legte ich bei der ersten Pause nach gut 5 Kilometern meinen Kopf zutiefst frustriert auf Eddis Schulter und bemühte mich, meinen Gefühlen ausnahmsweise mal keinen freien Lauf zu geben. Ich nahm mir vor, zumindest irgendwie den ersten Teil der Strecke durchzuhalten und nach dreißig Kilometern auszusteigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach gut 10 Kilometern wurde es höchste Zeit fürs Frühstück. Zwei Tassen Kaffee und vier halbe Brötchen taten enorm gut. Anders als im letzten Jahr hatte uns das Wetter bis hierhin richtig verwöhnt, und wir konnten auf den bereit gestellten Plastikstühlen die Morgensonne genießen. Es folgte ein abwechslungsreicher Weg durch Dünen, über Sand, durchs Gras und über kleine Steinchen. Das schien auch meinem linken Fuß zu gefallen, denn er machte sich zusehends weniger bemerkbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3076/2583601139_2435f634c2.jpg?v=0" border="0" /&gt; Nach gut 20 Kilometern frischte der Wind auf und dunkle Wolken zogen heran. Martin betrachtete mit kritischem Blick meinen Billig-Regenponcho, bekam spontan Mitleid und lieh mir für den Rest des Wegs seinen Nobelüberwurf. Kurz darauf schüttete es auch schon wie aus Eimern. Anders als im letzten Jahr wurde der Regen jedoch nicht unser dauerhafter quälender Begleiter, sondern kam nur mal kurz aber heftig auf Stippvisite vorbei. So kam auch die Gymnastik nicht zu kurz: Regenponcho an, Regenponcho aus, Windbreaker an, Windbreaker aus, Regenponcho einpacken, ach nee, doch nicht…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor Kilometer 30 erreichten wir Grasten, wo uns ein üppiges Mittagsmahl (belegte Brote mit Fisch, Ei, Tomaten und Frikadellen) erwartete. Da Fisch angeblich schwimmen muss, durfte auch ein kleiner Aquavit nicht fehlen. An Aussteigen verschwendete ich zu diesem Zeitpunkt keinen Gedanken mehr, eher schon an den wohltuend kühlenden Nachtisch im Hörnchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nächsten Etappen flogen nur so vorbei. Eddi, Martin und ich hatten keine Probleme, stets kurz hinter der Spitzengruppe zu wandern. Wir genossen den Blick aufs Wasser und das entspannte Wandern durch malerische Landschaften. Der Einzige, der etwas zu moppern hatte, war mein Forerunner. Ein kleiner Teil des dänischen Wetters war offenbar in ihn eingedrungen und sorgte dafür, dass das Display immer zwischen den verschiedenen Anzeigemasken hin und her sprang. Das Drücken sämtlicher Knöpfe ignorierte er beharrlich. So wartete ich auf den Moment, in dem der Akku die 10-Stunden-Marke erreichte und die Blinkerei ein Ende hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3050/2583607985_20331d9cf7.jpg?v=0" border="0" /&gt; Nach der Rast bei gut 47 Kilometern durfte jeder sein eigenes Tempo wandern. Martin startete gleich durch und absolvierte den Rest der Strecke zusammen mit dem schnellen Wanderer, der uns bereits im letzten Jahr bei unserem Endspurt begleitet hatte. Eddi und ich dehnten die letzte Rast auch nicht über Gebühr aus, entschieden uns aber für ein deutlich moderateres Tempo, da noch ein paar Herausforderungen auf uns warteten. Zunächst mussten wir anderthalb Kilometer über ein mit großen Steinen übersätes Stück Strand gehen. Obwohl die Sehnen und Gelenke bei der Gelegenheit reichlich zu tun hatten, hielt sich mein Fuß wider Erwarten richtig wacker. Erst bei den fünf steilen Dünenaufstiegen meldete er sich wieder ganz dezent – durfte er aber auch, denn schließlich lagen zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich mehr als 50 Kilometer hinter uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3116/2583629341_64ebb2d49e.jpg?v=0" border="0" /&gt; Als wir wenig später einen schier endlosen Weg am Strand entlang wanderten, hatten Eddi und ich erstmals das Gefühl, dass es schön wäre, bereits im Ziel zu sein. Besonders diabolisch an diesem Teil der Strecke war die Tatsache, dass man die Windmühle, die sich neben dem Ziel befindet, schon seit geraumer Zeit sehen konnte, sie aber nie so richtig näher kam, da wir erst einmal eine zu diesem Zeitpunkt riesig wirkende Bucht umrunden mussten. So einigten wir uns gerne darauf, in diesem Jahr mal auf den Endspurt zu verzichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3175/2584415092_c32ecd58b3.jpg?v=0" border="0" /&gt; Als wir an der Schule ankamen, wartete ein regenerierter und entspannter Martin auf uns. Er war bereits seit fünfzig Minuten im Ziel und hatte ausreichend Zeit, sich die ausliegenden Prospekte der nächsten 100er und 24-Stunden-Läufe anzuschauen. Solche Ambitionen habe ich in absehbarer Zeit nicht. Die Dänemark-Wanderung war wie im letzten Jahr ein richtiges Highlight und hat trotz meiner anfänglichen Zipperlein Mut für den Viertagesmarsch in Nijmegen gemacht. Schließlich habe ich jetzt noch einen Monat Zeit, mich an die offenbar doch sehr guten Einlagen zu gewöhnen und dann mit frischen Kräften die steigungsarmen Strecken in den Niederlanden anzugehen – und völlig unabhängig davon, wie gut oder schlecht ich den Marsch absolvieren werde, wird die Zeit Mitte Juli sowieso ein Fest für mich, da ich zehn Tage am Stück zusammen mit Eddi verbringen kann. ;-) &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-7602566109602252830?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/7602566109602252830/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=7602566109602252830' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/7602566109602252830'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/7602566109602252830'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/06/drink-and-walk-in-dnemark.html' title='Drink and walk in Dänemark'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-8860429038954676409</id><published>2008-06-03T20:04:00.005+02:00</published><updated>2008-06-03T22:14:25.435+02:00</updated><title type='text'>Dieser Weg...</title><content type='html'>Nach langer Zeit möchte ich mal wieder ein paar Zeilen bloggen. Viele schöne lange Wochenenden liegen hinter Eddi und mir, ein kurzweiliger Rennsteig-Halbmarathon und entspannende Kanalwanderungen durch Südfrankreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3069/2548079171_82a3fbb456.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Das Walken und Wandern ist jedoch in den letzten Wochen ein wenig in den Hintergrund gerückt, da Eddis Rückkehr nach Deutschland zwar noch so gnadenlos weit weg ist, aber doch mit jedem Tag ein Stückchen näher kommt. So haben wir die Gelegenheit beim Schopf gepackt und uns eine kleine schnuckelige Eigentumswohnung zugelegt, die ausreichend Platz für 4 Bewohner bietet. Da ich in den letzten Monaten bei der Aufzucht von Zimmerpflanzen jedoch jämmerlich versagt habe, wird sich Eddi voraussichtlich vornehmlich um die Versorgung ihrer beiden gefiederten Lieblinge kümmern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3055/2548938270_3f8430ee2f.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Vor den Genuss der neuen Wohnung hat der Allmächtige jedoch den Schweiß gesetzt - und weil ich gerade noch so gut in Übung bin, was umziehen angeht, habe ich auch schon jede Menge Kleinkram rübergeschafft. Morgen kommt ein Umzugsunternehmen und hievt mal ein paar größere Teile rüber. Bin ja mal gespannt, wie das Gesamtergebnis dann hinterher ausschaut. Was jedoch alle Mühen mehr als aufwiegt, ist die Aussicht, in gar nicht so ferner Zukunft eine hübsche gemeinsame Wohnung mit der tollsten Frau der Welt beziehen zu dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3271/2548105819_e5d145ab1c.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-8860429038954676409?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/8860429038954676409/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=8860429038954676409' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/8860429038954676409'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/8860429038954676409'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/06/dieser-weg.html' title='Dieser Weg...'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-7918322151748291211</id><published>2008-05-13T18:21:00.008+02:00</published><updated>2008-05-14T16:23:52.929+02:00</updated><title type='text'>Feiertage sind was Schönes</title><content type='html'>Ich liebe den Frühling. Die Tage werden länger, es wird sonnig, man wird beim Eis essen nicht mehr so komisch angeschaut und es gibt einen Haufen Feiertage. Nie ist mir dies so bewusst geworden wie in diesem Jahr. Während Eddi und ich uns sonst jeweils ein langes Wochenende von Freitag bis Montag mittag basteln müssen, fällt im Mai alles leichter. So liegen zwei tolle lange Wochenenden hinter und zwei weitere vor uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3103/2465364573_7b238fff5f.jpg?v=0" border="0" /&gt; Das verlängerte Wochenende in Strasbourg begann für mich bereits am Mittwoch abend. Da kein Direktflieger geht, beschloss ich, mal wieder die gute alte Bimmelbahn zu nehmen. Lief alles wie am Schnürchen und nach 5 Stunden und 6 mal umsteigen erreichte ich schon Strasbourg Hauptbahnhof. So manches Mal wünschte ich mir auf dieser Exkursion, nicht die alte schwere Reisetasche, sondern doch lieber das federleichte Rollköfferchen mitgenommen zu haben - aber wenn man jede Menge überflüssigen Plunder mitschleppen möchte, muss man halt die Konsequenzen tragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2232/2466196838_ce581b032f.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Geistesgegenwärtig hatte ich ein Hotel nahe am Flughafen gesucht, damit Eddi es bei ihrer Anreise am Donnerstag nicht so weit hat. Gemessen an der Luftlinie war unser Domizil in Lingolsheim auch recht nah am Flughafen. Dazwischen lagen allerdings vorwiegend Autostraßen und abgesperrter Privatbesitz. Bei durchschnittlich 5 Verbindungen am Tag nützte es auch wenig, direkt am Bahnhof zu wohnen und Gleise vor der Tür zu haben, die quasi bis zum Flughafengelänge führten. Ach ja, eine Busverbindung gab es auch noch zu dem Ort, in dem sich der Flughafen befand - führte aber leider zu der Seite des Flughafengeländes, die dem Terminal gegenüberlag. Alles halb so schlimm. Eddi und ich machten das Beste daraus und verbrachten nach unserer Walking-Einlage vom Flughafen zum Hotel ein entspanntes Wochenende mit mächtig Kulturprogramm und einem kleinen sportlichen Highlight.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2324/2465280173_b03da8f27c.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Beim Stöbern im Walkerforum hatte ich nämlich entdeckt, dass am Samstag die badische Meile stattfand und wir dort die Gelegenheit hätten, Peter (PdNW) mal persönlich kennenzulernen. Ganz nebenbei war auch noch ein Haufen Walker über die 8,8889 Kilometer gemeldet, so dass sich bei mir wieder so ein Hauch Wettkampffieber breit machte. Trainiert hatte ich recht wenig und wenn, dann nur Langstrecken in gemäßigtem Tempo. Außerdem schleppe ich derzeit wieder ein paar Pfündchen mehr durch die Gegend als zu den Zeiten, die ich als Marathontourist verbracht habe. Ideale Voraussetzungen also, um mal einen Walkingwettkampf so richtig ohne Leistungsdruck und Erwartungshaltung zu starten. Petrus verwöhnte uns mit einem wolkenlosen Himmel und sengender Hitze und während sich andere langsam den Schattenplatz im Biergarten suchten, starteten wir unseren Walk. Völlig unerwartet konnte ich ein recht ansehnliches Tempo anschlagen, so dass lediglich zwei Läufer, die offenbar irrtümlich bei den Walkern gemeldet hatten, ein Walker und eine Walkerin vor mir waren. Die erste Hälfte des Walks führte durch die Stadt, die zweite Hälfte äußerst malerisch durch eine Parkanlage. Zwischen Kilometer 6 und 8 erinnerten mich Läufer, die am Wegesrand saßen oder im Liegen mit Infusionen versorgt wurden, daran, dass ich den Walk aus Spaß an der Freud mitmachte und nicht, um die Belastungsfähigkeit meines Kreislaufs zu testen. Ich erreichte das Ziel nach 57:55 min. und war hochzufrieden mit meiner Leistung und vor allem überglücklich, dass ich Eddi wieder in die Arme schließen konnte. Peter erreichte das Ziel nach gut einer Stunde als erster Nordic Walker. Die Siegerehrung bekamen Eddi und ich leider nicht mehr mit, da wir noch ein bisschen Reise zurück nach Straßburg vor uns hatten. Wie's sonst so war in Strasbourg, könnt ihr &lt;a href="http://eddisgedankengaenge.blogspot.com/2008/05/weinbergliche-sackgasse-es-sind-halt.html"&gt;hier&lt;/a&gt; nachlesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2016/2465224725_2e6394ed97.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Das letzte Wochenende verbrachten Eddi und ich gemeinsam in Toulouse. Der 8. Mai ist dort ohnehin Feiertag und den Pfingstmontag haben sich die Franzosen zurück erstreikt, nachdem er eigentlich für die Pflegeversicherung geopfert worden war - eines der wenigen Dinge, für die ich die Franzosen bewundere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3155/2490057396_505387bd3b.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Trotz aller schönen Feiertage musste Eddi am Freitag dann doch noch ein paar Stündchen arbeiten. Vorlaut hatte ich verkündet, auch früh aufzustehen und die 6 Stunden für ein kleines Walking-Training zu nutzen. Als am Freitag der Wecker klingelte, hätte ich mich gerne noch mal umgedreht und ein entspanntes Frühstück so gegen 10 Uhr angepeilt - aber wie sähe das denn aus? Also: Energie heucheln, ab in die Klamotten und mitgefahren zum Airbus-Parkplatz. Inzwischen war es auch schon fast sieben Uhr - die perfekte Zeit für ein wenig Frühsport. Mit Forerunner bewaffnet marschierte ich auch gleich frisch drauf los. Ich hatte nur eine ungefähre Vorstellung, wo's hergehen sollte und ließ mich einfach mal treiben - nach Colomiers, am A330-Werk vorbei, nach Toulouse-Lardenne, zur Garonne und über Blagnac wieder zu Eddis Parkplatz. Kurz vor Ende des Walks war noch ein bisschen Zeit, bei C&amp;amp;A ein frisches Shirt zu kaufen, da sich mein anderes Shirt zwischenzeitlich in eine undefinierbare Masse verwandelt und ich in meinem 30-Liter-Rucksack natürlich keinen Platz für ein Wechselshirt eingeplant hatte. Als Eddi ihren Arbeitstag beendet hatte, lagen insgesamt 36,5 Kilometer im 8:25er Schnitt hinter mir. Das musste an verschärftem Training reichen. Den Rest des Wochenendes genossen wir bei langen gemütlichen Spaziergängen an Garonne und Canal du Midi sowie bei einem Kurztrip in den &lt;a href="http://eddisgedankengaenge.blogspot.com/2008/05/mit-sandalen-im-schnee.html"&gt;Schnee&lt;/a&gt;. Zwischenzeitlich hinterlassen meine regelmäßigen Trips nach Toulouse offenbar auch bei einem kleinen Teil der dort ansässigen Geschäftsleute erste Spuren. So begrüßte mich ein Eisverkäufer bereits mit Handschlag und sprach freiwillig fließend Englisch mit mir, nachdem ich bei meinen ersten beiden Besuchen seines Lokals nicht gerade durch ausgefeilte Französisch-Kenntnisse aufgefallen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2052/2490053742_0188d6118e.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit gestern abend weile ich wieder in Gladbeck. Heute habe ich Zeit, notdürftig die Wohnung zu wienern und morgen abend bringt der Flieger Eddi wieder zu mir. Wie ich bereits eingangs schon schrieb: Ich liebe den Frühling - und nicht nur den...&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-7918322151748291211?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/7918322151748291211/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=7918322151748291211' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/7918322151748291211'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/7918322151748291211'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/05/feiertage-sind-was-schnes.html' title='Feiertage sind was Schönes'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-2232621505065921308</id><published>2008-04-21T20:47:00.002+02:00</published><updated>2008-04-21T20:48:29.134+02:00</updated><title type='text'>Tangermünder Halbmarathon</title><content type='html'>&lt;div style="FLOAT: right; MARGIN-BOTTOM: 10px; MARGIN-LEFT: 10px"&gt;&lt;a title="photo sharing" href="http://www.flickr.com/photos/15340103@N08/2430930739/"&gt;&lt;img style="BORDER-RIGHT: #000000 2px solid; BORDER-TOP: #000000 2px solid; BORDER-LEFT: #000000 2px solid; BORDER-BOTTOM: #000000 2px solid" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3240/2430930739_554ffbe9e7_m.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="MARGIN-TOP: 0px;font-size:0;" &gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/15340103@N08/2430930739/"&gt;S6301170&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ursprünglich hochgeladen von &lt;a href="http://www.flickr.com/people/15340103@N08/"&gt;sumowalker&lt;/a&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;Gestern haben Eddi und ich unseren ersten offiziellen Halbmarathon des Jahres absolviert. Unser Begehr war es, innerhalb des Zeitlimits walkend und lächelnd das Ziel zu erreichen. Hat funktioniert... ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie's ansonsten so war, erfahrt ihr &lt;a href="http://eddisgedankengaenge.blogspot.com/2008/04/auf-den-apfel-gekommen-1tangermnder.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruß&lt;br /&gt;Georg&lt;br clear="all"&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-2232621505065921308?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/2232621505065921308/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=2232621505065921308' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/2232621505065921308'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/2232621505065921308'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/04/tangermnder-halbmarathon.html' title='Tangermünder Halbmarathon'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm4.static.flickr.com/3240/2430930739_554ffbe9e7_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-1895644797037438823</id><published>2008-04-19T09:13:00.002+02:00</published><updated>2008-04-19T19:46:51.213+02:00</updated><title type='text'>HURRAAAA!!!!!   EDDI ist auch dabei</title><content type='html'>&lt;div class="flickr-frame"&gt;&lt;a title="photo sharing" href="http://www.flickr.com/photos/15340103@N08/2424157677/"&gt;&lt;img class="flickr-photo" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3066/2424157677_c019071b55.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="flickr-caption"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/15340103@N08/2424157677/"&gt;Bestätigung 4daagse&lt;/a&gt;, ursprünglich hochgeladen von &lt;a href="http://www.flickr.com/people/15340103@N08/"&gt;sumowalker&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-1895644797037438823?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/1895644797037438823/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=1895644797037438823' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/1895644797037438823'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/1895644797037438823'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/04/4daagse-2008-will-mich-dabeihaben.html' title='HURRAAAA!!!!!   EDDI ist auch dabei'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm4.static.flickr.com/3066/2424157677_c019071b55_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-5490591080052282967</id><published>2008-04-15T12:32:00.005+02:00</published><updated>2008-04-15T14:10:36.333+02:00</updated><title type='text'>23 Kilometer just for fun - immer an der Alster lang</title><content type='html'>Wochenend-Treffen wollen langfristig geplant sein - und so hatten wir uns bereits vor einigen Monaten entschieden, mal ein gemeinsames Wochenende in Hamburg zu verbringen. Zum einen wird Hamburg sowohl von Düsseldorf als auch von Toulouse direkt angeflogen, zum anderen ist Hamburg und Umgebung ein wahres Eldorado für Besuche bei Freunden und Verwandten. Damit das schöne Wochenende nicht durch übermäßigen Stress bei der montäglichen Abreise beeinträchtigt wird, nahmen wir unser Domizil im Ibis Hotel direkt am Flughafen. Wir erreichten es fußläufig in zehn Minuten und trotz der zentralen Lage war es auf dem Zimmer so ruhig, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können - einfach herrlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2222/2413199287_3ecb470138.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Auch das Frühstücksbuffet am Samstag war erste Wahl. Neben dem Rührei, das testweise im April und Mai kredenzt wird, gab es eine riesige Auswahl an Wurst und Käse. Nachdem wir uns in aller Ruhe und in vollen Zügen gelabt hatten, erkundeten wir erst einmal die Gegend. Wir genossen lauschige Gässchen mit alten verschnörkelten und wie aus dem Ei gepellten Häusern. Ist schon klasse für so'n Haus, in einer norddeutschen Hansestadt zu stehen und nicht in einer Großstadt im südfranzösischen Niemandsland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3156/2413197765_b58185d8ff.jpg?v=0" border="0" /&gt; Am Nachmittag ging es mit dem Zug nach Bremen, um dort eine Freundin von Eddi zu besuchen. Der Kauf eines Wochenendtickets war gar nicht so einfach, da die wenigen Ticketautomaten am Bahnhof gut besucht waren. Außerdem fuhr eine stattliche Anzahl grün-weiß gekleideter mit Schal und Bier ausgerüsteter Bremen-Fans friedlich und gemütlich gen Weserstadion. Im Bremer Hauptbahnhof klärte sich schnell die Frage, gegen wen die Bremer denn wohl spielen mögen. Noch ehe wir den Bahnhof verließen, stolperten wir über einige wild grölende offenbar bis zur Halskrause abgefüllte Angehörige des Gelsenkirchener Proletariats.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2376/2414057126_50643cbd5a.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Eddis Navi wies uns den Weg zum Treffpunkt. Da wir in unmittelbarer Nähe des Weserstadions vorbeikamen, konnten wir beobachten, wie intensiv hier bereits gefeiert wird, noch ehe das erste Tor gefallen ist. Das Treffen war richtig kurzweilig und fand seinen krönenden Abschluss in einer erstklassigen Fremdenführung durch die Bremer Altstadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2408/2413242187_3bdc840c39.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag machten wir uns früh auf den Weg, da wir bereits um halb zehn ein kleines Berlin-Gedächtnis-Walking-Treffen mit Martin vereinbart hatten. Da er durch unsere Blogs über unseren Trainingszustand bestens im Bilde war, hatte er ein leichtes Walking-Programm vorgeschlagen: 23 Kilometer von Poppenbüttel nach Altona in gemäßigtem Tempo. Petrus war gnädig gestimmt und ließ angenehme Häppchen Sonne auf uns niederscheinen, die Landschaft war malerisch und die Zeit verging wie im Flug. Zum krönenden Abschluss erwartete uns Helga mit einer frisch zubereiteten Lasagne - einfach klasse. Es hat richtig viel Spaß gemacht, Helga und Martin wiederzusehen. Mit dem nächsten Treffen lassen wir uns nicht so viel Zeit - schließlich ist ja bereits Mitte Juni wieder die 60 Kilometer lange Dänemark-Wanderung angesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2112/2413263267_7c46df5349.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Montagmorgen mussten Eddi und ich leider wieder Abschied von einander nehmen - aber die Anzahl der Abschiede ist zum Glück nicht unendlich und verringert sich jeden Montag stetig. Jeder Moment, den ich zusammen mit Eddi verbringen kann, ist ein wunderschönes Geschenk für mich und so freue ich mich riesig auf ihre Ankunft in Düsseldorf am nächsten Freitag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2299/2413253971_a75462cf7f.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kontrastprogramm &lt;/strong&gt;&lt;em&gt;oder&lt;/em&gt;&lt;strong&gt; "Da waren's nur noch 26...":&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Traurige Nachricht: Zahn Nr. 37 ist tot. Das heißt, tot war er ja schon länger - sogar wurzelgefüllt und überkront. Das ging ein paar Jährchen gut - jetzt hat er mich aber zusehends mehr geärgert und in den unmöglichsten Momenten geschmerzt. Da ich verhindern wollte, dass ich in noch unmöglicheren Momenten mit einer dicken Wange rumlaufe (beispielsweise am ersten Tag des Viertagesmarschs oder so), hatte ich mich entschlossen, ihm den Garaus zu machen. Heute morgen war es nun so weit. Da sich meine Zahnärztin nicht getraut hatte, das gigantische verkrüppelte Teil rauszuziehen, ging ich heute morgen zum Facharzt für Kiefer- und Gesichtschirurgie (Ja, es geht immer noch um Zahnentfernung... ;-)). Hat ganz schön lange rumgezumpelt, der Gute, bis er zunächst die Krone ab, den Zahn in mehrere Stückchen gesägt und ihn schließlich "ausgegraben" hatte. Für den Moment, in dem die Betäubung nachlässt, hat er mir fette Schmerzmittelchen verschrieben, die aber wahrscheinlich die Originalverpackung nicht verlassen werden. Als kleines Bonbon für mich war dem ausgehändigten Merkzettel zu entnehmen, dass Kühlung der Wunde gut tut und ich zunächst weiche Kost essen soll. Mal schauen, ob mir etwas einfällt, was beide Ratschläge kombiniert... ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5189440669198859890" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/SASYyzaQPnI/AAAAAAAAAo8/xC4-M_y1Bew/s400/S6301125.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Fröhliche Grüße vom Krankenlager&lt;br /&gt;Georg&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-5490591080052282967?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/5490591080052282967/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=5490591080052282967' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5490591080052282967'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5490591080052282967'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/04/23-kilometer-just-for-fun-immer-der.html' title='23 Kilometer just for fun - immer an der Alster lang'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/SASYyzaQPnI/AAAAAAAAAo8/xC4-M_y1Bew/s72-c/S6301125.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-6006920185913769328</id><published>2008-04-09T17:10:00.000+02:00</published><updated>2008-04-09T17:25:42.271+02:00</updated><title type='text'>Frühling an der Garonne - 04.-07.04.2008</title><content type='html'>Die gemeinsamen Urlaubstage im März waren einfach nur traumhaft. Dass wir kein großes Glück mit dem Wetter hatten, war deshalb absolut zweitrangig. Einzig unser regelmäßiges Wandertraining ist im letzten Monat ein bisschen auf der Strecke geblieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Blick auf den Kalender sagte uns, dass der erste gemeinsame Halbmarathon des Jahres unmittelbar bevorsteht und auch der &lt;a href="http://www.4daagse.nl/"&gt;Viertagesmarsch&lt;/a&gt; im Juli mit der einen oder anderen Trainingseinheit vorbereitet werden sollte. Damit das mit dem Training noch mehr Spaß macht, wurde (extra für uns?) das &lt;a href="http://www.laufsport-liga.de/web/index.html"&gt;Lauftagebuch&lt;/a&gt; schick umgestaltet, so dass wir unsere Heldentaten umgehend aller Welt mitteilen können. Einziger Wermutstropfen ist die Möglichkeit, das Körpergewicht auf 100 Gramm genau einzutragen - und wer will das nach den trainingsarmen und nährstoffreichen Wintermonaten schon?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Regen, Nebel, Wind und ähnliches Wetterunbill hielt uns am letzten Wochenende nicht von unseren Wanderplänen ab. Toulouse verwöhnte uns mit 20 Grad und Sonnenschein. So konnten wir nicht anders und drehten gleich am Freitagabend noch eine kleine 11 Kilometer lange Runde an der Uferpromenade der Garonne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3280/2396468506_4316520d59.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Bei unseren letzten längeren Samstagswalks hatten wir uns regelmäßig ein (manchmal zu) heftiges Programm vorgenommen, was nicht selten dazu führte, dass wir am Sonntag leicht fußlahm waren. Damit uns das nicht erneut passiert, nahmen wir uns als langen Marsch dieses Mal eine 30-Kilometer-Strecke vor. Was streckenmäßig für Läufer als Marathonvorbereitung reicht, muss auch für Wanderer als HM-Vorbereitung genügen. So wanderten wir an der Garonne entlang nordwärts. Da es zusehends wärmer wurde, waren nur wenige von den Toulouser Profi-Läufern zu sehen. Entweder hatten die ihr Trainingsprogramm schon vor Sonnenaufgang absolviert oder warteten auf die Abkühlung am Abend. So hatten wir den malerischen Weg am Ufer fast völlig für uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2281/2396417004_fb8dfd9898.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Etwas belebter wurde es, als wir zur Überquerung der Garonne bei Gagnac auf die Hauptstraße wechseln mussten, aber spätestens als wir den Canal Latéral erreichten, hatte uns die Idylle wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2275/2395567427_63b8e396cb.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Nach gut der Hälfte der Strecke legten wir ein kleines Päuschen auf einem Steg am Ufer des Kanals ein und füllten unsere Kraftreserven wieder auf. Damit die Kollegen in Deutschland diese Woche auch schön neidisch schauen, drehte ich mein Gesicht noch extra ein bisschen in die Sonne. Die Strafe folgte auf dem Fuß: Ich holte mir einen hübschen Sonnenbrand und kann auch Tage später noch ganze Hautstreifen von meinem Gesicht ablösen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3138/2396377344_acded4d60f.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Der Weg am Kanal war äußerst kurzweilig. Je mehr wir uns Toulouse näherten, desto mehr Wanderer, Fahrradfahrer und Ruderer kreuzten unseren Weg. Zu unserer großen Überraschung sahen wir auch zwei Katamarane, die langsam vor sich hintuckerten. Selbst die Schleusen, von denen wir bislang angenommen hatten, sie seien stillgelegt, konnten wir bei der Arbeit beobachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3142/2395683141_7a73d0c28c.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Als wir wieder in Toulouse waren, zeigte unser &lt;a href="http://www.garmin.de/sport/produktbeschreibung/forerunner_201/"&gt;elektronisches Fleißkärtchen &lt;/a&gt;31 Kilometer an, wir waren noch richtig fit und durften zur Belohnung noch einem erstklassigen Sonnenuntergang am Ufer der Garonne beiwohnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bislang hatten wir bei unseren gemeinsamen Südfrankreich-Wochenenden Toulouse und Umgebung selten verlassen. Da aber der Trainingsfleiß vom Samstag irgendwie belohnt werden musste, beschlossen wir, uns mal die Pyrenäen näher anzuschauen. So fuhren wir ins 80 Kilometer südlich von Toulouse gelegene Foix und unternahmen einen kleinen Spaziergang ins angrenzende Bergland. Obwohl wir uns teilweise auf Hauptstraßen aufhielten, konnten wir ungestört die Landschaft genießen, da Autoverkehr in diesem Landstrich offenbar so gut wie gar nicht stattfindet. So hatten wir einen ungestörten Blick auf die angrenzenden Berge, auf denen teilweise noch Schnee lag. Sonntag stand uns nicht der Sinn nach Rumhetzen, aber ich glaube, wenn wir ins Training für die Landschaftswalks im Herbst einsteigen, wäre hier der richtige Ort, um mal ein paar Steigungen zu üben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2017/2395503473_80db5a40b0.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Am Montagmittag mussten wir leider wieder Abschied nehmen. Glücklicherweise sehen Eddi und ich uns schon in gut 47 Stunden wieder. Am Freitag führt uns nämlich unser gemeinsamer Weg nach Hamburg. Wer weiß, wer uns da so alles über den Weg läuft? Wir haben mal gehört, dass es dort auch den einen oder anderen &lt;a href="http://strongwalker.blogspot.com/"&gt;verrückten Walker&lt;/a&gt; geben soll... ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Voller Vorfreude grüßen aus Toulouse und Gladbeck&lt;br /&gt;Eddi &amp;amp; Georg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/15340103@N08/sets/72157604425470282/"&gt;Hier&lt;/a&gt; gibt's übrigens die anderen Fotos vom Wochenende.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-6006920185913769328?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/6006920185913769328/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=6006920185913769328' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/6006920185913769328'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/6006920185913769328'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/04/frhling-der-garonne-04-07042008.html' title='Frühling an der Garonne - 04.-07.04.2008'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-3671917939936465585</id><published>2008-03-25T17:40:00.010+01:00</published><updated>2008-03-25T19:05:40.384+01:00</updated><title type='text'>Rückkehr in die Stadt der Liebe - 21.-24.03.2008</title><content type='html'>Für das diesjährige Osterfest hatten wir uns ein besonderes Highlight ausgedacht - eine Reise in die Stadt der Liebe. Nachdem unser erstes gemeinsames Wochenende in der französischen Hauptstadt letzten Oktober durch einen Air France-Streik jäh verkürzt worden war, durften wir nun die Zeit von Freitag mittag bis Montag nachmittag zusammen dort verbringen. Größere Spaziergänge an frischer Luft waren nicht geplant, da wir laut Wettervorhersage im Internet damit rechnen mussten, an allen 4 Tagen von Sturzregen und kaltem Wind umschmeichelt zu werden. So schauten wir uns vorher nach Zielen um, die möglichst über 4 Wände und ein Dach verfügen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3023/2359543910_062f879e7d.jpg?v=0" border="0" /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu unserem großen Glück und Erstaunen regnete es an den 4 Tagen nur mal sporadisch. Der Wind war zwar recht stramm; wir konnten uns aber stets irgendwo zwischen hohe Häuser oder in Kirchen flüchten, wenn's uns doch mal zu doll wurde. Wie viele andere Touristen auch, legten wir speziell bei Notre Dame und Sacre Coeur gerne die eine oder andere Pause ein. Im Sacre Coeur sorgte ein Aufpasser lautmalerisch dafür, dass nicht zu viel Unruhe aufkam. Da wir bereits vergeblich nach dem Glöckner von Notre Dame Ausschau gehalten hatten, waren wir froh, wenigstens den Zischer von Sacre Coeur bei der Arbeit gesehen zu haben. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2083/2359601748_e6dfe41808.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Damit unser Walkingtalent nicht brachliegt, nutzten wir die Wolkenlücken am Samstag nachmittag zu einem ausgiebigen Spaziergang im Bois de Boulogne. Beachtlich, wie schnell man vom touristisch überlaufenen Innenstadtgewusel in relativ unberührte Natur wechseln kann. Nur aus der Ferne erinnerte ein Blick auf den Eiffelturm daran, dass wir eigentlich nur einen Steinwurf von großen Touristenmengen entfernt flanierten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2312/2358985757_a8d98654a1.jpg?v=0" border="0" /&gt; Die sonntägliche Walkingeinheit genossen wir in der Umgebung des Schlosses Versailles. Da es zu Ostern dort offenbar auch einzelne andere Touristen hinverschlägt, entschieden wir uns gegen ein fünfstündiges Anstehen am Schlosseingang und schauten uns viel lieber den (kostenlosen) Garten von Marie Antoinette an. Die Sonne wies uns den Weg zum See, wo einzelne Touristen bereits mit ihren Ruderbötchen vollends den Frühling einläuteten. Nach Rudern war uns aber nicht, und so genossen wir den Tagesausklang stilecht auf einem Boot, dass uns die Seine rauf- und runterschipperte.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2360/2360268906_7359bb3499.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Kulinarisch führte auch dieses Mal am Quartier Latin kein Weg vorbei. Hier hatten wir eine Riesenauswahl aus allen möglichen verschiedenen Restaurants. Allein das Studium der ausgehängten Speisekarten erwies sich als äußerst schwierig, da vor jeder Restauranttür ein Animateur stand, der alle Speisewilligen erst einmal gnaden- wie pausenlos zutextete. Nicht zu locken brauchte man mich in die einzige und zugleich beste Eisdiele im Quartier Latin. Während man in Deutschland die Eiskugeln vorwiegend lieblos ins Hörnchen geklatscht bekommt, lebt der französische Eiskonditor seine ihm innewohnende Kreativität in vollem Umfang aus und zaubert aus wenigen Gramm Eis kleine Türmchen, Blümchen und Schnörkelchen. Obwohl es mir als kulinarischem Neandertaler mehr auf den Inhalt als auf die Zubereitungsart ankommt, kann ich dieser Prozedur inzwischen schon etwas abgewinnen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2262/2359752176_352f2bdd4d.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;So sehr wir es uns auch wünschten: Wir konnten die Zeit weder anhalten noch langsamer vergehen lassen - und so hieß es gestern wieder Abschied nehmen. Zum Glück sehen Eddi und ich uns Freitag nachmittag schon wieder. Vielleicht gibt es ja zur Vorbereitung auf unseren Halbmarathon Ende April mal einen etwas längeren gemeinsamen Walk. Die Wettervorhersage verheißt zwar bislang nichts Gutes für Gladbeck und Umgebung - wir werden aber sicherlich die eine oder andere Wolkenlücke finden und gnadenlos ausnutzen... &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2046/2359492595_6792f11402.jpg?v=0" border="0" /&gt; Fester Bestandteil meines Blogs ist ja inzwischen auch die Rubrik "Mein Flugzeug und ich" geworden. So möchte ich denn noch eine kleine Geschichte von meinem Rückflug erzählen - oder besser gesagt: von vor meinem Rückflug. Das Flugzeug war gut gefüllt, die Turbine sprang an. Es gab dieses ungesunde Scheibenwischermotorgeräusch, das mir bei meinem ersten Flug noch Sorgen bereitet hatte, das ich aber inzwischen als normal abgehakt hatte. Dann plötzlich flackerte kurz das Licht im Flieger, alle Geräusche verstummten und die Pilotin sagte durch, dass ein Teil des Antriebs defekt sei und ausgetauscht werden müsse. Zehn Minuten später das gleiche Spielchen: Turbine an, Scheibenwischermotor an, Licht flackert, alles aus, nochmal die Pilotin: Tja, der erste Wechsel habe nicht geklappt - man versuche jetzt sein Glück mit einem weiteren Ersatzteil. Diese Mal reparierte man offenbar gründlicher. Nach 20 Minuten sprang die Turbine an, der Scheibenwischermotor quäkte und der Flieger rollte langsam rückwärts aus seiner Parkposition, blieb ein Weilchen stehen und die Pilotin daddelte ein bisschen mit den Landeklappen. Ich weiß nicht, ob es im Cockpit zu diesem Zeitpunkt was zu trinken gab, aber nach weiteren 5 Minuten hatte man den Mut, den Flieger zur Startbahn zu fahren. Auf dem Weg dorthin wurden die Landeklappen und weitere bewegliche Teile am Flügel für Laien wahllos auf- und abgeklappt. Mit einem Dreiviertelstündchen Verspätung ging's dann endlich los. Der Flieger wurde schneller, hob ab, das Licht flackerte kurz, mein Herz rutschte eine Etage tiefer und .... ohne weitere Probleme landeten wir gut 50 Minuten später in Düsseldorf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2141/2359463145_9e266057f9.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3130/2359461691_788db28988.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Herzliche Grüße an alle Blog-Leser von Eddi (noch knapp 70 Stunden in Toulouse) und Georg (seit 20 Stunden wieder in Gladbeck)&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-3671917939936465585?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/3671917939936465585/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=3671917939936465585' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/3671917939936465585'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/3671917939936465585'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/03/rckkehr-in-die-stadt-der-liebe-21.html' title='Rückkehr in die Stadt der Liebe - 21.-24.03.2008'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-5094453255983770252</id><published>2008-03-19T19:59:00.012+01:00</published><updated>2008-03-19T21:44:58.091+01:00</updated><title type='text'>Neun Tage im Paradies (07.-16.03.2008)</title><content type='html'>Am 07.03 war's endlich so weit: Der erste längere Urlaub zusammen mit Eddi stand vor der Tür. Während viele eine solche Zeitspanne nutzen, um sich auf dem Teutonengrill in Mallorca ausgiebig von allen Seiten rösten zu lassen, stand uns der Sinn nach etwas mehr Aktivität. Zwar waren keine längeren oder schnelleren Walks geplant, aber allein die Notwendigkeit, die etwas in die Jahre gekommene Polo-Möhre gegen ein neueres Gefährt auszutauschen, sowie ein geplanter Kurztrip nach Sachsen-Anhalt sorgten bereits im Vorfeld für eine grobe Wochenstruktur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3241/2341439506_3daed94ed4.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Voller Vorfreude auf die ersten gemeinsamen neun Tage und dementsprechend aufgekratzt bis in die Haarspitzen kam ich um fünf Uhr nachmittags in Toulouse an. Trotz etwas verwirrender Erlebnisse auf meinen letzten Flügen hatte ich keinerlei Flugangst, da ich mich ja an den Tagen vor meinem Flug in aller Ruhe bei den Abendnachrichten davon überzeugen konnte, dass man einen A320 notfalls durchstarten kann, falls es bei der ersten Landung mal nicht so richtig klappen sollte. Etwas mehr Respekt hatte ich da schon vor der 1250 Kilometer langen Autofahrt bei Nacht. Vorschlafen wäre theoretisch eine tolle Idee gewesen, aber mit Vorfreude auf den gemeinsamen Urlaub und Nervosität vor einer ungewohnt langen Fahrt schläft man nicht gerade tief und fest. Also hieß es schnell ein bisschen frisch machen, Häppchen futtern und dann ab auf die Bahn. Klappte alles wunderbar. Konzentration und Adrenalin ersetzten den mutmaßlich fehlenden Schlaf und eine stetig runterzählende Anzeige auf dem Navi motivierte zusätzlich. Eigentlich hätten ja spätestens in den frühen Morgenstunden die ersten Anzeichen von Müdigkeit auftreten müssen - da waren wir aber schon in Belgien, wo die Autobahnen zwar nicht mehr wie früher durchgehend beleuchtet sind, der Straßenzustand aber jede Autofahrt jenseits der 100 km/h zu einer Art Rodeo werden lässt. So erreichten wir kurz nach Sonnenaufgang frohen Mutes Gladbeck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2192/2341338160_f37d75d119.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Samstagnachmittag und Sonntagmorgen verbrachten wir in der Akademie Mont Cenis in Herne - allerdings nicht, um dort etwas zu lernen, sondern um an einem 13,3-Kilometer-Walk teilzunehmen. Während Eddi wegen einer hartnäckigen Erkältung nicht starten konnte, zierte ich mich zunächst ein bisschen, da ich eigentlich nicht vorhatte, in der Urlaubswoche längere Strecken leistungsmäßig zu walken, meldete mich dann aber doch als Teilnehmer an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3169/2340533369_5a1f18bc91.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Veranstaltung begann entspannt mit einem Fori-Treffen im kleinen Kreis. Dabei lernten wir melfam und instructor aus dem Forum &lt;a href="http://www.mitwalken.de/"&gt;mitwalken.de&lt;/a&gt; kennen. Auch WalkingRainer von &lt;a href="http://forum.runnersworld.de/forum/"&gt;laufen-aktuell.de&lt;/a&gt; war mit von der Partie. Dass ich bei dem Starterfeld keine Gedanken an vordere Platzierungen verschwenden musste, war mir bereits vor dem Startschuss klar, da ich zum einen die Ergebnisse des Vorjahres und zum anderen meinen derzeitigen Trainingsstand kannte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3101/2341377410_70dbc9d12f.jpg?v=0" border="0" /&gt;Endlich war es so weit: Der Startschuss fiel und wir legten los. Eine Walkerin legte gleich den Turbo ein und zog vorneweg. Die Nordic Walker hielten sich ausnahmsweise mal vorbildlich daran, nicht zusammen oder gar vor den Walkern zu starten, so dass ich ungehindert ein bisschen überholen konnte. So konnte ich mich auf der ersten Runde um die Akademie herum direkt an die Fersen der Führenden heften. Auf die Cracks, die im Vorjahr Spitzenzeiten hingelegt hatten, brauchte ich allerdings nicht lange zu warten. Nach gut einem Kilometer zogen ein Viererpack Walker und ein Lauf-Walker an mir vorbei. Meine Kilometerzeiten pendelten sich etwas über 6:30 min/km ein, aber es lief noch nicht so richtig rund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2225/2340555091_076e7163b6.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich hatte ich gedacht, dass ein Walk in Herne hübsch flach vor sich hinplätschert. Nach knapp 2 Kilometern wurde ich aber eines besseren belehrt. Ein Hügel, der auch dem Monschau-Marathon alle Ehre gemacht hätte, war zu bezwingen. Hier merkte ich ganz deutlich, dass auch meine Bronchitis wohl noch nicht so restlos vorbei war und ich beschloss, bei diesem Walk mal besser nicht bis an die Schmerzgrenze zu gehen. Es ging munter bergauf und bergab, meine Zeiten stabilisierten sich bei 6:50 min/km, ich hatte es mir auf Platz 6 behaglich gemacht und mir ging es richtig gut. Da plötzlich - quel malheur - verirrte sich ein Stein in meinen linken Schuh. Bei meinen diversen Landschaftsläufen hatte ich zwar das Prinzip "Ich lass den Stein durch den Schuh wandern, bis er dort sitzt, wo er nicht mehr stört." perfektioniert; bei diesem Exemplar, das von meinem Fuß bereits als grenzwertiger kleiner Felsbrocken empfunden wurde, mochte mir das aber so gar nicht gelingen. So gab es nur noch die Möglichkeit, stehen zu bleiben, den fest gezurrten Doppelknoten aufzufriemeln und das Prachtstück auf den dafür vorgesehenen Waldboden zurückgleiten zu lassen - ach ja: und dann den Wettbewerb auf Platz 8 fortzusetzen... ;-(&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3144/2341402664_11c97e6883.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Der Rest des Walks verlief unspektakulär. Ich war mit meinen Durchgangszeiten äußerst zufrieden und rechnete aus, dass ich die 13 Kilometer, die in der Ausschreibung angekündigt waren, locker unter 1:30 Std., bzw. sogar unter 1:29 Std. beenden würde. Aber irgendwie schien dieser letzte Kilometer kein Ende nehmen zu wollen: noch ne Kurve, noch ne Schleife und dann plötzlich weit vor dem Ziel das 13-Kilometer-Schild!?! Ich beendete den Walk in 1:30:27 Std. und erfuhr später vom Organisator, dass die Strecke dann doch 13,3 Kilometer lang war. Aus Platz 8 wurde Platz 7, da sich die eigenen Vereinskollegen des Laufwalkers mit Erfolg für eine Disqualifikation eingesetzt hatten. Eddi erwartete mich lächelnd im Ziel - eine schönere Belohnung kann es nach einem solchen Walk nicht geben. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2349/2341355018_d4bbd00697.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Wie wir den Rest der wunderschönen gemeinsamen Zeit genutzt haben, könnt ihr &lt;a href="http://eddisgedankengaenge.blogspot.com/2008/03/urlaub-von-frankreich.html"&gt;hier&lt;/a&gt; erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2254/2341535542_db07c6cd12.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;In gut 40 Stunden treffen wir uns in der Stadt der Liebe und werden dort widrigsten Wetterbedingungen zum Trotz ein weiteres tolles gemeinsames Wochenende verbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2019/2341536950_56cd60b580.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Danach ist dann auch bei mir wieder konsequentes Power-Walking-Training angesagt. Eddi hat ja schon die ersten vielversprechenden Einheiten &lt;a href="http://eddisgedankengaenge.blogspot.com/2008/03/blaukppchen-allein-der-garonne.html"&gt;absolviert&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruß&lt;br /&gt;Georg&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-5094453255983770252?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/5094453255983770252/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=5094453255983770252' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5094453255983770252'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5094453255983770252'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/03/neun-tage-im-paradies-07-16032008.html' title='Neun Tage im Paradies (07.-16.03.2008)'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-2192614986594268215</id><published>2008-02-26T19:13:00.008+01:00</published><updated>2008-02-26T20:32:22.738+01:00</updated><title type='text'>Pfadsucher unterwegs - 22.-25.02.2008</title><content type='html'>Durch die Streckenplanung und -umplanung bei den letzten beiden Trainingseinheiten in Toulouse hatte ich mir einen Ruf als legendär-berüchtigter Pfadsucher erworben. Zum einen war da mein Kamera- mit anschließendem Orientierungsverlust, der dazu führte, dass wir die letzten 10 Kiloemter bei strammem Gegenwind an der Hauptstraße zurücklegen mussten; zum anderen erinnere ich mich deutlich an meinen kleinen Anflug von Selbstüberschätzung, der dazu führte, dass wir die letzte Trainingseinheit (viel zu) weit von Toulouse entfernt begannen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3198/2289223048_b95c3bd3f1.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Das letzte Wochenende war folglich ein Wochenende der Läuterung. Um eventuelle Umwege gleich kompensieren zu können, planten wir nur eine knapp 40 Kilometer lange Tour von Villefranche nach Toulouse, so dass wir selbst bei einigen ungeplanten Umwegen nicht über die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit hinausgehen würden. Da die Wanderung in Toulouse enden sollte, wäre spätestens ab Stadtgrenze eine Abkürzung per Bus möglich gewesen. Dass wir bei Gegenwind wandern können und dass das keinen Spaß macht, wussten wir von den letzten Wochenenden ebenfalls. So orientierten wir uns stark an der Wetter- und Windvorhersage und genehmigten uns ausnahmsweise ein bisschen Rückenwind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3035/2289268142_0fea1b1034.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Pünktlich um 5 Uhr ging am Samstag der Wecker, sodass wir locker zum Bahnhof laufen und dort den Zug um kurz nach 7 erwischen konnten. Der brachte uns schnurstraks an den Beginn unserer Etappe. Gestärkt mit einem &lt;a href="http://tbn0.google.com/images?q=tbn:Cs12fyM166S1IM:http://upload.wikimedia.org/"&gt;Chocolatinchen&lt;/a&gt; wanderten wir auf einem breiten Rad-/Fußweg am Canal du Midi gen Norden. Zunächst trafen wir nur vereinzelt ein paar Jogger. Je mehr wir uns Toulouse näherten, desto bevölkerter wurde es. Auf den ersten 30 Kilometern konnten wir folglich die idyllische Ruhe am Kanal in vollen Zügen genießen. Erst auf den letzten Kilometern wurde es ein bisschen ekelig, da Horden von Radlern teils knapp wie schnell an uns vorbeirasten. Lag anfangs noch Tau auf den Wiesen, konnten wir bereits nach 2 Stunden Wanderung in T-Shirt und kurzen Hosen laufen. Pünktlich zum Sonnenuntergang kamen wir ohne große Umwege in Toulouse an. Nach insgesamt 47 gewanderten Kilometern stand uns jedoch nicht mehr der Sinn danach, uns ans Ufer der Garonne zu setzen und der Sonne beim Untegehen zuzuschauen - schließlich mussten wir ja irgendwie noch zurück zu Eddis Wohnung; und aufstehen nach 47 Kilometern und einem halben Stündchen Sitzpause gehört nicht zu den angenehmsten Dingen des Lebens. &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3144/2289275930_e5cd2a58ed.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Um die geschundenen Knochen ein bisschen zu regenerieren, fuhren wir am Sonntag zum &lt;a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/For%C3%AAt_de_Bouconne"&gt;Foret de Bouconne&lt;/a&gt;. Dort parkten wir das Auto und wanderten zwei der vielen gut markierten Strecken ab. Es ging munter bergauf und bergab auf gut befestigten Waldwegen - genau das richtige, um die Muskeln noch mal ein bisschen zu bewegen, ohne sich zu überfordern. Leider waren die Bäume alle noch recht kahl - aber sobald es Frühling in Frankreich, ist es dort bestimmt richtig malerisch und schattig. Könnte sein, dass wir nicht zum letzten Mal dort waren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2055/2288540075_8eb66dda2c.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3031/2289312066_6322ab674f.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Wie's ansonsten so war, könnt ihr &lt;a href="http://eddisgedankengaenge.blogspot.com/2008/02/hochsommerlicher-februarkanalspaziergan.html"&gt;hier&lt;/a&gt; sehen. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald&lt;br /&gt;Eddi und Georg&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-2192614986594268215?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/2192614986594268215/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=2192614986594268215' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/2192614986594268215'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/2192614986594268215'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/02/pfadsucher-unterwegs-22-25022008.html' title='Pfadsucher unterwegs - 22.-25.02.2008'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-8012599037321626215</id><published>2008-02-12T00:00:00.000+01:00</published><updated>2008-02-12T13:29:47.183+01:00</updated><title type='text'>Immer am Kanal lang - 09.-10.02.2008</title><content type='html'>Das Wanderfieber hat uns gepackt, und da darf es auch schon mal wieder ein bisschen mehr an Strecke sein – schließlich wollen wir ja im Juli den Viertagesmarsch ohne größere Probleme packen und drei Wochen später unseren ersten Hunderter angehen. So ließen wir für einen kleinen Moment außer Acht, dass wir eigentlich für Samstag geplant hatten, mit dem Zug nach Montbartier zu fahren, um anschließend entspannt knapp 40 Kilometer am Canal Latéral zurück nach Toulouse zu wandern und buchten am Bahnhof stattdessen ein Ticket ins ca. 15 Kilometer weiter entfernte Montauban. Zur Einstimmung wanderten wir am Freitag entspannt ein paar Meterchen am Canal du Midi entlang und bewunderten die Parkgewohnheiten der Einheimischen sowie die angeregte Verdauungstätigkeit ihrer Vierbeiner.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2014/2257941853_697ea19bf4.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2023/2257920535_30ec2ed689.jpg?v=0" border="0" /&gt; Was tut man nicht alles, um eine Wanderung bei Sonnenaufgang starten zu können? Punkt fünf Uhr hieß es aufstehen, frühstücken und ab zum Bahnhof, wo bereits der gut gefüllte Zug wartete – schließlich fahren nur sage und schreibe drei Züge täglich in Richtung Montauban. Nachdem das Thermometer in Toulouse bereits angenehme 7 Grad gezeigt hatte, war es auf dem Dorf doch noch recht frostig: Reif lag auf den Wiesen und der eine oder andere Autofahrer musste noch den Eiskratzer rausholen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2405/2258779692_8b9d045792_m.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2177/2258777266_e90464901b.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2405/2257983081_e2c92abee3.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2248/2258768352_5c45682c20.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Da wir bei den letzten Wanderungen hier und dort ein paar Orientierungsschwierigkeiten hatten, die ohne Landkarte nicht ohne weiteres zu beheben waren, hatten wir dieses Mal vorgesorgt und uns bis an die Zähne mit Stadt- und Umgebungsplänen bewaffnet. Wir fanden schnell die Tarn, ermittelten aufgrund des Stands der aufgehenden Sonne die Richtung, in der sich der namenlose Kanal befinden musste, der uns zum Canal Latéral führen sollte und fanden ihn auch kurzfristig. Um dorthin zu gelangen, mussten wir uns allerdings durch die Büsche schlagen und querfeldein einen glücklicherweise ausgetrockneten Straßengraben überqueren. Belohnt wurden wir mit einem gut ausgebauten Uferweg und einer idyllisch einsamen Strecke an einem Kanal, der vermutlich nicht mehr als solcher benutzt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2194/2258023685_b36793b1aa.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;In Südfrankreich gibt es entschieden zu viele Orte, die ähnliche Namen tragen. So mündete unser namenloser Kanal in Montech, und nicht, wie ich vermutet hatte, in Montbartier in den Canal Latéral. Da sich Montech 7 Kilometer nördlich von Montbartier befindet, hätten wir bis Toulouse insgesamt stolze 65 Kilometer wandern müssen. Da dies doch ein bisschen zu viel des Guten war, beschlossen wir, die Reise spätestens in St. Jory mit dem Bus oder Zug fortzusetzen. Die Wanderung am Kanal war äußerst kurzweilig. Fernab von jeder Hauptstraße konnten wir auf dem Uferweg der wärmenden Wintersonne entgegenschreiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2005/2258078903_fc84270411.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Bei Kilometer 33 wollten wir ein etwas größeres Päuschen, gerne auch mit frischen Baguette, in Grisolles einlegen. Das Einzige, was wir dort vorfanden, waren allerdings ein Bäcker, der gerade Mittagspause hatte und jede Menge nicht mehr, bzw. noch nicht fertige Straßen. So eilten wir schleunigst zum Kanal zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2335/2258884754_abd5636a6f.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie war ab diesem Zeitpunkt die Luft raus. Die entgangene Stärkung und der inzwischen äußerst stark auffrischende Gegenwind setzte uns ziemlich zu. Auch folgte nun ein relativ reizloses Stückchen Kanal fast ohne Bäume am Wegesrand und mit einem Riesenabstand zwischen den Orten und den dazugehörigen Schleusen.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2336/2258004181_b41d66184e.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Nach 44 Kilometern erreichten wir endlich St. Jory und sehnten uns danach, möglichst schnell ein Transportmittel zu finden, das uns zurück nach Toulouse schippern würde. Am Bahnhof fanden wir nichts dergleichen, da wir hier mit Schrecken feststellen mussten, dass die selbst sonntags verkehrende Bahn kurz nach 19 Uhr gerade samstags eine Verschnaufpause einlegt. So blieb als letzter Rettungsanker nur der Linienbus, der zwar auch nur alle paar Stündchen mal fährt, das nächste - und zugleich letzte - Mal allerdings gut zehn Minuten nach unserer Ankunft an der Haltestelle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wanderung am Samstag hat uns gezeigt, dass wir zwar inzwischen problemlos weite Strecken zurücklegen können, wir aber etwas behutsamer bei der Steigerung unseres Trainingspensums zu Werke gehen sollten. Zur Belohnung und als Maßnahme der aktiven Erholung gab’s dann am Sonntag auch nur eine kleine Wanderung nach Blagnac und zurück – macht alles in allem insgesamt 66 Kilometer an 2 Tagen.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2306/2258900450_0d01162c77.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Samstag schauen wir dann mal, wie es um unsere Sprintfähigkeit auf Kurzstrecken bestellt ist und nehmen am 10er bei der OTV-Meile in Oberhausen teil. Langstrecken gibt’s dann wieder am Wochenende danach in Toulouse. Die werden wir dann ausgiebig vorher planen und uns dieses Mal auch akribisch an die Planung halten… ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald&lt;br /&gt;Eddi und Georg&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;P.S. Vom Rückflug gibt es dieses Mal nichts Aufregendes zu berichten - vielleicht bis auf die Tatsache, dass er sich um zwei Stunden verspätet hatte, da der Computer meines serienmäßigen Fliegers der Technik einen Druckabfall vorgegaukelt hatte und die Sauerstoffmasken daraufhin runtergeregnet waren. Der Ersatzflieger war jedoch bestens in Schuss, so dass ich einen Startversuch und knapp 2 Stunden später wieder sicher auf deutschem Boden landete. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-8012599037321626215?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/8012599037321626215/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=8012599037321626215' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/8012599037321626215'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/8012599037321626215'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/02/immer-am-kanal-lang-09-10022008.html' title='Immer am Kanal lang - 09.-10.02.2008'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm3.static.flickr.com/2405/2258779692_8b9d045792_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-158675204167199634</id><published>2008-02-05T18:11:00.000+01:00</published><updated>2008-02-05T18:38:18.153+01:00</updated><title type='text'>Über den Wolken...</title><content type='html'>Ach, was ist das toll, wenn man sich das Blogschreiben teilen kann. Wie das letzte Wochenende so verlaufen ist, könnt ihr &lt;a href="http://eddisgedankengaenge.blogspot.com/2008/02/nous-avons-perdu.html"&gt;hier&lt;/a&gt; nachlesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Montag mittag endete viel zu schnell ein weiteres viel zu kurzes gemeinsames Wochenende mit Eddi. Der Flieger war relativ pünktlich und setzte sich um 13:20 Uhr in Bewegung Richtung Startbahn. Die Pilotin wies die Kabinenbesatzung in einer kurzen Durchsage darauf hin, dass jetzt gestartet würde. Danach wurden die Turbinen laut und das Flugzeug immer schneller. Doch was war das? Plötzlich war zu hören, dass die Turbinen wieder runtergefahren wurden und der Flieger verließ mit gemäßigter Geschwindigkeit die Startbahn in Richtung Terminal. Die Ansage der Pilotin "Wir haben ein technisches Problem und werden auf unbestimmte Zeit am Boden bleiben." machte nicht wirklich Mut. Ich schaute mich auf dem Rollfeld um, ob wohl irgendwo eine passende Ersatzmaschine steht oder die erst mal aus Deutschland eingeflogen werden müsste. Zarte Hoffnung keimte auf, dass sich durch den verspäteten Flug vielleicht das Wochenende um einen Tag verlängern könnte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischenzeitlich hatte der Flieger wieder fast die Parkposition erreicht, als ich aus dem Augenwinkel einen halbfertig angezogenen Angehörigen des Bodenpersonals sah, der in Ermangelung entsprechender Stäbe das Flugzeug mit den Händen einwies und sich dabei etwas ungelenk notdürftig die gelbe Warnweste überstülpte. Das alles schien die Pilotin aber nicht zu interessieren, denn sie drehte kurz vorher ab und schipperte wieder gen Startbahn. Klasse, dachte ich mir, ne Rollfeldbesichtigung kriegst du nicht alle Tage. Zu meinem Entsetzen drang die Stimme der Pilotin an mein Ohr, die mich wissen ließ, dass das technische Problem nun beseitigt sei und in Kürze gestartet würde. Wir mögen bitte die kleine Verzögerung entschuldigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerne entschuldige ich alles Mögliche. Was ich jedoch ungern entschuldigen würde, wäre die Entscheidung, trotz eines weiter bestehenden technischen Defekts zu starten. Ich kann mir zwar vorstellen, dass angesichts des hohen Kostendrucks Reparaturen an Flugzeugen sicherlich schneller erledigt sind als in der KFZ-Vertragswerkstatt, aber so eine Blitzreparatur am fahrenden Flieger hätten wir doch irgendwie bemerken müssen, oder? So war beim Turbinenhochfahren unter den Passagieren ganz augenscheinlich kollektives Daumendrücken angesagt. Irgendwie war das linke Triebwerk doch sonst leiser? Mensch, was braucht das Maschinchen heute aber lange, bis es abhebt. Hängt die Maschine nicht irgendwie schräg in der Luft? War das Luftloch da schon immer?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein halbes Stündchen und einen kleinen Weißwein später ging's mir wieder richtig prächtig. Ich freue mich schon auf den nächsten Flug nach Toulouse - in genau 64 Stunden ist es so weit... ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-158675204167199634?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/158675204167199634/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=158675204167199634' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/158675204167199634'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/158675204167199634'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/02/ber-den-wolken.html' title='Über den Wolken...'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-377470362429597753</id><published>2008-01-30T21:37:00.001+01:00</published><updated>2008-01-30T21:41:04.852+01:00</updated><title type='text'>Hält mich da jemand fest?</title><content type='html'>&lt;div style="FLOAT: right; MARGIN-BOTTOM: 10px; MARGIN-LEFT: 10px"&gt;&lt;a title="photo sharing" href="http://www.flickr.com/photos/15340103@N08/2230702147/"&gt;&lt;img style="BORDER-RIGHT: #000000 2px solid; BORDER-TOP: #000000 2px solid; BORDER-LEFT: #000000 2px solid; BORDER-BOTTOM: #000000 2px solid" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2311/2230702147_2836f78264_m.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Nach mehreren Wochen Askese in Sachen Tempotraining habe ich gestern mal wieder den schnelleren Walk im Selbstversuch getestet. Auf den ersten Kilometern hatte ich eher so das Gefühl, dass mich jemand festhält, die Gelenke ein wenig ungelenk sind und die Muskeln sich erst wieder an den zwischenzeitlich etwas fremdartigen Bewegungsablauf gewöhnen müssen. So war auf den ersten beiden Kilometern ein knapper 8er Schnitt das höchste der Gefühle. Nach gut 5 Kilometern funktionierte alles schon wieder ein bisschen flüssiger, die Muskeln waren warm und offenbar erinnerte sich mein Körper langsam aber sicher auch wieder an die ökonomischste Schrittfrequenz und Schrittlänge. Auf den letzten beiden der insgesamt 13 Kilometer lag der Schnitt bereits wieder bei knapp 6:45 min/km; der Durchschnitt über die gesamte Distanz reduzierte sich hierdurch auf 7:20 min/km. Insgesamt bin ich mit meinem ersten Tempotraining des Jahres recht zufrieden. Für's nächste Mal nehme ich mir vor, nach dem Training noch ein Lächeln für das Foto hinzubekommen. ;-)&lt;br clear="all"&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-377470362429597753?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/377470362429597753/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=377470362429597753' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/377470362429597753'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/377470362429597753'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/01/hlt-mich-da-jemand-fest_30.html' title='Hält mich da jemand fest?'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm3.static.flickr.com/2311/2230702147_2836f78264_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-7696278035558684947</id><published>2008-01-28T20:17:00.000+01:00</published><updated>2008-01-28T21:13:15.297+01:00</updated><title type='text'>Vous etes perdu? 27.01.2008</title><content type='html'>Nebel liegt über der Stadt, als wir unsere Sonntagswanderung beginnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2312/2226654478_93866fc8cd.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Vierzig Kilometer sollen es werden. Dieses Mal geht es gen Norden. Sowohl Hin- als auch Rückweg wollen wir in Wassernähe zurücklegen, anfangs an der Garonne und zum Schluss am Canal Lateral. Das rechte Ufer der Garonne kennen wir schon - ist bei Wechselwetter ne ziemliche Matschstrecke, auf die sich kaum jemand verirrt. So versuchen wir das linke Ufer. Der Weg nach Blagnac ist bekannt - schließlich haben wir hier bereits mehrfach Flughafen und Einkaufszentrum per pedes aufgesucht. Wir sehen blühende Bäume am Wegesrand und auch der Nebel verzieht sich langsam. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2121/2225868129_d9a7f049c3.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2385/2225878715_79861c3359.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Zu unserem Entzücken führt ein fester Trampelpfad eine ganze Weile an der Garonne vorbei. Scheint kein echter Geheimtipp zu sein, denn alle Nase lang kommen uns freundlich grüßende Läufer entgegen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2104/2226670174_a240e54a37.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Die Zeit vergeht wie im Flug und schnell erreichen wir weitere kleine Orte. Die Strecke wird ein bisschen hügelig und die Straßennamen erinnern stark an die Tätigkeit, die wir gerade ausüben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2087/2225887609_3185439936.jpg?v=0" border="0" /&gt;Nach Erklimmen eines Hügels und 18 zurückgelegten Kilometern ist es erst einmal Zeit für eine kleine Pause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2068/2226719484_5a316a05a9.jpg?v=0" border="0" /&gt;So idyllisch der Ausblick vom Hügel runter auf die Garonne auch sein mag - mit Uferpromenade ist es jetzt erst einmal vorbei. Wir prüfen die Option, über die Hauptstraße nach Grenade weiter zu wandern, entscheiden uns aber angesichts des Verkehrsaufkommens gegen diese Möglichkeit. Irgendwie muss es ja schließlich auch neben der Straße einen parallel führenden Feldweg geben. So stapfen wir todesmutig durch die Felder und erreichen schließlich einen einsam gelegenen Bauernhof. Glücklicherweise gibt es dort keine unangeleinten Hunde, sondern nur einen hilfsbereiten Einheimischen, der uns mit den Worten "Vous etes perdu?" begrüßt, was frei übersetzt so viel heißt wie "Wann lernt ihr dummen Touris eigentlich, ne Landkarte mitzunehmen?" Ich formuliere in perfektem akzentfreien Französisch unser Begehr, eine wanderbare Strecke nach Grenade zu finden - offenbar der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Er vergisst, dass er Franzose ist und eigentlich gar nicht Englisch können dürfte und erklärt uns in akzentfreiem Schulenglisch, dass das doch ne völlig üble Idee sei, dieseits der Garonne nach Grenade zu wandern - da gäbe es nur die Hauptstraße und die sei nur für ganz Vergnügungssüchtige. Am anderen Ufer allerdings gäbe es einen ganz tollen Fußweg. Er erklärt uns alles ganz genau und schickt uns mit den besten Wünschen wieder auf die Reise. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2348/2225942667_441aa28981.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Wir finden schnell die Brücke über die Garonne, beschließen aber, dass eine Wanderung nach Grenade heute doch den Rahmen sprengen würde. Schließlich sollten es 40 und nicht 60 Kilometer werden. So machen wir noch eine kleine Rast und frisch gestärkt wandern wir am Canal Lateral im Lichte der untergehenden Sonne gen Heimat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2198/2226748494_fe1715d608.jpg?v=0" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2144/2226749756_0230a01416.jpg?v=0" border="0" /&gt;Die letzten Kilometer an der Hauptverkehrsstraße sind nicht ganz so idyllisch, aber ansonsten haben wir eine wunderschöne knapp 40 Kilometer lange Wanderung hinter uns. Jetzt haben unsere Füße eine Woche Zeit, sich zu erholen und dann geht's weiter. Schließlich wollen wir in Dänemark und beim Viertagesmarsch gut trainiert an den Start gehen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fotos findet ihr &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/15340103@N08/sets/72157603809594952/"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald&lt;br /&gt;EDDI und Georg&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-7696278035558684947?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/7696278035558684947/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=7696278035558684947' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/7696278035558684947'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/7696278035558684947'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/01/vous-etes-perdu-27012008.html' title='Vous etes perdu? 27.01.2008'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-4675985893946291974</id><published>2008-01-15T18:16:00.000+01:00</published><updated>2008-01-15T19:51:27.543+01:00</updated><title type='text'>On the road again - 12.-15.01.2008</title><content type='html'>Alljährlich zum Jahreswechsel stellt sich die altbekannte Frage, welche guten Vorsätze es in den nächsten Monaten umzusetzen gilt. Rauchen aufgeben entfällt seit geraumer Zeit, Gewicht reduzieren wäre mal wieder nötig, macht aber keinen Spaß - bleibt also die Wiederaufnahme eines intensiven Walk- und Wanderprogramms. Damit uns die Umsetzung dieser guten Idee nicht allzu schwer fiel, hatte die für Südfrankreich zuständige Abteilung von Petrus ein Einsehen und ließ Samstag und Sonntag die Sonne für Eddi und mich scheinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am späten Samstagvormittag starteten wir unsere erste Tour. Es war geplant, am Ostufer der Garonne zu wandern bis zur Höhe von Portet, dort die Garonne zu überqueren und mir bei Decathlon ein hübsches wind- und wettertaugliches Jäckchen zu kaufen, damit ich nicht immer Eddi beklauen muss. Ein laues Lüftchen begleitete uns und wir kamen zügig voran. Nach gut 5 Kilometern hatten wir die Wahl, ob wir an der minder attraktiven aber kürzeren Hauptstraße entlang wandern oder einen Schlenker über einen Hügel machen wollten. Wir entschieden uns für die zweite Variante. Damit wir uns gleich richtig wohl fühlen, begrüßte uns am Beginn der ersten Seitenstraße ein Schild mit der Aufschrift 25% Steigung. Der Schock dauerte nur kurz, denn schließlich waren wir ja nicht zum Vergnügen hier, sondern zu Trainingszwecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5155758073719628882" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R4zuptPpJFI/AAAAAAAAAmg/9knVjulazAM/s400/S6302830.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Oben angekommen, wussten wir, dass wir uns richtig entschieden hatten. Vom Hügel aus hatten wir einen guten Panoramablick auf Toulouse und auch für meine &lt;a href="http://www.flickr.com/groups/romantikfotos/"&gt;Flickr-Gruppe Romantik-Fotos&lt;/a&gt; gab es jede Menge Material.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5155759138871518322" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R4zvntPpJHI/AAAAAAAAAmw/Z24y1YdSQ2s/s400/S6302842.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5155759439519229058" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R4zv5NPpJII/AAAAAAAAAm4/Eriwk1K8kxM/s400/S6302856.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir eine alte Kirche besichtigt und uns in einem kleinen Supermarkt mit einer noch kleineren Packung Plätzchen gestärkt hatten, ging es weiter in Richtung Tal - zumindest dachten wir das. Tatsächlich lernten wir in der Folgezeit sämtliche Neubaugebiete der Gegend kennen, die alle eines gemeinsam hatten: eine Sackgasse, die fast bis ins Tal führt - aber eben nur fast. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5155760659289941138" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R4zxANPpJJI/AAAAAAAAAnA/hheG3lACn2k/s400/S6302859.JPG" border="0" /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So legten wir eine ganze Menge Meter zurück, ohne so richtig weiterzukommen. Damit wir auch schön wachsam bleiben, erwartete uns am Ende der letzten Sackgasse ein Landsmann von uns, leider mit 4 Beinen, groß, braun und ohne Leine. Dies versüßte uns die Aussicht, wieder auf Hauptstraßen wandern zu dürfen. Der Marsch entlang der Hauptstraße war nicht wirklich schön. Anfangs gab es noch einen Bürgersteig, der langsam zum Trampelpfad wurde und schließlich komplett verschwand. So mussten wir auf der Fahrbahn südfranzösischen Kamikazefahrern trotzen, die uns dank der engen Kurvenführung erst Millisekunden vor dem potentiellen Aufprall wahrnehmen konnten. Zu allem Überfluss stellte sich heraus, dass ich zwar unterstellt hatte, dass in Höhe des Einkaufszentrums von Portet eine Brücke über die Garonne führt, dies aber nicht mittels Blicks auf eine Landkarte erhärtet hatte. Ich werde nie den mitleidigen Blick des Autofahrers vergessen, den wir schließlich nach der nächsten Garonne-Querung fragten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da die Sonne zusehends in die Garonne eintauchte, beschlossen wir, doch nicht bis zur nächsten Brücke zu gehen, sondern mit leichten Modifikationen den gleichen Weg zurück. Zur Meidung der Hauptstraße erklommen wir den nächsten Hügel nach Vieille Toulouse und konnten weitere malerische Häuser, die so überhaupt nicht vieille waren, im Licht der untergehenden Sonne erspähen. Ein Stückchen Hauptstraße durfte es dann doch noch sein, da es an dieser Stelle so überhaupt keine Ausweichmöglichkeit gab. Schließlich fanden wir zurück auf die Uferpromenade an der Garonne. Die Aussicht auf eine warme Mahlzeit und ein ebensolches Zimmer ließ uns zart aufkeimende Zipperlein im Nu vergessen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Direkt nach unserer Rückkehr nutzten wir sofort Eddis neuen Internetanschluss, um mit Gmap herauszufinden, welche Strecke wir absolviert hatten. Wir kamen auf ungefähr 30 Kilometer und beschlossen, dass wir am Sonntag maximal eine kleine Runde um den Block drehen würden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sonntag gab es das Kontrastprogramm. Dieses Mal wanderten wir westlich der Garonne in Richtung Süden. Auf der Karte hatten wir uns einen hübschen Weg ausgesucht, den wir noch nie vorher gewandert waren. Was aus der Karte leider nicht hervorging, war die Gegend, die uns dort erwartete. Ich wohne ja nun seit geraumer Zeit im Ruhrgebiet und habe schon so einiges gesehen - aber Sonntag war ich froh, dass wir unsere Tour im Hellen gestartet hatten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5155766612114613426" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R4z2atPpJLI/AAAAAAAAAnM/uLlqtZ5V2i4/s400/S6302874.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5155767282129511650" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R4z3BtPpJOI/AAAAAAAAAng/78aXrM6Zrpk/s400/S6302871.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Die Tour war äußerst abwechslungsreich. Neben dem Ghetto entdeckten wir hübsche kleine Häuschen im mediterranen Stil, ein Haus fast ohne Fenster und den wohl kleinsten Kreisverkehr der Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5155767947849442546" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R4z3odPpJPI/AAAAAAAAAno/lTaXKIGUDJ4/s400/S6302870.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5155772848407127394" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R4z8FtPpJWI/AAAAAAAAAoU/Gib4w3_fQLA/s400/S6302875.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5155773161939740018" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R4z8X9PpJXI/AAAAAAAAAoc/rBD0nPbCxQ0/s400/S6302869.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;Am Ende der Wanderung standen 20 Kilometer auf dem Forerunner, also etwas mehr als eine Runde um den Block. Unser Start in die Wander- und Walking-Saison war insgesamt sehr vielversprechend und hat einen Riesenspaß gemacht. Ich freue mich schon riesig auf die gemeinsame(n) Tour(en) am nächsten Wochenende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5155773604321371538" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R4z8xtPpJZI/AAAAAAAAAos/PvP0kr8PeEE/s400/S6302836.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Da ich jetzt wieder ungefähr weiß, wie ich mich mitels der eigenen Füße fortbewege, habe ich gestern und heute noch jeweils 10 Kilometer drangehängt, so dass für die letzten 4 Tage insgesamt 70 Kilometer auf dem Fleißkärtchen stehen. Leider war die heutige Tour nicht unbedingt von strahlendem Sonnenschein untermalt - war ja schließlich wieder in Gladbeck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5155774244271498658" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R4z9W9PpJaI/AAAAAAAAAo0/xr5rzVXCG_I/s400/S6302879.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Die nächsten zwei Tage ist erstmal Walkingpause angesagt - in den nächsten Wochen gibts hoffentlich weiterhin viel Erfreuliches zu berichten, gerne auch wieder mit Fotos, auf denen viel blauer Himmel zu sehen ist.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-4675985893946291974?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/4675985893946291974/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=4675985893946291974' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/4675985893946291974'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/4675985893946291974'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/01/on-road-again-12-15012008.html' title='On the road again - 12.-15.01.2008'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R4zuptPpJFI/AAAAAAAAAmg/9knVjulazAM/s72-c/S6302830.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-9120268238624652753</id><published>2008-01-02T17:56:00.000+01:00</published><updated>2008-01-02T21:32:22.217+01:00</updated><title type='text'>2007: Blick zurück - Blick nach vorn</title><content type='html'>Als ich im August 2004 meine Diät beendet und mein Wunschgewicht erreicht hatte, dachte ich in der ersten Euphorie, dass ich alles erreicht hätte, was ich erreichen wollte. Ausgedehnte Walks und die erfolgreiche Teilnahme an Sportveranstaltungen verstärkten diesen Eindruck. Dass ich mich über alle positiven Entwicklungen in meinem Leben alleine freuen musste, störte mich zunächst nicht. Ich hielt mich für einen bindungsunfähigen Egozentriker, der sehr gut alleine klar kommt. Erhebliche Zweifel an dieser Theorie bekam ich ausgerechnet zum Jahreswechsel 2006/2007, den ich alleine in Berlin "feierte". Es war schon ein äußerst seltsames Gefühl, sich auf der größten Silvesterparty Deutschlands zu befinden und sich dabei einsam zu fühlen. Dass ich gut 4 Monate später ausgerechnet in dieser Stadt die Frau treffen würde, mit der ich mein Leben verbringen möchte, konnte ich nicht ahnen. Wenn ich jetzt zurückblicke auf die Ereignisse des Jahres 2007 und auf die vielen schönen Stunden mit Eddi, weiß ich, warum das Leben lebenswert ist. 2007 war richtig grandios und ich freue mich auf die Zukunft wie nie zuvor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5150948852130425906" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R3vYsKtwrDI/AAAAAAAAAmI/7Vo-76VVZmk/s400/S6302799.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Um das Jahr stilecht zu verabschieden, hatten sich Eddi und ich beim Silvesterlauf Werl - Soest (15 Kilometer) angemeldet. Da die Walker deutlich vor dem Läuferfeld auf die Strecke geschickt wurden, mussten wir bereits früh nach Werl aufbrechen - hatte allerdings den Vorteil, dass wir ohne Probleme noch einen gebührenfreien Parkplatz 50 Meter vom Start entfernt bekamen. Startunterlagen geholt, Kleiderbeutel mit vielen warmen Sachen für den Transport nach Soest abgegeben, noch ein Häppchen kostenloses Gemüse gefuttert und dann konnten wir in aller Ruhe Wettkampfatmosphäre bei den Kinderläufen und dem Skater-Start schnuppern. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5150948950914673730" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R3vYx6twrEI/AAAAAAAAAmQ/-ScGTtML4AI/s400/S6302804.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5150947370366708770" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R3vXV6twrCI/AAAAAAAAAmA/QY1MePVfIJQ/s400/S6302810.JPG" border="0" /&gt;Kurz nach zwölf wurde das Walkerfeld auf die Strecke geschickt. Eddi und ich hielten uns zunächst im vorderen Mittelfeld auf. Ich registrierte, dass die Spitze des Walkerfeldes offenbar kein mörderisches Tempo anschlug und in mir wuchs die Lust, mal zu schauen, was ohne viel Training noch so geht. So versuchte ich, nach 2 Kilometern mal den Turbo einzuschalten und das Feld von hinten aufzurollen. Bis Kilometer 5 klappte alles wunderbar. Der Forerunner zeigte einen knappen 6er Schnitt pro Kilometer und ich überholte einen Walker nach dem anderen. Da es auf der Strecke munter bergauf und bergab ging, hatte ich einen guten Überblick, wie viele Walker noch so ungefähr vor mir waren und wie sich die Abstände entwickelten. Leider hatte dies nur noch statistischen Wert, da mir mein Körper stark signalisierte, dass Training doch nicht so überflüssig ist, wie ich zeitweise glauben wollte. So war ich froh, auf den letzten Kilometern noch einen 7er Schnitt halten zu können. Die Walker vor mir wurden währenddessen am Horizont immer kleiner und auch hinter mir passierte nicht viel. Um mich ein wenig aufzumuntern, nahm ich kurz vor dem Ziel das Angebot einer zuschauenden Familie wahr, doch mal eine der frisch zubereiteten köstlichen Waffeln zu genießen. Diesen kurzen Moment der Unaufmerksamkeit nutzte ein Mitwalker, den ich zuvor gar nicht hinter mir wahrgenommen hatte, um mich einen Platz nach hinten durchzureichen. So beendete ich den Walk als Neunter mit einer Zeit von 1:44:31. Nach dem Zieleinlauf suchte ich schnurstraks Eddi, um die letzten Meter mit ihr zusammen zurückzulegen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Silvesterlauf hat mir gezeigt, dass auch für Walker regelmäßiges Training unentbehrlich ist, damit Wettkämpfe nicht zur Tortur werden. Vor allen Dingen aber hat mir der Walk deutlich vor Augen geführt, dass ich nach den vielen Gemeinschaftswalks mit Eddi überhaupt keinen Spaß mehr daran habe, alleine zu walken. Die Jagd nach Bestzeiten war sicherlich mal reizvoll für mich - einen kurzweiligen Gemeinschaftswalk mit Eddi kann sie jedoch nicht im Entferntesten ersetzen... &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5150949045403954258" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R3vY3atwrFI/AAAAAAAAAmY/KoNG1K9JDKg/s400/S6302811.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-9120268238624652753?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/9120268238624652753/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=9120268238624652753' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/9120268238624652753'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/9120268238624652753'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2008/01/2007-blick-zurck-blick-nach-vorn.html' title='2007: Blick zurück - Blick nach vorn'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R3vYsKtwrDI/AAAAAAAAAmI/7Vo-76VVZmk/s72-c/S6302799.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-5681743171587641880</id><published>2007-12-03T20:29:00.000+01:00</published><updated>2007-12-04T17:01:43.527+01:00</updated><title type='text'>Frühling in Toulouse - 30.11. - 03.12.2007</title><content type='html'>Die Wintersaison hat begonnen. Draußen ist's nass und windig und die Atemwege danken es einem, wenn man mal den einen oder anderen Abend vor der Heizung verbringt. Walking-Training ist zwar grundsätzlich eine schöne Sache, aber ohne Frostbeulengefahr macht's halt mehr Spaß. Immerhin hatte ich bereits in der letzten Woche eine kleine Trainingseinheit eingestreut, indem ich vom Essener Weihnachtsmarkt nach Hause gewandert bin. 15 Kilometer sind zwar nicht die Masse, aber schon mal ein guter Anfang, um die Knochen beweglich zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glücklicherweise begann am letzten Freitag ein weiterer Kurzurlaub in Südfrankreich, wo mich quasi paradiesische Walking-Verhältnisse erwarteten: Eddi hatte ebenfalls von Freitagmittag bis Montagmittag frei und das Thermometer zeigte deutlich mehr als 10 Grad an. Kaum hatten wir den Wochenend-Einkauf erledigt, waren wir auch schon auf der Piste. Wir erinnerten uns daran, dass es eine hervorragende Eisdiele in Blagnac gibt und wanderten die Garonne entlang gen Norden, begleitet von einem lauen Lüftchen und hell funkelnder Weihnachtsbeleuchtung. Nachdem wir die süße Belohnung für den erfolgreich absolvierten Hinweg ausgiebig genossen hatten, ging es am anderen Ufer der Garonne zurück nach Toulouse, vorbei an einem mit Weihnachtsbeleuchtung überfrachteten Kirchturm und abwechselnd blau und rot funkelnden Bäumen. So legten wir nicht nur die ersten 15 Kilometer des Wochenendes zurück, sondern wurden auch gleich intensiv auf die bevorstehende Weihnachtszeit eingestimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5139847031510699234" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R1RnpKEKjOI/AAAAAAAAAlo/Ua0WVcOcLkY/s400/S6302657.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Samstag gönnte sich das Wetter einen kleinen Ausrutscher. Neben knapp 10 Grad gab es fast den ganzen Tag feinen bis kräftigen Nieselregen. Unserer wiedergewonnenen Walking-Begeisterung tat dies jedoch keinen Abbruch. Tapfer gingen wir Richtung Bahnhof bis zum Canal du Midi und von dort aus am Kanal entlang Richtung Süden. Anfangs begleitete uns eine Hauptverkehrsstraße. Nachdem wir die Umgehungsstraße überquert hatten, wurde es aber merklich ruhiger. Hin und wieder trafen wir einen Läufer - Walker waren weit und breit nicht zu sichten. Während wir Toulouse langsam aber sicher hinter uns ließen, verwandelte sich auch der Weg, der am Kanal entlangführte - erst Asphalt, dann Schotter und schließlich durften wir ein paar unfreiwillige Skating-Versuche auf frisch angerührter Matsche absolvieren. Das Profil unserer Sohlen wurde zwar hierdurch deutlich dicker, aber auch etwas schwammig... So beschlossen wir, den nächst möglichen Schleichweg in Richtung besiedelten Gebiets zu nehmen. Dies erwies sich jedoch als keine sehr gute Idee, da uns am Ende dieses Weges ein nicht angeleinter Zähne fletschender Hund erwartete, dessen Sprache wir zwar nicht verstanden, der aber offenbar recht unerfreuliche Dinge zum Besten gab. Glücklicherweise stand Menschen verfolgen und zerfleischen nicht auf seinem Programm. So konnten wir unbehelligt weiter in Richtung Ramonville skaten. Dort angekommen, enterten wir den nächsten Supermarkt und wärmten uns ein wenig auf. Da der Regen zwischenzeitlich stärker geworden war, wählten wir für den Rückweg nach Toulouse befestigte Straßen. Nachdem wir uns abends vor der Heizung wieder hinreichend aufgewärmt hatten, rekonstruierten wir mittels Zirkel und Landkarte unsere Tour und kamen auf 19 Kilometer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn die Wanderlust zurückkehrt, kann man gar nicht mehr so schnell damit aufhören, insbesondere nicht, wenn man beim sonntäglichen Gang zur Boulangerie von der warmen südfranzösischen Herbstsonne angelacht wird. Und da Toulouse und die angrenzenden Dörfer noch jede Menge Strecken bieten, die wir noch nicht erwandert haben, führte uns der Weg nach Colomiers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte mich die Tage vorher schon die ganze Zeit gefragt, wo denn wohl das Viertel von Toulouse ist, in dem Randalierer in der Woche vorher Autos angezündet hatten. Auch auf diesem Weg fand ich keine Antwort auf meine Frage...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5139844991401233554" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R1RlyaEKjJI/AAAAAAAAAlA/JDYnZk4mVg4/s400/S6302656-1.JPG" border="0" /&gt; Unser Weg führte entlang der Garonne nach Norden, durch ein Industriegebiet und dann schnurstraks auf eine Hochhaussiedlung zu. Glücklicherweise gibt es in Colomiers allerdings noch deutlich schönere Ecken. So entdeckten wir am Ortsrand idyllische Neubaugebiete mit den unterschiedlichsten Baustilen, alte Kirchen und herbstliche Landschaften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5139845773085281442" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R1Rmf6EKjKI/AAAAAAAAAlI/MfWhxAJaVJs/s400/S6302668.JPG" border="0" /&gt; &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5139846035078286514" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R1RmvKEKjLI/AAAAAAAAAlQ/e8Aa1P30kBw/s400/S6302673.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5139846193992076482" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R1Rm4aEKjMI/AAAAAAAAAlY/fXKDu62DJEo/s400/S6302679.JPG" border="0" /&gt; Auch die französische Straßenverkehrsplanung ist uns inzwischen so in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir selbst als Fußgänger die landestypischen Eigenheiten für jede sich bietende Abkürzung nutzen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5139846786697563346" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R1Rna6EKjNI/AAAAAAAAAlg/-98h2Xl3auY/s400/S6302666.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Da uns das Wetter begeisterte und wir nach dem 10-Kilometer-Hinweg guter Dinge waren, schlugen wir auf dem Rückweg ein paar zusätzliche Haken, rätselten in einem Neubaugebiet, das offenbar nach dem Druck unseres Stadtplans entstanden war, wo wir denn so her müssen und freuten uns darüber, dass wir noch bis zum späten Nachmittag in T-Shirt wandern konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5139848517569383666" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R1Ro_qEKjPI/AAAAAAAAAlw/sJnvCAGNcn4/s400/S6302685.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Als wir abends über die hell erleuchtete Uferpromenade zu Eddis Wohnung zurückwanderten, hatten wir weitere 23 Kilometer zurückgelegt. Ideen für weitere Touren in den nächsten Wochen gibt es genug - schließlich hatten wir von Colomiers aus schon mal einen kleinen Blick auf die gar nicht weit entfernten Pyrenäen erheischen können. Wenn wir dort die eine oder andere Wanderung machen, können wir ja das Auto so lange am Wegesrand parken - da passiert schon nichts mit...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5139848921296309506" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R1RpXKEKjQI/AAAAAAAAAl4/8nst2G1RzZs/s400/S6302683.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-5681743171587641880?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/5681743171587641880/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=5681743171587641880' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5681743171587641880'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5681743171587641880'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/12/frhling-in-toulouse-301107-031207.html' title='Frühling in Toulouse - 30.11. - 03.12.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/R1RnpKEKjOI/AAAAAAAAAlo/Ua0WVcOcLkY/s72-c/S6302657.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-7470428246274985439</id><published>2007-11-11T23:09:00.000+01:00</published><updated>2007-11-12T13:09:26.211+01:00</updated><title type='text'>Fast wieder richtiger Sport - Troisdorf 11.11.2007</title><content type='html'>Seit dem Berlin-Marathon Ende September hatte ich so ungefähr viermal 18 Kilometer Walking-Training gemacht, die Waage zeigte recht unerfreuliche Werte an und meine Erkältung hielt sich angesichts des leicht suboptimalen Wetters länger als erhofft. Optimaler konnten die Voraussetzungen für einen Sechs-Stundenlauf nicht sein. Da Martin offensichtlich in den letzten Tagen mit mir um die Wette geschnieft hatte, beschlossen wir, den Walk gemeinschaftlich als eine Art entspannten Spaziergang zu absolvieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir trafen uns am Samstag und durften bei Jo in Köln übernachten. Neben einem entspannten Abend mit Jo und seiner Familie gab es indisch-italienisches Carboloading mit viel scharfem Gewürz (Motto: Wir gehen ja eh nur spazieren - also was soll das Rumgehampel mit der akribischen Vorbereitung.) und eine Turnstunde vom Gymnastiklehrer mit den Gummiknochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131709327310892674" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rzd-cbjsroI/AAAAAAAAAjg/kwow9UZTVqw/s400/S6302482.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Viel Schlaf ist das a und o vor einem Ultra. Also beendeten wir das abendliche Zechgelage bereits um kurz vor eins. Knapp sechs Stunden später wurde es ernst. Frei nach dem Motto "Was kann es an einem Tag gutes geben, der mit Aufstehen beginnt?" tastete ich mich mit halb geschlossenen Augen die Treppe rauf bis zur Dusche. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit viel starkem Kaffee, wusste ich wieder umgefähr, wer und wo ich war und was ich so am Sonntag vorhatte. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Anreise nach Troisdorf funktionierte prächtig. Wir bekamen einen Parkplatz direkt neben dem Stadion und konnten uns ohne Stress auf die kommenden Stunden einstimmen, jede Menge Foris begrüßen und ganz dezent schon mal ein bisschen warm machen.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rzd-3bjsrsI/AAAAAAAAAkA/U2lai14SH2g/s1600-h/S6302492.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131709791167360706" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rzd-3bjsrsI/AAAAAAAAAkA/U2lai14SH2g/s400/S6302492.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rzd-ybjsrrI/AAAAAAAAAj4/bfQNW2hNCNk/s1600-h/S6302488.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131709705268014770" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rzd-ybjsrrI/AAAAAAAAAj4/bfQNW2hNCNk/s400/S6302488.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131709580713963170" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rzd-rLjsrqI/AAAAAAAAAjw/5p6CrhNSVIA/s400/S6302487.JPG" border="0" /&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wer zu diesem Zeitpunkt richtig Stress hatte, waren die Zeitmesser von Mika-Timing, denen auf dem Weg zum Stadion das Auto verreckt war. Im Thread zum Sechs-Stundenlauf hieß es immer "Es darf wieder gestorben werden." Nun wusste ich endlich wer, bzw. was damit gemeint war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131709872771739346" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rzd-8LjsrtI/AAAAAAAAAkI/98hyS55JoiU/s400/S6302495.JPG" border="0" /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Verzögerung hielt sich allerdings in Grenzen und gab uns die Möglichkeit, die gewonnene Viertelstunde mit der einen oder anderen Foto-Session zu füllen. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131709975850954466" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rzd_CLjsruI/AAAAAAAAAkQ/r-OMW5chDe4/s400/S6302497.JPG" border="0" /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Pünktlich zum Startschuss öffnete der Himmel erstmals seine Pforten und kübelte eine kleine Erfrischung auf uns nieder, die wir eigentlich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht brauchten. Rennschnecke73 und Beso gesellten sich zu Martin und mir und liefen ein paar Ründchen neben uns her. Es gelang uns nicht, den anvisierten 8:30er Schnitt zu walken, da ein kleines Stückchen übrig gebliebener Restmotivation dies verhinderte. So waren wir pro Kilometer ungefähr ein Minütchen schneller. Wir waren frisch und guten Mutes und konnten uns nett mit den Mitläufern unterhalten. So verging eine 2,5-Kilometer-Runde nach der anderen. Was uns in jeder Runde ein wenig bremste, war ein ca. 500 Meter langes Stück über einen ehemaligen Trampelpfad, der durch den Regen inzwischen dezente Ähnlichkeit mit einer Schlammkuhle hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131710173419450114" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rzd_NrjsrwI/AAAAAAAAAkg/5CXCZXh_WmQ/s400/S6302526.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem guten Stündchen war Martin und mir mal nach einer kleinen Laufeinlage, um unseren neuen Freund laufjoe ein wenig zu begleiten. Laufjoe hatte sich in den letzten Tagen im Forum dezent negativ über Walker geäußert und es gab noch geringen Klärungsbedarf. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Da ich wusste, dass mein Trainingszustand nicht der beste war, walkte ich danach ein wenig schneller, um zum Ende der sechs Stunden einen kleinen Zeitpuffer zu haben. Martin hielt konstant die bisherige Geschwindigkeit. Das Wetter blieb gewöhnungsbedürftig. Kurzen Abschnitten mit Sonnenschein folgte wieder Pladderregen mit heftigen Windböen. Was mental aufbaute, war die Musikbeschallung aus dem Stadion, die auf großen Teilen der Strecke zu hören war. Jeder hatte sich vor der Veranstaltung einen Musiktitel wünschen dürfen - so kam eine äußerst bunte Mischung zustande.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nach 30 Kilometern merkte ich, wie die Kondition langsam nachließ. Martin schloss zu mir auf , und ich versuchte, ihm zu folgen. Das war zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr so einfach. Als er dann Margitta traf und mit ihr noch eine kleine Laufeinlage einbaute, beschloss ich endgültig, nicht mehr dranzubleiben und den Rest des Weges in einem ansehnlichen Tempo zurückzulegen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zwischenzeitlich hatte ich innerlich den Rechenschieber ausgepackt. Er sagte mir, dass ich bei einem konstanten 8er Schnitt ziemlich genau 19 Runden absolvieren könnte. Das hatte den Vorteil, dass ich direkt im Stadion den Lauf nach der 19. Runde beenden könnte und nicht ellenlang in der Kälte rumstehen müsste, bis meine Restmeter ausgemessen waren. Ich war leicht schneller als angepeilt. So konnte ich noch mal in aller Seelenruhe vor Überqueren der Ziellinie an der Verpflegungsstation ein bisschen was trinken, ein Stückchen Schoki futtern und dann in aller Seelenruhe zur Zeitmessmatte spazieren. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Da ich die letzten Runden mit gebremster Energie absolviert hatte, war ich nicht übermäßig kaputt. Allein eine mittelprächtige Blase zierte meine linke Hacke. So wurde meine Umziehaktion am Auto zu einer etwas längeren Angelegenheit, da ich das Chirurgenbesteck zur schonenden Entfernung der Schuhe nicht griffbereit hatte.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Sechs-Stundenlauf hat mir trotz des miserablen Wetters äußerst gut gefallen. Obwohl ich auf der 2,5-Kilometer-Runde das eine oder andere Déjà-vu hatte, wurde es nie langweilig, da ich stets gut gelaunte Foris traf, die mich für einen kurzen Moment vergessen ließen, dass der eine oder andere Muskel sich nicht mehr in dem Zustand befand, in dem er morgens noch war. Da ich mit Normalgewicht bei vollem Trainingsumfang wahrscheinlich auch nicht mehr als 50 Kilometer hätte absolvieren können, bin ich mit 47,5 Kilometern hochzufrieden. In dieser Woche stehen maximal zwei kürzere entspannte Walks auf dem Programm - und was viel wichtiger ist: Freitag werde ich Eddi wiedersehen ;-)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131710370987945762" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rzd_ZLjsryI/AAAAAAAAAkw/OYOWAu-2kO4/s400/S6302577.JPG" border="0" /&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-7470428246274985439?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/7470428246274985439/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=7470428246274985439' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/7470428246274985439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/7470428246274985439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/11/fast-wieder-richtiger-sport-troisdorf.html' title='Fast wieder richtiger Sport - Troisdorf 11.11.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rzd-cbjsroI/AAAAAAAAAjg/kwow9UZTVqw/s72-c/S6302482.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-898927794539980282</id><published>2007-11-05T19:35:00.000+01:00</published><updated>2007-11-05T20:32:29.807+01:00</updated><title type='text'>Walken kann ja so einfach sein</title><content type='html'>Ein weiteres kurzweiliges Wochenende mit Eddi liegt hinter mir. Leider konnten wir unsere Pläne zum Wiedereinstieg ins Walkerlager nicht an mehreren Tagen in die Tat umsetzen, da das Herbstwetter nicht zu übermäßigen Aktivitäten einlud. So blieb es bei einer entspannten 17-Kilometer-Samstagnachmittagswanderung um den Baldeneysee in Essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129431757191860706" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Ry9nAZsHUeI/AAAAAAAAAjI/F8xf5sMblQo/s400/S6302471.JPG" border="0" /&gt; &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129431843091206642" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Ry9nFZsHUfI/AAAAAAAAAjQ/KodmiERrZOE/s400/S6302472.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129431924695585282" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Ry9nKJsHUgI/AAAAAAAAAjY/YaPCoQBLF28/s400/S6302474.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129430215298601426" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Ry9lmpsHUdI/AAAAAAAAAjA/jga5cO1VeFE/s400/S6302475.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach zwanzig Tagen Antibiotika-Behandlung und einer Woche Virusinfektion plante ich heute einen etwas längeren und zügigeren Walk. Ich erinnerte mich, dass mich meine ersten Walking-Schritte anno 2003 in die Nachbarstadt Bottrop geführt hatten. Innerlich fühlte ich mich so, als sei mein Trainingszustand ungefähr wieder so wie damals und so beschloss ich, wieder dorthin zu walken - dieses Mal allerdings hin und zurück und mit ein paar Schlenkern. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Walk lief ganz hervorragend. Ein Schnitt von knapp 7:30 Minuten/Kilometer war problemlos machbar. Am Ende standen 18,13 Kilometer bei einer Zeit von 2:14:32 Std. auf dem Forerunner. Übermäßig erschöpft war ich auch nicht. Allein das Kratzen im Hals ist wieder ein wenig deutlicher spürbar. Vielleicht mache ich noch eine kleine Trainingseinheit diese Woche und lasse mich dann am nächsten Wochenende in Troisdorf überraschen, was beim 6-Stunden-Lauf so geht. Meine Bestmarke aus Rotenburg 2006 werde ich dort ohnehin nicht erreichen; ein Marathönchen wär schon ganz schön, ist aber keine Pflicht. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-898927794539980282?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/898927794539980282/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=898927794539980282' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/898927794539980282'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/898927794539980282'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/11/walken-kann-ja-so-einfach-sein.html' title='Walken kann ja so einfach sein'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Ry9nAZsHUeI/AAAAAAAAAjI/F8xf5sMblQo/s72-c/S6302471.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-8661660726311182513</id><published>2007-10-29T13:12:00.000+01:00</published><updated>2007-10-29T15:53:42.160+01:00</updated><title type='text'>Angekommen - Eddi und Georg in der "Stadt der Liebe" 26.-28.10.2007</title><content type='html'>&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXdrpsHT9I/AAAAAAAAAfQ/yFeFA_Chpf4/s1600-h/S6302318.JPG"&gt;&lt;/a&gt;Das Reisefieber hat uns gepackt - und da Liebende weder Tod noch Teufel noch Flugbegleiter- noch Eisenbahnergewerkschaften fürchten, trafen wir uns dieses Wochenende in der großen französischen Stadt an der Seine. Alles war minutiös vorbereitet: Wir hatten beide einen Direktflug gebucht; Eddi sollte um 18:00 Uhr in Orly ankommen, ich ein halbes Stündchen früher in Charles de Gaulle. Da beide Flughäfen durch eine Art S-Bahn verbunden sind, kam uns die Idee, ein Hotel an dieser S-Bahn-Linie zu buchen, das einigermaßen zentral liegt, aber tendenziell eher Richtung Orly, damit wir gleichzeitig dort eintrudeln und keine Zeit verschenken. So fiel die Wahl auf das Ibis am Porte d'Orleans.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Anfang letzter Woche kam die frohe Botschaft, dass die Lokführer in Deutschland zwar wieder streiken werden, dieses Mal allerdings nur bis Freitag morgen. So blieb mir eine mehrstündige Busreise nach Düsseldorf erspart. Einem entspannten Wochenende stand also nichts mehr im Weg, wenn.... ja wenn Frankreich nicht auch noch ein paar Gewerkschaften zu bieten hätte. In der vorletzten Woche waren dort auch die Eisenbahner mit Arbeitsniederlegungen dran. Kaum waren die wieder an der Arbeit, ging's bei den Flugbegleitern von Air France weiter. Gleich fünf Tage am Stück sollte sich dort kein Rad drehen, bzw. kein Flügel bewegen - und was die so einmal beschlossen haben, das ziehen die auch durch... So musste sich Eddi in Lichtgeschwindigkeit auf die letzten noch verfügbaren Bahntickets stürzen, und aus einer Ankunftszeit um 18 Uhr wurde eine Ankunftszeit um 23 Uhr. Während Eddi in aller Seelenruhe gen Norden tuckerte, hatte ich schon mal viel Zeit, das Hotel zu buchen und die Gegend zu inspizieren - dachte ich zumindest. Wahrscheinlich hatte die Vorsehung Mitleid mit mir und ließ meine ursprünglich auf 45 Minuten ausgelegte S-Bahn-Fahrt zum Hotel zu einem 2 1/2-stündigen Erlebnis werden. So kam ich mitten in der Rush Hour dort an und konnte schon mal ein wenig üben, wie es sich so anfühlt, bei Berufsverkehr unabhängig von Ampelphasen als Fußgänger mehrspurige Straßen ohne Markierungen zu überqueren. Als ich mich schon innerlich damit abgefunden hatte, dass wir am kompletten Wochenende mit einem Klangteppich von gefühlten 100 Dezibel beschallt werden, registrierte ich, dass das Hotel sich in einer lauschigen Seitenstraße befand. Das Zimmer in der 10. Etage ging nach hinten raus und war so gut isoliert, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Da konnte es mich auch gar nicht mehr irritieren, dass meine Standardfrage "Parlez-vous Anglais?" an der Rezeption mit der ebenfalls in Frankreich üblichen Antwort gefolgt von einem immer schneller werdenden Redeschwall in Landessprache beantwortet wurde. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Trotz aller Irrungen und Wirrungen: Der Moment, in dem Eddi in Paris ankam, war der Moment, in dem ein entspanntes gemeinsames Wochenende begann. In den folgenden knapp 2 Tagen gab es kein übermäßiges Verkehrsgetöse, keine nennenswerten Beeinträchtigungen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln, perfektes Stadtbummelwetter und jede Menge schöne Dinge gemeinsam zu erleben:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXi3JsHT-I/AAAAAAAAAfY/hPUM0MIGLU0/s1600-h/S6302293-1.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126753187952807906" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 196px; CURSOR: hand; HEIGHT: 276px" height="372" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXi3JsHT-I/AAAAAAAAAfY/hPUM0MIGLU0/s400/S6302293-1.JPG" width="297" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXi-JsHT_I/AAAAAAAAAfg/CZCZ3SrdolY/s1600-h/S6302301.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126753308211892210" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 199px; CURSOR: hand; HEIGHT: 279px" height="374" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXi-JsHT_I/AAAAAAAAAfg/CZCZ3SrdolY/s400/S6302301.JPG" width="273" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126753737708621858" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXjXJsHUCI/AAAAAAAAAf4/Y4YU-HkKb7I/s400/S6302297.JPG" border="0" /&gt;&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXjfJsHUDI/AAAAAAAAAgA/tIXMAsj_Sdw/s1600-h/S6302318.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126753875147575346" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 169px; CURSOR: hand; HEIGHT: 324px" height="400" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXjfJsHUDI/AAAAAAAAAgA/tIXMAsj_Sdw/s400/S6302318.JPG" width="316" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXjlZsHUEI/AAAAAAAAAgI/Am_Loa80x6I/s1600-h/S6302320.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126753982521757762" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 257px; CURSOR: hand; HEIGHT: 325px" height="361" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXjlZsHUEI/AAAAAAAAAgI/Am_Loa80x6I/s400/S6302320.JPG" width="357" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126754098485874770" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXjsJsHUFI/AAAAAAAAAgQ/8stp_zDXzNI/s400/S6302329.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126754210155024482" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXjypsHUGI/AAAAAAAAAgY/yrke1xXxQ7I/s400/S6302338.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126754356183912562" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXj7JsHUHI/AAAAAAAAAgg/U39MTNUE0bw/s400/S6302368.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126757774977880274" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXnCJsHUNI/AAAAAAAAAhA/ZqbDMRPbwGI/s400/S6302375.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126758011201081586" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXnP5sHUPI/AAAAAAAAAhQ/AwoDQD9r2cg/s400/S6302380.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126757895236964578" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXnJJsHUOI/AAAAAAAAAhI/gXxpssRWX7M/s400/S6302379.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126758118575264002" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXnWJsHUQI/AAAAAAAAAhY/ys7EgFaFhW0/s400/S6302390.JPG" border="0" /&gt; &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126768976252588402" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXxOJsHUXI/AAAAAAAAAiQ/Tr5xoGIU_aI/s400/S6302400.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126769083626770818" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXxUZsHUYI/AAAAAAAAAiY/w0JhTqC-ssg/s400/S6302404.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126769165231149458" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXxZJsHUZI/AAAAAAAAAig/TpKgNH_dSr8/s400/S6302406.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126769354209710514" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXxkJsHUbI/AAAAAAAAAiw/BNOpuAgTzFM/s400/S6302423.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126769452993958338" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXxp5sHUcI/AAAAAAAAAi4/hGr4NlzN028/s400/S6302433.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126769259720429986" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXxepsHUaI/AAAAAAAAAio/m0J5qx7Foic/s400/S6302414.JPG" border="0" /&gt; &lt;p&gt;&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXn1psHUVI/AAAAAAAAAiA/VEYB_lGCM84/s1600-h/S6302423.JPG"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXn7psHUWI/AAAAAAAAAiI/vaXFkyqw1I4/s1600-h/S6302433.JPG"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nur eine kleine SMS am Sonntagmorgen störte die Idylle ein wenig: "Votre vol est annulé..."&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-8661660726311182513?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/8661660726311182513/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=8661660726311182513' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/8661660726311182513'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/8661660726311182513'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/10/angekommen-eddi-und-georg-in-der-stadt.html' title='Angekommen - Eddi und Georg in der &quot;Stadt der Liebe&quot; 26.-28.10.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RyXi3JsHT-I/AAAAAAAAAfY/hPUM0MIGLU0/s72-c/S6302293-1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-1155901376759301413</id><published>2007-10-23T19:57:00.000+02:00</published><updated>2007-10-24T10:44:26.175+02:00</updated><title type='text'>Während andere im Schlaubetal schwitzen - 19.-22.10.2007</title><content type='html'>&lt;div align="left"&gt;Das wöchentliche Walking-Training lief gut. Knapp 28 Kilometer verteilt auf 2 Trainingseinheiten während der Woche in einem ansprechenden Tempo ist ungefähr das, was ich mir in den kalten Monaten so vorgenommen habe. Am 11.11.2007 steht noch ein 6-Stunden-Walk in Troisdorf an - ansonsten ist weit und breit kein Wettkampf in Sicht. Es ist also nicht unbedingt erforderlich, dass ich in den nächsten Monaten meine Marathon-Form halte. Wenn's warm wird in Gladbeck (April) oder in Toulouse (Februar) kann ich ja wieder über längere Trainingseinheiten nachdenken.&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;So konnte ich mich ganz und gar einem schönen entspannten Wochenende in Toulouse zuwenden. Hier die Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rx42TIigp3I/AAAAAAAAAcQ/NwNvhGcsug0/s1600-h/S6302153.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124593128331847538" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rx42TIigp3I/AAAAAAAAAcQ/NwNvhGcsug0/s400/S6302153.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt; Mittagessen im Flugzeug&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124593252885899138" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rx42aYigp4I/AAAAAAAAAcY/Fvrc6H46w94/s400/S6302155.JPG" border="0" /&gt; &lt;p align="center"&gt;&lt;em&gt;... und manchmal kann man auch die Alpen sehen ...&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124593587893348258" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rx42t4igp6I/AAAAAAAAAco/-eKSjcx40SQ/s400/S6302163.JPG" border="0" /&gt; &lt;p align="center"&gt;&lt;em&gt;Abend an der Garonne &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124593811231647666" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rx4264igp7I/AAAAAAAAAcw/4qUjE9JxPlE/s400/S6302172.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124594262203213778" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rx43VIigp9I/AAAAAAAAAc8/ILiRjeZlOxw/s400/S6302180.JPG" border="0" /&gt; &lt;p align="center"&gt;&lt;em&gt;Auch in Südfrankreich herbstet's gewaltig...&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124594442591840226" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rx43foigp-I/AAAAAAAAAdE/ukXetRtR2oY/s400/S6302185.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124602822073034930" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rx4_HYigqLI/AAAAAAAAAeo/Nnm_mPaP36E/s400/S6302190.JPG" border="0" /&gt; &lt;p align="center"&gt;&lt;em&gt;neulich am Amazonas...&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124595202801051666" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rx44L4igqBI/AAAAAAAAAdc/KtX0IbQu0AA/s400/S6302217.JPG" border="0" /&gt; &lt;em&gt;Man trägt wieder Baguette.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124595469089024050" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rx44bYigqDI/AAAAAAAAAdo/J5uPfAa7HWk/s400/S6302223.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124595670952486978" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rx44nIigqEI/AAAAAAAAAdw/_BZNTQqKtF4/s400/S6302227.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124595894290786386" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rx440IigqFI/AAAAAAAAAd4/-zfCzRloJqA/s400/S6302234.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124596302312679522" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rx45L4igqGI/AAAAAAAAAeA/N8Qi6XBXKjA/s400/S6302243.JPG" border="0" /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;em&gt;Graffiti am Canal Lateral&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124596542830848114" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rx45Z4igqHI/AAAAAAAAAeI/cCSCohXKXhw/s400/S6302252.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124596744694311042" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rx45loigqII/AAAAAAAAAeQ/LrhYR0jRio0/s400/S6302253.JPG" border="0" /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;em&gt;Like ice in the sunshine...&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124596942262806674" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rx45xIigqJI/AAAAAAAAAeY/7aFK0BCJLXE/s400/S6302278.JPG" border="0" /&gt; &lt;em&gt;Frühling in Toulouse?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124597148421236898" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rx459IigqKI/AAAAAAAAAeg/iZYJYZnF7Y4/s400/S6302279.JPG" border="0" /&gt;&lt;em&gt;...oder vielleicht doch nicht?&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-1155901376759301413?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/1155901376759301413/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=1155901376759301413' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/1155901376759301413'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/1155901376759301413'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/10/whrend-andere-im-schlaubetal-schwitzen.html' title='Während andere im Schlaubetal schwitzen - 19.-22.10.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rx42TIigp3I/AAAAAAAAAcQ/NwNvhGcsug0/s72-c/S6302153.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-1726227133285234679</id><published>2007-10-15T19:35:00.000+02:00</published><updated>2007-10-15T23:00:43.635+02:00</updated><title type='text'>Vom Rhein zur Garonne - 12.-15.10.2007</title><content type='html'>&lt;div&gt;Eddis erstes Wochenende in Gladbeck (05.-07.10.2007) war kurz aber erlebnisreich. Details könnt ihr &lt;a href="http://eddisgedankengaenge.blogspot.com/2007/10/verkehrte-welt-dieses-wochenende-war.html"&gt;hier&lt;/a&gt; nachlesen. Ich finde, ein Foto gibt die Atmosphäre dieses Wochenendes in besonderer Weise wieder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121619666638251554" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RxOl84igpiI/AAAAAAAAAZ8/4Jr2SrHSm_Q/s400/S6302077.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Die letzte Woche zog sich zäh dahin. Zum einen war ich aufgrund einer Antibiotika-Behandlung nicht übermäßig aufnahmefähig, zum anderen konnte ich das Walking-Programm, das ich mir vorgenommen hatte, nicht in vollem Umfang durchziehen. So blieb es bei knapp 40 Kilometern verteilt auf 3 Abendwalks durch den Wittringer Wald.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag wartete eine besondere Aufgabe auf mich. Folgende Vorgaben musste ich zu einem positiven Ergebnis zusammenführen: Ich konnte frühestens um 12 Uhr Feierabend machen, mein Flugzeug Richtung Toulouse hob um 16:20 Uhr ab, Düsseldorf Flughafen ist ca. 50 Kilometer von Gladbeck entfernt und die Lokführer streikten den ganzen Tag. So ließ ich meiner Kreativität freien Lauf und genoss die Haupt- und Nebenstraßen des westlichen Ruhrgebiets in vollen Zügen, indem ich mich in Schneckengeschwindigkeit in Linienbussen und U-Bahnen zum Flughafen durchhangelte. Klappte aber alles vorzüglich, sodass ich um kurz nach 15 Uhr in Düsseldorf war. Von dort ging's nach Amsterdam, 2 1/2 Stündchen Pause und schließlich nach Toulouse, wo mich Eddi schon erwartete. Es folgte ein entspanntes harmonisches Wochenende, über das ich gar nicht viel berichten möchte. Ich lasse an dieser Stelle lieber Bilder sprechen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121622424007255602" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RxOodYigpjI/AAAAAAAAAaE/y7hiXuaVHxY/s400/S6302080.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121622509906601538" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RxOoiYigpkI/AAAAAAAAAaM/xBnEX9aEVUM/s400/S6302082.JPG" border="0" /&gt;  &lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121623063957382738" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RxOpCoigplI/AAAAAAAAAaU/3ygxMtq0p7Q/s400/S6302083.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121623158446663298" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RxOpIIigpoI/AAAAAAAAAak/UfAbkO6fdKo/s400/S6302093.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121623244346009234" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RxOpNIigppI/AAAAAAAAAas/gSsJaFRrMMQ/s400/S6302099.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121623708202477234" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RxOpoIigprI/AAAAAAAAAa4/b-6UQVlgRHY/s400/S6302106.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121624498476459730" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RxOqWIigptI/AAAAAAAAAbE/o2R8JiM1RTQ/s400/S6302107.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121624592965740258" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RxOqboigpuI/AAAAAAAAAbM/mT-FuiIR5Io/s400/S6302111.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121624683160053490" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RxOqg4igpvI/AAAAAAAAAbU/BV3wdUp2S_g/s400/S6302113.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121671000087373666" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RxPUo4igp2I/AAAAAAAAAcI/gPd6ovvRpRQ/s400/S6302128.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121624807714105090" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RxOqoIigpwI/AAAAAAAAAbc/tNIINF-L3Fo/s400/S6302115.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121625061117175586" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RxOq24igpyI/AAAAAAAAAbs/OEx4uyiuvOc/s400/S6302137.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121626113384163122" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RxOr0IigpzI/AAAAAAAAAb0/vxpuA2Pcidw/s400/S6302138.JPG" border="0" /&gt;Heute mittag hieß es wieder Abschied nehmen - Abschied von Eddi und der Stadt, die durch sie für mich zumindest für letzten 2 und die nächsten 16 Monate zur schönsten Stadt der Welt geworden ist. Und weil das so ist, kehre ich bereits in 4 Tagen dorthin zurück...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121626207873443650" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RxOr5oigp0I/AAAAAAAAAb8/JzyJLHfePPU/s400/S6302150.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-1726227133285234679?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/1726227133285234679/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=1726227133285234679' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/1726227133285234679'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/1726227133285234679'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/10/vom-rhein-zur-garonne-12-15102007.html' title='Vom Rhein zur Garonne - 12.-15.10.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RxOl84igpiI/AAAAAAAAAZ8/4Jr2SrHSm_Q/s72-c/S6302077.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-3202203619873115590</id><published>2007-09-30T19:10:00.000+02:00</published><updated>2007-10-01T09:17:20.778+02:00</updated><title type='text'>Manchmal geht's auch ohne Training - Berlin-Marathon 30.09.2007</title><content type='html'>Da ich meine Urlaubstage in diesem Jahr noch sinnvoller einzusetzen habe, habe ich Freitag noch brav gearbeitet und bin mit dem Nachtzug auf Samstag in Berlin angekommen. Mit unserer Stammpension war abgesprochen, dass ich mich gar nicht großartig in Berlin mit dem schweren Gepäck rumdrücken muss, und so konnte ich schon in den frühen Morgenstunden mein Zimmer beziehen - dieses Mal leider ein Einzelzimmer, das nicht alleine wegen seiner Größe etwas trostlos wirkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umgezogen, geduscht, gefuttert - dann wurde es auch schon Zeit für den Frühstückslauf ab Schloss Charlottenburg. Viele tausend Läufer und Walker waren trotz des bedeckten Himmels anwesend. Zur Auflockerung wurde laut Musik gespielt und die Läuferschar mit mannigfach verteilten kostenlosen Halstüchern bei Laune gehalten. Um 9:30 Uhr setzte sich der Pulk in Bewegung. Es ging in gemäßigtem Tempo quer durch Charlottenburg - Ziel war wie in den vergangenen Jahren das Olympiastadion. Dort konnten wir in aller Ruhe auf der Tartanbahn ein Ründchen drehen und Erinnerungsfotos schießen. Hiervon wurde reichlich Gebrauch gemacht. Über die Tribüne erreichten wir die Frühstücksstände, als es anfing, wie aus Eimern zu kübeln. Das hatte den Vorteil, dass mir beim Frühstück holen wenige im Weg standen, aber den gewaltigen Nachteil, dass ich binnen kürzester Zeit äußerst durchnässt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_ozYigpUI/AAAAAAAAAYM/WGSE8ZQUxAI/s1600-h/S6301894.1.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5116063671174341954" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_ozYigpUI/AAAAAAAAAYM/WGSE8ZQUxAI/s400/S6301894.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_o5IigpVI/AAAAAAAAAYU/WhxbV3YnWCM/s1600-h/S6301895.1.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5116063769958589778" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_o5IigpVI/AAAAAAAAAYU/WhxbV3YnWCM/s400/S6301895.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_pCoigpXI/AAAAAAAAAYk/_t4-b2hqlJg/s1600-h/S6301906.1.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5116063933167347058" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_pCoigpXI/AAAAAAAAAYk/_t4-b2hqlJg/s400/S6301906.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_pHoigpYI/AAAAAAAAAYs/Sqrhf0XDV-M/s1600-h/S6301910.1.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5116064019066692994" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_pHoigpYI/AAAAAAAAAYs/Sqrhf0XDV-M/s400/S6301910.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So zog es mich schon recht früh in Richtung Marathon-Messe zum Abholen der Startunterlagen. Ging so weit alles ganz reibungslos bis auf die Tatsache, dass das Finisher-Shirt nur noch in maximal M da war - na ja, ich wollte ja eh wieder regelmäßiger walken gehen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_pR4igpaI/AAAAAAAAAY8/gewwXBZW5h4/s1600-h/S6301914.1.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5116064195160352162" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_pR4igpaI/AAAAAAAAAY8/gewwXBZW5h4/s400/S6301914.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Fori-Treffen am Abend war äußerst kurzweilig. Trotz Erwartungen, es könnte ähnlich wie in Kiel wieder ein Dinner for two werden, fanden sich doch mehr als 10 Foris ein. Als Überraschungsgäste aus dem Schlaubetal machten auch Kathrin und Bianca einen Abstecher nach Berlin - einfach klasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_pWoigpbI/AAAAAAAAAZE/w4a1vBJPJ80/s1600-h/S6301923.1.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5116064276764730802" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_pWoigpbI/AAAAAAAAAZE/w4a1vBJPJ80/s400/S6301923.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_paoigpcI/AAAAAAAAAZM/V5r2hqo_vWU/s1600-h/S6301924.1.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5116064345484207554" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_paoigpcI/AAAAAAAAAZM/V5r2hqo_vWU/s400/S6301924.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_qyYigphI/AAAAAAAAAZ0/ggZGRL6XU60/s1600-h/S6301932.1.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5116065853017728530" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_qyYigphI/AAAAAAAAAZ0/ggZGRL6XU60/s400/S6301932.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Marathon begann mit dem üblichen Chaos. Zusammen mit Angelika, die ich am Starbucks als &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;einzigen &lt;/span&gt;Fori getroffen hatte, begab ich mich auf die Suche nach der Klamottenabgabe. Der letzte Stand von gefühlten tausend war es schließlich. Da die Schlange an den Dixis so aussah, als sei sie gegen 18 Uhr erst abgearbeitet, stellte ich mich zu den 150 Anderen an den nächsten Busch. Schließlich ging es hinein in den überfüllten Startblock H und die Warterei begann - denn es dauert schon geschlagene 25 Minuten vom Startschuss bis zum Überqueren der Startlinie.&lt;br /&gt;&lt;span style="TEXT-DECORATION: underline"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_pj4igpeI/AAAAAAAAAZc/24EMM_syzfE/s1600-h/S6301937.1.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5116064504397997538" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_pj4igpeI/AAAAAAAAAZc/24EMM_syzfE/s400/S6301937.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_poIigpfI/AAAAAAAAAZk/gpBjwydO8B4/s1600-h/S6301939.1.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5116064577412441586" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_poIigpfI/AAAAAAAAAZk/gpBjwydO8B4/s400/S6301939.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich verabschiedete mich von Angelika und legte los, als hätte ich meine letzten Wochen ausschließlich mit Training gefüllt. Ein diffuses Gefühl, dass sich dies noch ganz bitterlich rächen wird, war mein Begleiter. 5 Kilometer in gut 33 Minuten, 10 Kilometer in 1:07 und 'n bisschen - lief doch alles ganz prächtig. An den Getränkeständen ging es ohnehin etwas gemächlicher zur Sache, da mir dort wieder die unvermeidlichen pausierenden Läufer in großen Rotten im Weg standen und ein wenig plauschten. Nach Kilometer 10 wurde mir die Sache dann doch ein wenig zu heiß und ich fuhr mein Programm mal etwas mehr in den Sparmodus - 7er Schnitt muss auch reichen. Das führte dazu, dass ich mich beim HM-Ziel noch angenehm entspannt fühlte. OK, der Oberschenkel zickte ein wenig, aber das macht er ja immer, wenn's mal ein bisschen schneller oder länger wird - also alles im grünen Bereich. Nach dem Halbmarathonziel beschloss ich, mir die Kräfte nicht mehr einzuteilen, da ja die Hälfte hinter mir lag, keine größeren Verschleißerscheinungen zu bemerken waren und ich angesichts der Zwischenzeiten berechtigte Hoffnung auf eine Zeit unter 5 Stunden haben durfte. War wohl irgendwie doch zu früh gewesen, denn ab Kilometer 29 begann der Kampf und das Herbeisehnen jedes weiteren blauen Schildes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stimmung an der Strecke war heute nicht so ausgelassen wie in den letzten beiden Jahren. Ich denke mal, es lag daran, dass es doch recht bewölkt war und drohende Wolken als latente Gefahr lauerten. Allein der Titel "If I had a hammer...", der bei Kilometer 32 aus Riesenboxen an meine Ohren drang, ließ mich leicht schmunzeln - und die Tatsache, dass der Getränkestand bei Kilometer 31 keine Becher mehr hatte. Peinlich, peinlich für den größten Marathon Deutschlands...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Kilometer 32 bis 34 ging es über den Ku'damm und ich dachte daran, wie ich vor knapp 2 Monaten diese Strecke gemeinsam mit Eddi absolviert hatte. Ja, hier müssen wir ganz kurzfristig wieder zusammen hin und nein, diese Stadt ist ohne Eddi für mich nicht annähernd so schön wie bei unseren letzten gemeinsamen Besuchen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen signalisierte mir mein verhältnismäßig untrainierter Körper, dass es jetzt langsam genug sei. Ich quälte mich die schier endlose Steigung zwischen Kilometer 37 und 40 hinauf. In Reichweite sah ich einen weiteren Walker, der wohl weit vor mir gestartet war; meine Beine ließen mich jedoch wissen, dass ich bloß nicht drüber nachdenken soll. Also klemmte ich mich schön brav dahinter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erreichte das Ziel in 4:58:31 als 4. Walker. Ich packte meine Kamera aus und ließ noch ein paar Erinnerungsfotos schießen. Das große Glücksgefühl blieb jedoch aus. Im letzten Jahr konnte mich ein gutes Abschneiden bei einem Marathon alleine noch euphorisieren. Die letzten Wochen haben mir jedoch vor Augen geführt, was ich wirklich wichtig finde im Leben. Alleine einen Marathon zu absolvieren und mich mit dem anschließenden Betrachten der Urkunde zu bespaßen, gehört offenbar nicht mehr dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_psYigpgI/AAAAAAAAAZs/swl32vlEwjE/s1600-h/S6301940.1.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5116064650426885634" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_psYigpgI/AAAAAAAAAZs/swl32vlEwjE/s400/S6301940.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Spaß gemacht hat in jedem Fall, dass ich herausgefunden habe, dass es um meine Kondition doch noch nicht so übel bestellt ist, wie ich vielleicht angenommen hatte. Ich werde dies zum Anlass nehmen, an Wochentagen wieder ein intensives Trainingsprogramm abzuspulen. Auch meine Waage wird's mir über kurz oder lang danken. Die Wochenenden gehören der Frau, die seit einigen Wochen mein Leben bereichert...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-3202203619873115590?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/3202203619873115590/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=3202203619873115590' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/3202203619873115590'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/3202203619873115590'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/09/manchmal-gehts-auch-ohne-training.html' title='Manchmal geht&apos;s auch ohne Training - Berlin-Marathon 30.09.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rv_ozYigpUI/AAAAAAAAAYM/WGSE8ZQUxAI/s72-c/S6301894.1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-1672099940543520719</id><published>2007-09-25T22:25:00.000+02:00</published><updated>2007-09-25T22:48:08.091+02:00</updated><title type='text'>Kleiner Testwalk für Berlin 25.09.2007</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Bedingt durch Renovierung und Umzug war mein Walking-Training in der letzten Zeit mehr als spärlich. Obwohl man in der Woche vor dem Marathon möglichst die Füße stillhält, hat's mich heute doch interessiert, wo ich so formmäßig stehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also schwang ich mich nach der Arbeit in die enge Jeans - die weite gibt's derzeit nicht ;-( - und den Windbreaker. Vier große Runden durch den Wittringer Wald zuzüglich Hin- und Rückweg sollten es sein. Ich begann moderat mit 7:30er Schnitt und merkte schnell, dass heute mehr geht. Angespornt durch diverse Bekannte, die mir entgegenkamen, wurde ich immer schneller und pendelte um 7 min/km. Bei Kilometer 15 und Kilometer 20 jeweils bei derselben Steigung verspürte ich leichte Konditionsschwächen, aber mit ein bisschen mehr atmen als gewohnt klappte das schon alles ganz vorzüglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich gerne glatte Zahlen auf meinem Forerunner stehen habe, walkte ich noch ein bis zwei Ründchen durch die Innenstadt - kann man nach 19 Uhr in Gladbeck hervorragend machen; da sieht einen kein Mensch... Nach 21,1 Kilometern und 2:29:36 beendete ich das Training mit der Erkenntnis, dass ich zwar schon mal besser in Form war, aber der Marathon in Berlin mich wohl nicht vor unlösbare Probleme stellen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5114243781861877042" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rvlxn4igpTI/AAAAAAAAAYE/bf-YfHUprxo/s400/S6301889.JPG" border="0" /&gt; &lt;p align="center"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;21 km können ganz schön schlauchen...&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-1672099940543520719?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/1672099940543520719/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=1672099940543520719' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/1672099940543520719'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/1672099940543520719'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/09/kleiner-testwalk-fr-berlin-25092007.html' title='Kleiner Testwalk für Berlin 25.09.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rvlxn4igpTI/AAAAAAAAAYE/bf-YfHUprxo/s72-c/S6301889.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-6445590548936441432</id><published>2007-09-24T23:48:00.001+02:00</published><updated>2007-09-25T13:46:30.345+02:00</updated><title type='text'>Ausflug ins Mittelalter - 21.09.-24.09.2007</title><content type='html'>Neidvoll hatte ich in den vergangenen Tagen die Wettervorhersagen von Gladbeck und Toulouse verglichen und war zu dem Ergebnis gekommen, dass ich auch aus diesem Grund lieber in Südfrankreich wäre. Am Samstag präsentierte sich der Himmel über der Garonne jedoch in einem ungewohnten Kleid. Es war diesig, leicht windig und der auch hier nahende Herbst war nicht nur an der Farbe der Blätter abzulesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113891109212300210" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rvgw3oigo7I/AAAAAAAAAVE/1f0PPTxsSYw/s400/S6301738.JPG" border="0" /&gt; An diesem Wochenende stand neben kurzweiliger Freizeitgestaltung auch Eddis Umzug in ein möbliertes Zimmer an, das praktischerweise in Rufweite des bisherigen Hotelzimmers liegt. Neben der räumlichen Nähe fiel angenehm auf, dass sich das Zimmer in einem gepflegten Ambiente befindet. Was der Toulouser Wohnungsmarkt ansonsten noch so hergegeben hätte, stach uns beim samstäglichen Stadtbummel dann auch besonders ins Auge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113891195111646146" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rvgw8oigo8I/AAAAAAAAAVM/qS8I59vY_Gs/s400/S6301744.JPG" border="0" /&gt;Damit uns neben dem typisch französischen Vin-et-pain-Programm noch ein paar Vitamine erreichen, schlenderten wir wieder über den Markt. Neben bunten Ständen mit allen uns bekannten Obstsorten gab es auch einen prall gefüllten Pilzstand. Da nirgendwo Warnhinweise angebracht waren, können wir hier sicherlich in den nächsten Wochen mal beherzt zuschlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113891263831122898" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RvgxAoigo9I/AAAAAAAAAVU/idXAigdDVJ8/s400/S6301750.JPG" border="0" /&gt; &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113891336845566946" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RvgxE4igo-I/AAAAAAAAAVc/Kw1WwC9ED6A/s400/S6301751.JPG" border="0" /&gt; Damit das mit der gesunden Ernährung aber nicht Überhand nimmt, gab es kurz nach unserer Ankunft in unserem sonntäglichen Ausflugsziel Carcassonne wieder vertraute Nahrung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113891585953670162" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RvgxTYigpBI/AAAAAAAAAV0/iDDrs8vAZDU/s400/S6301766.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113891689032885282" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RvgxZYigpCI/AAAAAAAAAV8/JzImZPAE9b4/s400/S6301793.JPG" border="0" /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Überhaupt hielt diese Stadt für den kalorienbewussten Hobbysportler die eine oder andere schwere Prüfung bereit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113891766342296626" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rvgxd4igpDI/AAAAAAAAAWE/Vgv37akSK_I/s400/S6301795.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Außer kulinarischen Höhepunkten gab es dort aber auch eine ganze Menge Sightseeing-Programm. Auf einem Hügel am Stadtrand liegt nämlich die vollständig erhaltene Festung &lt;a href="http://www.cite-de-carcassonne.de/"&gt;Cité de Carcassonne&lt;/a&gt;. Der Rundweg an der inneren Festungsmauer entlang ist vollständig begehbar, während sich im Innern der Festung ein Touristenshop an den nächsten reiht. Erstaunlich fanden wir, dass selbst bei größeren Höhenunterschieden keinerlei Geländer angebracht war. Nur ein kleines dezentes Schild wies darauf hin, was passiert, wenn man allzu unvorsichtig agiert. Dies reichte offenbar völlig als Gefahrenhinweis aus, denn wir sahen nirgendwo Leute mit Knochenbrüchen rumliegen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113891843651707970" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RvgxiYigpEI/AAAAAAAAAWM/sMDpQqN9K6w/s400/S6301796.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113891925256086610" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RvgxnIigpFI/AAAAAAAAAWU/AWak6r0Gwas/s400/S6301811.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RvgxroigpGI/AAAAAAAAAWc/IhivqwMVgtM/s1600-h/S6301824.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113892002565497954" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RvgxroigpGI/AAAAAAAAAWc/IhivqwMVgtM/s400/S6301824.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113892092759811186" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rvgxw4igpHI/AAAAAAAAAWk/6IGLyuxUI04/s400/S6301825.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113892161479287938" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rvgx04igpII/AAAAAAAAAWs/rTKTdJskcEE/s400/S6301826.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113892230198764690" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rvgx44igpJI/AAAAAAAAAW0/xRSiu3KtcXI/s400/S6301841.JPG" border="0" /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nach ausgiebiger Besichtigung der Festung ging es runter zur Aude. Anders als bei der Garonne schimmerte hier das Wasser nicht grünlich-kloakig, sondern lud fast zum Baden ein - wenn da nicht die geringe Wassertiefe gewesen wäre... Die Sonne ließ sich erstmals an diesem Tag für längere Zeit blicken und rundete so einen stimmungsvollen Tagesausflug ab.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113892320393077922" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rvgx-IigpKI/AAAAAAAAAW8/tAJySTG5NUc/s400/S6301853.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113892384817587378" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RvgyB4igpLI/AAAAAAAAAXE/-tsu03mONRo/s400/S6301857.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113892535141442770" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RvgyKoigpNI/AAAAAAAAAXU/Xm0l-EJ_xXY/s400/S6301861.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113892453537064130" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RvgyF4igpMI/AAAAAAAAAXM/dFuzoVsUgag/s400/S6301860.JPG" border="0" /&gt; &lt;/div&gt;Nach dem Erholungsprogramm am Sonntag konnte uns der Umzug am Montagmorgen nichts mehr anhaben. Eddi konnte ja schließlich auf einen umzugserfahrenen Helfer zurückgreifen. ;-) So waren die Sachen ruckzuck von A nach B transportiert.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113892672580396274" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RvgySoigpPI/AAAAAAAAAXk/7LsvgAzZxS4/s400/S6301883.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113892741299873026" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RvgyWoigpQI/AAAAAAAAAXs/prt5BYu6RF0/s400/S6301884.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am nächsten Wochenende ist die Zeit der entspannten Kurzurlaube leider vorübergehend vorbei. Der Berlin-Marathon ruft und da ich angemeldet bin, werde ich diesem Ruf folgen. Meine Muskeln und Gelenke hatten in den letzten Wochen ausreichend Zeit und Muße, sich zu regenerieren, da ich es mit dem Walking-Training nicht gerade übertrieben habe. So bin ich äußerst gespannt darauf, in welcher Zeit und welchem Zustand ich am Sonntag ins Ziel kommen werde. Ein besonderes Erlebnis wird der Berlin-Marathon alle Male - schon alleine wegen der Stimmung an der Strecke. Da werde ich wohl ein paar hübsche Fotos machen, die ich am darauffolgenden Wochenende in aller Ruhe meinem Besuch aus Frankreich vorführen kann... ;-)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-6445590548936441432?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/6445590548936441432/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=6445590548936441432' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/6445590548936441432'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/6445590548936441432'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/09/ausflug-ins-mittelalter-2109-24092007.html' title='Ausflug ins Mittelalter - 21.09.-24.09.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rvgw3oigo7I/AAAAAAAAAVE/1f0PPTxsSYw/s72-c/S6301738.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-6131950699547627533</id><published>2007-09-20T06:00:00.000+02:00</published><updated>2007-09-20T21:37:29.570+02:00</updated><title type='text'>Zwischen Frankreich-Urlaub (14.-17.09.) und Toulouse-Reise (21.-24.09.)</title><content type='html'>Fotos lügen nicht - und so war mein Walk am Baldeneysee nicht gerade von Sommerstimmung und Sonnenbrandgefahr geprägt. In den folgenden Tagen zeigte sich Deutschland schon mal von seiner frühherbstlichen Seite. Aus diesem Grund und vor allem da ich Eddi bereits seit langen 11 Tagen nicht gesehen hatte, freute ich mich riesig auf meinen nächsten Trip nach Toulouse. Die Vorfreude wurde noch dadurch verstärkt, dass ich meinen Blog inzwischen durch die Wetterdaten von Toulouse und Gladbeck ergänzt hatte und so immer im Bilde war, bei welchen Temperaturen man in Südfrankreich brutscheln kann, während hier die ersten Frostbeulen die Haut zieren...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei diesem Flug musste ich erstmals in Lyon und nicht in Paris umsteigen. Dies hatte den angenehmen Nebeneffekt, dass der Weg zum Anschlussflug deutlich kürzer war und sich auch die Preise für Getränke im Flughafen im Rahmen hielten. Aus sicherheitstechnischen Gründen ist es ja leider nicht mehr möglich, einen Flieger als Selbstversorger mit der Pulle vom Discounter zu betreten. Nach gut 2 Stunden reiner Flugzeit und ein bisschen Wartezeit am Flughafen erreichte ich Blagnac. Hatte ich vor ein paar Wochen noch massive Bedenken, ob das mit der Pendelei nach Toulouse klappt, so macht mir das Reisen von Woche zu Woche mehr Spaß - funktioniert fast besser als eine Bahnreise von Gladbeck nach Magdeburg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Samstag stand im Zeichen der Entspannung. Auf dem Wochenmarkt erwarben wir mehrere Plantagen Obst, um genug Energie für den sonntäglichen Walk zu tanken. An allen Ecken konnten wir Hinweise auf die derzeit in Frankreich stattfindende Rugby-WM finden. Am hell erleuchteten Stadion sahen wir abends, wie Helfer und Sicherheitskräfte sich offenbar schon mal auf ein größeres Ereignis vorbereiteten. An der Garonne war ein Public Viewing Point eingerichtet, an dem nach und nach Rugby-Fans eintrafen. Wir überlegten kurz, ob wir uns nicht wie die anderen ins Gras setzen sollten, jedoch hielten uns Schilder wie "Hundeauslaufplatz" davon ab. Stattdessen testeten wir die Möglichkeiten unserer Billig-Kamera aus und schossen ein paar stimmungsvolle Abendfotos. Die Ergebnisse unseres Tuns finden sich in &lt;a href="http://eddisgedankengaenge.blogspot.com/2007/09/blog-post_18.html"&gt;Eddis Blog&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Sonntagmorgen machten wir künstlich ungemütlich, indem wir in aller Hergottsfrühe aufstanden, um unseren geplanten Walk noch vor der Mittagshitze zu absolvieren. Was man in Südfrankreich Mitte September so alles beachten muss... ;-) Eddi hatte ihre erste längere Walking-Strecke in Toulouse so gut gefallen, dass wir sie dieses Mal gemeinsam angingen. Auf dem Weg am Canal Latéral entlang ging es zunächst Richtung Norden. Die nahe gelegene Autobahn beeinträchtigte das Walking-Vergnügen nur unerheblich, da noch nicht viele Autos unterwegs waren. Außerdem hatten wir ja bereits bei unserem ersten gemeinsamen Walk in Berlin ausreichend Autobahn-Erfahrung gesammelt. Nach 5 Kilometern erreichten wir einen Getränkestand und fragten uns, wer denn wohl gepetzt hätte, dass hier heute Walker unterwegs sein würden. War aber nicht wirklich für uns - Schilder und Schrift auf dem Weg deuteten darauf hin, dass hier heute noch eine Laufveranstaltung stattfinden würde. Beim Anblick eines Kilometerschildes kam bei mir auch wieder leichte Vorfreude auf meinen nächsten Walking-Marathon in Berlin auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der dritten Schleuse verließen wir den Kanal und durchquerten ein gemütliches Örtchen. Um zur Garonne zu gelangen, nahmen wir einen Abzweig, der bestenfalls beim dritten Hinsehen als Weg zu identifizieren war. Auf einem schmalen Trampelpfad ging es vorbei an Bambuspflanzen, bis wir die Uferpromenade der Garonne erreichten. Hier wurde es erstmals richtig belebt. Eine stattliche Anzahl Läufer machte mal wieder Tempotraining - Lockerjogger und Walker musste man mit der Lupe suchen. Da es jetzt bereits richtig warm wurde und auch der frische Wind, der uns anfänglich begleitet hatte, sich langsam legte, waren wir froh, als wir bereits gegen 12 Uhr unsere erste gemeinsame Trainingseinheit in Südfrankreich beendet hatten. Herr Garmin hatte seinen Dienst ohne Murren getan und zeigte uns an, dass wir 19,5 Kilometer in durchschnittlich 8:20 min/km zurückgelegt hatten. Wir fühlten uns gut und nach ein paar Dehnübungen waren unsere Muskeln quasi wie neu. Viel mehr Training gibt's vor Berlin nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntagabend kamen wir zu unserem kollektiven Rugby-Erlebnis. Auf dem Place du Capitole war ein riesiger Public Viewing Point nebst Bühne aufgebaut und eine große Anzahl Zuschauer wartete friedlich auf dem Platz sitzend darauf, dass das Spiel Frankreich gegen Namibia im Toulouser Stadion angepfiffen und auf der Leinwand übetragen wird. Da ich im letzten Jahr während der Fußball-WM in Essen die Erfahrung gemacht hatte, dass sich an Public Viewing Points mehr oder weniger alkoholisierte Neandertaler gegenseitig angrölen und anpöbeln, war ich angenehm überrrascht über die entspannte und familiäre Atmosphäre. Alle saßen friedlich nebeneinander - aufgestanden wurde nur bei einem Punkt für Frankreich und in dem Moment, in dem vor dem Spiel die Kinder des Vaterlandes musikalisch zu den Waffen gerufen wurden - ein perfekter Abschluss eines kurzweiligen Wochenendes.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-6131950699547627533?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/6131950699547627533/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=6131950699547627533' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/6131950699547627533'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/6131950699547627533'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/09/zwischen-frankreich-urlaub-14-1709-und.html' title='Zwischen Frankreich-Urlaub (14.-17.09.) und Toulouse-Reise (21.-24.09.)'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-4900761509491133410</id><published>2007-09-08T18:34:00.000+02:00</published><updated>2007-09-08T19:47:17.325+02:00</updated><title type='text'>Geht doch... - Walk zum Baldeneysee am 08.09.2007</title><content type='html'>Erlebnisse eines Walkers wollte ich ursprünglich in meinem Blog schildern. Meine letzte größere Walking-Veranstaltung, die 4daagse, liegt nunmehr allerdings bereits 7 Wochen zurück. Seitdem hat sich viel in meinem Leben getan, sodass Walken ein wenig in den Hintergrund gerückt war. Vor zwei Wochen hatte ich zwar einen zarten Versuch des Widereinstiegs im sonnigen Toulouse unternommen, jedoch waren die 40 Kilometer dort im knappen 9er Schnitt doch wohl eher eine etwas längere Sightseeing-Tour, bei der ich zufällig den Forerunner mitgenommen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da das Unternehmen Umzug in den letzten Tagen zusehends gut von der Hand ging, konnte ich den heutigen Samstag kurzerhand zum Reinkarnationstag in Sachen Power-Walking erklären. Letzte Motivation holte ich mir morgens auf der Waage, die bereits seit einigen Wochen nicht mehr die maximal gewünschten 85 Kilogramm anzeigt, sondern eher in Richtung 88 ausschlägt. Ehe zu viel Euphorie aufkeimte, warf ich einen kurzen Blick aus dem Fenster und stellte fest, dass es erquicklichere Anblicke gibt als einen beginnenden Früh-Herbsttag im Ruhrgebiet. Egal - Sportschuhe, Jeans und Finisher-Shirt angezogen, Ersatzklamotten in den Rucksack, Forerunner um und los ging's. Mein Ziel war es, zum Baldeneysee in Essen zu walken und anschließend eine Runde herum zu drehen. Da der Baldeneysee bereits seit meinen ersten zarten Walkingversuchen vor 3 1/2 Jahren eine zentrale Rolle in meinem Training einnimmt, gefiel mir diese Idee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den ersten Metern merkte ich zunächst, gegen welche Knochen ich mir in den letzten Tagen die Schränke beim Treppehochtragen gedonnert habe. War aber ein vorübergehendes Vergnügen und sehr bald lief alles richtig rund. Verwundert sah ich meinem Forerunner zu, wie der Schnitt langsam vom 7:30er-Bereich in Richtung 7er-Bereich sank. Ich schob dies auf die Anfangseuphorie, beschloss aber doch, es nicht zu übertreiben, da ich ja heute vorhatte, wieder langsam mit dem Power-Walken anzufangen und nicht mich umzubringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weg führte mich durch ausgewählte Ghettos Gladbecks (Brauck), Gelsenkirchens (Horst) und Essens (Karnap). Nach Überquerung der Emscher und des Kanals bei Kilometer 8 fing es leicht an zu nieseln. So beschloss ich, die Kamera noch schön im Rucksack zu lassen, bis es wieder trocken war. Alles lief bestens, der leichte Nieselregen sorgte für Erfrischung und ich staunte nicht schlecht, als ich die Essener Fußgängerzone nach gut 13 Kilometern in 1:36 Stunde erreicht hatte. Der Marsch durch die Fußgängerzone zum Hauptbahnhof läuft parallel zur Schluss-Steigung des Ruhrmarathons. So stellte ich mich darauf ein, dass sich in Kürze die Dampfmaschine in meinen Bronchien melden würde. Sie tat es, allerdings hielten sich Kurzatmigkeit und zusätzliche Wärmeproduktion in angenehmen Grenzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Hauptbahnhof ging es noch ein kleines Stückchen weiter bergauf durch das Villenviertel Bredeney. Aber auch auf den steilsten Steigungen blieb mein Forerunner beharrlich im 7er-Bereich. Zur Belohnung gab's einen ca. 3 Kilometer langen äußerst abschüssigen Abstieg zum See. Da diese Passage nicht sehr anstrengend war, konnte ich gut regenerieren und mich auf die Dinge um mich herum konzentrieren, zum Beispiel darauf, dass ich während des Abstiegs bereits durch Unmengen heruntergefallenes Laub watete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5107880624650073522" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RuLWXYteNbI/AAAAAAAAATs/QyxwigJW-1E/s400/S6301576.JPG" border="0" /&gt;Nach gut 22 Kilometern und 2:40 Stunden erreichte ich den Baldeneysee. Ich hatte die Tour zwar vorher so gewählt, dass ich sie jederzeit verkürzen könnte, nachdem ich jedoch feststellte, wie schnell ich gewesen war und wie hervorragend es mir noch ging, stand mir in keiner Weise der Sinn danach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5107888480145258018" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RuLdgoteNiI/AAAAAAAAAUk/2n038P3OV-o/s400/S6301579.JPG" border="0" /&gt; So wählte ich den Weg durch das Dorf hinunter zur Uferpromenade. Ich erwartete, dass wie üblich hunderte von Radfahrern, Läufern, Skatern und Walkern unterwegs sein würden - war aber wohl heute irgendwie das falsche Wetter für sportliche Aktivitäten. So konnte ich fast völlig unbeobachtet in aller Ruhe die Natur genießen. Dies führte allerdings nicht dazu, dass ich merklich langsamer wurde. Mangels optischer Reize auf der Strecke fiel es mir nicht schwer, weiterhin im Stechschritt dem Wendepunkt entgegenzustreben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5107883205925418450" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RuLYtoteNdI/AAAAAAAAAT8/arw_nyHfYEU/s400/S6301585.JPG" border="0" /&gt; Nach 30 Kilometern war es so weit. Ich überquerte die doch etwas baufällige Brücke in Kupferdreh, um ans andere Ufer zu gelangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5107883622537246178" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RuLZF4teNeI/AAAAAAAAAUE/fOZ4w0eX-Cc/s400/S6301589.JPG" border="0" /&gt; Hier wurde es dann plötzlich lebhafter. Die ersten Spaziergänger waren unterwegs und auch eine Segelveranstaltung lockte viele Zuschauer an. So merkte ich gar nicht, dass meine Beine mir jetzt doch langsam aber sicher zu verstehen gaben, dass es ihnen für heute wohl bald reicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5107884232422602226" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RuLZpYteNfI/AAAAAAAAAUM/BdpO7vil3Jw/s400/S6301590.JPG" border="0" /&gt; &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5107884442875999746" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RuLZ1oteNgI/AAAAAAAAAUU/18hw5lhl0dc/s400/S6301591.JPG" border="0" /&gt;Die letzten Meterchen gingen aber auch noch ganz ordentlich. Ich beschloss, dass ich mich heute nach der langen Abstinenz ruhig mal ein bisschen quälen darf und nahm mir vor, auch den letzten Kilometer unter 8 Minuten zu schaffen. Es gelang mir und so zeigte mir Herr Forerunner nach genau 38 Kilometern eine Zeit von 4:46:54 Stunden an, was einem Kilometerschnitt von 7:32 Minuten entspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Vor dem Walk hatte ich doch arge Bedenken, wie weit mich das mangelnde Training zurückgeworfen hat und ob es tatsächlich eine gute Idee ist, in diesem Trainingszustand den Berlin-Marathon anzugehen. Nachdem ich allerdings heute einen Trainingswalk absolviert habe, bei dem ich mich nie über Gebühr angestrengt habe und dessen Zeit einer Marathonzeit von ca. 5:20 Stunden entspricht, bin ich doch äußerst zuversichtlich, dass mir ein bis zwei weitere Trainingseinheiten in diesem Umfang ausreichen werden, um Berlin locker in einer zufriedenstellenden Zeit zu packen. Nachdem ich mir dies vergegenwärtigt hatte, war es aber auch sowas von Zeit für eine kleine Belohnung... ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5107887432173237778" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RuLcjoteNhI/AAAAAAAAAUc/Q7N7rbOAcyM/s400/S6301593.JPG" border="0" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-4900761509491133410?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/4900761509491133410/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=4900761509491133410' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/4900761509491133410'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/4900761509491133410'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/09/geht-doch-walk-zum-baldeneysee-hin-und.html' title='Geht doch... - Walk zum Baldeneysee am 08.09.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RuLWXYteNbI/AAAAAAAAATs/QyxwigJW-1E/s72-c/S6301576.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-8561102605686534062</id><published>2007-09-07T20:38:00.000+02:00</published><updated>2007-09-07T21:04:55.642+02:00</updated><title type='text'>Licht am Ende des Tunnels</title><content type='html'>&lt;div align="left"&gt;An diesem Wochenende neigen sich die Umzugsaktivitäten langsam ihrem Ende zu. Heute habe ich unter tatkräftiger Hilfe einer Kollegin diverse Kleinmöbel, Klamotten, Fernseher, Sportschuhe und Computertisch in mein neues Domizil geschleppt. Eigentlich wollte mich meine Schwester morgen tatkräftig unterstützen, aber bei Bestandsaufnahme der Dinge, die noch zu transportieren sind, musste ich feststellen, dass das auch äußerst gut alleine funktionieren wird - und zwar mit maximal zwei Autofuhren. Wenn dann noch am 12.09. mit dem neuen Internetanschluss alles nach Plan läuft, läge diese Baustelle endgültig hinter mir und ich hätte den Kopf frei für die schönen Dinge des Lebens: W A L K E N zum Beispiel... ;-) Vielleicht starte ich ja bereits morgen einen ersten Versuch nach langer Abstinenz und schaue mal, wie weit ich komme. Ich werde mir wohlweislich eine Strecke vornehmen, deren Länge sich variabel gestalten lässt. &lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;Hier noch ein paar Eindrücke von der Dauerbaustelle:&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5107535605632218482" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RuGckoteNXI/AAAAAAAAATM/txGIXYOzjbU/s400/S6301569.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align="center"&gt;"Stillleben mit Müllsack" oder "So sieht ein IKEA-Regal aus, wenn man es zusammenbaut und dann schiebt..."&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5107535880510125458" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RuGc0oteNZI/AAAAAAAAATc/Wc3D51zMW6Q/s400/S6301572.JPG" border="0" /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;Von diesem Schreibtisch aus werde ich künftig meinen Verbalsmog in die Welt hinausposaunen.&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5107535463898297698" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RuGccYteNWI/AAAAAAAAATE/OGjmKPs4TOU/s400/S6301568.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;Multimedia-Zentrale&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5107535738776204674" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RuGcsYteNYI/AAAAAAAAATU/ZDJrfau0DCM/s400/S6301571.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;Ca. 50 % aller Finisher-Shirts, die es in den Jahren 2005 - 2007 in Deutschland zu erringen gab.&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5107536009359144354" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RuGc8IteNaI/AAAAAAAAATk/whiprDFbs5g/s400/S6301575.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="center"&gt;Im EG Jill's Kinderladen - im 2. OG der Kindskopf ;-)&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-8561102605686534062?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/8561102605686534062/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=8561102605686534062' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/8561102605686534062'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/8561102605686534062'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/09/licht-am-ende-des-tunnels.html' title='Licht am Ende des Tunnels'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RuGckoteNXI/AAAAAAAAATM/txGIXYOzjbU/s72-c/S6301569.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-5219620565990879281</id><published>2007-08-30T20:05:00.000+02:00</published><updated>2007-08-30T20:56:41.711+02:00</updated><title type='text'>Umzugsarbeiten und tolle Tage in Toulouse</title><content type='html'>Zum 01.08. habe ich aus bereits zuvor erwähnten Gründen eine eigene Wohnung in Gladbeck angemietet. Die Wohnung ist hübsch zugeschnitten, wirkte aber aufgrund einer temporären Farbblindheit der Vormieterin etwas renovierungsbedürftig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5104557256265839826" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RtcHx4teNNI/AAAAAAAAAR8/snRZXwPdpck/s400/S6301252.JPG" border="0" /&gt;Da in meinem Leben ja in den letzten Wochen einiges passiert, beschloss ich, dass Renovierung, Einrichtung und Umzug von montags bis freitags stattfinden und ich die Wochenenden zur Erholung nutze. So ging zwar alles nicht im Eiltempo voran, aber peu a peu wurde aus einem undefinierbaren Etwas langsam ein Objekt, in dem ich mir vorstellen kann, eine ganze Weile zu verbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5104558862583608594" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RtcJPYteNRI/AAAAAAAAASc/YhIUV5AOnLo/s400/S6301467.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5104558463151650034" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RtcI4IteNPI/AAAAAAAAASM/KFkcozYo0p4/s400/S6301478.JPG" border="0" /&gt; &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5104559085921908002" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RtcJcYteNSI/AAAAAAAAASk/giWgxALQeg0/s400/S6301350.JPG" border="0" /&gt;Um besser den Überblick zu behalten, habe ich vor einer Woche eine Liste mit 25 Punkten verfasst, die noch zu erledigen sind, ehe ich die Wohnungstür endgültig hinter mir zuziehen kann. Stolz habe ich heute festgestellt, dass die Liste nunmehr auf 11 Punkte zusammengeschmolzen ist. Da Telefon- und Internetanschluss ohnehin erst am 12.09. in der neuen Wohnung freigeschaltet werden und ein Umzug bis dahin aufgrund meiner mannigfachen Kontakte ins befreundete europäische Ausland nicht ratsam wäre, besteht kein Grund, in übermäßige Hektik zu verfallen. So ist auch an diesem Wochenende, wie bereits am letzten, ein Kurztrip nach Toulouse angesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzte Woche Donnerstag traf ich nach knapp 4 Stunden Flug ab Düsseldorf zum ersten Mal in Südfrankreich ein und konnte Eddi bereits kurz nach der Landung in die Arme schließen. Da sie am Freitag arbeiten musste, gab es für mich keine Entschuldigung mehr, ein paar Strafründchen für das versäumte Walking-Programm der letzten Wochen einzulegen. So begleitete ich morgens Eddi zur Arbeit, walkte von dort zurück in die City und auf der anderen Seite der Garonne zurück. Dabei entdeckte ich herrliche Grünanlagen, gepflegte sowie minder gepflegte alte Häuser und jede Menge antike Kirchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5104561993614767410" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RtcMFoteNTI/AAAAAAAAASs/6YpOBMF6kp8/s400/S6301434.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Wetter spielte mit und Südfrankreich machte seinem Ruf als eine der wärmsten Regionen Europas alle Ehre. Kurz bevor ich Eddis Arbeitsstelle erreichte, zeigte mein Forerunner gut 38 Kilometer. Da ich mir nicht gemerkt hatte, wo genau Eddi morgens ihr Auto geparkt hatte, pendelte ich von Reihe zu Reihe. Selbst nachdem ich das Auto gefunden hatte, pendelte ich aus Ehrgeiz-Gründen noch ein wenig weiter, bis ich letztendlich die 40 Kilometer voll hatte. Ich hoffe, bei der Aktion haben mich nicht allzu viele Leute beobachtet. Hinterher glauben die noch, ich sei irre. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Rest des Wochenendes verlief harmonisch und gemütlich, garniert mit einem kleinen entspannten Walk am Samstag. Eddi als Ortskundige bediente den Fotoapparat und so kommt es, dass ich ausnahmsweise auch mal auf dem einen oder anderen Bild zu sehen bin...&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5104564549120308546" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RtcOaYteNUI/AAAAAAAAAS0/rUy5uQobp5E/s400/S6301438.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Leider hieß es Sonntagmorgen bereits wieder Abschied nehmen, da ich ungeschickterweise bereits den Mittags-Flieger gebucht hatte. Ein harmonisches entspanntes Wochenende ging viel zu früh zu Ende und bestärkte mich ein weiteres Mal in dem Eindruck, dass selbst eine Reise nach Australien mir nicht zu weit wäre, um Eddi wiederzusehen...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5104565936394745170" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RtcPrIteNVI/AAAAAAAAAS8/_0XLOTXJKj0/s400/S6301448.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-5219620565990879281?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/5219620565990879281/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=5219620565990879281' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5219620565990879281'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5219620565990879281'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/08/umzugsarbeiten-und-tolle-tage-in.html' title='Umzugsarbeiten und tolle Tage in Toulouse'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RtcHx4teNNI/AAAAAAAAAR8/snRZXwPdpck/s72-c/S6301252.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-485074720490503919</id><published>2007-08-19T18:37:00.000+02:00</published><updated>2007-08-20T20:18:59.443+02:00</updated><title type='text'>Zweisamkeit ist besser als Einsamkeit - Gladbecker Sparkassenlauf 19.08.2007</title><content type='html'>&lt;div&gt;Mein Wochenende begann dieses Mal einen Tag früher. Eddi verbrachte ihren vorerst letzten Tag in Deutschland - Gelegenheit, sich von Freitag morgen bis Samstag morgen noch einmal in aller Ruhe und Gemütlichkeit in Freiburg zu treffen. Als sich Eddi am Samstag mittag gen Frankreich verabschiedete, war mir einerseits ein wenig mulmig zumute, da jetzt die schwierige Zeit beginnen wird - andererseits haben mir die Stunden mit Eddi ein weiteres Mal verdeutlicht, dass jede Stunde, die ich mit ihr zusammen verbringen kann, ein Geschenk ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5100503009001878706" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RsigdoteNLI/AAAAAAAAARs/v4BTw_OQ0uY/s400/S6301364.JPG" border="0" /&gt;Voller Energie machte ich mich heute auf den Weg ins Gladbecker Stadion, um am 5-Kilometer-Walk anlässlich des Sparkassenlaufs teilzunehmen. Ich begegnete schnell diversen Bekannten und dem munteren Walking-Trüppchen, das ich regelmäßig im Wald treffe. Wildfremde Leute begrüßten mich mit "Hallo Georg - fünf Kilometer sind doch wohl ein bisschen billig für dich, oder?" Tja, ich hätte ja auch gerne eine längere Strecke absolviert - aber da der 5er die einzige Veranstaltung für Walker war und ich keine Lust hatte, beim 10er oder HM hinter dem Läuferfeld herzumarschieren, mussten 5 heute eben reichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Startschuss erfolgte pünktlich um 9:20 Uhr. Etwa fünfzig Walker und Walkerinnen setzten sich in Bewegung. Das Wetter war optimal - knapp 20 Grad und bedeckt. Ich setzte mich noch im Stadion an die Spitze des Feldes und bemerkte, dass eine Power-Walkerin mich verfolgte. Nach dem ersten Kilometer wurde sie hinter mir jedoch auch schon deutlich kleiner. Den Rest des Feldes konnte ich beim Blick über die Schulter gar nicht mehr sehen. In jeder Kurve stand ein versprengter Streckenposten, manchmal fragte man verdutzt, ob denn jetzt schon die Walker kommen. Ansonsten wurde es so einsam auf der Waldrunde, dass ich notgedrungen ein bisschen mit Herrn Garmin kommunizierte. Den ersten Kilometer hatte ich in genau 6 Minuten zurückgelegt, danach fielen die Zeiten ein wenig ab. Ich rechnete aus, dass ich für meine Bestzeit 30:56 ziemlich genau einen 6:11er Schnitt bräuchte. Allerdings war ich bei Kilometerschild 3 schon bei 6:15 und ich hatte keine Idee, wie ich das Tempo noch einmal steigern sollte. Während ich so vor mich hingrübelte und im Übrigen vor lauter Einsamkeit langweilte, kamen mir ein paar kleine Gefällestrecken zu Hilfe. Mein Schnitt verbesserte sich noch einmal um ein paar Sekündchen und kurz vor dem Stadion erschien meine Bestzeit erreichar. Was mich zusätzlich motivierte, war die immer näher kommende rote Laterne des 5er Laufs, der 5 Minuten vor dem Walk gestartet worden war. Eingeholt habe ich sie nicht mehr, aber meine Geschwindigkeit steigerte sich durch die Aussicht, sie einholen zu können, noch einmal deutlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Zielbereich stand meine Kollegin Regina, feuerte mich an und gab mir so noch mal Energie für die letzten Meter. Ich erreichte das Ziel nach 30:53. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5100502841498154146" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RsigT4teNKI/AAAAAAAAARk/xDNaEQFIZFk/s400/Sparkassenlauf20077191(41)-1.jpg" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5100848642200057026" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rsna0IteNMI/AAAAAAAAAR0/ow9Rd9V2VlQ/s400/Sparkassenlauf2007060.jpg" border="0" /&gt;Danach konnte ich dann in aller Ruhe vor mich hinglühen und hecheln. Tja - ein bisschen mehr Training in der nächsten Zeit wär schon wieder was Feines. Vorzugsweise schweben mir da bislang noch unbekannte Strecken in Südfrankreich vor. Herr Garmin sollte jetzt mal kurz weghören - aber mit Eddi kommuniziere ich deutlich lieber während des Walkens... ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ist übrigens die Ergebnisliste: &lt;a href="http://www.bibchip.de/fileadmin/Redaktion/results-daten/08-2007/5-KM-Walking_Gladbeck.pdf"&gt;http://www.bibchip.de/fileadmin/Redaktion/results-daten/08-2007/5-KM-Walking_Gladbeck.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-485074720490503919?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/485074720490503919/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=485074720490503919' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/485074720490503919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/485074720490503919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/08/zweisamkeit-ist-besser-als-einsamkeit.html' title='Zweisamkeit ist besser als Einsamkeit - Gladbecker Sparkassenlauf 19.08.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RsigdoteNLI/AAAAAAAAARs/v4BTw_OQ0uY/s72-c/S6301364.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-6906192667993484880</id><published>2007-08-06T20:43:00.000+02:00</published><updated>2007-08-07T07:08:08.833+02:00</updated><title type='text'>Wenn's Nacht wird in Berlin - City Night 04.08.2007</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Freitag, 03.08.2007&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder einmal fahre ich mit dem Zug nach Berlin, aber dieses Mal ist irgendwie alles anders. Mein Leben verläuft seit einigen Tagen in neuen Bahnen. Meine Ehefrau und ich haben festgestellt, dass es uns nicht mehr gelingt weiterhin zu ignorieren, dass wir seit geraumer Zeit in völlig unterschiedlichen Welten leben, und uns in Freundschaft und Einvernehmen für den ehrlichen aber steinigen Weg entschieden. Hinzu kommt, dass ich eine junge Dame kennengelernt habe, mit der ich äußerst gerne jetzt und in Zukunft zusammen durchs Leben walken würde. So waren die letzten Tage geprägt von Wohnungssuche, An- und Ummeldungen und Besuchen von Baumärkten und Möbelhäusern. So manches Mal habe ich laut vor mich hin geflucht, jedoch überwiegt die Freude darüber, dass sich meine Lebensweise wieder im Einklang mit meinen Gedanken und Gefühlen befindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor 19 Uhr komme ich bei unserer Pension an. Da Hamburger Stau und Berliner Stadtquerung ein wenig dauern, trifft Eddi ein Stündchen nach mir ein. Ein entspanntes gemeinsames Wochenende kann beginnen – und welches Lokal würde sich für den Beginn dieses Wochenendes besser eignen als das Amrit in Kreuzberg, in dem wir vor 3 Monaten unseren ersten gemeinsamen Abend vor dem Mauerwalk zusammen mit Helga und Martin verbracht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Samstag, 04.08.2007&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wir fahren mit der S-Bahn in die City und nach einem kleinen Frühstück beginnt ein Mini-Sightseeing-Programm. Mehr ist heute nicht angesagt, denn zum einen ist es heute brütend heiß und zum anderen steht ja am Abend noch ein kleines gezeitetes Bewegungsprogramm an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um mitzubekommen, wie sich die Läuferschar allmählich an der Gedächtniskirche einfindet, reisen wir bereits drei Stunden vor dem Start an. Da bleibt ausreichend Zeit, noch ein paar Batterien für die Kamera zu kaufen, in alten Berlin-Marathon-Finisher-Shirts zu kramen und das Umkleide-Zelt zu inspizieren, in dem man während des Laufs seine Wechsel-Klamotten lagern kann. Ich unterziehe meine neue Kamera einem kleinen Härtetest, indem ich sie volle Pulle aus anderthalb Metern Höhe auf die Straße donnern lasse. Sie trägt nicht einmal einen Kratzer davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz nach 19 Uhr gehen wir zur Gedächtniskirche, um die anderen Foris zu treffen. Ich muss ein wenig schmunzeln, da in der letzten Woche im City-Night-Thread diskutiert worden ist, dass sich bei dieser Veranstaltung bisweilen Fori-Pärchen erstmals öffentlich zeigen… Treffpunkt sollen die Stufen sein. Leider ist die Kirche einmal komplett von Stufen umgeben, sodass wir ein wenig suchen müssen. Bei der Gelegenheit sehen wir noch ein Grüppchen Tierschützer und/oder Vegetarier, die uns durch ihre Plakate schon mal mental auf unsere After-Run-Party bei Maredo einstimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5095661394119895250" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RrdtCjwwKNI/AAAAAAAAAQs/fqncUl_da10/s400/S6301279.JPG" border="0" /&gt;Das Fori-Treffen verläuft äußerst kurzweilig. Viele Foris, die ich immer wieder gerne treffe, gesellen sich zu Foris, die ich bislang noch nicht kannte, aber in Zukunft immer wieder gerne wiedertreffen werde. Von Wettkampfnervosität ist nichts zu spüren. Alle genießen den zwischenzeitlich milden Sommerabend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5095660513651599458" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RrdsPTwwKGI/AAAAAAAAAP0/4vrQZvrzKAA/s400/S6301280.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5095660814299310210" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RrdsgzwwKII/AAAAAAAAAQE/2QEu5Q0Pwl4/s400/S6301283.JPG" border="0" /&gt;Nach Warmlaufen und Umziehen geht es zur Startlinie. Erstaunlich, wie viele Läufer und Walker sich hier zum 10er einfinden. Wir stellen uns hinten an, machen noch eine kleine Fotosession und mit etwas Verspätung legen wir los. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5095661020457740450" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RrdsszwwKKI/AAAAAAAAAQU/egQikieieFQ/s400/S6301294.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5095660938853361810" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RrdsoDwwKJI/AAAAAAAAAQM/TF9N9tkBpT8/s400/S6301292.JPG" border="0" /&gt;Schon bald merken wir, dass es heute mit der angestrebten Bestzeit nichts wird. Zwar legen wir den ersten Kilometer unter 7 Minuten zurück, aber mangels Training in den letzten 2 Wochen läuft es weder bei Eddi noch bei mir richtig rund. Die Strecke ist malerisch. Es geht den Ku’damm runter, dann über die Kantstraße zurück und dann noch einmal über eine Pendelstrecke auf dem Ku’damm hin und zurück. Am Rand stehen jede Menge Zuschauer und einige Samba-Bands, deren Rhythmus uns heute als Taktgeber aber ein bisschen zu schnell ist. Wir überholen viele Walker und einige Läufer. Auf der Pendelstrecke können wir gut sehen, wen wir so alles hinter uns gelassen haben. Dabei walken wir einen konstanten 7:20er Schnitt. Kurz vor Schluss werden wir noch einmal richtig gefordert. Zwei blau gekleidete Walkerinnen machen Endspurt und überholen uns bei Kilometer 8. Trotz mangelnder Tagesform bleiben wir dran und erreichen nach 1:12:44 das Ziel. Danach machen wir dankbar von den Waschgelegenheiten Gebrauch, an denen man sich im Zielbereich erfrischen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5095661123536955570" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RrdsyzwwKLI/AAAAAAAAAQc/FUZXNLANUBo/s400/S6301302.JPG" border="0" /&gt;Durch die Eindrücke des Walks haben wir unsere kurze Begegnung mit den Vegetariern wieder so weit vergessen, dass der Ausklang bei Maredo in trauter Fori-Runde zu einem weiteren Highlight der Veranstaltung wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Montag, 06.07.2007&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiteres wunderschönes Wochenende zusammen mit Eddi liegt hinter mir. Darüber dass alltägliches Zusammenleben sicherlich anders abläuft als gemeinsamer Urlaub, über Altersunterschiede sowie künftige räumliche Entfernungen habe ich mir bereits intensiv Gedanken gemacht. Außerdem weiß ich, dass man zwar die Vergangenheit nicht ändern, aber die Gegenwart und die Zukunft auf Grund eigener Erfahrungen maßgeblich beeinflussen kann. Eddi und ich haben sicherlich keinen leichten Weg vor uns, aber: Operae pretium est – es ist der Mühe wert…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5095661303925582018" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rrds9TwwKMI/AAAAAAAAAQk/RZQGTCc3k2g/s400/S6301305-2.jpg" border="0" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-6906192667993484880?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/6906192667993484880/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=6906192667993484880' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/6906192667993484880'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/6906192667993484880'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/08/wenns-nacht-wird-in-berlin-city-night.html' title='Wenn&apos;s Nacht wird in Berlin - City Night 04.08.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RrdtCjwwKNI/AAAAAAAAAQs/fqncUl_da10/s72-c/S6301279.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-4866656741102696888</id><published>2007-07-23T16:23:00.000+02:00</published><updated>2007-07-23T16:56:59.736+02:00</updated><title type='text'>Per aspera ad astra - 20.07.2007</title><content type='html'>Der vierte Tag hätte nicht schlimmer starten können. Ich ging wie üblich zum Frühstücksraum, doch niemand vom Hotelpersonal war anwesend. Ohne Frühstück loszumarschieren wäre ja an sich kein Problem, da sich am Wegesrand regelmäßig Verpflegungsstände befinden. Etwas mehr machte mich der Gedanke nervös, dass mein Frühstückszubereiter auch gleichzeitig mein Chauffeur zum Bahnhof Cuijk war. Ich gab ihm ein Viertelstündchen, dann ergriff ich die Initiative und hielt auf der Straße den nächstbesten PKW an. Der Fahrer sträubte sich zunächst ein wenig; als ich ihn jedoch wissen ließ, wie dringend ich nach Nijmegen fahren muss, brachte er mich umgehend zum Bahnhof Cuijk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nächste Herausforderung wartete am Bahnhof Nijmegen auf mich. Das Schließfach weigerte sich hartnäckig, meine EC-Karte zu lesen. Praktischerweise ist der Einwurf von Bargeld bei niederländischen Schließfächern nicht vorgesehen. Zum Glück saß neben dem Schließfach eine Einheimische, die sich auf dem Heimweg von der Vorabendfete befand. Sie half mir mit ihrer Karte aus und wünschte mir viel Erfolg bei der abschließenden Wanderung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090400415664580082" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqS8NTwwJfI/AAAAAAAAAK8/T-Wr0yoE40E/s400/S6300936.JPG" border="0" /&gt;Martin und ich fanden offenbar den richtigen Startbereich, denn bereits um 4:07 Uhr waren wir auf der Strecke. Um uns gleich freizuschwimmen, legten wir wieder den Turbo ein. Nach drei bis vier Kilometern dünnte das Feld merklich aus. Anders als an den anderen Tagen, stießen die Soldaten schon recht früh zu uns. So wurde es nie richtig einsam und wir konnten uns zu noch nachtschlafender Zeit schon ein wenig warm singen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach gut 10 Kilometern trafen wir einen 63jährigen Niederländer, der uns ganz souverän erzählte, dass er bereits eine Woche zuvor einen anderen Viertagesmarsch gemacht und am Wochenende davor an einer 150-Kilometer-Wanderung teilgenommen habe. Sein Psychiater sei jetzt eine Woche in Urlaub und habe ihm vorher gesagt: „Geh mal nach Nijmegen, da sind die anderen Verrückten auch alle – da fällst Du nicht auf…“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090400651887781378" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqS8bDwwJgI/AAAAAAAAALE/MtV9VDdlkr4/s400/S6300941.JPG" border="0" /&gt;Da wir nach wie vor äußerst zügig unterwegs waren, trafen wir wenig später das Flensburger Pärchen, mit dem Martin einen großen Teil der 4daagse vor zwei Jahren schnellen Schritts absolviert hatte. Sie erzählten davon, dass sie kurz nach dem Start an fünfter bzw. sechster Position gewandert seien, ehe sie eine halbe Stunde Pause eingelegt hätten. Im knappen 8er Schnitt flogen die Kilometer nur so vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090400879521048082" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqS8oTwwJhI/AAAAAAAAALM/WetEaAJNSoI/s400/S6300945.JPG" border="0" /&gt; Alles lief wie am Schnürchen. Wir konnten das Tempo nach Lust und Laune variieren, mal richtig Gas geben, mal lange Pause machen. Es war schon beängstigend, wie problemlos dieser Viertagesmarsch doch so funktionierte. Dann kam Kilometer 31. Drei junge Damen am Wegesrand boten eine Fußmassage an – leider nicht manuell, sondern mit Hilfe eines elektronischen Gerätes. Martin machte direkt Gebrauch von dem Angebot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090401257478170146" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqS8-TwwJiI/AAAAAAAAALU/O0RTbSAfiUk/s400/S6300965.JPG" border="0" /&gt;Es folgte eine ausgedehnte Fotosession anlässlich der bevorstehenden Miss-Nijmegen-Wahl. Kurz nachdem wir die jungen Damen verlassen hatten, begann für mich die Zeit, in der mir klar wurde, dass ein Viertagesmarsch über 200 Kilometer kein entspannter Sonntagsausflug ist. Durch die etwas längere Pause hatte sich wohl meine Leistenmuskulatur gekrampft, so dass es in dem Bereich bei jedem Schritt schmerzte. Durch meinen unrunden Gang wurde die Wadenmuskulatur ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Es folgten 10 Kilometer Kampf voller Zweifel, ob ich nicht doch noch kurz vor dem Ziel die Flinte ins Korn werfen müsste. Ich variierte das Tempo von ganz langsam bis ganz schnell und entschied mich danach für die schmerzfreieste Variante. Währenddessen kehrte langsam aber sicher der Respekt vor der insgesamt zurückzulegenden Strecke zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090401635435292210" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqS9UTwwJjI/AAAAAAAAALc/CRhtWAXN2Kw/s400/S6300997.JPG" border="0" /&gt;Nach knapp 40 Kilometern überquerten wir die Maas über eine Behelfsbrücke, die vom Militär angelegt worden war. Jetzt lagen nur noch die schönsten 10 Kilometer der Tour vor uns. Wir machten eine kurze Pause, um uns das erste Softeis des Tages zu genehmigen. Das nahe Ziel und der wohlbekannte Geschmack auf dem Gaumen schien meine Psyche ausgetrickst zu haben, denn nach der Pause konnte ich wie von Zauberhand wieder schmerzfrei weitergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090402030572283458" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqS9rTwwJkI/AAAAAAAAALk/Yp5EVTmHQ98/s400/S6301017.JPG" border="0" /&gt;Am Ortseingang erwarteten uns Martins Gastgeber mit einem Strauß Blumen, einer Küsschen-Orgie, einem Sitzplatz im Schatten sowie einem kühlen Getränk. Zwischenzeitlich hielten wir beide einige Orchideen in der Hand, die kurz vor der Zielgerade jedem Teilnehmer gereicht werden.&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090402236730713682" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqS93TwwJlI/AAAAAAAAALs/k_yQCxufY1w/s400/S6301018.JPG" border="0" /&gt;Auf den letzten Metern trafen wir noch ein Läufer-Pärchen aus Köln, die uns sagten, dass sie schon in den letzten Tagen versucht hätten, uns zu folgen, dies jedoch nur machbar gewesen wäre, da wir immer so lange Pause gemacht hätten. Wir unterhielten uns eine ganze Weile sehr nett und ich bat sie, beim nächsten Kölsch-Walk als Zuschauer zu erscheinen, damit man dort nicht so alleine auf der Strecke ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090402606097901154" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqS-MzwwJmI/AAAAAAAAAL0/L8GN3aZgZNI/s400/S6301019.JPG" border="0" /&gt;Die letzten Kilometer zum Ziel waren Genuss pur. Die Zuschauer am Wegesrand wurden immer zahlreicher und lauter und eine Musikdarbietung folgte der nächsten. Wie in Trance gingen wir dem Ziel entgegen und wünschten uns, dass es noch möglichst lange auf sich warten lässt. Auf der Ziellinie war ich glücklich, dass ich meine ersten 4daagse geschafft habe und traurig, dass ich dieses unvergleichliche Ereignis bislang verpasst habe. Die Frage, ob ich wiederkomme nach Nijmegen, wird sich für mich in diesem Leben nicht mehr stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090405449366251154" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTAyTwwJpI/AAAAAAAAAMM/CWxAUmRYLH8/s400/S6301047.JPG" border="0" /&gt; &lt;p&gt;Schade dass Eddi in diesem Jahr nicht dabei sein konnte - aber es halten sich ja hartnäckige Gerüchte, die besagen, daß sich dies bereits im nächsten Jahr ändern könnte... ;-)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090403782918940290" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqS_RTwwJoI/AAAAAAAAAME/n2y6eF3s5DE/s400/S6300688-1.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-4866656741102696888?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/4866656741102696888/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=4866656741102696888' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/4866656741102696888'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/4866656741102696888'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/07/per-aspera-ad-astra-20072007.html' title='Per aspera ad astra - 20.07.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqS8NTwwJfI/AAAAAAAAAK8/T-Wr0yoE40E/s72-c/S6300936.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-2617582402412654977</id><published>2007-07-19T13:59:00.000+02:00</published><updated>2007-07-23T18:13:02.352+02:00</updated><title type='text'>In the Dutch mountains - 19.07.2007</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Puenktlich um 2 Uhr klingelt der Wecker wie jeden Morgen. Ich setze meine Fuesse auf den Boden. Nein, das fuehlt sich nicht gut an. Gut zu wissen, dass ich zwei Achillessehnen habe. Jetzt kenne ich auch ihren exakten Verlauf. Der linke Vorfuss hat wieder seine kleine aber feine tiefliegende Blase wie beim dritten Tag des Mauerwegs - ein gutes Omen. Frisch geduscht, ein bisschen im Zimmer auf und ab gelaufen, ein Compeed links vorne drunter, ein Compeed rechts vorne drunter und die Weichei-Show ist vorerst beendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fruehstueck schmeckt gut, Transfer klappt bestens. Mein Fahrer hat heute nacht sogar ein paar Minuetchen geschlafen. Ich komme auf dem Bahnhof Cuijk an und sehe, dass ein paar Wanderergrueppchen kleiner geworden sind. Waehrend ich fluessig auf dem Bahnsteig auf und ab gehe, bemerke ich, dass fast jeder Dritte ein bisschen humpelt. 100 Kilometer in 2 Tagen sind halt doch ein bisschen heftig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Nijmegen inspiziere ich den Bahnhof nach Schliessfaechern, um morgen schon mal waehrend des Walks mein Gepaeck zu deponieren. Dann geht's zum Startbereich, wo Martin schon wartet. Nach den schlechten Erfahrungen von gestern entscheiden wir uns fuer eine der abseits gelegenen Startzonen. Da hier nicht so viele Wanderer warten, sind wir bereits um 4:12 Uhr auf der Strecke.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090423204761053154" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTQ7zwwJ-I/AAAAAAAAAO0/Pc0sHUt58ko/s400/S6300835.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Kilometer zieht sich wie Kaugummi. Trotz der frueheren Startzeit ist wieder die 11:30-Fraktion vor uns. Da habe ich nun heute ueberhaupt keine Lust drauf. Nach kurzer Absprache mit Martin wechsele ich auf den Buergersteig und dann geht die Post ab. Die ersten Kilometer sind identisch mit der gestrigen Strecke und aehnlich zuschauerfrei. Da macht es nichts aus, dass wir im 7:30er Schnitt an noch verwaisten Campingstuehlen am Wegesrand vorbeifliegen. Nach Kilometer 5 wird das zu ueberholende Feld merklich duenner. Wir koennen zumeist auf der Strasse gehen; nur wenn eine stabile Viererformation nebeneinander walkt, muss der Buergersteig fuer Ueberholmanoever herhalten. Nach knapp 10 Kilometern kommen wir durch ein paar romantische Fotosessions (Pferde im Sonnenaufgang bei Bodennebel) ein wenig aus dem Tritt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090423866186016754" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTRiTwwJ_I/AAAAAAAAAO8/fETlx7ruyDs/s400/S6300861.JPG" border="0" /&gt;Dies nutzen unsere beiden Sportgeherfreunde, um aufzuschliessen. Heute sind sie wieder im knappen 8er Schnitt unterwegs. Da wir immer weniger Walker vor uns haben, koennen wir schnellen Schritts 10 weitere Kilometer zusammen zuruecklegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen ist es laendlich um uns herum geworden. Einige wenige Walker der Kategorie "Ich weiss was ich hier tue, denn ich tue es regelmaessig." marschieren noch auf unserer Hoehe, ein paar sind noch vor uns. Vom dicht gedraengten Feld ist aber weit und breit nichts mehr zu sehen - ebensowenig von den Zuschauern, die um diese Zeit noch nicht ernsthaft mit Wanderern rechnen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090424274207909890" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTR6DwwKAI/AAAAAAAAAPE/QWt4H1bKQvU/s400/S6300881.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich mit dem Spurten angefangen hatte, ist Martin nun angefixt und ich habe Muehe, ihn auszubremsen. Auch gutes Zureden wie "Schau Dir die ganzen Stuehle am Wegesrand an. Waere das nicht toll, wenn wir warten, bis da Leute sitzen?" koennen ihn nicht mehr bremsen. Im Grunde habe ich auch gar nichts dagegen, denn die Strecke, eine oede lange Seitenstrasse mitten im Nirgendwo, macht nicht wirklich Laune auf entspanntes Flanieren.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090424695114704914" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTSSjwwKBI/AAAAAAAAAPM/TH8r2LDIr7A/s400/S6300888.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Nach 30 Kilometern merke ich, dass es keine gute Idee war, die Etappe mit einem Spurt zu beginnen. Bedingt durch die bereits sehr intensive Sonneneinstrahlung in Kombination mit relativ geringer Fluessigkeitsaufnahme wird mir ein bisschen schummerig. Ich erstehe eine suendhaft teure Huehnersuppe und ein Getraenk - wenig spaeter kehren die Lebensgeister zurueck.&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090425073071826978" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTSojwwKCI/AAAAAAAAAPU/Iyy9FUwbWcI/s400/S6300904.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir uns bereits seit einigen Kilometern darauf gefreut hatten, dass die 40er Strecke alsbald zu unserer stoesst, ist die Enttaeuschung aeusserst gross, als wir sehen, dass dort auch erst die ersten Cracks auf unserer Hoehe sind und die breite Masse noch ein wenig zurueckhaengt. Wir ziehen die Notbremse und legen eine ausgiebige Pause bei OLAT ein mit Kaffee fuer 60 ct., Rosinenbroetchen, Marzipangebaeck, noch einem Rosinenbroetchen und ein bisschen Suppe - morgens halb zehn in Holland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Waehrenddessen wird er Pulk der vorbeiziehenden Walker immer dichter - Zeit zum Aufbruch. Wir wandern weiter ins naechste Dorf. Hier ist heute erstmals so richtig Stimmung. Martin tanzt vor den Zuschauern auf und ab, huepft auf den 135-Kilometer-Fuessen wie eine Feder und spielt im Rhythmus der Musik Luftgitarre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht weiter Richtung Groesbeek und den 7 Huegeln, die heute zur Ueberquerung anstehen. Jetzt sind auch die Zuschauer da. In den Orten, zwischen den Huegeln und auf den Huegeln steht Campingstuhl an Campingstuhl. So viele Suesswaren, wie gereicht werden, kann ein Mensch gar nicht zu sich nehmen. Da wir heute den inoffiziellen Tag der Unvernunft haben, beschliessen Martin und ich, jeden der 7 Huegel in Hoechstgeschwindigkeit hochzuwalken. Die frenetische Anfeuerung des Publikums inspiriert uns bei jeden Huegel auf's Neue.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Uebermotivation haelt ganze 5 Huegel lang an. Dann schliessen wir auf eine dunkelhaarige junge Dame mit Schweizer Faehnchen im Rucksack auf. Ich versuche, mit einfallsreichen Spruechen wie "Kommst Du aus der Schweiz?" ins Gespraech zu kommen. Dass keine Reaktion ihrerseits erfolgt, schreibe ich ganz spontan meinem unwiderstehlichen Charme zu. Ein letzter Versuch soll's richten: "Waar kom je vandaan?" Nach der Antwort "Uit Nijmegen" ist geklaert, woran der erste zarte Annaeherungsversuch gescheitert war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne dass ich mich mit Martin abgesprochen haette, ist nun Entspannungswalk angesagt. Wir kauderwelschen ein wenig mit Suzanne, die die Schweizer Fahne einer schweizer Militaertruppe abgeluchst hat. Ich schiesse das eine oder andere Foto und ernte ein breites Grinsen fuer meinen Titelvorschlag "het jonge meisje uit Nijmegen en de oude meneer uit Hamburg". Suzanne humpelt ein wenig und beisst merklich auf die Zaehne, haelt aber tapfer ihren 9er Schnitt. Um ein Deja vu zu verhindern, frage ich besser nicht, wie es ihr geht, da ich irgendwie fest mit der Antwort "War schon mal besser." rechne.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090425420964177970" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTS8zwwKDI/AAAAAAAAAPc/Il9ic8HRPp8/s400/S6300916.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Kilometer vor Zieleinlauf begruesst Suzanne ihre Grosseltern an der Strecke. Sie sagt ihnen, dass sie gerne den Zieleinlauf noch mit den beiden "Gekken" (ndl. gek = verrueckt) machen wuerde. Die Grossmutter zaehlt Suzannes Finger durch, um hinterher feststellen zu koennen, ob wir noch alle dran gelassen haben. Kurz vor Schluss ueberholt uns ein hoch motivierter junger Mann mit schnellen Schritten. Wir ziehen ebenfalls einen kleinen Spurt an, koennen ihm jedoch nicht folgen. Kurz nach 12 Uhr erreichen wir das Ziel, verabschieden uns von Suzanne und lassen bei Swirl und Cappucino den noch jungen Tag ausklingen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090425798921300034" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTTSzwwKEI/AAAAAAAAAPk/oG76xu5mcXY/s400/S6300923.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Es war mal eine voellig neue Erfahrung, eine Teiletappe im Vorderfeld mit den Cracks zurueckzulegen. Die Zuschauerresonanz hat mir hierbei allerdings sehr gefehlt. Das bunte Treiben nach Kilometer 30, die Huegel und die lustigen entspannten Kilometer mit unserer Pacemakerin haben allerdings den Tag zu einem weiteren besonderen Erlebnis gemacht.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-2617582402412654977?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/2617582402412654977/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=2617582402412654977' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/2617582402412654977'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/2617582402412654977'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/07/in-dutch-mountains-19072007.html' title='In the Dutch mountains - 19.07.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTQ7zwwJ-I/AAAAAAAAAO0/Pc0sHUt58ko/s72-c/S6300835.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-519507149878428653</id><published>2007-07-18T15:28:00.000+02:00</published><updated>2007-07-23T17:58:14.309+02:00</updated><title type='text'>4daagse - mein erster zweiter Tag 18.07.2007</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Der zweite Tag der 4daagse war im letzten Jahr der Tag der grossen Enttaeuschung. Aufgrund der Vorkommnisse an Tag 1 waren die 4daagse abgebrochen worden. Auch mich hat diese Tatsache lange frustriert, bis mich zwei Dinge nachdenklich gemacht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum einen war in dem Heftchen zum diesjaehrigen Viertagesmarsch zu lesen, dass die Toten im letzten Jahr keineswegs ungeuebte Antisportler waren, sondern bereits diverse laengere Walks hinter sich hatten. Bislang war ich der Auffassung, dass ich vor solchen Ueberraschungen einigermassen sicher bin. Nach dem Bericht sind mir da leise Zweifel gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Zweiten hat mich Eddi darauf hingewiesen, dass ich erst aufgrund des Abbruchs der 4daagse im letzten Jahr einen Kurzurlaub in Berlin gemacht und dort den Mauerweg entdeckt habe. Haetten die 4daagse wie geplant bis zum Ende stattgefunden, haette ich den Mauerweg wohl nicht entdeckt, wir haetten den Mauerwalk nicht gemacht, ich haette Eddi nicht persoenlich kennengelernt und viele unvergessliche gemeinsame Unternehmungen haetten wohl nicht stattgefunden. Dinge relativieren sich, wenn man sie aus verschiedenen Perspektiven betrachtet...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So absolvierte ich heute meinen ersten zweiten Tag beim Viertagesmarsch. Anders als gestern begruesste mich nach dem Aufstehen ein klarer Sternenhimmel. Der junge Mann, der mich vom Hotel zum Bahnhof brachte, erzaehlte mir, dass er bis gerade in Nijmegen gefeiert haette. So keimte ein Gefuehl der Sicherheit in mir auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor 4 Uhr traf ich Martin im Biergarten des Startbereichs. Wir stellten uns hinten an und es dauerte 5 Minuten laenger als gestern, bis wir auf der Strecke waren - entscheidende 5 Minuten, denn wir gerieten in ein Grueppchen, das mit 11:30er Schnitt unterwegs war und das noch so gross war, dass wir nicht anders konnten als mitzuschwimmen. Wurden wir gestern bereits auf den ersten Kilometern von begeisterten Zuschauern begruesst, herrschte jetzt Totenstille. Obwohl wir durch die Wohnviertel von Nijmegen marschierten, interessierte sich niemand fuer uns. Das einzige, was unsere Lebensgeister wach hielt, war die Tatsache, dass wir im Sonnenaufgang schoene romantische Fotos schiessen konnten.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090419549743884146" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTNnDwwJ3I/AAAAAAAAAN8/UYlAQtyQm4w/s400/S6300761.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Nach 7 Kilometern Schweigemarsch lockerte das Feld langsam auf und die ersten Zuschauer liessen sich blicken. Martin und ich kamen langsam auf Betriebstemperatur. Es wurde laendlicher und von hinten schwebten die 2 Sportgeher an uns vorbei, die stets hinten starten und dann im 8er Schnitt mit ausladenden Armbewegungen am Feld vorbeifliegen. Ehe wir einzuduseln drohten, schlossen wir uns den beiden spontan an. Nach 10 Kilometern gab es eine erste kleine Kaffeepause bei OLAT - dann ging's weiter. Nachdem unsere Pacemaker Bekannte getroffen hatten und eine zusaetzliche Pause einlegten, hatten Martin und ich Blut geleckt. Ich entschied mich spontan fuer 7:30er Schnitt und die abenteuerliche Reise nahm ihren Lauf - rechts, links, ueber den Fahrradweg, durch die Quecken - einfach herrlich... Pausen gab es nur, wenn am Wegesrand Suessigkeiten gereicht wurden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090419957765777282" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTN-zwwJ4I/AAAAAAAAAOE/P84jyjtG6lQ/s400/S6300765.JPG" border="0" /&gt; Nach 20 Kilometern lag das laut Martin oedeste Stueck der Strecke vor uns - ein langer Deich ohne viele Attraktionen. Zuegig, aber nicht mehr mit Vollgas, gingen wir die Strecke an. Es wurde langsam waermer und ich rechnete mal zusammen, was ich denn bislang so getrunken hatte. Nachdem mir das Ergebnis nicht gefiel, war ich froh, als nach gut der Haelfte des Deiches ein Getraenkestand auftauchte, an dem es suendhaft teure Coke light zu kaufen gab. Auch ein lasches Broetchen mit Kaese durfte es sein. Obwohl wir bereits die Haelfte der Strecke absolviert hatten und unsere innere Uhr auf Mittag stand, sagten die Leute hartnaeckig und voellig zu Recht "Guten Morgen" zu uns - war ja schliesslich erst kurz vor 9...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090420301363160978" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTOSzwwJ5I/AAAAAAAAAOM/omWGFGwt0l8/s400/S6300785.JPG" border="0" /&gt;Vorbei am Fluss ging es auf einen Feldweg. Nach einer Bruecke sprang mein Forerunner erst einmal von jetzt auf gleich um 3 Kilometer vor und senkte unsere Durchschnittsgeschwindigkeit dadurch erheblich. Wir waren zwar schnell unterwegs, aber 8:10er Schnitt war es trotzdem nicht gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kilometer 30 ist traditionell die Stelle, an der die 50er Strecke auf die 40er trifft, auf der die meisten Frauen unterwegs sind. Diese Stelle ist auch genauso traditionell der Beginn unserer walkerischen Entspannungsphase, voellig unabhaengig davon, wie schnell wir vorher unterwegs waren. Es war auch ganz praktisch, dass wir jetzt langsam walkten, denn es waren diverse Doerfchen zu passieren, in denen die Hoelle los war. Kinder fuetterten uns mit Suessigkeiten rund, es gab Gurkenscheiben, Getraenke, Cracker, Gebaeck, Tuc, Pflaumen, MOEHREN und Gurken. Hinter einer Absperrung tauchte im Zuschauerbereich ein schnuckeliges kleines Eiscafe auf. Obwohl ich mir aus Eis sonst nicht viel mache, konnte Martin mich nach milisekundenlanger Ansprache ueberreden, hier doch mal eine Ausnahme zu machen. Wir wurden belohnt mit einem wohlschmeckenden Soft-Eis mit Schokoglasur und einem erstklassigen Foto der huebschen Eisverkaeuferin.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090420614895773602" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTOlDwwJ6I/AAAAAAAAAOU/cuKMGvZRBFk/s400/S6300794.JPG" border="0" /&gt;Ueberhaupt machten wir waehrend der gesamten Veranstaltung jede Menge Portraitfotos. Wir beabsichtigen, nach unserer Rueckkehr eine internetbasierte Wahl der Miss Nijmegen auszuschreiben. Die Kategorien Walkerinnen, Helferinnen und Eisverkaeuferinnen haben bereits einige aussichtsreiche Kandidatinnen im Rennen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090421430939559858" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTPUjwwJ7I/AAAAAAAAAOc/bk7WJ7g8GzQ/s400/S6300816.JPG" border="0" /&gt;In den Doerfern jagte ein Highlight das naechste: Exzessive Ernaehrung, jede Menge Musikkapellen, Parties und fast die gesamte Dorfbevoelkerung an der Strasse - Walkerherz, was willst Du mehr? Dazu noch Sonnenschein, der mir dank Eddis Kappe nichts anhaben konnte, zumindest fast nichts, denn die Sonnencreme verbrachte waehrenddessen einen stressfreien ungestoerten Tag in meinem Rucksack.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Martin und ich in Nijmegen die Maasbruecke aus der Entfernung sahen und klar war, dass die letzten 4 Kilometer angebrochen waren, wollten wir es noch einmal richtig wissen. Vorbei an staunendem Publikum drehten wir richtig auf. Beim Anstieg zur Innenstadt hatten wir schliesslich Betriebstemperatur und der Kilometerschnitt sank unter 7 Minuten. Der Radiomoderator, der uns sah, sagte irgendwas in der Richtung "Jetzt kommen welche, die schlurfen den ganzen Tag rum und wenn es dann ins Ziel geht, zeigen sie, was sie koennen." Bei all der Eile vergassen wir allerdings unsere persoenlichen Vorlieben nicht und so drehten wir kurz vor dem Einchecken noch einmal ab in die Innenstadt, um uns jeweils ein grosses Swirl-Eis zapfen zu lassen. Gleichzeitig wuchs der Kreis der Bewerberinnen um den Titel der Miss Nijmegen um eine weitere Eisverkaeuferin.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090421654277859266" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTPhjwwJ8I/AAAAAAAAAOk/Lm4TaFOa37k/s400/S6300825.JPG" border="0" /&gt; Mit Eisbecher in der Hand schlurften wir gen Ziel, gaben unsere Kontrollkarte ab und holten uns die Karte fuer morgen. Ein abwechslungsreichen Walk bei strahlendem Sonnenschein lag hinter uns. Auf meinem Weg ins Internetcafe sprach mich ein wildfremder Niederlaender an und fragte mich, ob ich tatsaechlich 100 Kilometer zurueckgelegt haette. Man wuerde meinem Gang so ueberhaupt keine Belastung ansehen - und er waere ganz sicher, dass ich die letzten beiden Tage auch noch packen werde. Eine bessere Motivationshilfe gibt es nicht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090421899090995154" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTPvzwwJ9I/AAAAAAAAAOs/mQC-xQmbvKU/s400/S6300826.JPG" border="0" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-519507149878428653?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/519507149878428653/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=519507149878428653' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/519507149878428653'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/519507149878428653'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/07/4daagse-mein-erster-zweiter-tag.html' title='4daagse - mein erster zweiter Tag 18.07.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTNnDwwJ3I/AAAAAAAAAN8/UYlAQtyQm4w/s72-c/S6300761.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-3399105627151492375</id><published>2007-07-17T16:29:00.000+02:00</published><updated>2007-07-23T19:37:57.839+02:00</updated><title type='text'>Vom Läuferstammtisch bis zu den 4daagse 13.-17.07.2007</title><content type='html'>Nachdem ich in Magdeburg zu Gast sein durfte, stand am letzten Wochenende Eddis Gegenbesuch im tiefen Westen der Republik an. Pünktlich zum Dienstschluss holte sie mich von der Arbeit ab. Trotz anderslautender Vorwarnung deponierte sie dabei lieb gewonnene, bislang noch grüne Pflanzen in meinem Buero, auf dass ich nun Gelegenheit haben werde, ihnen binnen der nächsten 18 Monate den Garaus zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Düsseldorf suchten wir das Hotel auf, in dem wir unser Basislager fuer die Unternehmungen der nächsten Tage aufschlagen wollten. Es hätte mir eine Warnung sein müssen, dass es sich laut Plan direkt in Hauptbahnhofsnähe befindet. Vorbei an Lokalitäten, in denen man so ausgelassen feiert, dass man auf dem Tisch tanzt (Der englische Name deutete zumindest darauf hin.), erreichten wir unser Domizil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum Läuferstammtisch am Abend in Dortmund war noch etwas Zeit und so beschloss der Kemnader in mir, Eddi meinen Lieblingssee zu zeigen. Wir steuerten zunächst den Eiswagen mit dem 18-Kalorien-Sportlereis an und machten uns dann frisch gestärkt auf die kleine Runde. Die Sonne lachte, Schiffe fuhren und einige wenige Läufer, Walker und Skater begleiteten uns. Der See zeigte sich von seiner besten Seite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090411346356348578" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTGJjwwJqI/AAAAAAAAAMU/1BZUIIJ42wg/s400/S6300530-1.JPG" border="0" /&gt; Zum Läuferstammtisch am Abend versammelte sich eine muntere 14-köpfige Schar beim Nouvelle-Cuisine-Italiener Mamma mia in Dortmund. Es war ein kurzweiliger Abend. Eddi lernte ausschliesslich neue Foris kennen. Für mich war es die Gelegenheit, mal wieder die Kemnader, einige Junkies und weitere Foris nach langer Zeit wiederzutreffen. Nach dem kurzweiligen Abendessen enterten Eddi und ich die Düsseldorfer Altstadt, wunderten uns, wieviel um die Zeit dort noch los ist und flanierten am Ufer entlang zum Fernsehturm. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090411634119157426" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTGaTwwJrI/AAAAAAAAAMc/yM1c6wAAS3U/s400/Kopie+van+S6300551.JPG" border="0" /&gt; &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090411986306475714" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTGuzwwJsI/AAAAAAAAAMk/Tig0J7QAz7A/s400/S6300565.JPG" border="0" /&gt; Samstag waren wir um 15 Uhr zum privaten Kölsch-Walk mit Lene aus dem Mitwalken-Forum verabredet. Da bis dahin noch ein bisschen Zeit war, wollte ich Eddi mal die Schwebebahn in Wuppertal zeigen. Bereits in Vohwinkel mussten wir allerdings feststellen, dass das Einzige, was an diesem Tag an den Schienen hängt, das Wartungswägelchen war. So war Zeit genug, uns zum zweiten Frühstück bei Schwesterchen Maria einzuladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsam wurde es heiss am Rhein. Während Eddi zusehends in Frage stellte, überhaupt einen ausgedehnten Walk zu machen, war ich schon auf gaaanz langsam programmiert. Als wir Lene trafen, war gemäßigtes Tempo bereits beschlossene Sache. Anders als beim Kölsch Walk wanderten wir vom Deutzer Bahnhof in Richtung Rodenkirchener Brücke. Am gesamten Ufer sammelten sich bereits Camper und Leute mit Gartenstühlen, da am Abend die Großveranstaltung Kölner Lichter anstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor der Rodenkirchener Brücke kehrten wir in einen Biergarten ein und Eddi gab ihr Kölsch-Debut. Damit auch die gesunde Ernährung nicht zu kurz kommt, pflückten wir von den Sträuchern an der Rodenkirchener Brücke noch ein paar Brombeeren, die ausserhalb der Pinkelzone von Hunden hängen - lecker... &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090412664911308498" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTHWTwwJtI/AAAAAAAAAMs/x5IJzVWXDiU/s400/S6300590.JPG" border="0" /&gt; Nach Überquerung der Brücke kam ein langes ödes Stück an der Hauptstraße entlang. Lene gab ein bisschen Gas, so dass wir schon bald wieder die Uferpromenade erreichten. Dort wurde es zusehends lebhafter. Der Kölner Dom im Blickfeld beschleunigte uns zusaetzlich, sodass wir nach netto knapp 2 Stunden die 12 Kilometer absolviert hatten - doch ein äusserst ansehnliches Tempo. Nachdem wir festgestellt hatten, dass der Turm des Kölner Doms nicht mehr für Besucher geöffnet war, beschlossen wir den privaten Kölsch Walk im Biergarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wurde es auch schon Zeit, auf die andere Rheinseite zu wechseln, wo die Fred Kellner Band das Publikum einheizte. Die Mischung aus Soul, Blues und Funk kam beim Publikum gut an und verkürzte die Wartezeit auf das gigantische Feuerwerk, das eine halbe Stunde vor Mitternacht steigen sollte. Als schliesslich hunderte von Raketen den Himmel erleuchteten, zig beleuchtete Schiffe über den Rhein fuhren, ein Wasserfall aus Lichtern von der Hohenzollernbrücke floss und fast alle Zuschauer ihre Wunderkerzen anzündeten, ging ein kurzweiliger Tag malerisch zu Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag war bereits vormittags ein Walking-Treff angesagt. Feli aus dem Mitwalken-Forum erwartete uns kurz vor Mittag in Erftstadt. Sie betonte, dass sie keinerlei Orientierung habe und dass sie überhaupt nicht schnell sei. Trotz dieser Ankündigung ging ganz schön die Post ab. Auch bergauf kam Feli nicht übermäßig ins Keuchen.&lt;/p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090413352106075874" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTH-TwwJuI/AAAAAAAAAM0/F_akqSImkUM/s400/S6300615.JPG" border="0" /&gt;So richtig bekannt kam ihr nicht jede Ecke vor, aber als wir nach gut einer Stunde zufällig wieder den Bahnhof erreichten, hatten wir genau das Pensum geschafft, dass wir uns vorgenommen hatten. Für diese Punktlandung hatten sich Eddi und Feli ein kleines und ich mir ein großes Eis verdient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090413674228623090" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTIRDwwJvI/AAAAAAAAAM8/Pnc8yWzNj2Y/s400/S6300622.JPG" border="0" /&gt; Eddi und ich hatten noch nicht genug. Köln lag auf dem Weg, die Fernsicht war gut - was liegt da näher als auf den Dom zu klettern. 509 Stufen stellten für uns geübte Walker kein Hindernis da, die dicke Berta hatte gerade Ruhepause und verschreckte uns nicht beim Vorbeigehen und oben belohnten uns eine leichte Brise und eine herrliche Aussicht. Da uns das nicht ausreichte, setzten wir uns noch eine lange Weile auf die Tribüne, die noch vom Vortag am Rhein stand und genossen den Sonnenuntergang. Erlebnisreiche drei Tage fanden so ihren perfekten Ausklang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090414477387507458" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTI_zwwJwI/AAAAAAAAANE/hFtp_rt1D9M/s400/S6300661.JPG" border="0" /&gt; Montags beginnt zumeist die Arbeitswoche. An diesem Montag verhielt es sich so ähnlich - einchecken für den Viertagesmarsch war angesagt. Eddi brachte mich zum Hotel - gemeinsam fuhren wir nach Nijmegen.&lt;/p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090414997078550290" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTJeDwwJxI/AAAAAAAAANM/ykytffsL1T8/s400/S6300670.JPG" border="0" /&gt;Die Stadt füllte sich immer mehr mit Wanderen aller Nationalitäten und Altersgruppen, ein wahrlich stilvoller Auftakt für die naechsten Tage. Auf den diversen Bühnen in der Stadt gab es ein buntes Musikprogramm. Durften wir uns zum mittäglichen Bierchen beim Essen stilechterweise noch irische Trinklieder anhören, konnten wir beim Eis bereits ein paar Oldies geniessen, während auf der Hauptbühne Rock dargeboten wurde. Nostalgische Gefühle überkamen mich, als ich dort die holländischen Gassenhauer aus der Zeit hörte, in der ich einen Niederländisch-Kurs besucht hatte. Die Leute in den Cafes kannten die Texte und sangen alles mit. Beim Lied "Het is zo stil in mij" lief mir ein Schauer über den Rücken, aber ich musste auch schmunzeln, da dieses Lied so gar nicht zu meiner Gefühlslage paßte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 17 Uhr trafen wir Martin, der eine Odyssee mit dem Zug hinter sich hatte. Er musste sich beeilen, um sein Quartier noch zu erreichen, da dorthin kein Bus fuhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090415473819920162" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTJ5zwwJyI/AAAAAAAAANU/eZDpJvs3EEQ/s400/S6300687.JPG" border="0" /&gt; Nachdem Eddi sich auf den Heimweg gemacht hatte, durfte ich einem Techniker im Luxushotel erst einmal ein Stündchen zuschauen, wie er eine High Tech-Schliessanlage repariert - mit dem Ergebnis, dass ich jetzt statt einer elektronischen Zugangskarte einen guten alten Schlüssel mit mir führe. Kurz nach 21 Uhr war mein Tag zu Ende - schließlich hiess es bereits um 2 Uhr morgens aufstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgend etwas war anders am ersten Tag der 4daagse. Statt der Gluthitze des letzten Jahres gab es zum Aufstehen erst einmal einen kleinen Sturzregen auf das Hoteldach. Ich überdachte noch einmal den Inhalt meines Rucksacks und stockte spontan um Regenbekleidung auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Punkt 4 Uhr traf ich mich mit Martin. Da bereits einige Leute um halb vier angereist waren, dauerte es bis viertel fuenf (4:15 Uhr), bis wir auf dem Weg waren. Auf den ersten Kilometern konnten wir kaum schneller gehen als 5km/h, da das Feld noch dicht gedrängt war. Der Regen hatte sich gelegt und die Jugendlichen, die etwas länger bei den Viertagesfesten ausgeharrt hatten, begrüßten uns freundlich am Wegesrand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090415967741159218" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTKWjwwJzI/AAAAAAAAANc/hD3vA9jWqHg/s400/S6300694.JPG" border="0" /&gt; Langsam wurden wir schneller. Nur in den Orten ließen wir es gemächlich angehen, da hier am Wegesrand jede Menge zu sehen war - jubelnde Zuschauer, Musikgruppen und Kinder, die ihre Süßigkeiten mit den Wanderern teilten. In diesem Jahr war ich besser vorbereitet als vor einem Jahr. Ich hatte alle Wichtige dabei - Sonnencreme, Trinkflasche und Kamera. Ich verfüge sogar über eine Kopfbedeckung - die original Mauerwalk-Kappe von Eddi wird mein Haupt hoffentlich während der vier Tage vor weiteren bleibenden Schaeden schützen. Herzlichen Dank für die Leihgabe... ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090417363605530450" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTLnzwwJ1I/AAAAAAAAANs/gvnLmklc-gE/s400/S6300746.JPG" border="0" /&gt;Bis Kilometer 30 wurde es mehr und mehr einsam, da sich das Feld auseinanderzog. Ab diesem Punkt stieß die 40er Strecke, auf der die meisten Frauen unterwegs waren, zu unserer Strecke und es wurde von jetzt auf gleich wieder lebhaft. Auch die Armeeverbaende mit ihren fröhlichen teils gar nicht militaerischen Liedern sorgten für Auflockerung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Kilometer 43 war es so weit. Martins Lieblingsversorger OLAT kredenzte eine leckere Suppe, Rosinenbrötchen, Marzipangebäck und den billigsten Kaffee der 4daagse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090416818144683842" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTLIDwwJ0I/AAAAAAAAANk/kMuRyqxOfP4/s400/S6300726.JPG" border="0" /&gt; Kurz vor dem letzten Deich, auf dem es im letzten Jahr zu 2 Todesfällen gekommen war, trafen wir zwei junge Damen aus Jülich. Da ich mich mit Martn lautstark über die diversen kulinarischen Reize der Strecke unterhalten hatte, hatten sie gleich messerscharf kombiniert, dass wir Deutsche sind. Auf den folgenden Kilometern bewies Martin mir dann, dass auch er langsam walken kann, wenn besondere Situationen dies erfordern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090417788807292770" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTMAjwwJ2I/AAAAAAAAAN0/es6owVuEzGU/s400/S6300748.JPG" border="0" /&gt;Am Beginn des letzten Deichs stand eine Sondereinheit von den städtischen Wasserwerken und füllte nach den schlechten Erfahrungen des Vorjahres alle Walker mit jeweils mindestens einem halben Liter Leitungswasser ab. Durch unser kurzweiliges Gespräch merkten wir gar nicht, dass der letzte Deich doch 7 Kilometer lang und völlig öde ist. Schwuppdiwupp waren wir auf der Brücke nach Nijmegen zurück und im Zielbereich. Kurz vor dem Ziel drehten wir eine Ehrenrunde, um in einem nahe gelegenen Supermarkt Getränke zu kaufen. So ausgerüstet begaben wir uns ins Ziel, checkten aus, legten die Füße hoch und ließen es uns gut gehen. Tag 2 kann kommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-3399105627151492375?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/3399105627151492375/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=3399105627151492375' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/3399105627151492375'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/3399105627151492375'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/07/vom-laeuferstammtisch-bis-zu-den.html' title='Vom Läuferstammtisch bis zu den 4daagse 13.-17.07.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RqTGJjwwJqI/AAAAAAAAAMU/1BZUIIJ42wg/s72-c/S6300530-1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-5834980887251251086</id><published>2007-07-09T18:15:00.000+02:00</published><updated>2007-07-09T18:52:56.281+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Gut gelaufen - Herz-Kreislauf Magdeburg 08.07.2007&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;25 Jahre im öffentlichen Dienst müssen belohnt werden – und so gab es am Freitag einen Tag Sonderurlaub. Den habe ich gleich genutzt, um in aller Ruhe mit Nahverkehrszügen nach Magdeburg zu fahren. Offizieller Anlass meines Kurztrips war der KKH-Herz-Kreis-Lauf am Sonntag. Tatsächlich stand mir einfach der Sinn nach einem weiteren kurzweiligen entspannten Wochenende mit Eddi – da hätte der offizielle Wettbewerb ruhig die internationale sachsen-anhaltinische Meisterschaft im Teebeutelweitwurf sein dürfen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz nach 13 Uhr erreichte ich Magdeburg, schloss mein Gepäck ein und begab mich auf Erkundungstour. All die Straßen und Bauwerke, die ich am Wochenende zuvor nur bei Dunkelheit und Nieselregen wahrgenommen hatte, erstrahlten nun in voller Pracht. So durfte sich meine Kamera bei Hundertwasserhaus, renovierten Altbauten, unrenovierten Altbauten und verfallenen Hinterhöfen langsam für’s Wochenende warmlaufen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085232534431391874" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RpJgDB8K4II/AAAAAAAAAJc/A-srUA_yd6Y/s400/S6300251.JPG" border="0" /&gt; &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085233109957009554" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RpJgkh8K4JI/AAAAAAAAAJk/IhrdDbp3SC4/s320/S6300277.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Um 16 Uhr war auch Eddis Arbeitswoche zu Ende. Nach einer kleinen Shopping-Tour durch die bunte Einkaufswelt von Magdeburg war Geschenke verpacken angesagt – dann ging es auch schon los mit der abendlichen Geburtstagsfete von Kathleen. Zunächst lockte ein chinesisches Buffet zur hemmungslosen Völlerei, ehe der Abend in einem gemütlichen Lokal in der Magdeburger Innenstadt ausklang. Geburtstagsgast Martin weihte mich in die moderne Mißxdrinkkultur ein und sorgte dafür, dass ab sofort mit Bananensaft gestrecktes Weizenbier zu meinen Lieblingsgetränken gehört.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085233638237986978" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RpJhDR8K4KI/AAAAAAAAAJs/5wl4BLS7HTo/s320/S6300297.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Der Samstagmorgen steht in Gladbeck wie in Magdeburg traditionell im Zeichen des Walking-Trainings. Damit wir uns nach dem Airport Run nicht übermäßig umgewöhnen müssen, hatte Petrus beschlossen, dass der Wind für uns wieder ein bisschen heftiger wehen sollte. Nach drei Kilometern erreichten wir einen Parkplatz, an dem wir Eddis langwöchige Trainingspartnerin und nordische Walkerin Gundula trafen. Wir drehten ein kurzweiliges 9-Kilometer-Ründchen in 9-Minuten-Schnitt an der Elbe entlang und schmiedeten Pläne für den 5-Kilometer-Walk am nächsten Tag. Zum Abschluss durfte ein ausgedehntes Stretching-Programm auf der Elbbrücke nicht fehlen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085234011900141746" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RpJhZB8K4LI/AAAAAAAAAJ0/DsbO7O2avgM/s400/S6300329.JPG" border="0" /&gt; &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085234492936478914" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RpJh1B8K4MI/AAAAAAAAAJ8/7WTsrsP8jGc/s400/S6300351.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Am Abend durfte ich feststellen, dass dies das richtige Wochenende für einen Magdeburg-Besuch war, da Samstag das Ereignis „Fluss in Flammen“ zelebriert wurde. Außer zwei Bühnen, auf denen es neben den unvermeidlichen deutschen Schlagern (Hölle, Hölle,…) auch noch gute Soul- und Bluesmusik zu hören gab, fanden sich auf den Elbwiesen jede Menge teils sehr ungewöhnliche aber gute Futter- und Getränkestände. Lecker-fettige ungarische Langos spülten wir mit Köstritzer runter – einfach genial… Nur die Eisversorgung ließ leider etwas zu wünschen übrig. Es gab nur riesige Softeisportionen in unterproportional großen Hörnchen, ein echter Leckerbissen für Gaumen und Auge.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085234819353993426" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RpJiIB8K4NI/AAAAAAAAAKE/n1ZfHN1hIV0/s400/S6300376.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Der Abend endete stilvoll mit einem riesigen Feuerwerk von einer stillgelegten Elbbrücke. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085235412059480290" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RpJiqh8K4OI/AAAAAAAAAKM/hOx6olMvdA8/s400/S6300395-1.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag morgen war es so weit – das große Ereignis stand an. Wir fuhren zum Rothehornpark, um dort am Herz-Kreis-Lauf teilzunehmen. Für den 5er Walk waren Eddi, Gundula und ich angemeldet. Da ich riesige Lust verspürte, mal wieder an einem kleinen Laufwettbewerb teilzunehmen, meldete ich zusätzlich noch für den 3-Kilometer-Einsteiger-Lauf nach. Für die geringe Startgebühr gab es neben einem Baumwollshirt noch eine schicke Kappe, die ich angesichts der brütenden Hitze gleich mal einweihte.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085235931750523122" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RpJjIx8K4PI/AAAAAAAAAKU/oUdY1OPsXQg/s400/S6300422.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Um 10 Uhr startete der 5-Kilometer-Walk. Eddi freute sich bereits vor dem Startschuss darauf, auch mal das Gefühl kennenlernen zu dürfen, Hürdenlauf über nordische Stöckchen zu machen. Aus diesem Grund stellten wir uns nicht gleich in die erste Reihe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer kleinen Ansprache von Dieter Baumann wurden wir auf die Strecke geschickt. Da der Weg doch recht schmal war, überholten Eddi und ich offroad alle vor uns gestarteten bewaffneten und unbewaffneten Walker, sodass wir nach 300 Metern nur noch eines der beiden Führungsfahrräder vor uns hatten. Das Geklacker hinter uns wurde währenddessen stetig leiser. Eddi kam sehr schnell auf Betriebstemperatur und so konnten wir konstant im knappen 7er Schnitt walken. Das Tempo war so heftig, dass sämtliche Versuche meinerseits, ein paar wackelfreie Fotos zu schießen, kläglich scheiterten. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085236520161042690" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RpJjrB8K4QI/AAAAAAAAAKc/JZ17c-ByeSg/s400/S6300442.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Vom Führungsfahrrad aus bekamen wir immer angesagt, wie weit wir schon sind und wie weit wir noch walken müssen. Dabei stellte sich schnell heraus, dass der 5-Kilometer-Walk nicht ganz 5 Kilometer lang werden würde. Nachdem der Weg bei Kilometer 3 eine Schleife gemacht hatte, konnten wir sehen, wie weit die übrigen Walker bereits hinter uns waren. Auf dem letzten Kilometer ereilte mich ein Déjà-vu: Eddi betonte, dass sie nicht mehr in der Lage sei, einen Endspurt zu machen und zog gleichzeitig das Tempo auf 6:40/Kilometer an. So erreichten wir nach 4,64 Kilometern und 32:09 Minuten das Ziel. Nach weiteren 4 Minuten trudelten dann nach und nach die übrigen Walker ein. Gundula absolvierte ihren Walk im knappen 9er Schnitt und war im Ziel hochzufrieden. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085237585312932130" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RpJkpB8K4SI/AAAAAAAAAKs/yeQXD_OJvck/s400/S6300456.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Ich gönnte mir ein bis zwei Müsli-Riegelchen, ein bisschen was zu trinken und dann ging’s auch schon los mit der Vorbereitung auf den 3-Kilometer-Einsteiger-Lauf. Während das offizielle Aufwärmprogramm so aussah, dass die Meute von Dieter Baumann mit einer Art Ententanz bespaßt wurde, entschied ich mich doch lieber für lockeres Warmtraben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der 3-Kilometer-Lauf wurde gut angenommen. Ca. 50 – 60 Starter sammelten sich an der Linie. Da ich in den letzten Monaten keinerlei Lauftraining absolviert hatte, stellte ich mich optimistisch in die Mitte der Startaufstellung. Eddi machte noch ein paar Fotos und dann ging’s auch schon los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es lief gut an. Ich überholte Läufer um Läufer, bis ich mich nach gut 100 Metern plötzlich und unerwartet direkt hinter dem Führungsfahrrad befand. Nach weitern 200 Metern schaute ich mal so nebenbei auf den Forerunner, der mich zu meiner Überraschung wissen ließ, dass ich in einem Anfall von Übereifer mit 4:15er Schnitt unterwegs war. Da ich vorhatte, die Ziellinie ohne fremde Hilfe zu erreichen, drosselte ich das Tempo ein wenig und ließ ca. 10 Läufer passieren. Die 3-Kilometer-Strecke bestand aus zwei Runden zu 1,5 Kilometern einmal um den See herum. So hatte ich den Rest des Feldes zumeist gut im Blick. Bei 4:50/Kilometer fühlte ich mich recht wohl und war überzeugt, dass dieses Tempo über die volle Distanz funktioniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem erstmaligen Passieren der Ziellinie nach 1,5 Kilometern gab es durch die Zuschauer noch mal einen kleinen Motivationsschub. Als 2 Kilometer hinter mir lagen, wurde vor mir ein Vierergrüppchen zusehends größer, während von hinten so recht kein Läufer heranstürmte. Die Möglichkeit, noch ein paar Läufer einzuholen, motivierte mich zusätzlich. Nach 2,6 Kilometern war es dann so weit. Mit der Zielgeraden vor Augen, Zielphotographin Eddi und den üppig bestückten Verpflegungsstand fest im Blick, versuchte ich noch eine Art Endspurt und stoppte meine Uhr bei 13:49 Minuten. Erschöpft aber hochzufrieden japste ich Eddi ein paar ungeordnete Laute zu, während sie mir berichtete, dass ich Fünfter geworden sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085237134341366034" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RpJkOx8K4RI/AAAAAAAAAKk/5MdA-O2dtJM/s400/S6300492.JPG" border="0" /&gt; Den Rest des Vormittags nutzten wir dazu, die mannigfaltigen Gesundheitschecks der KKH zu nutzen und Körperfett sowie Lungenvolumen bestimmen zu lassen. Hier gelangte ich zu der Auffassung, dass ich die Körperfettanalyse doch wohl lieber vor dem Genuss von gefühlten 20 Müsliriegeln gemacht hätte. Dass ich angeblich das Lungenvolumen eines 36jährigen habe, hat mich schon deutlich mehr erbaut. Das regelmäßige Training mit einer jungen aufstrebenden Walkerin scheint offenbar auch diesbezüglich einen positiven Effekt zu haben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085238598925214002" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RpJlkB8K4TI/AAAAAAAAAK0/jlLii8MKcWw/s400/S6300511-1.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Als sich Sonntag um 18 Uhr die Tür des Intercity hinter mir schloss, wusste ich, dass der Wochenend-Trip nach Magdeburg eine äußerst gute Idee war.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-5834980887251251086?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/5834980887251251086/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=5834980887251251086' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5834980887251251086'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5834980887251251086'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/07/gut-gelaufen-herz-kreislauf-magdeburg.html' title=''/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RpJgDB8K4II/AAAAAAAAAJc/A-srUA_yd6Y/s72-c/S6300251.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-8983281441577602193</id><published>2007-07-03T22:39:00.001+02:00</published><updated>2007-07-03T22:41:35.679+02:00</updated><title type='text'>25jähriges Dienstjubiläum - das Foto ;-)</title><content type='html'>&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Roq0HB8K4HI/AAAAAAAAAJU/FhBIMq3s9jY/s1600-h/IMG_0003.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083073162313916530" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Roq0HB8K4HI/AAAAAAAAAJU/FhBIMq3s9jY/s320/IMG_0003.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-8983281441577602193?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/8983281441577602193/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=8983281441577602193' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/8983281441577602193'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/8983281441577602193'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/07/25jhriges-dienstjubilum-das-foto.html' title='25jähriges Dienstjubiläum - das Foto ;-)'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Roq0HB8K4HI/AAAAAAAAAJU/FhBIMq3s9jY/s72-c/IMG_0003.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-4719010083721483171</id><published>2007-07-03T17:40:00.000+02:00</published><updated>2007-07-04T13:06:18.109+02:00</updated><title type='text'>Heimkehr nach Berlin - AirportRun am 30.06.2007</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Freitag, 29.06.07&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nach einer viel zu stressigen Arbeitswoche mache ich mich mittags auf die Zugreise Richtung Magdeburg. Vor mir liegt ein kurzweiliges entspanntes Wochenende mit Halbmarathönchen zwischendurch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eddi holt mich vom Bahnhof ab, wir verstauen mein Gepäck – und dann geht’s auch schon los mit der Besichtigung der Landeshauptstadt. Bei meinem letzten Besuch in Magdeburg hatten wir am Freitagabend noch über 18 Kilometer abgespult. Um dies von vorneherein zu unterbinden, hat Eddi bewusst auf Sportschuhe verzichtet. So schreiten wir in angemessenem Wohlfühltempo durch den einsetzenden Nieselregen. Das bunte Nebeneinander von alten und neuen Gebäuden, der abrupte Wechsel zwischen hübschen und hässlichen Ecken faszinieren mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5082996510032584450" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RopuZR8K3wI/AAAAAAAAAGc/fPs45UgKTFY/s320/S6300084.JPG" border="0" /&gt; Damit ich mich schnell heimisch fühle, macht Eddi einen kleinen Umweg vorbei an der besten Eisdiele der Stadt – und schon höre ich mich drei Kugeln im Hörnchen bestellen. Frisch gestärkt gibt’s noch ein wenig Kultur in Form des Hundertwasser-Hauses zu bewundern. Der Abend endet mit einem stilvollen Candlelight-Dinner beim Spanier. Spätestens jetzt ist der Stress der letzten Tage vergessen und ich freue mich auf die Zeit in Berlin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5082996952414216018" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RopuzB8K31I/AAAAAAAAAHE/YAzcnxg20Ms/s320/S6300089.JPG" border="0" /&gt; &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5082997055493431138" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Ropu5B8K32I/AAAAAAAAAHM/yH5L_r6SFvc/s320/S6300090.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Samstag, 30.06.07&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem opulenten Frühstück geht’s los nach Berlin. Im Vorgarten unserer Pension erwarten uns wie beim letzten Besuch bereits 6 mittelgroße Hunde. Der Schäferhund, der beim letzten Mal stets einen Tannenzapfen bei sich trug, hat zur Feier des Tages eine Plastikratte im Mund und lässt sie uns vor die Füße fallen. Er gibt mir zehn Sekunden Zeit zu reagieren – dann tritt er mir zum Ansporn mal kurzerhand ein wenig mit der Vorderpfote auf den Fuß. So viel Charme kann ich nicht widerstehen und werfe das vollgesabberte Teil im hohen Bogen in die Botanik. Beim Einchecken gibt’s bei unserer Vermieterin einen großen Latte Macchiato, und wir dürfen uns an einem Teller mit Süßigkeiten bedienen. Da wir uns ja an diesem Wochenende sportliche Höchstleistungen vorgenommen haben, machen wir hiervon reichlich Gebrauch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine kurze Akklimatisierungsphase reicht aus – und schon sind wir unterwegs in die Innenstadt. Vom Potsdamer Platz gehen wir zielstrebig in Richtung Brandenburger Tor. Hier haben Martin und ich vor knapp 2 Monaten unsere erste gemeinsame Wandertour mit Eddi begonnen. Ich denke daran, wie viele kurzweilige gemeinsame Unternehmungen diesem „Blind Date“ gefolgt sind und kann die Theorie, dass zu viel Surfen im Internet zur Vereinsamung führt, nicht bestätigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um uns auf den Halbmarathon mental einzustimmen, gehen wir über die Straße des 17. Juni zur Siegessäule, an der samstags um 14 Uhr das wöchentliche Treffen der RBB Laufbewegung stattfindet. Dort treffe ich die Trainerin wieder, zu der ich mich am Tag vor dem Berliner Halbmarathon in den Walker-Einsteigerkurs gemogelt hatte. Sie lädt uns ein, beim Ründchen durch den Tiergarten mitzumachen; da wir aber am Abend noch den einen oder anderen Kilometer vor uns haben, verzichten wir lieber darauf. Stattdessen machen wir uns nach Abmarsch der Trainingsgruppe hemmungslos über die achtlos herumliegenden Schilder her…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083000044790669346" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RopxnB8K4CI/AAAAAAAAAIs/2M-t-rHR7QU/s320/S6300110.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083000147869884466" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RopxtB8K4DI/AAAAAAAAAI0/J977AAg1Sh0/s320/S6300111.JPG" border="0" /&gt; Für einen kleinen Spaziergang zum Alexanderplatz reicht die Zeit noch – Häppchen essen , dem Mann bei Dunkin’ Donuts zuschauen, wie er versucht, einen halben Liter Kaffee in einen 0,3-Liter-Becher zu füllen und dann mit tropfnassen Fingern ab in die S-Bahn nach Schönefeld, wo sich die Wiese an der Startunterlagenausgabe langsam mit Sportlern füllt. Ruck zuck halten wir die Startnummern nebst Sicherheitsnadeln in der Hand. Bei Bedarf könnten wir uns noch ein Pröbchen Duschgel für hinterher wegnehmen. Eine Überflutung mit Altpapier findet hier nicht statt. Als Umkleide dienen zwei große Zelte, in denen wir unsere Sachen deponieren können. Da ich Wertsachen ungern unbeaufsichtigt lasse, erübrigt sich die Frage, ob ich die Kamera auf den Walk mitnehme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5082997510759964578" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RopvTh8K36I/AAAAAAAAAHs/leGpdJbKvvE/s320/S6300120.JPG" border="0" /&gt; Pünktlich um 16:30 Uhr treffen wir Anett aus dem Forum. Weitere Foris haben sich nicht angekündigt. Wir verbringen ein kurzweiliges halbes Stündchen miteinander, ehe wir nach dem obligatorischen Besuch auf den reichlich vorhandenen Dixis den Transferbus zum Start entern. Mit jeder Minute Fahrzeit werden wir ein Stückchen froher, dass wir den Weg zum Start nicht zu Fuß zurückgelegt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5082997631019048882" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Ropvah8K37I/AAAAAAAAAH0/gsdgNluV6vs/s320/S6300128.JPG" border="0" /&gt; Der Startbereich sieht ungewöhnlich aus. Es handelt sich um den Parkplatz eines Baumarktes, auf dem sich nunmehr bunt gekleidete Halbmarathonis mit etwas gestresst schauenden Last-Minute-Einkäufern mischen. Die beliebteste Aufwärmrunde führt einmal um den Baumarkt herum. Nach einer gewissen Frist der Unsicherheit gewöhnen sich die Einkäufer an den ungewöhnlichen Anblick. Eddi und ich zuppeln noch mal die Socken zurecht und umrunden fortan ebenfalls den Baumarkt. Damit ich mitbekomme, dass sie hoch motiviert ist, schlägt Eddi gleich Sprintgeschwindigkeit an. Ich kann mit Mühe folgen. Im Startbereich treffen wir zwei weitere Walker, wechseln ein paar Worte und reihen uns dann hinten ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pünktlich um 18 Uhr erfolgt der Startschuss. Das Feld aus mehr als 1000 Läufern setzt sich zunächst zäh in Bewegung, lockert aber angesichts der breiten Wege schnell so weit auf, dass jeder sein Tempo gehen kann, ohne andere zu behindern. Am Himmel verschwinden langsam die letzten Wolken – nur ein rauer Gegenwind macht uns das Walken ein wenig schwer. Das Walken im Pulk beschleunigt uns auf dem ersten Kilometer. Als wir das erste Kilometerschild passieren, sind erst 6:40 Minuten vergangen. Entlang der Strecke sehen wir applaudierende Zuschauer, Ulrike feuert uns an – kurz darauf wird es seeehr einsam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5082997772752969666" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Ropvix8K38I/AAAAAAAAAH8/N5wmWj-36Ss/s320/S6300135.JPG" border="0" /&gt;Wir walken durch endlose Felder ohne viele Fixpunkte und versuchen, dem Gegenwind zu trotzen. Ich biete Eddi an, ein bisschen in meinem Windschatten zu walken; sie bevorzugt aber zu sehen, wohin sie walkt. Auf den folgenden Kilometern passieren wir einige andere Walker, die wir zumeist schon vom HM in Potsdam kennen. Da der SCC Running Berlin auf einen Profi-Fotodienst verzichtet hat, schieße ich ein paar Fotos von der Strecke und von Eddi, die ein erstaunlich konstantes Tempo an den Tag legt. Da ich feststelle, wie wenig Fotos noch auf meine Speicherkarte passen, frage ich Eddi, ob es sie irritiert, wenn ich mal eben meine Kamera aufräume und lösche nach positiver Rückmeldung erst einmal 60 ältere Bilder. Zum Ausgleich betätige ich mich bei den Verpflegungsständen als Wasserträger und -anreicher. Wir halten einen guten 7er Schnitt und passieren das 10-Kilometer-Schild nach 1:11:15 h.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Am Streckenrand tauchen immer wieder Übersichtspläne auf, denen zu entnehmen ist, dass wir nur noch bis Kilometer 15 mit Gegenwind zu rechnen haben. Wir passieren ein paar Dörfer, in denen vereinzelt Zuschauer an der Strecke stehen; ansonsten können wir uns nur gegenseitig motivieren. Ein weiteres Mal wird mir bewusst, wie überaus kurzweilig selbst ein so öder Halbmarathon sein kann, wenn man ihn in angenehmer Begleitung absolviert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Kilometer 13 müssen wir eine fiese langgezogene Steigung hoch und ich sehe, wie Eddi langsam kämpfen muss. Ich spare mir jede abgegriffene Anfeuerungsfloskel und bewundere, mit welcher Willenskraft sie diese tückische Passage meistert. Nach der letzten Kurve sehen wir wieder den Flughafen vor uns und es gibt den langersehnten Rückenwind. Mit einer Nachwuchsläuferin spielen mehrfach wir das Spiel „erst überholen wir Dich, dann überholst Du uns“; einigen Läufern, die bereits zu Walkern geworden sind, verhelfen wir durch unser Überholmanöver zu einem letzten Motivationsschub, ehe sie dann endgültig keine Lust mehr haben zu laufen. Nach 2:34:26 h erreichen wir erschöpft aber zufrieden das Ziel, wo Anett uns mit gezücktem Foto-Handy erwartet. Zum krönenden Abschluss erhält jeder eine Medaille, die nur unwesentlich kleiner ist als die Landebahnen in Schönefeld. Bei Tee, Wasser, Bananen und Nudeln kommen wir langsam wieder zu uns.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083002196569284674" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RopzkR8K4EI/AAAAAAAAAI8/a2nPSE70XCI/s320/S6300165.JPG" border="0" /&gt;Nach einer ausgiebigen Dusche in der Pension versuchen wir, den erfolgreichen HM ausgiebig beim Nightlife in der Hauptstadt zu feiern, stellen jedoch fest, dass sowohl am Kudamm als auch am Potsdamer Platz bereits ab 1 Uhr die meisten Lokale schließen. So belassen wir’s bei einem gemütlichen Entspannungswalk durch die Gedenkstätte zu unserer Lieblingssehenswürdigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5082997970321465314" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RopvuR8K3-I/AAAAAAAAAIM/YTX__Pw5qhc/s320/S6300173.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5082997875832184786" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Ropvox8K39I/AAAAAAAAAIE/egIK4aPLzqI/s320/S6300171.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sonntag, 01.07.07&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Tag nach Walking-Veranstaltungen in der Hauptstadt nutze ich traditionell immer, um meinen Füßen noch einmal so richtig zu demonstrieren, wofür sie da sind und privat erneut dutzende von Kilometern zurückzulegen. Gemeinsam mit Eddi gelingt es mir dieses Mal, alte Gewohnheiten über Bord zu werfen und den Tag zur Entspannung zu nutzen: Brunch bei Marché, Bootsfahrt auf der Spree, ein Panoramablick über die Hauptstadt und ein ausgiebiger Besuch in der Strandbar runden ein perfektes Wochenende ab. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5082998270969176082" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Ropv_x8K4BI/AAAAAAAAAIk/1Icmb5MHyQU/s320/S6300231.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5082996767730622258" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RopuoR8K3zI/AAAAAAAAAG0/wF6TSS1joH8/s320/PIC00055.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5082996694716178210" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RopukB8K3yI/AAAAAAAAAGs/ZoW1FQ_7iaQ/s320/PIC00034.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5082998167889960962" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Ropv5x8K4AI/AAAAAAAAAIc/FbkEb1eorYQ/s320/S6300208.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5082998073400680434" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Ropv0R8K3_I/AAAAAAAAAIU/IICqDP2cxNY/s320/S6300207.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dienstag, 03.07.2007&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kontrastprogramm: Vorgestern hatte ich 25-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst. Meine Chefin hat mir heute die entsprechende Urkunde überreicht. Da ich dies vorher wusste, habe ich mir natürlich zur Feier des Tages was Piekfeines angezogen und mich auch noch frisch gekämmt und rasiert. Fotos des sakralen Moments gibt's in Kürze... &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-4719010083721483171?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/4719010083721483171/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=4719010083721483171' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/4719010083721483171'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/4719010083721483171'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/07/heimkehr-nach-berlin-airportrun-am.html' title='Heimkehr nach Berlin - AirportRun am 30.06.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RopuZR8K3wI/AAAAAAAAAGc/fPs45UgKTFY/s72-c/S6300084.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-4423813755563776082</id><published>2007-06-27T17:44:00.000+02:00</published><updated>2007-06-28T09:04:45.210+02:00</updated><title type='text'>Rothaarsteig Halbmarathon am 15.10.2005 - Bericht von Martin</title><content type='html'>Ich habe bei LA den Bericht von Martin über den Rothaarsteig-Halbmarathon 2005 entdeckt. Bei diesem Halbmarathon sind wir uns erstmalig begegnet und er hat mich in die Welt der Internetforen entführt. Liest sich besonders mit knapp 2 Jahren Abstand richtig lustig:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bericht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 15.10.05 war es so weit; der zweite Rothaarsteigmarathonmorgen begann mit strahlendem Sonnenschein. Bei der ersten Veranstaltung vor einem Jahr hatte es noch in Strömen geregnet. Statt 200 Teilnehmern wurden jetzt über 800 Läufer NW und Walker erwartet. Die Walkerfraktion war dabei zahlenmäßig mit über 200 Startern zum ersten Mal zugelassen und am stärksten vertreten. Das Profil hat es dort in sich, ordentlich HM waren zu überwinden. Informationen über die technischen Daten gibt es auf der Homepage des Veranstalters. Doch nur zur Veranstaltung selbst. Angekündigt per PM war Heike von den KLR Runners und von Lebowski (Alexander) wusste ich auch das er kommen wollte. Kurz vor dem Start traf ich auch die total entspannte Heike mit ihrem KLR Logo auf dem Bauch. Warmmachen wollte sie 10 Minuten vor dem Start nicht, die Strecke sei ja lang genug. Man musste sie förmlich zum Sportplatz drängen wo sich alle schon warmmachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 12 Uhr fiel der Startschuss für die Marathonis. Die Favoriten sind auf einem der Bilder vor dem Start schon einmal in Pose gegangen. 15 Minuten später gingen dann die HM Läufer und Walker an den Start. Auf meine Anregung hin mussten die mit den Stöcken hinten starten, beabsichtigt war andersrum weil man dachte die NW wären ja schneller. Nach dem Start ein ganz schönes Gedrängel auf den ersten paar hundert Metern. Ich konnte mich gleich etwas von der Walkerfront absetzten und befand mich zwischen den HMLäufern als dann so nach 1km am ersten steilen Anstieg jemand sehr fix walkend, leicht vorgebeugt an mich ranzog. Es sollte der spätere Gewinner sein. Wir wechselten ein paar freundliche Worte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er:"Letze Woche habe ich noch den Brocken gemacht, Berge machen mir nichts aus"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich: "Ich habe vor zwei Wochen noch 2 Marathons in Fulda gemacht. Was brauchst du denn so für den HM im Flachen?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er: " So 2.16 bzw 2.14"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich " Bisher so 2.19 bzw. 2.21 in Berlin und Marathon?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er: "So 4.45"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich" So 4.57"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ER:" Ja dann sind wir wohl ziemlich eine Kragenweite"..sprachs und verschwand ganz langsam aber sicher beim steilsten Anstieg der Strecke.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5080772116405214930" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RoKHUh8K3tI/AAAAAAAAAGE/oLFejcjXVw0/s320/rothaarsteig13.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Von da ab befand ich mich immer im Feld der langsamen HM Läufer. Immer das gleiche Spielchen. Bergauf hatte ich die Überhophasen. Sobald sie wieder gerade oder bergab traben konnten zogen sie wieder vorbei. Manche habe ich dabei wohl 5 Mal überholt. Alles verlief soweit gut. Verfolger bei den Walkern waren weit und breit nicht zu sehen. Nun gut wird es eben ein sportlich erkämpfter zweiter Platz sagte ich mir. Der Abzeig auf der Kammhöhe war in diesem Jahr verlegt. Der Veranstalter hatte so nebenbei erwähnt, dass die Strecke etwas länger sei in diesem Jahr. Später stellte sich raus, dass das 1,5 km mehr waren. Der Abstieg war dadurch weniger steil als im letzten Jahr, was ganz angenehm war. Unten im Ort Latrop nach ca. 15 km warteten schon meine Eltern auf mich. Mein Vater hatte wie besprochen die Zeit gestoppt die zwischen dem Ersten und mir lag. Es waren so 4,5 Minuten die sich bis ins Ziel dann auch nicht verringert hatten. Eine weiterer Walker wurde dort zwischen dem Ersten und mir nicht gesehen und ich wurde auf der ganzen Strecke auch nicht von einem Walker überholt. Um so mehr war ich dann überrascht als mir beim Einlauf auf dem Sportplatz vom Kontrollposten zugerufen wurde. Du bist dritter! Ich: Nee kann nicht sein ich bin zweiter. Er: doch da war noch einer der ist zwar gelaufen, war aber als Walker registriert. Im Ziel meinte der Sprecher bei der Zielankunft das da der "dritte bzw der zweite Walker nach unserer Meinung eintrifft". Na gut dachte ich mir warten wir es ab. Der Erste begrüßte mich auch gleich neben meinen Eltern und meiner Schwester im Ziel der ominöse Zweite ward nicht gesehen. Mir wurde erzählt, das der zweite zu beginn des Sportplatzes angefangen habe zu Laufen und dies auch die ganze Runde über bis ins Ziel vor aller Augen so weiter gemacht habe. Der Ansager sei irritiert gewesen nach dem Motto: "Da kommt jemand der als Walker gemeldet ist aber der läuft ja."Ich versuchte vor der Siegerehrung noch rauszukriegen ob ich nun als zweiter oder dritter gewertet würde aber alle waren irgenwie so im Stress bzw. meine niemand jetzt etwas an der Wertung ändern zu müssen. Nun gut es war nicht das erste Mal das ich so etwas erlebte. Allerdings hatte das so offenkundig noch nie jemand gemacht. So kam es das ich dann leicht säuerlich auf dem Podest stand. Zumindest haben wir alle den gleichen Pokal bekommen. Ach ja die Zielzeit bei mir war 2.34 wie im Vorjahr, durch die längere Strecke aber ca. 10 Minuten schneller. Mister Walkingläufer verschwand dann ganz schnell nach der Ehrung so dass wir das nicht mehr persönlich unter Männern regeln konnten. Ich fand es halt unsportlich und insbesondere für den dritten der nun gar nichts abgekam und mit dem ich auch vorher gesprochen hatte und für mich doch etwas ärgerlich. Ist aber alles Freizeitsport und kein Olympia und jeder muss das am Ende selbst bewerten wir er es mit sowas hält. Doch genug mit gemeckere so schlimm ist es auch nicht letztlich zählt die persönliche Leistung und der Spaß am Sport.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was gab es noch? Insgesamt wieder ein gut organisierte Veranstaltung. Ausreichende Verpflegung, gute Ausschilderung, schöne Sponsorgeschenke (jeder kriegt Falkesocken, da ist die Startgebühr fast schon wieder drin!)Nette Leute kennengelernt. Alexander (Lebowski), der im letzten Jahr super abgeschnitten hatte musste sich diesmal mit Krämpfen plagen und war nicht ganz zufrieden. Gut das der Ansager ihn mit Nr.7 vom Verein Laufen-aktuell ankündigte, sonst hätte ich ihn noch übersehen. Heike war sportlich sehr zufrieden, kurz vorher hatte sie ja schon einen Marathon gelaufen und wollte nur mal so probieren wie ein Bergmarathon so ist... Nur hinterher war sie leicht angesäuert weil ihr Motorrad umgefahren war und sie dadurch noch ihre Altersklassensiegerehrung verpasste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5080772206599528162" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RoKHZx8K3uI/AAAAAAAAAGM/fAfFbuCOF8I/s320/rothaarsteig06.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Zum Walkingsieger noch ein paar Daten für die Leute die meinen mit walken könne man ja nicht so gut abnehmen und auch für die Leute die meinen nur mit NW Stöcken und dem damit verbundenen "effizienten Training" könne man abnehmen. Der gute Mann aber den Bildern mit der NR 929 hat vor zwei Jahren 150kg gewogen! Im April hat er mit Jeans und Regenjacke seinen ersten Marathon im 5h Bereich gemacht, in diesem Sommer dann zehn Marathonveranstaltungen, in der Regel unter 5h...Training ohne Stöcke zwischen 50-100km die Woche.Tja Leute gibts, Hut ab.Der Sieger kam auf dieser bergigen Strecke schon mit 2.45 ins Ziel der Vorjahressieger folgte eine viertel Stund später.Ausserdem (auch auf dem Fotos) Herr Wimmer, Gewinner des Transeuropalaufs Lissabon-Moskau, als dritter in seiner AKSo das war er der Bericht, im Anhang noch die Fotos. Ich würde mich freuen wenn im nächsten Jahr noch ein paar Foris mehr kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5080772348333448946" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RoKHiB8K3vI/AAAAAAAAAGU/h9pDstyR0OE/s320/rothaarsteig08.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-4423813755563776082?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/4423813755563776082/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=4423813755563776082' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/4423813755563776082'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/4423813755563776082'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/06/rothaarsteig-halbmarathon-am-15102005.html' title='Rothaarsteig Halbmarathon am 15.10.2005 - Bericht von Martin'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RoKHUh8K3tI/AAAAAAAAAGE/oLFejcjXVw0/s72-c/rothaarsteig13.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-148259444482367240</id><published>2007-06-24T16:34:00.000+02:00</published><updated>2007-06-25T20:55:14.428+02:00</updated><title type='text'>10-Kilometer-Walk light - Brückenlauf Düsseldorf 24.06.2007</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Nach dem gemütlichen 60-Kilometer-Walk am letzten Wochenende stand heute das Kontrastprogramm auf der Tagesordnung - der 10-Kilometer-Walk beim Brückenlauf in Düsseldorf. Wie gewohnt trieb mich das Wettkampffieber wieder viel zu früh an den Ort des Geschehens. Obwohl ich mich erst um 9:45 Uhr mit einigen Foris treffen wollte, war ich bereits gut eine Stunde vorher an der Rheinuferpromenade. So hatte ich ausreichend Zeit, mich nachzumelden und den Sonnenschein mit leichter Brise zu genießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schlenderte über die Promenade und erinnerte mich an meinen zweiten Marathon, den ich vor gut 2 Jahren hier absolviert hatte. Besonders gut erinnerte ich mich an den Moment, als ich mich bei Kilometer 28 die Rheinbrücke hochschleppte, während direkt darunter die ersten Läufer beim Zieleinlauf begrüßt wurden. Knapp zwei Stunden und einen Gewitterschauer später erreichte ich ebenfalls das Ziel. Ein ähnliches Erlebnis war heute nicht zu befürchten, da ja nur ein ungleich kürzerer Walk auf dem Programm stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5080077115093947730" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RoAPOITEFVI/AAAAAAAAAF8/PgkpCEfmgDc/s320/S6300053.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Langsam füllte sich der Start- und Zielbereich. Mein Dauerkonkurrent Volker steuerte zielsicher auf mich zu und machte damit letzte Hoffnungen, daß er verhindert sei und ich heute langsam machen könne, zunichte. Er erzählte, daß er gestern in Duisburg am Mittsommernachtswalk teilgenommen hätte und heute noch ein wenig unpäßlich sei. Ich glaubte ihm kein Wort.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5080076896050615602" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RoAPBYTEFTI/AAAAAAAAAFs/KoDNgTZ0xGM/s320/S6300066-1.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;Das Fori-Treffen war äußerst kurzweilig. Es war schön, Reni, Quirli und Thomas nach langer Zeit wiederzusehen. Ich war sehr angenehm überrascht, als sich auch Mik zu uns gesellte, die ich schon seit langem von ihren Beiträgen aus dem Forum kenne, die ich aber trotz der geringen Entfernung bislang noch nie gesehen habe.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5080076986244928834" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RoAPGoTEFUI/AAAAAAAAAF0/EwHEvONUNcM/s320/S6300070.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Die Walker sollten fünf Minuten nach den Läufern um 10:50 Uhr starten. So band ich nach dem ersten Startschuß noch mal in aller Seelenruhe meine Schuhe auf, um die Socken ein allerletztes Mal zu richten, als der Starter auch schon sagte: "So, damit der Abstand nicht zu groß wird, können die Walker jetzt direkt auch schon starten." Ich band mir die Schuhe in Rekordzeit wieder zu - ist doch egal wie die Socken sitzen. Die Dixi-Tür flog auf und auch Volker drängte es zur Startlinie. Statt einem Startschuß sagte der Starter "Na dann macht mal...". Volker und ich ließen uns das nicht zweimal sagen und setzten uns umgehend an die Spitze des Feldes, während die letzten Läufer vor uns langsam größer zu werden schienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor der ersten Brücke stand ein Streckenposten, der uns mit der Nachricht überraschte, daß wir Walker doch die Abkürzung über die Fahrradspindel hoch zur Brücke nehmen sollten. Wie sich später herausstellte, kürzten wir so 500 Meter ab. Da die 10 Kilometer aus zwei Runden bestanden, walkten wir somit insgesamt nur 9 Kilometer. Vielleicht hatte man sich beim Orga-Team gedacht, daß 10 Kilometer zu weit seien (das kann man nicht walken..).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Volker hatte doch nicht tiefgestapelt. Irgendwie wirkte er nicht fit und hatte nach einem Kilometer bereits einen beträchtlichen Rückstand. Mein Forerunner signalisierte mir, daß ich gut gestartet war. Aus einem guten 6er Schnitt wurde bei Kilometer 2 und 4 ein knapper 6er Schnitt. Am anderen Rheinufer wurden wir zusätzlich durch leichten Rückenwind motiviert. Auf der zweiten Rheinbrücke überholten mich Reni, Angelika und Roland. Sie waren überrascht, daß ich nach ihnen gestartet war, mich nun aber vor ihnen befand. Von der geheimen Walker-Abkürzung wußten sie ja nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 4,5 Kilometern ging es das erste Mal durch den Zielbereich. Mir ging es äußerst gut und ich konnte mein Tempo fast konstant halten. Als ich den Streckenposten fragte, ob wir denn in der zweiten Runde wieder die Abkürzung nehmen sollen, schreckte er auf und murmelte irgendwas von "Mit Dir habe ich ja noch gar nicht gerechnet." Nach dem ersten Schock schickte er mich aber wieder auf die Fahrradspindel. Auf diese Weise überholte ich wieder unbemerkt hunderte Läufer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein letztes Mal ging es am anderen Rheinufer entlang. Ein Läufer tätschelte meine Schulter und ließ mich wissen, daß er das richtig klasse fände, wie schnell ich walke. Er wäre am 13.05.2007 beim Ruhrmarathon gestartet und da hätte es doch tatsächlich einen Walker gegeben, der mit 4:51 ins Ziel gekommen sei. Nachdem ich ihm gesagt hatte, wer das war, kamen wir noch ein Weilchen miteinander ins Gespräch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der letzten Rheinbrücke war ein Hauch von Murmeltiertag angesagt: Reni, Angelika und Roland überholten mich und fragten sich, wie ich das Hase- und Igel-Spielchen wohl hinbekommen hätte. Ich berichtete ihnen von der (ab dann nicht mehr) geheimen Walker-Abkürzung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den letzten Kilometer legten wir auf der Zielgeraden zurück. Thomas hatte seine Fotoausrüstung dabei und schoß ein paar herrlich-furchterregende Action-Fotos. Herzlichen Dank dafür! Ich versuchte einen kleinen Endspurt; viel Energie war aber nicht mehr da. Ich überquerte die Ziellinie mit 55:40. Die gesamte Ergebnisliste findet ihr unter &lt;a href="http://www.frielingsdorf-datenservice.de/ergebnisse/2007/brueckenlauf/W_All.pdf"&gt;http://www.frielingsdorf-datenservice.de/ergebnisse/2007/brueckenlauf/W_All.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn6SD4TEFPI/AAAAAAAAAFM/DZw-ac9PlwE/s1600-h/DSC_1039.1.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn6SJITEFQI/AAAAAAAAAFU/ueLNrJMq7XY/s1600-h/DSC_1068.1.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079659262020687138" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn6TL4TEFSI/AAAAAAAAAFk/N9S4fSIT9AM/s320/DSC_1068.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079659146056570130" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn6TFITEFRI/AAAAAAAAAFc/dN016Qn99ys/s320/DSC_1039.1.jpg" border="0" /&gt; Insgesamt war der Brückenlauf eine gelungene Veranstaltung mit einem schönen Streckenverlauf und einer Zeit, mit der ich äußerst zufrieden bin. Als kleinen Mangel empfand ich es schon, daß man den Walkern einen Kilometer geklaut hat, insbesondere da hierfür kein Grund erkennbar war. Das zweistündige Warten auf die Urkunde war nicht wirklich schlimm, da stets einige Foris zugegen waren, die die Wartezeit kurzweilig werden ließen. Wenn im nächsten Jahr zeitgleich nichts anderes ansteht, werde ich gern wieder an dieser Veranstaltung teilnehmen.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-148259444482367240?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/148259444482367240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=148259444482367240' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/148259444482367240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/148259444482367240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/06/10-kilometer-walk-light-brckenlauf.html' title='10-Kilometer-Walk light - Brückenlauf Düsseldorf 24.06.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/RoAPOITEFVI/AAAAAAAAAF8/PgkpCEfmgDc/s72-c/S6300053.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-2852694515922939181</id><published>2007-06-23T16:40:00.000+02:00</published><updated>2007-06-26T15:25:51.120+02:00</updated><title type='text'>Überraschend anders - Gendarmenmarsch Dänemark am 16.06.2007</title><content type='html'>Das Leben ist bunt und abwechslungsreich und hält positive wie negative Überraschungen bereit. Seitdem ich versuche, positive Erlebnisse als Motivationshilfe zu nutzen und trotz negativer Erlebnisse meinen Optimismus zu bewahren, empfinde ich mein Leben von Tag zu Tag als lebenswerter. An dem Wochenende Mitte Juni wird mir dies ganz besonders bewusst, da ich vor genau 2 Jahren meinen ersten Walking-HM gewonnen habe und vor genau einem Jahr von meinem Arzt ziemlich direkt darauf hingewiesen wurde, dass ich mich damit abzufinden habe, künftig Sportinvalide zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich wollte ich in diesem Jahr ein drittes Mal zum Mittelrhein-Marathon nach Koblenz fahren und durch eine erfolgreiche Teilnahme am HM die düsteren Gedanken des Vorjahres bis auf weiteres vertreiben. Aber da das Leben ja so bunt, abwechslungsreich und voller Überraschungen ist, kam es natürlich anders: Martin schlug vor einigen Wochen vor, zusammen mit EDDI und mir die Just-for-fun-Tour 2007, die wir mit unserem gemeinschaftlichen Mauerwalk eingeläutet hatten, fortzusetzen. Da der Mauerwalk insbesondere durch meine beiden Mitwalker zum mit Abstand schönsten Erlebnis während meiner Zeit als Walker geworden war, zögerte ich keinen Moment zuzusagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag morgen traf ich mich zunächst mit EDDI am Hamburger Hauptbahnhof. Zur Einstimmung wanderten wir ein wenig an der Alster auf und ab. Die trainierenden Läufer, die Kilometermarkierungen für eine Laufveranstaltung, die gerade aufgebaut wurden und die ersten Regentropfen des Wochenendes wurden zur perfekten Einstimmung auf das, was uns am Samstag erwartete. Während EDDI einen anderen Termin hatte, gönnte ich mir in diesem unbeobachteten Moment bereits vor Mittag mein erstes Eis – hat zum Glück keiner gesehen und erfährt auch hoffentlich niemand… Gegen halb vier trudelten wir bei Helga und Martin ein. Der Kuchen, der zum Kaffee gereicht wurde, beugte ein erstes (aber nicht letztes) Mal an diesem Wochende der Unterzuckerung vor... Martins Arbeitskollege Michael deutete an, dass er wohl noch nicht allzu oft 60 Kilometer mittels eigener Füße zurückgelegt habe, sah aber recht zuversichtlich aus. Kurz vor 17 Uhr wurde es Zeit, nach Sonderborg aufzubrechen, da wir ungefähr 2 Stunden zu fahren hatten und auf gar keinen Fall die 10-Kilometer-Warm-Up-Strecke, die um 19 Uhr begann, verpasssen wollten. EDDI vergaß daher für einen kurzen Moment, dass sie einen Polo fährt und düste in Spa-Francochamps-Qualifying-Geschwindigkeit gen Norden. Pünktlich um 18:50 Uhr kamen wir an der Sporthalle, die zugleich Startpunkt, Startkartenausgabe, Nachtquartier, Kneipe und Restaurant war, an. Schnell angemeldet, Sachen in die Ecke geworfen, umgezogen, Forerunner vergessen und los ging’s mit der 10-Kilometer-Wanderung. Über saftig-nasse Wiesen mit einem malerischen Blick auf’s Wasser ging’s Richtung Sonderborg, durch den Ort und dann die direkte Strecke zurück. Das Tempo war moderat und nach 6 Kilometern wurde die obligatorische Pause eingelegt. Zunächst tranken wir, wie viele Dänen mit uns, jeweils ein Bier. Dann erspähte ich ein giftgrünes Getränk, das sich bei näherer Betrachtung als pervers süße Waldmeisterlimonade entpuppte. Das war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079271649812157586" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0yp4TEFJI/AAAAAAAAAEc/mkuaqrpa6o0/s320/S6300030.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück in der Schule, richteten wir erst einmal unsere Schlafstätten für die kurze Nacht. Nach ein bis zwei Bier, drei grünen Limos, drei Stullen mit Käse, Schokokuchen und einer Familienpackung Waffeln hatten wir die nötige Bettschwere erreicht. Als absoluter Camping-Neuling hatte ich mich dafür entschieden, zur Polsterung eine papierdünne Iso-Matte unter den Schlafsack zu legen. Ich glaube, bequemer wäre es nur gewesen, auf dem Schwebebalken zu schlafen. Da machte es auch nichts aus, die gesamte Nacht einem Hobbywaldarbeiter beim Fällen der dänischen Wälder zuzuhören…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Uhr morgens war die Nacht zu Ende. Das Licht wurde angemacht. Um die beiden verfügbaren Toiletten entbrannte ein Wettstreit ähnlich dem Spiel „Reise nach Jerusalem“. Währenddesssen stellte ich mich ratlos vor die High-Tech-Duschanlage und versuchte herauszufinden, welcher der gefühlten 87 Hebel den Wasserfluss in Gang setzt. Knapp 5 Minuten später war ich schlauer und stellte durch geschicktes Drehen eines unscheinbaren Hebels alle 4 Duschen gleichzeitig an. Dann wurde es auch schon Zeit, wieder die Socken-Diva zu spielen und mehrere Modelle probeweise anzuziehen. Die Auswahl des Sportschuhs fiel da schon leichter, denn ich hatte, um Platz zu sparen, nur ein Paar mitgenommen. Die Einlagen waren noch vom Vortag dezent angefeuchtet und mir wurde klar, dass es mir herzlich egal sein kann, ob es regnen würde oder die Wiesen noch feucht sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 6 Uhr wurde losgewandert. Die ersten Kilometer zogen sich wie Kaugummi. Es wurde ein 11-Minuten-Schnitt angeschlagen, der Himmel war grau und es regnete sich langsam ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079271808725947554" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0yzITEFKI/AAAAAAAAAEk/6W9Rnl45LAU/s320/P6150689.jpg" border="0" /&gt;Allein die Aussicht auf Wälder, Felder und das Wasser spendete Motivation. Alle paar Kilometer machten wir an den reichlich vorhandenen Toilettenanlagen kurz Rast. Nach 2 Stunden oder 10 Kilometern wurde es Zeit für eine Frühstückspause. Es gab Schnittchen, Kaffee und für den geneigten Gourmet ein kleines Bierchen mit 12 Gramm Alkohol/Flasche… Als Sitzgelegenheiten befanden sich auf dem Begleitfahrzeug diverse Klapphocker, die nach Benutzung weiter transportiert wurden zur nächsten Rast. Jeweils im Stundentakt gab es eine kurze, im Zweistundentakt eine längere Pause mit Verpflegung. Gegen 12 Uhr, als wir ca. die halbe Strecke zurückgelegt hatten, wurden etwas größere Häppchen (Frikadellchen und Fisch) als Mittagessen gereicht. Damit man in der Folgezeit kein Problem mit Fischgeschmack im Hals hat, ging die Flasche Aquavit herum und sorgte dafür, dass es erstmals am Samstag so richtig warm wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der großen Pause lief es besser. Wohl wissend, dass wir die Hälfte der Strecke hinter uns haben, wurde gleich ein etwas zügigeres Tempo angeschlagen. Es hörte auf zu regnen und die Sonne ließ sich sogar eine kurze Weile sehen. Ich versuchte, zusammen mit EDDI und Martin an der Spitzengruppe dranzubleiben. Kurzweilige Gespräche vertrieben auch mental die letzten dunklen Wolken. Da irritierte es auch nur am Rande, dass sich der Himmel langsam wieder zuzog und der Regen erneut begann. Nach 40 Kilometern wurde die Strecke freigegeben. Jeder durfte so schnell marschieren, wie er wollte. EDDI, Martin und ich schworen Michael feierlich, dass wir ihn nicht in Dänemark zurücklassen würden und klemmten uns an einen älteren Herrn, der gleich einen knappen 8:30er Schnitt angeschlagen hatte. Auf einer 3 Kilometer langen Hürdenlaufstrecke über dicke Steine holten wir ihn ein. Es ging weiter durch hohe nasse Wiesen, Hügel rauf, Hügel runter, durch Sand und schließlich über angenehm zu laufenden Waldboden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=TfG3A1KY7Zo"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=TfG3A1KY7Zo&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;An der drittletzten Steigung beschloss EDDI, dass wir jetzt genug geschlichen seien. Ansatzlos verschärfte sie bei Kilometer 56 das Tempo und zeigte uns alten Säcken mal, wozu der Nachwuchs so beim vierten Ultra in 1 1/2 Monaten in der Lage ist. Nach diversen Schrecksekunden versuchten wir, langsam wieder aufzuholen, ohne uns dabei auf die Zunge zu treten. Die letzten beiden Steigungen nutzte Martin, um mal ein paar kleine Filmchen von zwei übermotivierten Ultrawalkern zu machen. Er hat aber versprochen, da ganz diskret mit umzugehen und sie nicht groß im Bekanntenkreis rumzuzeigen. In diesem Zusammenhang fällt mir ein: Er erwähnte das Wort „Youtube“. Weiß jemand, was das ist?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Kurz vor 19 Uhr nach 60 zurückgelegten Kilometern erreichten wir relativ frisch und gut gelaunt die Sporthalle. Nach einer heißen Dusche fühlten wir uns wieder wie neu geboren. Da wir doch recht zügig unterwegs waren, mussten wir ca. 2 Stunden warten, bis die letzten Wanderer im Ziel waren und es ein gemeinschaftliches Abendessen gab. Kurz nach 23 Uhr kamen wir nach einem erlebnisreichen Tag wieder in Hamburg an. Auch Teil 2 der Just-for-fun-Tour 2007 hatte dieser Bezeichnung alle Ehre gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079271559617844354" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0ykoTEFII/AAAAAAAAAEU/KDFvVZJoGEQ/s320/S6300027.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus nostalgischen Gründen habe ich am nächsten Tag mal mein Mittelrhein-HM-Shirt aus dem Vorjahr angezogen. Darauf steht das Motto der Veranstaltung „Gib Deinen Sinnen freien Lauf.“ Im Internet habe ich gesehen, dass der Drittplazierte aus dem Vorjahr den Mittelrhein-HM in diesem Jahr mit über 2:22 Stunden gewonnen hat. Ich habe kurz geschmunzelt und war froh und glücklich darüber, dass ich meinen Sinnen freien Lauf gebe, meine Prioritäten jetzt anders setze als noch vor 12 Monaten und mein Leben jetzt so abwechslungsreich und überraschend verläuft…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-2852694515922939181?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/2852694515922939181/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=2852694515922939181' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/2852694515922939181'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/2852694515922939181'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/06/berraschend-anders-gendarmenmarsch.html' title='Überraschend anders - Gendarmenmarsch Dänemark am 16.06.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0yp4TEFJI/AAAAAAAAAEc/mkuaqrpa6o0/s72-c/S6300030.1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-5474245093044221529</id><published>2007-06-23T16:38:00.000+02:00</published><updated>2007-06-23T16:40:06.362+02:00</updated><title type='text'>Kleiner Walk am Kemnader Stausee - 07.06.2007</title><content type='html'>&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0wwYTEFHI/AAAAAAAAAEM/3H5UCCCd98c/s1600-h/P7190247.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079269562458051698" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0wwYTEFHI/AAAAAAAAAEM/3H5UCCCd98c/s320/P7190247.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Vor gut einem Jahr sprach mich Jublu an, ob ich nicht bei den Kemnade Lake Runners mitmachen wolle. Die Idee, zusammen zu trainieren und bei Wettkämpfen mit- und füreinander zu laufen, fand ich klasse und bin seitdem überzeugter Kemnader. Leider war ich in den letzten Monaten nicht oft am See, da mein Doc im letzten Juni meine Läuferkarriere für beendet erklärt hat und der berüchtigte Kemnader 7er Schnitt nicht unbedingt die Wohlfühlgeschwindigkeit beim Walking-Training darstellt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Da ich in den letzten Wochen zunehmend Gefallen daran gefunden habe, in Gesellschaft zu walken, wollte ich heute zur dritten gemeinsamen Runde um 9 Uhr am See sein. Vor lauter Vorfreude schlang ich mein Frühstück in Rekordzeit runter und stellte erfreut fest, daß ich auch noch die 2. Runde um 7.45 Uhr schaffen konnte. Kaum angekommen, liefen bereits Sarah und Ralf mit einer hochmotivierten Wiky an der Leine auf mich zu. Ich gesellte mich zu ihnen und schon ging's los. Ich bemühte mich, die Geschwindigkeit anzuschlagen, die ich so nach Gefühl für einen 7er Schnitt halten würde. Herr Forerunner teilte meine Auffassung nicht und hörte nicht auf, irgendwas von 6:45 zu erzählen. Wiky war auch noch putzmunter und bremste uns nicht wirklich aus. Besonders wenn andere Hunde am Horizont auftauchten, entwickelte sie sich mehr um mehr zur Zugläuferin 6er Schnitt... Nach 3 Kilometern hatte sich unser Schnitt bei 6:50 eingependelt - bergauf ein bißchen langsamer, bergab ein wenig schneller. Es war zwar kaum ein Wölkchen am Himmel, aber eine sanfte Brise sorgte für die nötige Erfrischung. Nach knapp einer Runde trafen wir auf unsere 9-Uhr-Starter, die uns schon ein wenig entgegengekommen waren. Fortan zogen 7 Läufer/innen und ein Walker ihre Bahn um den See. Das muß ein lustiges Bild abgegeben haben, denn viele entgegenkommende Läufer und Walker hatten ein hintergründiges Lächeln auf dem Gesicht. Überhaupt wurde auf der Runde um den See häufig gelächelt, gegrüßt und freundlich Platz gemacht. Auch daß wir Teile der Strecke auf dem Fahrradweg zurücklegten, schien so recht keinen zu stören. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mitte der zweiten Runde an der Brücke fing ich dann erstmals an zu kämpfen. Ein paar hundert Meter lang gab es Gegenwind und die Gewißheit, jetzt nur noch zum Parkplatz laufen bzw. walken zu müssen, hatte uns ein wenig beschleunigt. Zusätzlich war die Sonne jetzt komplett herausgekommen und sorgte für wenig Schattenpassagen. Kurz vor der letzten Brücke erspähte ich meine Lieblingsstelle an Kemnader See - zwei EISWAGEN im Abstand von wenigen Metern. Aber zu früh gefreut: Frei nach dem Motto "Erst die Arbeit, dann das Spiel" passierten wir diesen sakralen Ort, ohne ihn eines Blickes zu würdigen... Ralf tat kund, daß wir nur noch einen Kilometer bis zum Parkplatz zurücklegen müssen. Wiky war platt. Nicht einmal das beliebte NW-Spiel "Hol's Stöckchen" hätte sie jetzt mehr begeistern können. Olli und Stephan machten einen kleinen Endspurt, während Sarah ein Auge darauf hatte, daß der KLR-Quotenwalker nicht noch auf den letzten Metern einbricht. Glücklich und zufrieden beendete ich meine 20,24 km-Trainigseinheit in 2:17:59. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mein Fazit: Es war zwar kein Training im Fettverbrennungspuls , aber es hat sehr viel Spaß gemacht, zusammen mit Gleigesinnten ein paar Runden um den Tümpel zu drehen. Wenn ich mal ausnahmsweise an keiner Veranstaltung teilnehme, werde ich gerne wieder mit dabei sein... &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-5474245093044221529?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/5474245093044221529/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=5474245093044221529' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5474245093044221529'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5474245093044221529'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/06/kleiner-walk-am-kemnader-stausee.html' title='Kleiner Walk am Kemnader Stausee - 07.06.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0wwYTEFHI/AAAAAAAAAEM/3H5UCCCd98c/s72-c/P7190247.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-8702169605552123044</id><published>2007-06-23T16:35:00.000+02:00</published><updated>2007-06-23T16:37:43.016+02:00</updated><title type='text'>Das schönste Ziel der Welt - Rennsteig HM 2007</title><content type='html'>Zwei Wochen nach dem Mauerwalk und eine Woche nach dem Marathon durch mein Heimatdorf folgte am letzten Wochenende ein weiteres Highlight - meine erste Teilnahme beim Rennsteiglauf. Ich hatte lange überlegt, für welche Strecke ich mich entscheiden soll, da außer den drei Laufstrecken auch noch diverse Wanderstrecken angeboten wurden. Da ich jedoch nicht in der Mitte von Nirgendwo fernab der Hauptstrecke durch den Thüringer Wald walken wollte, hatte ich mich für den Läufer-HM entschieden. Ich bezog mein Quartier in Suhl und holte bereits am Freitag die Startunterlagen in Oberhof ab. Bei der Gelegenheit traf ich Birgit, Mandy und Frank und wir beschlossen, das Wochenende erst einmal gemütlich in einem Cafe zu beginnen. Die ernährungstechnische Vorbereitung auf die Anforderungen des nächsten Tages wurde schließlich ab 18 Uhr im Hotel Gastinger in größerer Fori-Runde fortgesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag morgen kam ich ca. eine Stunde vor dem Start in Oberhof an. Es war noch Zeit für ein schnelles Frühstück nebst koffeinhaltigem Suchtmittel. Dann gab ich alle potentiell wärmende Bekleidung am LKW ab und konnte mich fortan in aller Ruhe davon überzeugen, daß die Kombination kurze Hose/Laufshirt Mitte Mai um 7 Uhr morgens sich nur bedingt für einen längeren Aufenthalt im Freien eignet. Im Startbereich sammelten sich immer mehr Läufer. Zur Motivation wurde Gute-Laune-Musik gespielt. Auch der obligatorische Schneewalzer durfte nicht fehlen. Damit es am Start nicht zu unnötigem Gedränge kommt, hatte man drei Starts in jeweils 6 Minuten-Abständen angesetzt. Ich reihte mich ganz hinten in die letzte Gruppe ein und beim dritten Startschuß um 7.42 Uhr ging's los. Die ersten zwei Kilometer legten wir auf der Straße zurück - dann ging es auf schmale Waldwege. Bei Kilometer 3 begann die erste richtige Steigung. Das war für eine große Menge Läufer aus meiner Startgruppe das Signal zum Einstreuen der ersten Gehpause. Hierdurch knubbelte sich das Feld ein wenig und es entstand ein ziemlicher Rückstau. Ein paar unentwegte Läufer versuchten nun doch, den Anstieg im Laufschritt zu bewältigen und entschieden sich für die Offroad-Variante über Wurzeln und slalom um die Bäume. Ich hängte mich walkend hintendran. Bei Kilometer 7 sah ich plötzlich neben jubelnden Zuschauern ein Schild stehen, auf dem sinngemäß stand, daß wir uns jetzt am höchsten Punkt der Strecke befänden. Ich genoß die schöne Aussicht und fragte mich, warum ich von den ganzen Höhenmetern fast nichts mitbekommen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab jetzt folgte der schönste Teil der Strecke. Die Aussicht blieb phantastisch, der Weg ging dezent bergab und ich konnte die nächsten Kilometer ohne größeren Kraftaufwand zügig und entspannt walken. Bei Kilometer 15 mußten wir noch einmal einen kleinen Hügel erklimmen. Das Feld hatte sich aber inzwischen so weit entzerrt, daß es jetzt keine Probleme mehr beim Überholen gab. Mit der Gewißheit, daß es danach fast nur noch bergab ging, gab ich hier mal richtig Gas. Zur Belohnung gab's dann am direkt danach folgenden Getränkestand ein Wasser mehr... Ab Kilometer 16 standen Kilometerangaben an der Strecke - ein wahrhaft nützlicher Service für Leute, deren Forerunner eine temporäre Satellitenallergie hat... Ich rechnete aus, daß ich gut in der Zeit lag und genoß den Rest des Walks. Der Zieleinlauf in Schmiedefeld war einfach unvergeßlich. Das brauche ich ab jetzt regelmäßig alle 12 Monate...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Walk genoß ich erst einmal ausgiebig die mannigfaltigen kulinarischen Höhepunkte im Zielbereich und fühlte mich dabei die ganze Zeit nicht so, als wenn ich gerade einen Halbmarathon hinter mir hätte. Verwundert starrte ich auf die ausgedruckte Urkunde, auf der 2:20:54 zu lesen war - mein bislang schnellster Landschafts-HM. Anders als bei anderen Veranstaltungen war der Tag glücklicherweise nicht mit dem Zieleinlauf beendet. Nachmittags konnte man sich noch einmal in aller Ruhe mit netten Foris unterhalten, ehe der Abend mit einer stimmungsvollen Party in Festzelt zu Ende ging.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-8702169605552123044?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/8702169605552123044/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=8702169605552123044' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/8702169605552123044'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/8702169605552123044'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/06/das-schnste-ziel-der-welt-rennsteig-hm.html' title='Das schönste Ziel der Welt - Rennsteig HM 2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-7018417259803625200</id><published>2007-06-23T16:31:00.000+02:00</published><updated>2007-06-23T16:34:55.541+02:00</updated><title type='text'>5 Städte - ein Ziel: Ruhrmarathon 13.05.2007</title><content type='html'>&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0vhoTEFGI/AAAAAAAAAEE/2GfCLuo8IDE/s1600-h/Brilo_070513_C_3657.1.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079268209543353442" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0vhoTEFGI/AAAAAAAAAEE/2GfCLuo8IDE/s320/Brilo_070513_C_3657.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Vor gut 2 Jahren anlässlich des Ruhrmarathons hatte ich den Plan, ein einziges Mal in meinem Leben an einem organisierten Marathon teilzunehmen, mir das Finisher-Shirt abzuholen, den Chip abzugeben und fortan wieder gemütlich ohne jeden Zeitdruck alleine durch die Gegend zu wandern. Irgendwie scheint das nicht so funktioniert zu haben… &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Am 13.05.2007 um 7:30 Uhr fuhr ich zum Start nach Oberhausen, um dort meinen 25. Marathon in Angriff zu nehmen. Ich war etwas unsicher, ob ich in der Lage sein würde, das richtige Tempo zu finden, da mein letzter Marathon der Röntgenlauf Ende Oktober 2006 gewesen war und ich seitdem zwar viele weite Strecken gewalkt war, jedoch keinerlei Tempotraining absolviert hatte. Je mehr Läufer, Walker und Skater eintrafen, desto „ruhiger“ wurde ich. Ich walkte von Startblock A zu Startblock E und wieder zurück, zuppelte gefühlte 150 mal meine Socken zurecht, schnürte die Schuhe mal fest, mal ein bisschen lockerer und schaute alle 2 Minuten auf die Uhr. Dies legte sich erst, als mein Schwesterchen eintraf, die sich für den Walking-HM angemeldet hatte und mich mit ihrer guten Laune ansteckte. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Punkt 9 Uhr erfolgte der Startschuss und da in diesem Jahr längst nicht so viele Teilnehmer gemeldet waren wie vor 2 Jahren, dauerte es nur knapp 6 Minuten, bis ich die Startlinie hinter mir hatte. Da mir jegliches Geschwindigkeitsgefühl abhanden gekommen war, walkte ich wie ein Irrer den ersten Anstieg hinauf und passierte das 1-Kilometer-Schild bei knapp 6 Minuten… Kurz darauf traf ich Jo. Wir wechselten ein paar freundliche Worte miteinander und ich verabschiedete mich von ihm in der Hoffnung, dass wir uns das nächste Mal in aller Ruhe bei einer gemütlichen Pasta-Party unterhalten können. Die Strecke durch Bottrop war gesäumt von gut gelaunten Zuschauern, die die Läuferschar lautstark anfeuerten. Auf dem Weg nach Gladbeck wurde es wieder ein bisschen einsamer. Mein Kilometerschnitt hatte sich inzwischen bei gut 6:15 eingependelt und mir ging es richtig gut, insbesondere in dem Moment, als ich bei Kilometer 13 meine laufende Kollegin vor mir sah. So richtig traute ich mich nicht, sie zu überholen, da sie mir am Freitag noch angedroht hatte, mich umzubringen, falls ich die Dreistigkeit besitzen würde, an ihr vorbeizuwalken… Zu meinem großen Erstaunen war sie gar nicht entsetzt, mich bereits so früh zu sehen. Dann rief sie mir noch ein paar aufmunternde Worte hinterher. Kurz vor der Gladbecker Innenstadt bemerkte ich noch einen letzten Walker vor mir. Ich schloss zu ihm auf und sah an seiner Startnummer, dass er für den HM gemeldet war. Er erklärte mir, dass er vorwiegend Lauftraining macht und nur sporadisch walkt. Er versuchte, sich einige technische Finessen bei mir abzuschauen und mutmaßte: „Wenn ich das richtig sehe, muss man beim Walken den Körper also leicht vorbeugen.“, worauf ich entgegnete: „Das hat mit Technik nicht viel zu tun. Das liegt eher daran, dass es hier bergauf geht und ich am Limit walke.“ Daraufhin beschloss er, einen kleinen Zwischenspurt einzulegen, den ich nicht mitging. Schließlich hatte ich ja noch mehr als 25 Kilometer zurückzulegen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In der Gladbecker Innenstadt war richtig Party. Ich traf jede Menge Bekannte, die mich anfeuerten und mir noch eine Extraportion Motivation mit auf den Weg gaben. Süße Lügen wie „Georg, Du siehst gut aus.“ drangen an mein Ohr. Die Strecke zum HM-Ziel nach Gelsenkirchen-Buer war schön abschüssig und ließ sich angenehm walken. Meine HM-Durchgangszeit lag bei 2:16:09. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde mir klar, dass ich deutlich zu schnell angegangen war und das noch bitter bereuen werde. Der HM-Einlauf in Buer war äußerst schlecht organisiert, da die Marathonis Slalom durch die austrudelnden Halbmarathonis laufen und walken mussten. Wahrscheinlich wollte man sicherstellen, dass die Marathonis noch ein letztes Mal so richtig viel Gesellschaft haben, ehe sie sich auf die 8 Kilometer lange öde Hauptstraße nach Gelsenkirchen begeben… Ich war ja durchaus darauf eingestellt, dass nach den Ergebnissen des letzten Bundesliga-Spieltags in der Nähe der Schalker Arena keine gute Laune herrscht, aber dass man außer ein paar versprengten Marathonis so schlicht gar keinen mehr zu Gesicht bekommt, hat mich doch leicht irritiert. So hatte ich in aller Ruhe Zeit, mich mental mit meiner Blase unter dem linken Mittelfuß zu beschäftigen, die dort bei Kilometer 10 entstanden war und offenbar langsam größer wurde. Wahrscheinlich hatte ich vergessen, mir vor dem Start noch einmal die Socken richtig gerade zu ziehen... &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Gefühlte Stunden später bei Kilometer 29 erreichten wir den Come-Together-Point in Gelsenkirchen, bei dem die Oberhausen-Starter und die Dortmund-Starter zusammentreffen, um dann gemeinsam Richtung Essen zu laufen. Ich genoss den regen Zuschauer-Andrang nach der Einöde, die Cheer-Leader und die Dortmund-Starter, die dafür sorgten, dass es auch auf der Strecke wieder etwas lebhafter wurde. In Essen passierten wir diverse einladend aussehende Eiscafes und ich dachte kurz darüber nach, als kleine Motivationshilfe für den restlichen Weg drei Kugeln im Hörnchen mitzunehmen. Kurz nachdem mich der 4:45-er Zugläufer eingeholt hatte, begann der brutale Teil der Strecke. Die Essener Ortsteile mit den sinnigen Namen KATERnberg und STOPPenberg hatten ein paar kurze knackige sowie ein paar langgezogene Steigungen zu bieten, und zwar beginnend bei Kilometer 34 – just dort, wo üblicherweise der Mann mit dem Hammer sein Domizil hat. Danach ging es wellig weiter bis Kilometer 39 und dann noch 2 Kilometer langgezogen bergauf. Irgendwo auf diesem Stück hörte der Marathon schlagartig auf, schön zu sein. Ich war deutlich langsamer geworden und sehnte das Ziel herbei. Nach dem letzten Anstieg ging es mir plötzlich richtig gut. Ich sah die Markierung für den letzten Kilometer, es ging nur noch bergab, die Straße war gesäumt mit jubelnden Zuschauern, aus dem Boxen dröhnte „The final countdown“ und meine Augen wurden ein wenig feucht, obwohl mir schon länger kein Schweiß mehr hineingelaufen war – seltsam… Ich erreichte das Ziel nach 4:51:20 und war äußerst zufrieden. Wenig später konnte ich dann auch meine Kollegin in die Arme schließen. Um mein Leben fürchtete ich dabei nicht mehr… &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Beim Urkundendruck sah ich hocherfreut, dass auf meiner Teilstrecke kein Walker schneller war. Auf der Dortmunder Teilstrecke hatte ein Walker eine Zielzeit von gut 4:50. Da er jedoch für die erste Hälfte knapp drei Stunden gebraucht hat und die Zwischenzeit für 30 und 40 Kilometer fehlt, gehe ich davon aus, dass er einen Weg ins Ziel kannte, den ich nicht gefunden habe… &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-7018417259803625200?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/7018417259803625200/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=7018417259803625200' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/7018417259803625200'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/7018417259803625200'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/06/5-stdte-ein-ziel-ruhrmarathon-13052007.html' title='5 Städte - ein Ziel: Ruhrmarathon 13.05.2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0vhoTEFGI/AAAAAAAAAEE/2GfCLuo8IDE/s72-c/Brilo_070513_C_3657.1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-2660101001895332351</id><published>2007-06-23T15:59:00.000+02:00</published><updated>2007-11-09T10:06:58.966+01:00</updated><title type='text'>160 Kilometer just for fun - Berliner Mauerwalk Mai 2007</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Ende Juli 2006&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bis vor wenigen Tagen war ich zusammen mit Martin in Nijmegen, um den dortigen Viertagesmarsch zu absolvieren, der jedoch nach dem ersten Tag abgebrochen wird. Ich reise für ein paar Tage kurzentschlossen in meine Lieblingsstadt, um dort ein paar Tage zu entspannen. In Lübars schlendere ich bei strahlendem Sonnenschein durch die Felder, als mir an einem Radweg das unscheinbare Schild „Berliner Mauerweg“ auffällt. Der Weg sieht einladend aus und der Blick auf den Fernsehturm, der erreichbar nah, aber doch weit genug weg erscheint, macht Lust auf einen kleinen Walk… Der Fernsehturm wird stetig größer und ich bemerke immer mehr Mauerweg-Schilder. Sollte es gar möglich sein, die komplette ehemalige Mauer abzuwandern. Wie weit mag das sein? Je mehr ich mich dem Fernsehturm nähere, desto mehr begeistert mich der Gedanke… &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;November 2006&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich habe mich selbst überredet, den Mauerweg in Etappen abzuwandern. Dies hat nicht sehr lange gedauert. Ich beschließe, Mitstreiter zu suchen und stelle meine Idee bei LA und Mitwalken.de vor. Zu meiner großen Freude finden sich schnell potentielle Mitwalker. Harriersand verlinkt eine kleine Fotoserie von einem anderen Mauerweg-Lauf und sorgt dafür, dass ich binnen weniger Tage im Zug Richtung Berlin sitze, um mir den Weg schon mal testweise live anzuschauen. Getreu meinem Motto „Schnell angehen und dann langsam eingehen“ wandere ich den Weg in der Dosierung 67-40-34-20 ab. Aufgrund meines überragenden Talents für Timing gelingt es mir dabei, die optisch reizvollste Siedlung (Invalidensiedlung) im Stockdunklen zu durchqueren. Gut gemacht, Georg! &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;März/April 2007&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Beginn der Walking-Saison ist völlig missraten. Ich schleppe mich trotz des hervorragenden Wetters von Erkältung zu Erkältung. Den 6-Stunden-Lauf in Rotenburg breche ich ab; der Halbmarathon in Berlin funktioniert nur mit angezogener Handbremse. Ich bin deprimiert und meine Vorfreude auf den Mauerwalk sinkt rapide. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;02.05.2007&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nach 4 Stunden Fahrt trifft mein ICE in Berlin ein. Es ist strahlender Sonnenschein. Ich sehe das sich spiegelnde Licht in der Kuppel des Reichstags, das Brandenburger Tor, den Fernsehturm. Hier werden wir starten und hoffentlich nach 4 Tagen wieder wohlbehalten ankommen. Wir, das sind Eddi, Martin und ich. Eine angenehme Nervosität stellt sich ein und verdrängt allmählich die trüben Gedanken der letzten Wochen. Ich checke im Hotel ein und besuche Martin und Helga in der Regenbogenfabrik. Wenig später gesellt sich Eddi zu der kleinen Runde. Beim Inder füllen wir die Kraftreserven für die nächsten Tage auf. Eddi erzählt, welche Umfänge ihr bisheriges Walking-Training so hatte. Für einen kurzen Moment huscht mir der Gedanke durch den Kopf, dass ihre Teilnahme am Mauerwalk doch sehr ambitioniert ist. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;03.05.2007&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Punkt 9 Uhr treffen wir uns am Brandenburger Tor. Im Hinterkopf haben wir immer noch die vage Hoffnung, dass sich noch der Eine oder Andere zu uns gesellen wird. Dieser Gedanke verblasst jedoch mit der Zeit. Helga möchte offenbar möglichst entspannte Walker-Gesichter auf die Speicherkarte der Kamera bannen – und welcher Zeitpunkt eignet sich hierzu besser als der Beginn der ersten Etappe. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079260113530000274" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0oKYTEE5I/AAAAAAAAACc/DFFToQHBIQ8/s320/P5030004.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wir beginnen den Walk in entspanntem Tempo und gehen Richtung Potsdamer Platz. Obwohl Neubauten die Straße säumen, ist hier an jeder Ecke die Geschichte der Teilung Berlins gegenwärtig. Die Mauerreste, der Checkpoint Charlie und vor allem der auf dem Boden mit zwei Pflasterreihen markierte Verlauf der Mauer rufen in Erinnerung, wie es hier bis 1989 ausgesehen hat. Vorbei an der East Side Gallery, an der das größte relativ unversehrte Stück Mauer erhalten ist, erreichen wir Kreuzberg. Die ersten 6 Kilometer haben wir nun absolviert – das schreit nach einem üppigen zweiten Frühstück. Wir setzen uns in den Schatten und genießen den jungen Tag. Ich erschrecke mich für einen kurzen Moment darüber, wie groß doch ein Bagel sein kann. Dann besinne ich mich aber darauf, wie weit wir heute noch wandern werden und habe somit nicht mehr den Hauch eines schlechten Gewissens, mich so hemmungslos vollzustopfen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079260624631108514" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0ooITEE6I/AAAAAAAAACk/5DBlL0kQMes/s320/P5030043.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach einer guten halben Stunde brechen wir voll neuer Energie wieder auf. Helga verabschiedet sich von uns und wird fortan einen relaxten Tag erleben. Wir wandern weiter Richtung Britz und kommen auf den langen geraden Straßen langsam auf Betriebstemperatur… Die Strecke ist nicht sonderlich attraktiv, da es an der Hauptstraße und ab Britz auch ein ganzes Stück an der neuen Autobahn entlanggeht. Mangels anderer optischer Reize an der Strecke können wir in aller Ruhe beobachten, wie auf der anderen Seite des Kanals ein Kraftwerk abgerissen wird – einfach idyllisch… Eddi beschließt offenbar, dass das die ideale Strecke sei, um mal ein bisschen Tempo zu machen. Martins und meinen Einwand, ob wir nicht ein bisschen gemütlicher gehen sollten, kontert sie mit den Worten „Wenn das zu schnell für Euch ist, kann ich auch gerne ein wenig langsamer walken.“ Spätestens jetzt wird mir klar, dass wir viel Spaß haben werden.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079261122847314866" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0pFITEE7I/AAAAAAAAACs/KJJrXbx-XLc/s320/P5030059.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;An der Stelle, an der die Autobahn noch nicht fertig ist, werden wir auf eine andere Hauptstraße umgeleitet. So fällt die Suche nach einem Lidl oder Aldi zur Auffüllung unserer Getränkevorräte nicht schwer. Martin und ich präsentieren eine Folge aus der Serie „Essen wie unsere Vorfahren“ und verschlingen in Rekordzeit jeweils ein fettiges Bratwürstchen mit Senf… &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079261376250385346" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0pT4TEE8I/AAAAAAAAAC0/aH7V5f6X_G0/s320/P5030064.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nachdem wir den Flughafen Schönefeld passiert haben, verlassen wir endlich die Hauptstraßen und lernen fortan einen kleinen Teil der Hundepopulation Berlins kennen. Der Mauerweg hat Fahrradwegbreite und verdeutlicht an dieser Stelle besonders eklatant den Übergang von Land zu Großstadt. Links sehen wir Pferdeweiden, rechts Hochhaussiedlungen. Wir wandern weiter und merken uns für später schon mal das „Mauerblümchen – Treff für die reifere Jugend“ vor. Um sicherzustellen, dass wir Eddi nicht um die Erfahrung ihres ersten Marathons bringen, schlägt Martin noch einen kleinen Umweg über einen Hügel namens „Dorfblick“ vor. Oben angekommen haben wir einen herrlichen Panoramablick auf die Stadt mit dem weit entfernt liegenden Fernsehturm sowie auf ein mehrköpfiges Filmteam, dessen geschäftiges Tun uns bis zur Abreise rätselhaft bleibt. Man erkennt rege umherlaufende Leute, einen Kameramann, aber keine Schauspieler. Der erste Eindruck, dass am Hügelrand ein Gebüsch gewackelt hätte, entpuppt sich als Fata Morgana. Beim Abstieg versuchen wir, den Weg ein wenig abzukürzen und landen vor einem Zaun mit Warnschildern vor irgendeiner selbst mir als Hypochonder nicht bekannten Krankheit. So umrunden wir erneut den Hügel und beschließen unsere Etappe nach 43,1 Kilometern in Lichtenrade. Da nach einer solchen Strecke eine Fußmassage richtig gut tut, wandern wir die letzten Meter Richtung Bahnhof auf Kopfsteinpflaster – einfach herrlich. Martin und ich gratulieren Eddi zu ihrem ersten Marathon. Die Etappe endet mit einem vielbeachteten gemeinschaftlichen Stretching-Programm in der S-Bahn. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079261797157180386" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0psYTEE-I/AAAAAAAAADE/74zW4Lcs4_s/s320/P5030084.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;04.05.2007&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Relativ frisch und voller Tatendrang treffen wir uns am Bahnhof Lichtenrade. Wir kaufen Verpflegung für unterwegs und gönnen uns noch einen letzten Kaffee. Es geht weiter auf dem fahrradwegbreiten Kolonnenweg. Nach wenigen Kilometern treffen wir Hans, der ein Stück mit uns läuft und uns die markanten Stellen des Mauerwegs zeigt. Besonders malerisch ist die Kirschbaumallee, in der 800 Kirschbäume ihre Blütenpracht gerade entfalten. Nach 13 Kilometern denkt Hans für einen kurzen Moment laut darüber nach, ein Eiscafe aufzusuchen – und schon sitzen wir drin und schlemmen ein wenig.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079262291078419442" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0qJITEE_I/AAAAAAAAADM/M5mkfRn2Ieg/s320/P5040106.1.JPG" border="0" /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Danach erklärt uns Hans, wie wir zurück auf den Mauerweg kommen und verabschiedet sich von uns. Es hat großen Spaß gemacht, mit einem so humorvollen und angenehmen Gesprächspartner einen Teil des Weges zurückzulegen. Es geht weiter am Teltowkanal entlang. An dieser Stelle gibt es an beiden Seiten des Weges Wohnbebauung. Wir durchqueren einen Wald und überqueren die Autobahn am ehemaligen Grenzkontrollpunkt Dreilinden. Dann erreichen wir Babelsberg. Am Griebnitzsee machen wir eine ausgedehnte Rast und sichten erst einmal unsere kleineren und größeren Blessuren. Martins Füße sind zart wie die Füße eines Neugeborenen, meine Füße sind durch die porösen Laufschuhe schwarz wie die Nacht, aber ohne sichtbare Wunden, Eddi hat sich ein paar Blasen unterschiedlicher Größe gelaufen. Mir geht durch den Kopf, dass es sehr schade wäre, wenn sie den Mauerwalk wegen dieser Blessuren abbrechen müsste. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079262746344952834" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0qjoTEFAI/AAAAAAAAADU/HshD0KK3gxA/s320/P5040134.1.JPG" border="0" /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Nachdem alles verklebt und verarztet ist, geht es munter weiter. Wir besichtigen das etwas heruntergekommene Schloß Babelsberg von außen und erklimmen einen Hügel, um eine recht nichtssagende Sternwarte zu umrunden. Die Sternwarte, die Martin uns eigentlich zeigen wollte, ist in Potsdam, wie wir anschließend erfahren. Unsere Wegweiserin gibt uns mit auf den Weg, dass das aber sehr weit weg sei und man das unmöglich zu Fuß erreichen könne. Wir befolgen ihren Ratschlag und gehen vorbei an der Glienecker Brücke und der Pfaueninsel nach Wannsee. Der letzte Anstieg beseitigt die letzten Illusionen, dass diese Etappe weniger anstrengend werden könne als die erste. Nach 43,1 Kilometern, davon die letzten 2 Kilometer an einer grässlich lauten Hauptstraße, erreichen wir den Bahnhof Wannsee. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;05.05.2007&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am dritten Tag ist besonders pünktliches Treffen angesagt. Die Fähre von Wannsee nach Kladow fährt nämlich nur einmal pro Stunde. So beginnt der Tag mit einem relaxten Sonnenbad an Deck der Fähre. Nach Kladow verläuft der Weg durch den Wald vorbei an einem See nach Groß Glienecke. Die Häuser am Ufer sind beeindruckend groß und in faszinierend unterschiedlichen Baustilen. Durch die Rieselfelder gibt es zwei unterschiedliche Streckenführungen – den direkten Weg an der Hauptstraße entlang und den Zickzack-Kurs querfeldein. Angesichts der Tatsache, dass wir uns heute über 46 Kilometer vorgenommen haben, entscheiden wir uns für die direkte aber unattraktive Route. Wir erreichen Staaken und Martin macht uns den Umweg über die Gartenstadt schmackhaft. Dort gibt es malerische hervorragend restaurierte Altbauten. Zum Dank und mangels anderer qualifizierter Kandidaten ernennen wir ihn spontan zum Kulturbeauftragten. So viel Kultur macht hungrig und wir schließen nach kurzer Zeit Freundschaft mit einer Bäckereifachverkäuferin, die uns, nachdem wir ihr von unserer Walking-Tour berichtet haben, auf die reduzierten Kuchenstückchen nochmals 50 % Rabatt gibt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079263493669262354" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0rPITEFBI/AAAAAAAAADc/RnWy4SGqfq0/s320/PIC00047.1.JPG" border="0" /&gt;Frisch gestärkt geht es auf schattigen Waldwegen vorbei an Eiskeller Richtung Nieder Neuendorf. Dort besichtigen wir den renovierten und mit einer Dauerausstellung bestückten Wachturm. Der Weg führt weiter am Nieder Neuendorfer See vorbei. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079263613928346658" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0rWITEFCI/AAAAAAAAADk/zFZt4gGeiVY/s320/PIC00061.1.JPG" border="0" /&gt;Am anderen Ufer kann man wunderschöne Häuser und Boote sehen. Wir erreichen Stolpe und sind froh, als wir am Wegesrand einen Discounter entdecken, in dem wir unsere Vorräte wieder auffüllen können. Zu diesem Zeitpunkt nähern wir uns bereits der dritten Marathon-Marke in drei Tagen und sind alle relativ platt. So kommen wir nach der Pause nur allmählich wieder in Gang. In Frohnau müssen wir noch einmal kurz einen Hügel hinter uns bringen und nach einem kleinen Zickzack-Kurs links und rechts der Bahntrasse erreichen wir die Invalidensiedlung. Wenn ich uns Drei nach absolvierten 46 Kilometern so walken sehe, gehen mir spontan diverse Wortspiele durch den Kopf… Dabei genieße ich es, die Siedlung endlich mal bei Tageslicht betrachten zu dürfen.Nach 48,3 Kilometern erreichen wir den Bahnhof Hohen Neuendorf. In diesem Moment sind wir wahrscheinlich alle gleichermaßen froh, dass die letzte Etappe nur gut 30 Kilometer lang sein wird.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;06.05.2007&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Tag der letzten Etappe ist angebrochen. Ich freue mich darüber, dass wir den bisherigen Mauerweg so gut bewältigt haben und dabei eine Menge Spaß hatten und bin zugleich traurig, dass ich mit dieser tollen Truppe nur noch einen weiteren Tag Mauerweg vor mir habe.Beschwingt gehen wir los und nach dem ersten unerwarteten Ortsausgangsschild stellen wir uns die Frage: „Hat vielleicht mal jemand auf die Karte geguckt?“ Nein, natürlich nicht. Da müssen wir halt ein bisschen improvisieren. Gehen wir hier ein bisschen rechts und dort ein bisschen links – dann passt das schon… Hierdurch bleibt uns der mutmaßlich atemberaubende Blick auf den Turm „Deutsche Waldjugend“ verwehrt. Nach einem langen schattigen Waldstück besichtigen wir in Glienecke das „Buddhistische Haus“. Dort können wir einer Meditation beiwohnen. Während Martin noch locker einen Schneidersitz auf einem Kissen am Boden hinbekommt, können Eddi und ich uns nur noch auf eine Bank fallen lassen. Während der Veranstaltung merke ich, wie schwierig es doch ist, mit einem 3-Kilo-Rucksack auf dem Rücken und einer Blase unterm Vorderfuß zu meditieren und seine innere Mitte zu finden. Mit frischen Kräften durchqueren wir das Naturschutzgebiet Tegeler Fließ und erreichen die Stelle, an der man zum ersten Mal den Fernsehturm sieht. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079265263195788338" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0s2ITEFDI/AAAAAAAAADs/M3LrNUwuBOE/s320/P5050180.1.JPG" border="0" /&gt;In diesem Moment wird mir klar, dass wir unser Ziel erreichen werden. Eddi erklärt mir, welche Bedeutung ihre Signatur „Operae pretium est“ hat (Es ist die Mühe wert.) und ich finde, dass es keinen besseren Moment hierfür gegeben hätte. Nach den Hochhäusern im Märkischen Viertel nähern wir uns unaufhaltsam dem Innenstadtbereich. Wir gehen entlang der Eisenbahntrasse und stärken uns nach 20 Kilometern auf einem Bauernhof mit Kaffee und Kuchen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079265546663629890" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0tGoTEFEI/AAAAAAAAAD0/Sa1cR-R15bo/s320/P5050191.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Auf den letzten Kilometern lassen wir uns sehr viel Zeit – für den Mauerpark, die Kapelle der Versöhnung und die Gedenkstätte Berliner Mauer. Dort steigen wir die Treppe hinauf und besichtigen das Stück der Mauer, das noch originalgetreu erhalten ist. Mir geht durch den Kopf, dass unsere kleine Walking-Gruppe ohne den Fall der Mauer so nie zustande gekommen wäre. Auch aus diesem Grund finde ich es gut, dass dieses "Bauwerk" nicht mehr da ist. Wir können den Reichstag sehen, ziehen aber noch ein paar Schleifen, bis wir letztendlich da sind. Helga erwartet uns mit drei Rosen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079265958980490322" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0teoTEFFI/AAAAAAAAAD8/yS8qT3Kil3E/s320/P5050242.1.JPG" border="0" /&gt;Zu Viert gehen wir durchs Brandenburger Tor. Es gibt Momente im Leben, die dürften ewig dauern…&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-2660101001895332351?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/2660101001895332351/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=2660101001895332351' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/2660101001895332351'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/2660101001895332351'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/06/160-kilometer-just-for-fun-berliner.html' title='160 Kilometer just for fun - Berliner Mauerwalk Mai 2007'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0oKYTEE5I/AAAAAAAAACc/DFFToQHBIQ8/s72-c/P5030004.1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-2759935405396256273</id><published>2007-06-23T15:53:00.000+02:00</published><updated>2007-06-23T15:57:19.914+02:00</updated><title type='text'>Winterschlaf beendet - Viertelmarathon geschafft (Kiel 24.02.2007)</title><content type='html'>&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0mtoTEE4I/AAAAAAAAACU/_LvOaCPmIc4/s1600-h/P22414821.1.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079258520097133442" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0mtoTEE4I/AAAAAAAAACU/_LvOaCPmIc4/s320/P22414821.1.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach einigen Wochen mit diversen Zipperlein wollte ich mich gestern in Kiel als Walker ins Läufer-Halbmarathonfeld mischen. Da ich auf der Hinfahrt mit der Deutschen Bahn jedoch jede Menge Zeit zum Nachdenken hatte, entschloß ich mich spontan, meinem mangelnden Training Tribut zu zollen und umzumelden auf 10,5 km Walking. Nachdem ich den Kieler Bahnhof verlassen und festgestellt hatte, daß es dort nicht nur über 10 Grad kälter als im Ruhrgebiet war, sondern auch deutlich windiger, war ich restlos überzeugt, daß dies eine gute Entscheidung war. So setzte ich sie gleich in die Tat um. Daß ich mich in den letzten Wochen wenig bewegt habe, schien nicht nur mir aufgefallen zu sein. Die Event-T-Shirt-Verkäuferin taxierte mit geübtem Blick meinen Körperumfang und leitete ihr Verkaufsgespräch mit dem Satz: "Die großen Größen sind hier rechts." ein, worauf ich entgegnete: "Meine Winterjacke trägt halt ein bißchen auf..." &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das Fori-Treffen am Abend war deutlich übersichtlicher als im letzten Jahr, dafür nicht minder kurzweilig. Alleine die Auswahl der Lokalität war ein wenig zeitraubend, da das Verhältnis Nudelesser : italienische Restaurants am Marathonwochenende in einem krassen Mißverhältnis zueinander stand. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Morgens beim Frühstück im Hotel traf ich Mitch nebst Familie. Wir dopten uns noch ein wenig mittels Überdosis Koffein und begaben uns dann in den 400 Meter und zwei Füßgängerampeln entfernten Startbereich. Der Start erfolgte pünktlich um 10.15 Uhr zusammen mit den Halbmarathonis. Die meisten Walker (so auch wir) reihten sich hinten ein. Bis zum Überschreiten der Startlinie war ein halbes Minütchen vergangen. Auch danach gab es noch ein wenig Gedränge, da die Strecke direkt nach dem Startbereich für so viele Läufer doch etwas eng war. Nach 500 Metern entzerrte sich aber das Feld und ich kam gut voran. Die ersten zwei Kilometer absolvierte ich im guten 6er Schnitt. Bei Kilometer 2 überholte ich noch 2 Walker, die weiter vorne gestartet waren. Ab Kilometer 3 reduzierte ich das Tempo auf 6:20 bis 6:30, da ich merkte, daß dies das Tempo war, daß ich konstant halten konnte. Nach der Wende bei Kilometer 5 begann der Kampf mit dem Kieler Gegenwind. Mitch kam mir entgegen und munterte mich auf, indem er mich wissen ließ, daß kein anderer Walker vor mir war. Ich hängte mich für den Rest der Strecke an zwei Halbmarathonis, die ungefähr die gleiche Geschwindigkeit hatten. Zum Glück konnte ich nach gut 10 Kilometern in den Zielbereich abbiegen... &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Da ich noch nie einen Viertelmarathon im Wettkampf gewalkt bin, ist die Zielzeit von 1:08:27 zugleich persönliche Bestzeit. Im Zielbereich lernte ich noch den amtierenden Kohlkönig kennen, der mich schon auf der Strecke angefeuert hatte. Ein kleiner ungezeiteter Nachmittags-Walk von Laboe an der Ostsee nach Kiel bei Sonnenschein und relativer Windstille rundete ein perfektes Wochenende ab. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-2759935405396256273?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/2759935405396256273/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=2759935405396256273' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/2759935405396256273'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/2759935405396256273'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/06/winterschlaf-beendet-viertelmarathon.html' title='Winterschlaf beendet - Viertelmarathon geschafft (Kiel 24.02.2007)'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0mtoTEE4I/AAAAAAAAACU/_LvOaCPmIc4/s72-c/P22414821.1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-1265496513620491935</id><published>2007-06-23T15:48:00.000+02:00</published><updated>2007-06-23T15:51:42.581+02:00</updated><title type='text'>Röntgen in Remscheid - 29.10.2006</title><content type='html'>&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0lZ4TEE3I/AAAAAAAAACM/dn7CN4BpIQw/s1600-h/Sumo%20mit%20Roentgenbild.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079257081283089266" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0lZ4TEE3I/AAAAAAAAACM/dn7CN4BpIQw/s320/Sumo%2520mit%2520Roentgenbild.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In der Woche nach dem Dresden-HM habe ich treu und brav ausgespannt, alle 2 Tage Rückentraining gemacht und wenig gewalkt. Nach der Woche der Vernunft hat mich allerdings der Drang erfaßt, mich mal wieder so richtig zu verausgaben und mal zu schauen, was so beim Röntgen-Marathon geht, wenn man nicht noch 21 Kilometer hintendranhängt wie im letzten Jahr. So reiste ich heute in aller Hergottsfrühe in Remscheid an und meldete nach. Das Fori-Treffen an der Bushaltestelle vor dem Badeparadies H2O war rege besucht und so begab ich mich froh gelaunt an den Start. Am Ende des Feldes stand ein ganzes Geschwader Nordic Walker. Ich sortierte mich etwas weiter vorne ein. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Startschuß verzögerte sich in diesem Jahr nur wenige Minuten und das Feld setzte sich aufgrund der großen Zahl der Sportler etwas zäh in Bewegung. Auf dem ersten Kilometer mußte ich noch ca. 20 Nordic Walker überholen, die wohl doch etwas zu optimistisch zur Startaufstellung gegangen waren. Die Strecke ging abschüssig Richtung Lennep-Altstadt, einmal durch und dann wieder hoch. Auf der Begegnungsstrecke tauchten vor mir plötzlich wie aus dem Nichts Absperrungen auf. Beinahe wäre ich in eine Absperrung getreten, habe mir dann aber im letzten Moment überlegt, daß ich das bereits am P-Weg kurz vor Schluß hatte und das nicht so vergnüglich war, daß ich es unbedingt wiederholen müßte, insbesondere nicht vor Kilometer 5... &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach 5 Kilometern zeigte meine Uhr 32:30 (6:30er Schnitt) - viel zu schnell für Marathon... Nach knapp 10 Kilometern ging es dann von Straßen und Wirtschaftswegen ab ins Gelände. Das bremste doch etwas, zumal der Boden von dem Regen der letzten Tage noch hier und dort ein wenig seifig war... Auch die 15er Zeit (1:39) gab mir das Gefühl schnell unterwegs zu sein - wäre da nicht Dauerkonkurrent Volker gewesen, der mir nach 19 Kilometern von hinten zurief: "Hey Georg, schläfst Du heute auf der Strecke ein?" Willkommen zurück in der Wirklichkeit. Volker war gerade bei seinem HM-Endspurt. Ich versuchte, noch ein bißchen mitzugehen - war aber wohl keine gute Idee. Er finishte den HM knapp unter 2:21, während ich als HM-Durchgangszeit eine knappe 2:22 benötigte - über 5 Minuten schneller als im letzten Jahr. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Gleichwohl ging's mir noch richtig gut. Bogart tauchte unter den Zuschauern auf und drückte mir zu meiner großen Freude eine Flasche Iso-Drink in die Hand - eine grandiose Idee, da die letzte Verpflegungstelle doch schon ein bißchen zurücklag. Noch einmal herzlichen Dank dafür. Nach dem HM-Ziel wurde es wieder deutlich ruhiger. Es ging wellig weiter, der Boden war doch recht griffig und das Wetter blieb stabil trocken. Plötzlich tauchte am Horizont etwas auf, was ich schon seit vielen Kilometern nicht mehr gesehen hatte: ein Walker. Er war ungefähr einen Kopf größer als ich und hatte einen sehr energievollen Schritt. Beim Näherkommen las ich die Rückseite seines Shirts: Da standen mir unbekannte Ortsnamen mit Bindestrichen dazwischen und die Zahl 1150 Kilometer. Ich schloß zu ihm auf und erfuhr, daß er Willem Muetze heißt, aus den Niederlanden kommt, im vorletzten Jahr für die 63 Kilometer 7:30 gebraucht hat, sich für die 1150 Kilometer von Shirt aber 18 Tage Zeit lassen konnte. Ach ja - es war so ungefähr sein 800. Marathon, aber erst der 54. in diesem Jahr... Wir unterhielten uns eine Weile miteinander, bis er meinte, er sei heute ein bißchen schlecht drauf und müsse noch ein paar Kräfte für die letzten 21 Kilometer sparen. An einem kleinen Anstieg beendete ich dann unser kurzweiliges Gespräch. Kurz darauf schloß ich zu dem Nordic Walker auf, der im letzten Jahr kurz nach mir beim Ultra ins Ziel gekommen war und der mir durch seine Bemerkung "Ach, hätte ich geahnt, daß Du nur so viel Vorsprung hattest, hätte ich ein bißchen Gas gegeben." noch in plastischer Erinnerung war. Er ließ mich wissen, daß er in diesem Jahr als Läufer gemeldet sei, da (für ihn unverständlicherweise) einige Anstoß daran genommen haben, daß er mit Stöcken bergab gerannt sei. Ich sei doch hoffentlich nicht in so einem Walkerclub und sähe das Ganze doch wohl auch nicht so eng, oder? Ich erläuterte ihm kurz und freundlich meine Meinung zu dem Thema. Dann ließ ich ihn stehen, walken, laufen oder was auch immer... Zwischen Kilometer 30 und 35 merkte ich, daß es keine gute Idee war, schnell anzugehen. Die Kilometerschilder ließen mich wissen, daß ich sub 5 nicht schaffen würde und die Beine wurden zusehends schwerer. Zum Glück waren die großen Steigungen erledigt. Es gab nur noch einmal einen langen steilen Abstieg, ansonsten war die Strecke angenehm flach. Die Getränkestände wurden immer üppiger. Gab es auf den ersten Kilometern nur Wasser und Tee, so fand man hier bereits Wasser, kalten Tee, warmen Tee, Iso-Drinks, Bananen und Müsli-Riegel in großer Menge. Zwischenzeitlich hatte ich ausgerechnet, daß ich für sub 5 nach spätestens 4:44 bei Kilometer 40 sein müßte. Da meine Uhr dort über 4:46 zeigte, hakte ich die 5 Stunden ab und machte keinen Endspurt. Gleichwohl vergingen die letzten gut 2 Kilometer wie im Flug und ich überquerte die Ziellinie bei 5:00:24 - drittbeste Landschaftsmarathon-Zeit und zugleich ca. 15 Minuten schneller als die Durchgangszeit beim Ultra im letzten Jahr. Etwa 8 Minuten später erreichte Willem das Ziel als zweiter Walker. Er hatte heute auch keine Lust auf 63 Kilometer... Der Transfer zum Ziel funktionierte reibungslos. War schon ein komisches Gefühl, von einer Walkingveranstaltung mit einem Bus zum Ziel gebracht zu werden - hatte ich bisher nur beim Hollenmarsch... Fazit: Die Veranstaltung war super organisiert. Der Marathon hat mir definitiv deutlich mehr Spaß gemacht als der Ultra im letzten Jahr. Ich hab interessante Leute getroffen und hatte einen kurzweiligen Walk. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden, obwohl ich mir angesichts der Zielzeit ein paar Sätze gesagt habe, die mit "hätte ich doch" beginnen... &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-1265496513620491935?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/1265496513620491935/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=1265496513620491935' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/1265496513620491935'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/1265496513620491935'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/06/rntgen-in-remscheid-29102006.html' title='Röntgen in Remscheid - 29.10.2006'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0lZ4TEE3I/AAAAAAAAACM/dn7CN4BpIQw/s72-c/Sumo%2520mit%2520Roentgenbild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-5547255616521814271</id><published>2007-06-23T15:42:00.000+02:00</published><updated>2007-06-23T15:47:53.261+02:00</updated><title type='text'>Dresden 2006 - ein Spätsommertag im Oktober</title><content type='html'>&lt;div&gt;Nachdem ich angekündigt hatte, mein Jahresrestprogramm von Tagesform und Geisteszustand abhängig zu machen, buchte ich meinen ersten HM nach Berlin in Dresden. Zum einen war ich dort zuletzt vor ca. 20 Jahren und habe mir sagen lassen, es habe sich seitdem einiges in der Stadt verändert, zum anderen hatten einige Foris für den HM/M gemeldet, die ich gerne wieder-, bzw. erstmals in natura sehen würde. Voller Tatendrang reiste ich mit dem Nachtzug auf Freitag an. Da der Sonntag ja noch in weiter Ferne lag, verbrachte ich den Tag mit einem kleinen Spaziergang. Ich fuhr mit der Bahn bis zur tschechischen Grenze. Dort fragte ich auf der Fähre, wie weit denn die nächste größere tschechische Stadt entfernt sei und erfuhr, daß der direkte Weg nach Decin ca. 15 Kilometer lang sei, aber immer an der Autostraße entlang ginge. Ein Alternativweg durch die Hügel der böhmischen Schweiz sei ein bißchen länger, aber auch sehr viel attraktiver und anspruchsvoller. Den Wahrheitsgehalt dieser Aussage konnte ich gut 3 Stunden später in vollem Umfang bestätigen... Gedanken wie "Das ist sehr klug von Dir, 2 Tage vor einem HM noch eine kleine Bergtour zu machen." wischte ich beiseite... Es gab ja schließlich noch den Samstag zur Erholung.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach 3 bis 4 Stadtrundgängen durch Dresden holte ich Samstag so gegen 12 Uhr meine Startunterlagen ab. Die Ausgabe war gut organisiert, aber anhand der Fülle und Enge auf der Marathonmesse war schon zu erahnen, daß es bei der Veranstaltung am Sonntag an Gesellschaft nicht mangeln wird. Neben den Startunterlagen befanden sich im Beutel noch ein Plastik-Windschutz, eine Marke für die Pasta-Party, ein Beutelchen Cranberries (Johannisbeeren?), denen man vor dem Eintüten Feuchtigkeit und Geschmack entzogen hatte , und gefühlte 5 Kilogramm Altpapier. Weitere 3 Stadtrundgänge später wurde es auch langsam Zeit für's Fori-Treffen im Times. Dort hatte sich ein äußerst nettes Grüppchen versammelt. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079255651058979682" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0kGoTEE2I/AAAAAAAAACE/3KsWZ67ZttM/s320/IMGP0504.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Stimmung war bestens, Speisen und Getränke waren gut und ausreichend . Es hätte noch ein langer Abend werden können - wenn da nicht diese Sportveranstaltung am Sonntag gewesen wäre...&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Pünktlich zum Start am Sonntag wurde allen vorherigen Ankündigungen zum Trotz das Wetter wieder richtig klasse. Alle bis dahin latent bedrohlich in der Luft hängenden Regenwolken verkrümelten sich mehr und mehr. Als kleinen Wachmacher für Morgenmuffel hatten sich die Dresdener was ganz besonderes einfallen lassen: Es gab Kleiderbeutelabgaben für die Startnummern bis 23600 und ab 40000. Gar nicht so einfach, wenn man Startnummer 23830 hat... Als ich das dritte Mal an ihm vorbeikam, erbarmte sich der Helfer von 23200-23300 meiner. Nach dem erwartet kurzen Fori-Treffen vor dem Start gingen Kurt und ich in Startblock "W", wo wir neben Roland und ca. 50-60 anderen Walkern noch ein paar Nordic Walker sahen. Da ich mich jedoch angesichts der hohen Starterzahl und einem von Cathy angekündigten Engpaß bei Kilometer 1 auf einige nicht ganz unproblematische Überholvorgänge eingestellt hatte, fand ich das nicht übermäßig dramatisch. Nach dem Startschuß kam das Feld recht langsam in Gang, es war jedoch stets Platz genug zum Überholen. So absolvierte ich den ersten Kilometer bereits mit 6:28 min. und hatte damit schon ungefähr das Tempo ereicht, das ich mir vorher vorgenommen hatte. Auf den ersten Kilometern war zwar ein bißchen Zickzack-Walken angesagt, da außer Marathonis und Halbmarathonis auch noch die 10-Kilometer-Läufer mit auf der Strecke waren, aber ich war ja noch einigermaßen frisch und reaktionsfähig... Das einzige, was ein bißchen gewöhnungsbedürftig war, waren kleinere Passagen mit Kopfsteinpflaster, da ich mich dort nicht traute, die Füße in meinem üblichen Schlurfschritt knapp über den Boden zu ziehen. Nach wenigen Kilometern bogen die 10-Kilometer-Läufer ab und das Gedränge entspannte sich zusehends. Die Verpflegungsstellen waren von Anfang bis Ende beidseitig aufgebaut und so konnte man ohne großen Zeitverlust Wasser, Tee und Iso-Drink aufnehmen. Kurz nach der 5-Kilometer-Marke überholte ich noch einen letzten versprengten Walker, dessen Geschwindigkeit darauf hindeutete, daß er aufgrund einer leichten Fehleinschätzung seiner eigenen Leistungsfähigkeit kurz nach den Kenianern gestartet war... &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;So ging es munter weiter kreuz und quer durch die Altstadt, durch den Park und wieder durch die Altstadt. Ich suchte mir wechselnde Läufer, an die ich mich ein Weilchen dranhängte und genoß die aufmunternden Worte der Läuferschar um mich herum. Bis Kilometer 18 hielt ich meine Geschwindigkeit konstant bei knapp unter 6:30 min./km. Auf der idyllischen Schlußpassage an der Elbe entlang wurde ich leicht langsamer. Wahrscheinlich hatte mir mein Unterbewußtsein einen Streich gespielt, da ich bereits ausgerechnet hatte, daß ich meine PB knapp verfehlen, aber deutlich unter meinem Ziel 2:20 bleiben werde... So kam ich nach einem kurzen Endspurt im Rahmen der zu dem Zeitpunkt noch vorhandenen Möglichkeiten auf eine Zielzeit von 2:16:55. Treffen mit diversen Foris im großzügig gestalteten Zielbereich rundeten einen perfekten HM ab. Ich freue mich schon auf Dresden 2007. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-5547255616521814271?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/5547255616521814271/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=5547255616521814271' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5547255616521814271'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5547255616521814271'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/06/dresden-2006-ein-sptsommertag-im.html' title='Dresden 2006 - ein Spätsommertag im Oktober'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0kGoTEE2I/AAAAAAAAACE/3KsWZ67ZttM/s72-c/IMGP0504.1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-5042919418393846811</id><published>2007-06-23T15:39:00.000+02:00</published><updated>2007-06-23T15:41:19.670+02:00</updated><title type='text'>Flucht vor dem Besenwagen - Berlin-Marathon September 2006</title><content type='html'>Ich war vorgewarnt. Im letzten Jahr bin ich topfit nach Berlin angereist, eine flache schnelle Strecke lag vor mir und gleichwohl verpaßte ich meine bis dahin gültige Bestzeit um sage und schreibe 10 Minuten... Nach dem äußerst gelungenen P-Weg-Marathon war mir nicht ganz klar, ob ich Berlin als gemütlichen Stadtrundgang oder volle Pulle angehen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den ersten Fehler machte ich bereits, als ich mir entgegen meiner sonstigen Gewohnheit nur ein karges Frühstück vor dem Marathon gönnte. Auch bezüglich der Frage "Einlagen in den Schuhen" war ich hin- und hergerissen und entschied mich spontan für die wahrscheinlich falsche Lösung. Die Rache für beides sollte nicht lange auf sich warten lassen. Nachdem ich die ersten Kilometer zügig wie gewohnt angegangen war, traf ich bei Kilometer 5 die beiden Hamburger Heikes. Wir wechselten ein paar nette Worte - dann spurtete ich los, um möglichst vor der großen Hitze weit zu kommen. Bei Kilometer 7 traf ich meinen Dauerkonkurrenten Volker, der in einem 7er Schnitt unterwegs war. Noch ging's mir gut und ich überholte auch ihn. Zwischenzeitlich hatte sich ein Walker mit einer Art Skilangläuferstil an mir vorbeigeschlichen. Ich versuchte, mich an seine Fersen zu heften, was mir aber nur kurzfristig gelang. Die Getränkestände waren zwar zu Anfang rechts und links der Strecke postiert, jedoch wie üblich sehr gut besucht. Wie im letzten Jahr hatte ich den Eindruck, daß Läufer, die so um die 5 Stunden angepeilt haben, an Getränkeständen nicht nur Getränke aufnehmen, sondern Pause machen. Es war also Rumgestolper und Slalomwalken angesagt. Bei Kilometer 10 merkte ich, daß ich bezüglich meiner Schuhe die falsche Entscheidung getroffen hatte. Auch mein Geistesblitz "Sind doch nur 42 Kilometer - da kleb ich doch nichts ab..." erwies sich als nicht zutreffend. Fortan zierten zwei Blasen meinen linken Fuß und eine Blase meinen rechten - und zwar schön hinten in der Kurve, wo's besonders viel Spaß macht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Kilometer 17 merkte ich dann, wie es mir langsam aber sicher ein bißchen zu warm wurde. Ich nahm die Umwelt nicht mehr ganz so intensiv wahr wie sonst und sehnte mich nach Bananen und Iso-Drinks. Am vierten Verpflegungsstand kippte ich schließlich gefühlte 2 Liter Flüssigkeit in mich hinein und verspeiste ca. eine Bananenstaude. Das war der Zeitpunkt, zu dem Volker mit elegant beschwingtem Schritt an mir vorbeispazierte und schnell am Horizont kleiner wurde. Die Halbmarathonmarke passierte ich bei 2:28. Ich war hin- und hergerissen: Sollte ich mich quälen und versuchen, die 5 Stunden zu unterbieten oder sollte ich mir eingestehen, daß dieser Walk nicht zu meinen schnellsten gehören wird und den Rest der Strecke genießen. Ich entschied mich für Lösung Nr. 2 und drosselte mein Tempo auf ca. 7:45 min/km. Trotz der zunehmenden Wärme spürte ich, wie sich mein Körper langsam wieder regenerierte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Kilometer 30 sah ich Volker wieder. Er hatte auch leider feststellen müssen, daß das gewählte Anfangstempo zu hoch war. Wir legten 1 bis 2 Kilometer gemeinsam zurück - dann schaltete ich wieder einen Gang höher. Bei Kilometer 35 traf ich Meike und Ahkah, die vergnügt davon erzählten, daß sie gerade eine erstklassige Beinmassage hatten. Das heitere Fori-Treffen baute mich auf und machte mich fit für den Endspurt. Ab Kilometer 40 ging quasi alles wie von selbst: Die Strecke war bekannt, das Brandenburger Tor schon aus großer Entfernung zu sehen und die Zuschauerresonanz trägt wirklich jeden ins Ziel. Meine Zeitpläne gingen inzwischen so in Richtung 5:13. Da kam plötzlich noch ein schnell walkender Däne an mir vorbeigeprescht und motivierte mich, auf der Zielgeraden nicht völlig einzudösen. Ich heftete mich an seine Fersen und wir kamen etwa zeitgleich an. Die Zielzeit von 5:11:42 ist meine langsamste bislang bei einem City-Marathon gewalkte Zeit. Daß diese Zeit für Platz 5 reicht, hat mich doch ein wenig erstaunt und mit dem Ergebnis versöhnt. Jetzt freue ich mich erst einmal auf ein paar trainingsfreie Tage und dann beginnt auch schon die Tapering-Phase für den Kölsch-Walk...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-5042919418393846811?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/5042919418393846811/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=5042919418393846811' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5042919418393846811'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5042919418393846811'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/06/flucht-vor-dem-besenwagen-berlin.html' title='Flucht vor dem Besenwagen - Berlin-Marathon September 2006'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-5027798008584976032</id><published>2007-06-23T15:23:00.000+02:00</published><updated>2007-06-23T15:37:59.014+02:00</updated><title type='text'>Von einem der auszog, das Schlendern zu lernen - P-Weg 09.09.2006</title><content type='html'>Grau ist alle Theorie....Geplant war ein entspannter Kurzurlaub mit zwei netten Foris mit einem etwa 21 Kilometer langen Spaziergang zwischendurch. Der erste Teil des Plans hat funktioniert - daß aus Teil 2 nichts wird, war mir spätestens klar, als wir in Plettenberg ankamen und an jeder Straßenecke zu spüren war, was für ein begeisterndes Sportereignis hier am Wochenende wieder stattfinden würde. So gingen wir am Freitag zur Startunterlagenausgabe und ich hörte mich sagen: "Ich bin für HM gemeldet, würde mich aber gerne für den Marathon ummelden. Geht das?" Es ging!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079250303824696114" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0fPYTEEzI/AAAAAAAAABs/x-fTkq80Ipc/s320/SSL100052.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Bei gefühlten 0 Grad im Schatten stellten Kurt und ich uns am Samstag direkt vorne im Walkerstartblock auf, um zu verhindern, daß wir auf den ersten 2 Kilometern den Stöckchen-Hürdenlauf vollführen müssen, den ich aus dem letzten Jahr noch in schmerzlicher Erinnerung hatte. Zur Einstimmung auf den Wettbewerb gab es eine unmißverständliche Ansage des Veranstalters zum Thema "Laufen bei Walking-Veranstaltungen", der an die Fairness jedes Starters appellierte und darauf hinwies, daß im letzten Jahr ein "Walker" gnadenlos ausgepfiffen worden war, weil er die Strecke, für die er gemeldet war, unmöglich in seiner Zielzeit gewalkt sein konnte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079252657466774338" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0hYYTEE0I/AAAAAAAAAB0/eGuOX0DZOas/s320/SSL100042.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Kurz nach dem Startschuß gaben Kurt und ich erst einmal richtig Gas und als wir die erste Steigung erreichten, hatten wir schon einen ansehnlichen Abstand zum übrigen Walkerfeld. Die erste Steigung bewältigten wir problemlos in gleichmäßigem Tempo. Oben wurden wir belohnt durch viele jubelnde Zuschauer und den Blick auf eine überdimensionierte lila Kuh. Durch die Steigung war uns ein bißchen warm geworden und wir waren uns einig, daß es eine gute Idee war, sich trotz der Kälte am Start was Leichteres anzuziehen. Es ging gut voran, nur ein einziger Nordic Walker ließ sich nicht abschütteln. Es gibt drei Dinge, die mich in den Wahnsinn treiben: Laubpuster am Samstagmorgen, tropfende Wasserhähne und klackernde Nordic Walking-Stöcke, die sich allmählich von hinten nähern. So verabschiedete ich mich von Kurt und versuchte in ruhigere Gefilde zu flüchten. Gut 5 Minuten später konnte ich dann wieder die Ruhe des Plettenberger Sauerlands genießen... &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Bei Kilometer 8 kam die knackigste Steigung der gesamten Strecke - fast 300 Höhenmeter am Stück. Wie im letzten Jahr, hatte man am Beginn der Steigung den dezenten Schriftzug "Bergwertung" angebracht. Nachdem ich meiner Zunge die ca. zehnte Bißwunde zugefügt hatte, sah ich das erlösende Schild "Ende Bergwertung". Auf der Steigung traf ich einige Läufer, die ich bereits im Vorjahr an dieser Stelle überholt hatte und mit denen ich dann fortan wieder das Spiel "An der Steigung überhol ich Dich, beim Abstieg überholst Du mich" spielen konnte. Wir hatten sehr viel Spaß dabei... Bei Kilometer 13 versperrte ein Holzfäller-LKW fast den kompletten Weg, so daß ich kaum noch durchpaßte. Ich warf dem Fahrer einen bösen Blick zu und bereute dies sofort wieder, da der LKW sich kurz darauf in Bewegung setzte und mir folgte - ca. 10 Minuten lang. Ich habe in meinem Leben schon angenehmere Momente erlebt. Nach 17 Kilometern war mein Garmin Forerunner der Auffassung, daß er mir jetzt ausreichend lange die exakte Laufstrecke angezeigt hat. Einen Kilometer lang zählte er noch ungenau, dann ein bißchen rückwärts und schließlich gar nicht mehr. Das war fatal, denn die offiziellen Kilometerbeschilderungen waren bei positiver Betrachtung auch nur ein sehr grober Anhaltspunkt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kurz nach der Hälfte der Strecke vor einem Aufstieg stand wie im letzten Jahr ein Mann mit einem Tablett voller Schnaps-Pinnchen. Im letzten Jahr als Sportler und Asket hatte ich noch abgelehnt. In diesem Jahr begrüßte ich ihn mit den Worten: "Auf Dich hab ich doch schon die ganze Zeit gewartet.", nahm ein Pinnchen zur Hand, dopte mich und walkte beschwingt weiter. Der Weg war sehr gut ausgeschildert, an jeder Abzweigung saß ein Streckenposten, die Verpflegungsstände tauchten äußerst regelmäßig auf und waren üppig bestückt. Allein der Weg war an vielen Stellen sehr schwierig zu walken, da es äußerst lange Passagen mit großen spitzen Steinen gab. Während im letzten Jahr der Marathon deutlich zu kurz zu sein schien, war in diesem Jahr die Strecke verlängert worden. An der Stelle, an der man im letzten Jahr zum Zielbereich abgebogen war, ging es noch auf einem Waldweg wieder einen Kilometer aus dem Ort heraus und dann durch einen neu gebauten Tunnel wieder zurück. Der Abstieg Richtung Tunnel war die anspruchsvollste Passage, da es steil bergab ging und der Untergrund aus losem Geröll bestand. All diese schwierigen Passagen hatte ich aber unbeschadet überstanden, so daß nur noch eine kleine Schleife durch die Stadt vor mir lag. Da weit und breit kein weiterer Walker zu sehen war, konnte ich mir Zeit lassen und in aller Ruhe die Stimmung genießen. Ein richtiger Marathon war es ja schließlich schon lange nicht mehr, da die Uhr bereits mehr als 5:05 Std, zeigte. Aber was macht so ein Bekloppter wie ich: Er drückt noch mal richtig auf die Tube, unterschätzt die Größe seiner eigenen Füße, fädelt in den Standfüßen der Absperrung ein und macht noch einmal einen richtig schönen Salto vorwärts... - leider nicht sauber gestanden. So erreichte ich dann in deutlich gemäßigter Geschwindigkeit das Ziel nach 5:08:20 Std. pünktlich zum Auftritt der weiblichen Dorfjugend, die zu den Klängen von Shakira tanzte. Danach konnte ich mir das hübsche Finisher-Shirt mit dem Höhenprofil auf der Vorderseite, mehrere Stückchen Streuselkuchen und alkoholfreies Erdinger abholen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Bei der Siegerehrung drückte ich einer jungen Dame, die gerade in der Nähe der Bühne stand, Andreas Kamera in die Hand, damit sie damit ein paar Fotos macht. Wie sich später herausstellte, hat die junge Dame noch ein paar Fotos mehr gemacht - war nämlich die Fotografin der Westfälischen Rundschau... &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079253344661541714" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0iAYTEE1I/AAAAAAAAAB8/ijAwq_OEr-A/s320/SSL100242.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ich bin froh, daß ich mich umgemeldet und mal wieder so richtig Tempo gemacht habe. Dafür werde ich am Dienstag bei der Krankengymnastin kleine Brötchen backen müssen. In Berlin werde ich dann aber definitiv schlendern... Unsere P-Weg-Wohn- und Walkgemeinschaft hat mir äußerst gut gefallen und sollte definitiv im nächsten Jahr wieder aufleben, gerne auch unter Einbeziehung eines Hamburger Sauerländers... Der diesjährige Sieger des Walking-HM hat eine Zeit von ca. 2:30 Std. Der Vorjahressieger, der in diesem Jahr ebenfalls gemeldet war, taucht nicht in der Liste auf. Laut Auskunft der Zeitnehmer wurde ein Teilnehmer der Walking-Veranstaltung wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens disqualifiziert. P-Weg ... find ich gut! &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-5027798008584976032?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/5027798008584976032/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=5027798008584976032' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5027798008584976032'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/5027798008584976032'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/06/von-einem-der-auszog-das-schlendern-zu.html' title='Von einem der auszog, das Schlendern zu lernen - P-Weg 09.09.2006'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0fPYTEEzI/AAAAAAAAABs/x-fTkq80Ipc/s72-c/SSL100052.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-1480037727212056397</id><published>2007-06-23T15:19:00.000+02:00</published><updated>2007-06-23T15:21:59.613+02:00</updated><title type='text'>Einfach einmalig: Rennsteig Brückenlauf 03.09.2006</title><content type='html'>Beim Berlin-Marathon 2005 hatte ich erfahren, daß am 03.09.06 am Rennsteig ein einmaliger Lauf stattfinden sollte, und zwar über ein frisch fertiggestelltes, aber noch nicht freigegebene Autobahnteilstück bei Suhl. Da mit einer hohen Teilnehmerzahl zu rechnen war, hatte ich mich bereits Anfang des Jahres angemeldet. Als Zeitlimit für die ausgeschriebenen 32 Kilometer waren großzügige 7 Stunden veranschlagt. Da mich außerdem meine Krankengymnastik in den letzten Wochen schon wieder ein wenig schmerzfreier und beweglicher gemacht hatte, sah ich keinen Grund, warum ich auf dieses einmalige Erlebnis verzichten sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da lange Autofahrten für Bandscheibengeschädigte Gift sind, reiste ich Samstag früh morgens mit der Bahn an. Dies entpuppte sich als großer Fehler, da der Start des Brückenlaufs nicht etwa in der Nähe der Innenstadt von Suhl war, sondern am Allerwertesten der Welt - in einem ca. 6 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt gelegenen Industriegebiet, in dessen Nähe nur so ca. einmal pro Stunde ein Bus fuhr... Mit einem netten Grüppchen anderer ÖPNV-Begeisterter holte ich dann noch am Samstagnachmittag meine Startunterlagen, um mich Sonntag streßfrei auf's Wesentliche konzentrieren zu können. Da der Bus gerade weg war, machte ich mich mit meinen Unterlagen per pedes auf den Weg zurück ins Tal. Spaßeshalber hielt ich mal den Daumen in den Wind - und tatsächlich hielt bereits nach einer knappen Minute eine nette junge Einheimische an, die mich zurück ins Dorf chauffierte. Dabei schwärmte sie mir von ihrem ersten HM am Rennsteig vor, für den sie nur gut 2 Stunden gebraucht hatte. Sonntag morgen fand ich mich schon gegen 9.30 Uhr im Startbereich ein, um mitzubekommen, wie nach und nach die Läufer eintrudeln und langsam die Stimmung steigt. Es war schon sehr beindruckend, mehrere tausend Sportler und Zuschauer in einem ansonsten wohl recht ausgestorbenen Vorort zu sehen, die alle nichts besseres zu tun hatten, als an einem Sonntagmorgen 32 Kilometer die Autobahn rauf- und runterzulaufen... Zu meiner großen Freude bemerkte ich auch ein ahnsehnliches Trüppchen Walker mit und ohne Stöcke. Um 10.15 Uhr traf ich mich dann mit den anderen Foris. Damit man mich besser erkennt, hatte ich mir extra mein grell-orangenes KLR-Shirt angezogen. Leider hatte der Veranstalter ein Faible für die gleiche Farbe, so daß die Hälfte der Läuferschar ebenfalls in grell-orange gekleidet war. Alle angekündigten Foris waren pünktlich und gut gelaunt am Treffpunkt. Wir wechselten ein paar Worte und wünschten uns gegenseitig viel Erfolg - dann schlurfte ich noch ein bißchen alleine durch die Gegend, um die Stimmung zu genießen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Punkt 11 Uhr erfolgte der Startschuß für ca. 2.500 Läufer und Walker. Es gab zwei verschiedene Strecken zur Auswahl: 13 km (6,5 Kilometer bis zur Haseltalbrücke und zurück) und 32 km (13-km-Strecke und zusätzlich 9,5 Kilometer bis zur Schleusinger Brücke und zurück). Das Feld spurtete schnell los. Ich ließ mir Zeit und startete von ganz hinten. So nach und nach zog ich an jeder Menge Walkern vorbei und wechselte stets ein paar Worte. Die ersten Kilometer liefen quasi wie von selbst, da es fast nur bergab ging. Meine Geschwindigkeit pendelte so zwischen 7:10 min/km und 7:20 min/km, wurde aber stetig ein bißchen zügiger. Ab Kilometer 3 kamen mir schon wieder die ersten Läufer entgegen. Ab Kilometer 5 sah ich auch das erste Mal die Foris wieder. Da war dann erst einmal gegenseitiges Anfeuern und Abklatschen angesagt - einfach toll... Durch die Begegnungsstrecke konnte ich auch gut sehen, daß ich nur noch einen Walker vor mir hatte - aber nur noch bis Kilometer 9. Ab Kilometer 7 ging es bis zur 13-Kilometer-Marke dezent bergauf - eine perfekte Gelegenheit, mal zu testen, was die Krankengymnastik der letzten Wochen denn so gebracht hat. Ich erhöhte leicht das Tempo auf ca. 7 min/km, aber der befürchtete Schmerz blieb aus. Ab Kilometer 13 folgte eine relativ stetig bergab führende Strecke. Zwei Teilstücke waren noch nicht ganz fertig. Dort mußte man durch festgewalzten Schotter, bzw. über etwas seifigen Beton gehen. Leider konnte ich die Bergabstrecke nicht in vollen Zügen genießen, da es zwischenzeitlich angefangen hatte wie aus Eimern zu regnen. Bereits bei Kilometer 15 kam mir der erste Läufer entgegen, der sich schon langsam auf den Zieleinlauf vorbereitete. Kurz vor dem Wendepunkt ermutigten mich die entgegenkommenden Foris mit Bemerkungen wie ISNICHMEHRWEIT und auch viele andere entgegenkommende Läufer munterten mich auf und klopften mir verbal auf die Schulter - ein tolles Gefühl...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am zweiten Wendepunkt freute ich mich schon richtig auf die 9-Kilometer-Bergauf-Strecke, da ich mich auf dieser Strecke erstmals nach langer Zeit mal wieder so richtig fordern wollte. Mein geliebter Oberschenkelmuskel protestierte nur dezent und so gelang es mir, bergauf ziemlich gleichbleibend einen 7:15-er Schnitt zu halten. So sah ich einige Läufer wieder, die ich vor dem Wendepunkt schon in uneinholbarer Ferne vermutet hatte. Ab Kilometer 25 rechnete ich mal kurz die verbleibende Strecke und die zu erwartenden Zeiten durch und kam auf eine realistische Zielzeit von unter 3:50 Stunden. Mit dieser Perspektive war ich hochzufrieden. Kurz vor dem 30er Schild kam ich ins Gespräch mit einer Läuferin, die laufend ungefähr mein Tempo hatte. Wir wechselten ein paar nette Worte über die anstehenden Veranstaltungen im Allgemeinen und den Berlin-Marathon im Besonderen und ich empfahl ihr, doch mal beizeiten einen Blick in dieses Forum zu werfen. Wir hatten gerade bei 8 km/h unser Wohlfühltempo gefunden und uns darauf eingestellt, noch ein kleines geselliges Schwätzchen zu machen, da tauchte plötzlich und unerwartet bereits nach 30,8 Kilometern die Ziellinie auf... Die Zielzeit war dann mit 3:40:13 auch deutlich unter 3:50... Im Zielbereich kippte ich mir in Lichtgeschwindigkeit noch ein paar Getränke runter und brachte mich möglichst schnell in Sicherheit, da der Regen die Straße zwischenzeitlich fast in ein Binnengewässer verwandelt hatte. Eigentlich schade, daß das Wetter einen gemütlichen Ausklang der ansonsten perfekten Veranstaltung verhinderte.Der Brückenlauf war im wahrsten Sinne des Wortes ein "einmaliges" Erlebnis. Insbesondere die gegenseitige Anfeuerung auf der Begegnungsstrecke hat mir außerordentlich gut gefallen. Ich denke, ich werde künftig gezielt nach solchen Veranstaltungen suchen. Sollte dieser Lauf wider Erwarten noch einmal wiederholt werden, werde ich mit Sicherheit zu den ersten Angemeldeten gehören.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7660972501257205359-1480037727212056397?l=sumowalker.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumowalker.blogspot.com/feeds/1480037727212056397/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7660972501257205359&amp;postID=1480037727212056397' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/1480037727212056397'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7660972501257205359/posts/default/1480037727212056397'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumowalker.blogspot.com/2007/06/einfach-einmalig-rennsteig-brckenlauf.html' title='Einfach einmalig: Rennsteig Brückenlauf 03.09.2006'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13912559485056955543</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_X9GCwzM3O3s/SKm-2QL0ayI/AAAAAAAAApI/BnV5Oiw4QBY/S220/S6301820.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7660972501257205359.post-8693273887789978384</id><published>2007-06-23T15:10:00.000+02:00</published><updated>2007-06-23T15:16:51.615+02:00</updated><title type='text'>Die ersten 1daagse von Nijmegen (Juli 2006)</title><content type='html'>Voller Respekt vor der zu bewältigenden Strecke hatte ich mich, wie für einen Angsthasen üblich, in einem Luxushotel nahe Nijmegen eingemietet. Wenn man sich tagsüber die Lunge aus dem Leib walkt, sollte es wenigstens abends schön gemütlich sein. Das Hotel in Mill hielt wirklich, was der Prospekt versprochen hatte. Zu meiner großen Freude erfuhr ich bereits beim Einchecken, daß der Transfer zu den 4daagse vom Hotel organisiert wurde: morgens um halb vier Hinfahrt mit dem Auto und nachmittags auf telefonische Anforderung Abholung vom nächstgelegenen Bahnhof. Bereits um drei Uhr morgens gab es ein vollständiges Frühstücksbüffet mit Kaffee und einem Riesenkorb Fressalien zum Mitnehmen. &lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Anmeldung am Montag funktionierte reibungslos. Daß man zur Anmeldung eine Dreiviertelstunde in der Schlange stehen mußte, bereitete kein Problem, da man sich bei der Gelegenheit gleich mit den anderen Verrückten aus den verschiedensten Ländern austauschen konnte. Völlig aufgekratzt durch die Vorfreude hatte ich dann auch massive Probleme, pünktlich einzuschlafen. Ich tröstete mich mit dem Gedanken, daß drei Stunden Schlaf auch mal reichen müssen und ich dafür an den nächsten Abenden die Probleme nicht mehr haben würde... &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dienstag pünktlich um drei trafen sich dann die unentwegten 50-km-Wanderer am Frühstückstisch. Selbst ich als Morgenmuffel war hellwach und sehr gespannt auf das, was da vor mir lag... Der Transfer funktionierte gut, und um 10 vor 4 waren wir am Start. Da jede einzelne Startkarte gescannt wurde, dauerte es doch schon eine Weile, bis die über 10.000 Wanderer komplett auf die 50 km geschickt worden waren. Ich traf mich kurz nach dem Start mit Martin. Wenig später überholte mich dann auch noch Dauerwalkerkonkurrent Volker, mit dem ich mir schon so manch heißen Kampf bei 10-km-Walks geliefert hatte. Martin und ich folgten ihm nicht, sondern ließen es ruhig angehen. Ich dachte mir, daß es praktisch wäre, den Bogen tempomäßig nicht zu überspannen, wenn ich schon nicht vernünftig genug war, die Veranstaltung abzusagen...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Gegen 6 Uhr wurde es dann schon deutlich wärmer. Ich hatte im Hinterkopf, daß vor 3 Jahren mal eine Etappe auf 40 Kilometer verkürzt worden war und fragte mich, welche Wetterbedingungen eigentlich herrschen müssen, daß wir eventuell auch in diesen Genuß kämen. Martin und ich tauschten unsere doch sehr unterschiedlichen Philosophien zu den Themen Luxuswalker - Sparwalker, Sonnenhunger - Sonnenschutz (s.o.) aus. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5079247348887196418" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_X9GCwzM3O3s/Rn0cjYTEEwI/AAAAAAAAABU/CIRcbmtKekE/s320/P7180196.jpg" border="0" /&gt; &lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt
